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Betreff: Phils Kritik zu Legends Godbomber

Beiträge 7618
Registriert: 2/11/2008
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red_folder.gif erstellt am: 11/7/2017 um 19:28   

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[url=http://www.transformers-universe.com/a.php?ID=3338]http://www.transformers-universe.com/content/images/Imagemaps/LegendsGodbomber_Map.jpg[/url]
Mehr Bilder gibt's durch Klick auf die Grafik oben

Vorwort: Aus irgendeinem Grund hat mich mein guter Freund Caked-Up aufgefordert, ein langes und detailliertes Review zu Legends Godbomber zu schreiben. Um genau zu sein verlangte er mindestens 5.000 Worte. Keine Ahnung warum er jetzt genau auf diese Zahl kam (außer dass sie halt recht groß ist), aber ich versuche ja immer meinen Freunden gerecht zu werden, insofern ist die Herausforderung hiermit angenommen. Wer sich also fragt warum diese Rezension hier so lang aus ausufernd ist, der beschwere sich bitte bei Caked-Up. Ist schließlich seine Schuld dass er ein so guter Freund ist, dass ich sogar seine seltsameren Wünsche versuche umzusetzen. (Und damit hätten wir auch schon die ersten 100 Worte zusammen, zumindest wenn man Microsoft Word glauben kann).

Robotermodus: Fangen wir also wie ich es immer tue damit an, wie diese Figur im Vergleich mit ihrem Vorbild abschneidet. G1 Masterforce Godbomber war ein Roboter, der zwar sehr cool aussah (auf eine 80er Jahre Anime Art halt), aber leider sehr darunter litt, dass er eigentlich nur eine Rüstung für einen anderen Roboter war. Somit war sein Robotermodus kaum mehr als eine Ansammlung von Einzelteilen, die nur sehr lose ineinander gesteckt wurden und schon vom zu intensiven Hingucken drohten auseinander zu fallen.

Legends Godbomber hat den Look seines Vorgängers sehr gut einfangen und ist außerdem von beinahe identischer Größe, somit besteht hier keinerlei Zweifel daran, dass er den gleichen Charakter darstellen soll. Dieser Godbomber hier ist natürlich auch dafür entwickelt worden, für einen anderen Roboter als Rüstung zu fungieren und ist somit auch eine Sammlung von Einzelteilen. Hier allerdings halten die Einzelteile im Robotermodus sehr gut zusammen und der Roboter ist durchaus fähig zu posieren und sich zu bewegen, ohne gleich auseinander zu fallen. Die einzigen leicht anfälligen Teile sind seine Unterarme, die quasi zu Handschuhen für Super Ginrai werden. Somit sind sie hohl, an einer Seite offen, und lediglich in die Ellbogen eingestöpselt. Sie fallen jetzt nicht ab oder sowas, keine Sorge, aber man muss doch so ein wenig Vorsicht walten lassen, wenn man sie anfässt.

Da er wie gesagt aus Einzelteilen besteht und dazu gedacht ist auseinander genommen zu werden, überrascht es nicht dass man Godbombers Beine einfach abnehmen kann. Was dann aber doch ein wenig überrascht ist, dass diese Beine mit den gleichen Steckern angebracht sind, die auch die Combiner Wars Combiner verwenden. Oder einfacher ausgedrückt: Godbomber kann zwei beliebige Combiner Wars Gliedmassen-Figuren als Beine verwenden, während jeder Combiner Wars Combiner auch die Beine von Godbomber nutzen kann. Okay, letzteres sieht nicht so toll aus, aber Godbomber wirkt mit klotzigen Combiner Wars Stiefeln irgendwie cool. Nicht dass dieses Gimmick jetzt groß Sinn macht (auch wenn es im beiliegenden Comic Verwendung findet, siehe unten), aber es ist ein lustiges Detail und zeigt, dass die Designer hier ein wenig was Extra einbringen wollten. Schön gemacht.

Schauen wir uns die Waffen an. Der originale Godbomber hatte diese große Schulterkanone (ich liebe Schulterkanonen, habe ich das in letzter Zeit Mal erwähnt?) und natürlich hat auch diese neue Version hier eine. Seltsamerweise hat er zwar eine silberne Rakete dabei, kann diese aber nicht abfeuern, sie ist nur vorne aufgesteckt. Hätte hier eigentlich einen Federmechanismus zum Abfeuern erwartet. Aber gut, da Godbombers zweite Waffe, ein großes Schwert, im Inneren der Kanone verstaut werden kann, war da wohl kein Platz mehr für eine Sprungfeder.

