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erstellt am: 6/11/2021 um 14:30
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Vorwort: Wer könnte wohl den mächtigen Devastator vergessen? Wie er sich aus acht (oder sieben? Vielleicht sechs? Möglicherweise neun?) einzelnen Constructicons kombinierte und… ja, erfolglos versuchte Skids und Mudflap zu töten? Sehr langsam eine Pyramide raufgekletter ist? Von einer von Menschen gebauten Kanone weggepustet wurde? Na ja... wo war ich? Oh ja, Devastator, die kombinierte Form der Constructicons. Vielen Dank an meinen Freund Reyjin, der mir das große Biest für diese Rezension geliehen hat. So wir jetzt also alle zusammen direkt unter dem Skrotum des Feindes stehen, bleibt nur noch zu sagen: los geht’s!
Einzelfiguren: Das erste Mal, als Revenge of the Fallen Devastator in Spielzeugform erschien, war er die kombinierte Form von sechs Fahrzeugen ohne individuelle Robotermodi. Dann gab es die Legends Version, die Overload als siebentes Mitglied hinzufügte. Und nun haben wir die Studio Series Version, die mit Scrapmetal noch ein achtes Mitglied oben draufsetzt, so wie in Devastators ursprünglicher Konzeptzeichnung). Bevor wir uns also das kombinierte Monster ansehen, gehen wir mal schnell die acht Einzelroboter durch und zwar in alphabetischer Reihenfolge.
Constructicon Hightower ist das vielleicht seltsamste Design der ganzen Gruppe (was viel aussagt, bedenkt man Scavenger und Mixmaster). Er ist Deluxe-Klasse und verwandelt sich von einem gelben Gittermastkran in einen… na ja, einen gelben Gittermastkran mit Kopf und kleinen Ärmchen. Die Ketten des Krans falten sich zu seinen Füßen und das ist es auch schon fast mit der Transformation. Der resultierende Roboter sieht sehr interessant aus. Die große Zahl an ungewöhnlichen, nicht-humanoiden Roboterdesigns ist eine der Sachen, die ich an der Revenge of the Fallen Reihe mochte. Somit Daumen hoch für das originelle Design, aber sonst bietet die Figur leider nicht viel. Die Beine sind schön beweglich, aber mit den Armen kann man nicht wirklich was machen und selbst der Kran als eine Art Angriffsklaue (seine einzige Waffe) reißt es nicht raus. Somit unterm Strich für Hightower: nett und originell, aber wenig mehr als das.
Long Haul hat den vielleicht traditionellsten Robotermodus unter den Constructicons und hat sehr viel Ähnlichkeit mit der ROTF Voyager Version des Charakter. Er kommt in einem dunkleren Grün daher und ist etwas stämmiger, was seine Beweglichkeit ein wenig behindert, aber ansonsten soll es ganz klar der gleiche Typ sein. Leider fehlen ihm die ausklappenden Klingen, die sein ROTF Vorgänger an den Armen hatte, aber er ist sehr schön detailliert und sieht als Roboter einfach cool aus. Long Haul verwandelt sich in seinen traditionellen Kipplaster-Modus und sieht auch hier sehr gut aus, inklusive schön gemachten Schlammspritzern an den Seiten. Leider ist die Ladefläche des Kipplasters komplett offen und man sieht hier die Roboterarme. Das hat die ROTF Version besser hinbekommen, allerdings musste diese ja auch keinen Bein-Modus mit integrieren. Somit unterm Strich für Long Haul: mein Zweitliebster unter den Studio Series Constructicons.
Mit Mixmaster kehren wir wieder zu den schrägeren Robotermodi zurück, denn der seine besteht hauptsächlich aus Armen. Der Look ist sehr nah dran an seinem ROTF Vorgänger, auch wenn die Teile der Mischtrommel hier bei der Studio Series Version nicht so schön in die Arme integriert sind. Mixmaster hat zwei zusätzliche kleine Ärmchen auf der Brust (welche ich leider vergessen habe für die Fotos auszuklappen, Asche auf mein Haupt) und ziemlich kurze Beinchen, was ihm eine recht seltsame Silhouette gibt. Die Beweglichkeit ist gut, er kann wunderbar die alte ‚Böses-Genie-verschränkt-die-Hände‘ Pose, aber insgesamt bin ich von dem Robotermodus nicht so sehr überzeugt. Ihm fehlt der Drittmodus, den er in ROTF hatte (ein Geschütz), somit verwandelt sich Mixmaster direkt in (Überraschung!) einen Zementmischer. Ist der vielleicht realistischste der ganzen Fahrzeuge. Er hat sogar diese kleine Kühlerfigur, die er auch im Film hatte. Schön gemacht. Somit unterm Strich: kein toller Robotermodus, aber ein exzellenter Fahrzeugmodus.