Leider haben beide Waffen, so cool sie auch aussehen, ein paar Designschwächen. Die Schulterkanone hat ein recht schwaches Scharnier, wo sie auf der Schulter aufsitzt, und neigt deshalb dazu nach unten zu kippen. Man kann dies zwar kurzzeitig beheben, indem man die Gabel zusammendrückt (aber bitte nicht zu fest, sonst kann sie brechen), aber nach kurzer Zeit schon neigt sich die Kanone wieder nach unten. Hier hätte ein festeres Scharnier Wunder gewirkt. Und was das Schwert angeht, es teilt sich für das Verstauen in zwei Teile, Klinge und Griff, aber die beiden Teile halten leider nicht besonders toll zusammen. Fällt jetzt nicht bei der kleinsten Bewegung auseinander, das nicht, aber auch nicht gerade solide. Sollte man halt im Gedächtnis behalten.

Kleine Randnotiz: Godbomber hat Flügel auf dem Rücken, die für den Combiner Modus bestimmt sind. Wer will kann diese auch im normalen Robotermodus auffalten, so ein Stück zumindest, um einen geflügelten Godbomber zu bekommen. Sieht nur ein wenig seltsam aus, finde ich. Außerdem ist das Cockpit seines Fahrzeugmodus hier auf dem Rücken und wer will kann auch hier seine Titan Masters darin Platz nehmen lassen (mehr dazu aber unten). Unterm Strich also für den Robotermodus: bedenkt man die zugrundeliegende Prämisse, dass diese Figur hauptsächlich als Rüstung für eine andere Figur herhalten soll, dann ist der Robotermodus sehr gut gelungen. Die Waffen könnten besser sein, aber davon abgesehen keine Beschwerden. Ein cooler, gut aussehender Roboter, der auch problemlos posieren kann.

Alternativmodus: So wie alle Leader-Klasse Figuren der Titans Return Reihe und ihres Takara Äquivalents so hat auch Godbomber einen „echten“ Alternativmodus, sowie einen zusätzlichen Basismodus. Fangen wir mit Godbombers bekanntem Fahrzeugmodus an, einem futuristischen LKW-Dingens. Die Ähnlichkeit zum Fahrzeugmodus des Originals ist hier genauso stark wie im Robotermodus. Okay, die Front des LKWs ist nicht glänzendes Chrom, aber davon abgesehen besteht kein Zweifel, dass es das gleiche Fahrzeug sein soll. Natürlich nicht unbedingt die Art von LKW, die man auf den Straßen der realen Welt sehen wird (wie viele LKWs mit Flügeln und einer Kanone oben drauf mag es geben?), aber das war hier ja auch niemals wirklich ein Faktor.

Der LKW hat eine sich öffnende Fahrerkabine. Einfach die Front nach vorne runterklappen und man sieht Platz für drei Titan Master Figuren. Dies entspricht dem Cartoon-Vorbild, wo Godbomber Sitze für die drei Headmaster Juniors hatte (wohl aber mit ein wenig mehr Ellbogenfreiheit), dazu unten mehr. Auf jeden Fall kann der LKW entweder alleine fahren oder hinten am Anhänger von Super Ginrai andocken, um einen extra langen kombinierten LKW zu bilden. Ein kleines Detail was auch der originale Godbomber hatte, an den Seiten sind die gleichen Streifen wie am klassischen Optimus Prime Hänger. (Randnotiz: Hurra, wir haben jetzt die ersten 1000 Worte erreicht, dafür schon mal ein Schulterklopfen). Somit sieht Godbomber wie eine natürliche Verlängerung des Anhängers aus. Schön gemacht. Insgesamt bietet der Fahrzeugmodus keinen Grund zur Beschwerde, außer natürlich es stört euch dass er zu einem futuristischen Science Fiction Truck wird.

Ein paar kurze (oder auch nicht so kurze, wir müssen schließlich 5000 Worte erreichen) Worte zum Basismodus. Eigentlich überflüssig, zumindest für mich. Irgendwie ist es immer noch der LKW Modus, nur mit dem Heck aufgeteilt als seitliche Ausleger, verbunden über die Flügel und das Cockpit aufgeklappt. Man modifiziere noch schnell die große Kanone, damit ein Titan Master als Kanonier drin sitzen kann, fertig. Der Basismodus schadet der Figur jetzt in keiner Weise, das nicht, aber wirkt irgendwie nachträglich ausgetüftelt. Ich hätte ihn nicht gebraucht.