Und wo wir von seltsamen Robotermodi sprechen, jetzt kommen wir zu Overload. Er hätte einen recht traditionellen Robotermodus, wären da nicht diese extrem breiten Schultern mit dem Extrapaar Arme. Aber das erste, was mir an ihm auffiel, war sein Gesicht. Speziell dieses Lächeln. Overload lächelt einfach so sympathisch, wie kann man ihn nicht lieben? Er strahlt so viel Optimismus und Lebensfreude aus. Der Robotermodus als solcher sieht toll aus, das Design gefällt mir sehr, aber leider ist die Beweglichkeit des äußeren Paars Arme recht bescheiden. Ansonsten aber ein sehr schöner Robotermodus, tolle Detaillierung, und dieses Lächeln… Ich liebe dieses Lächeln. Overload transformiert sich in einen Schwertransporter, aber genau wie schon bei Long Haul ist die Ladefläche nur Show. Und obwohl es die Detaillierung andeutet, ist der Transporter nicht mittig gegliedert. Overload transportiert dieses Vortex-Dingens hinten drauf, dass Devastator auf dem Kopf hat, aber man kann es genauso gut weglassen. Unterm Strich somit für Overload: ich liebe das Design des Robotermodus trotz seiner Einschränkungen, aber der Fahrzeugmodus ist bestenfalls durchschnittlich, mehr nicht.
Scavenger sieht aus wie Demolishor aus Revenge of the Fallen (der auch mal gerne mal weiß trägt). Er hat eines der originellsten Designs überhaupt, denn eigentlich ist er nur ein Gesicht und ein paar Arme zwischen zwei riesigen Rädern. Anders als beim vorherigen Design entsteht das obere Rad nicht aus den Ketten des Fahrzeugmodus, sondern ist einfach unter dem Fahrzeug versteckt. Davon aber abgesehen keine großen Unterschiede. Scavenger, so originell er auch ist, hat jedoch mit der Einschränkung zu kämpfen, dass er nicht stehen kann ohne eine seiner Hände als zusätzliches Standbein zu verwenden. Und außer seine Schaufeln rumzuwirbeln kann er auch nicht wirklich viel machen. Der Fahrzeugmodus, ein großer Schaufelbagger, sieht gut aus, allerdings sind sowohl die Schaufel als auch das Heck des Fahrzeugs ein wenig sehr zusammengepuzzelt. Somit unterm Strich: ein einzigartiges Design, aber davon abgesehen? Nicht viel mehr.
Scrapmetal ist der unbekannteste der Movieverse Constructicons und soll wohl eine Hommage an Cybertron Scrapmetal sein. Er hat einen größtenteils humanoiden Robotermodus, nur die Konfiguration der Knie ist ein wenig seltsam. Funktioniert aber gut. Die Beweglichkeit ist einwandfrei und er hat zwei Zangen als Hände, was irgendwie gut passt. Er außerdem eine komplett überflüssige, abnehmbare Platte dabei, die er als Roboter am Arm und als Fahrzeug hinten am Heck trägt. Besagtes Fahrzeug, ein Schaufelbagger, sieht gut aus und ist das vielleicht schnittigste Fahrzeug der Gruppe. Keine sichtbaren Roboterteile, kein Kibble. Somit unterm Strich: eine gute Figur, keine echten Beschwerden.
Scrapper ist mein Liebling unter den acht individuellen Constructicons. Sein Robotermodus ist beinahe humanoid, bis auf die permanent gebeugten Knie und den tief sitzenden, winzigen Kopf. Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich mag den Look dieses Roboters sehr. Die Beweglichkeit ist sehr gut, das Einzige, was ich verbessern würde, ist die Klaue am linken Arm, denn die kann sich nicht öffnen. Ansonsten aber sehr schön gemacht. Scrapper wird zu einem Frontlader und hier gibt’s keinen Grund zur Beschwerde. Keine sichtbaren Roboterteile, die Schaufel vorne ist beweglich, alles wunderbar. Somit unterm Strich: ja, Scrapper ist mein Liebling.
Und dann wäre da noch Skipjack, der sich Rampage nennt, wenn er rot trägt (und manchmal auch in gelb). Um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich mochte dieses Design schon bei Revenge of the Fallen nicht und mag es heute immer noch nicht. Die Idee ist ja nicht grundsätzlich schlecht, quasi ein humanoider Presslufthammer, aber die Ausführung ist bestenfalls mittelmäßig. Außerdem fehlen ihm die Peitschen, die sein Vorgänger aus den Ketten des Fahrzeugmodus formte. Das einzige, was Skipjack wirklich tun kann, ist dazustehen (mit Hilfe eines Ständers) und seine Klauen zu zeigen. Sein Fahrzeugmodus, ein Bulldozer, sieht recht gelungen aus, kann die Figur aber nicht wirklich retten. Somit unterm Strich: eine Figur die ich nur denen empfehlen kann, die ihn halt brauchen um Devastator zu komplettieren. Rot oder gelb? Sucht’s euch aus.
Kombinationsmodus: Wenden wir uns nun dem großen Monster selbst zu, Devastator. Er ist vielleicht nicht der größte Combiner, den es jemals als Spielzeug gab, aber mit Sicherheit der massigste (zumindest unter den offiziellen Transformers). Die acht Constructicons kombinieren sich wie folgt: Long Haul und Skipjack werden die Füße und unteren Beine, Overload wird der untere Teil des Torsos, Scavenger der obere Teil, Scrapper der rechte Arm, Hightower und Scrapmetal der linke Arm, und Mixmaster wird der Kopf. Kleine Randnotiz: die Anleitung, um Mixmaster in den Kopfmodus zu kriegen, sind Müll. Ich musste mir online so einige Bilder ansehen, um diese komische Vortrex-Trommel richtig anzubringen.
Das erste, was mir an diesem Combiner auffiel, ist dass er, obwohl er wie eine Halde von Einzelteilen aussieht, sehr stabil ist und keine Gefahr läuft, auseinander zu fallen. Das instabilste an ihm ist tatsächlich der von Long Haul geformte Fuß, wo die Paneele manchmal auseinander gehen. Selbst dann allerdings verliert die Figur nicht an Stabilität und hat einen guten Stand. Von der Ingenieursleistung her wirklich sehr gelungen, dafür schon mal Daumen hoch.
Devastator ähnelt der stark der ursprünglichen Konzeptzeichnung der Figur, die mir persönlich sehr gut gefällt. Natürlich ähnelt er auch stark dem tatsächlichen Devastator aus dem Film, bis auf ein paar Kleinigkeiten. Zum einen kann Studio Series Devastator nicht auf allen Vieren laufen. Beziehungsweise kann er schon, aber dann guckt er ständig nach unten. Es gibt dafür ein Upgrade Set (vielleicht auch mehrere), um das zu beheben, aber direkt aus der Box muss er aufrecht laufen. Nicht wirklich ein Problem für mich, aber ich hab da schon einige Beschwerden gehört.
Von der Beweglichkeit her ist Devastator etwas wankelmütig. Unterhalb der Hüfte kann er sich nicht wirklich gut bewegen. Er hat keine Knie, kann also nur seine Beine vor- und zurückbewegen. Seine Arme hingegen sind recht gut beweglich. Sein Kopf ist komplett starr, nur der Mund kann geöffnet werden. Somit, ja, wankelmütig. Sein rechter Arm ist sehr stabil, besteht ja auch nur aus Scrapper, der linke Arm hingegen ist etwas gestückelter. Hightower bildet den Unterarm und Daumen, Scrapmetal die Hand und die Finger. Nicht ideal um was zu greifen, passt aber zu dem zusammengestückelten Look der Figur.
Am Ende ist Devastator ganz klar ein Sammlerstück, anders als der originale ROTF Devastator, der primär ein Spielzeug war. Natürlich kann man auch mit Studio Series Devi spielen, aber er ist halt riesig, etwas unhandlich, und eignet sich nun mal mehr als Vitrinenstück denn als eine Figur, mit der man ständig hantiert, sie posiert, und hin und her transformiert. Unterm Strich somit: ein tolles Stück Ingenieurskunst, sieht super aus, aber es gibt halt ein paar Einschränkungen in punkto Spielspaß.
Bemerkungen: Ich bin etwas zwiegespalten, was dieses Set angeht. Positiv, wir sind dem Combiner-Monster aus Revenge of the Fallen noch niemals näher gewesen als mit dieser Figur hier. Vom Design her toll, die Kombination ist wunderbar stabil, und der Combiner selbst sieht toll aus. Negativ, die Einzelfiguren decken die ganze Bandbreite von gut bis schlecht ab, der fertige Combiner ist nicht gut darin zu posieren (speziell unterhalb der Hüfte), und dank seiner seltsamen Proportion nimmt er verdammt viel Platz in der Vitrine ein.
Unterm Strich also: Devastator ist ein tolles Set und ich bin froh, dass ich die Chance hatte, es mal in der Hand zu haben. Selbst werde ich es mir aber nicht kaufen. Zum einen weil ich einfach kein so großer Fan des Movie Designs bin, zum anderen weil Devastator trotz seiner vielen Pluspunkte mich nicht wirklich anspricht. Fans des Movie Designs im allgemeinen und von Devastator im Besonderen hingegen dürften mit ihm sehr zufrieden sein (speziell wenn man noch ein Upgrade Set oben drauf packt). Wer sich also in jener Gruppe sieht, der sollte sich Devastator auf jeden Fall mal ansehen, entweder in Form der acht Einzelfiguren oder eben als großes Set.
Gesamtnote: 2
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[Editiert am 6/11/2021 um 14:31 von Philister]
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erstellt am: 7/11/2021 um 19:09
Tolles und ausführliches Review zu dem Biest ![]()
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