Partner / Zubehör: Wenig überraschend ist Godbomber auch ein Headmaster, genau wie jede andere Figur Deluxe-Klasse oder größer in dem Teil der Legends Reihe, die der Hasbro Titans Return Linie entspricht. Anders als die westlichen Titans Return Figuren aber, hat Godbombers Headmaster (sie nennen sie auch nicht Titan Master) keinen eigenen Namen. Vermutlich weil es in den meisten japanischen Geschichten so war, das die kleineren Figuren der eigentliche Charakter sind, während die größeren Körper nur leblose Power-Ups darstellen. Nun war Godbomber zwar vorher kein Headmaster, aber man kann denke ich davon ausgehen, dass der kleinere Roboter der eigentliche Godbomber Charakter ist (der nie so wirklich ein Charakter war, außer im Comic. Mehr dazu unten).

Auf jeden Fall ist Godbombers Headmaster praktisch identisch mit den anderen Titan Masters Figuren. Schultern mit Kugelgelenken, verbundene Knie, das übliche. Godbombers große Schulterkanone hat einen Sitz eingebaut, wo die Figur als Kanonier Platz nehmen kann oder er kann in einem der drei Sitze von Godbombers Cockpit hingesetzt werden. Unterm Strich hier also, eine typische Headmaster / Titan Master Figur.

Kombinationsmodus: Wie schon erwähnt ist Godbombers hauptsächlicher Daseinszweck der, für einen anderen Roboter als Rüstung zu dienen, nämlich für Super Ginrai, der fertig kombiniert dann den Namen God Ginrai trägt. Hier gibt es nun eine offizielle Kombination der beiden und eine leicht modifizierte „Fan Version“, die – meiner nicht so wirklich bescheidenenen Meinung nach – deutlich besser aussieht. Aber fangen wir mit der offiziellen Version an.

Godbombers Rücken, die Front des LKW Modus, wird zu einer großen Brustplatte für Super Ginrai. Die Beine werden zu klobigen Stiefeln – Plattformstiefel, wenn man so will – und die Arme zu Handschuhen. Die Brustplatte des Roboters mit den Flügeln dran schließlich wird zu einem Flugrucksack für Ginrai. Die große Schulterkanone bleibt natürlich große Schulterkanone. Godbombers Headmaster kann in der Brustplatte sitzen, während der große Helm auf dem Rücken verstaut werden kann. Super Ginrais Gewehre kann God Ginrai entweder in den Händen halten oder oben am Rucksack montieren für noch mehr Schulterkanonen. So oder so, keine übrigbleibenden Teile, alles wird Teil des Combiners. Sehr schön gemacht.

Nicht ganz so schön gemacht allerdings: die Position der Flügel im offiziellen Combiner Modus. Denn diese sind ein gutes Stück über den Schultern von Ginrai, was…. sagen wir mal, Bescheiden aussieht, ganz zu schweigen davon dass es nicht wirklich der Vorlage aus dem Masterforce Cartoon entspricht. Keine Ahnung warum man das Design hier so gemacht hat. Versteht mich nicht falsch, God Ginrai ist ein toller Combiner auch mit den zu hoch angesetzten Flügeln, es sieht halt irgendwie seltsam aus.

Eine weitere Schwäche, die erwähnt werden muss: die „Stiefel“, die aus Godbombers Beinen entstehen, werden einfach in Super Ginrais Füße eingestöpselt. So weit, so gut. Aber besagte Füße sind ohnehin nicht so wirklich stabil, womit somit auch der fertige Combiner etwas lockere Fußgelenke hat. Da God Ginrai auch so ein wenig hecklastig ist, bereitet das in so einigen Posen Probleme. Mit ein wenig Gefriemel kann man ihn auch in ausladenden Posen stabilisieren, kein Problem, aber es ist halt ein wenig nervig und hätte, denke ich, mit minimalem Aufwand besser gemacht werden können.

Von diesen kleinen Schwäche aber abgesehen ist God Ginrai super und von ausreichender Größe, um sich mit Gegnern wie Carnifex (Overlord) im Kampf um das Schicksal der Erde zu messen. Von der Größe her passt er auch sehr gut zu Star Saber, seinem Nachfolger als Oberkommandant der Cybertron Streitkräfte. Unterm Strich somit: ein schöner Combiner Modus mit ein paar kleinen Schwächen, die jetzt nicht tragisch sind, aber irgendwie vermeidbar wirken.

Was uns dann auch direkt zum „Fan Modus“ des kombinierten God Ginrai bringt, der zumindest eine dieser Schwächen löst. Es ist nämlich möglich den Flugrucksack so zu konfigurieren, dass die Flügel auf Schulterhöhe seitlich rausragen anstatt deutlich darüber. Das sieht nicht nur besser aus, es entspricht auch der Cartoon Vorlage. Vergleicht Bild 28 und 38 aus meiner Galerie, dann seht ihr wie die Konfiguration des Rucksacks geändert werden muss. Diese Fan-Konfiguration ist nicht ganz so kompakt und bietet auch keinen Platz um Godbombers Helm zu verstauen, sieht aber dafür deutlich besser aus und hat außerdem den Vorteil, dass das Gewicht des Rucksacks etwas besser verteilt ist, womit God Ginrai einen Hauch weniger hecklastig ist und nicht so schnell nach hinten umkippt.

Die beiden Gewehre von Super Ginrai können auch in dieser Variante montiert werden, auch wenn sie jetzt etwas weiter auseinander sind und nicht ganz so harmonisch integriert wirken wie im offiziellen Modus. Insgesamt aber ziehe ich diese Variante hier ganz klar vor und genau so steht God Ginrai jetzt auch in meiner Vitrine. Wer also vorhat Godbomber in Kombination mit Super Ginrai auszustellen, der sollte es so machen.

Ein paar letzte Worte zum Combiner Modus. Ich wurde gefragt ob Godbomber auch mit Titans Return Powermaster Optimus Prime von Hasbro kombiniert werden kann. Nun besitze ich Powermaster Prime nicht, aber angesichts der deutlich anderen Füße weiß ich nicht, wie das funktionieren soll. PM Prime kann vermutlich die Brustplatte und den Flügelrucksack anlegen, aber nicht die Stiefel. Ich habe zwar gehört dass es irgendwie doch möglich sein soll, bisher allerdings konnte mir niemand ein Bild davon zeigen. Insofern bleibe ich erstmal bei meiner Aussage, dass es leider nicht möglich ist. (Und wir haben die 2.000 Worte erreicht, darauf einen Tusch bitte!)

Hintergrund Informationen: Transformers Chōjin Masterforce, im Westen besser bekannt als Super God Masterforce, ist eine der ungewöhnlichsten Transformers Serien. Obwohl sie offiziell Teil der japanischen G1 Kontinuität ist (die den Terminus „Kontinuität“ allerdings nicht wirklich verdient hat), ist sie doch eine mehr alleinstehende Serie, die den Fokus hauptsächlich auf Menschen legt und nur sehr wenige Verbindungen zu den vorhergehenden Serien aufweist. Es gibt die Pretender, Roboter die sich als Menschen tarnen. Dann gibt es die Junior Headmasters, menschliche Kinder die zu den Köpfen von leblosen Roboterkörpern werden. Und natürlich die namensgebenden Godmaster (im Westen als Powermaster bekannt), Menschen die zu Motorblöcken für leblose Roboterkörper werden. Der Anführer der Guten in dieser Serie war Ginrai (ein Amerikaner japanischer Abstammung mit einem gewissen Narzissmus was seine Haare angeht), ein menschlicher Godmaster dessen Transector (der Begriff für die leblosen Roboterkörper) so rein zufällig große Ähnlichkeit mit Optimus Prime alias Convoy hatte. Als es Zeit wurde gegen die bösen Oberschurken Overlord und Black Zarak anzutreten, wurde das Bomber Projekt ins Leben gerufen, um Ginrai ein Power-Up in Form des Godbomber zu geben.

In der Serie war Godbomber nicht mehr als eine Drohne, die die Lebensenergie eines Menschen benötigte, um autonom zu operieren. Ginrai war mächtig genug seine Lebensenergie zwischen Godbomber und seinem eigenen Transector aufzuteilen, allerdings schwächte ihn das sehr. Alternativ konnten die drei Junior Headmaster Godbomber von seinem Cockpit aus steuern und ihn mit ihrer Lebensenergie aufladen, was in Kombination God Ginrai noch stärker machte. God Ginrai gewann die Masterforce Kämpfe praktisch im Alleingang, nahm es mit jedem Destron auf und vernichtete Black Zarak, der zu diesem Zeitpunkt von Devil Z besessen war. Am Ende der Kämpfe erwachten die bisher leblosen Transectors zum Leben und verließen die Erde in Richtung Weltraum. Godbomber blieb ein Teil von God Ginrai, scheinbar ohne ein eigenes Bewusstsein zu erhalten. Der arme Kerl war scheinbar dazu verdammt, ein lebloses Power-Up zu bleiben (zumindest bis God Ginrai dann zu Victory Lio reformatiert wurde und selber ein Power-Up für Star Saber wurde, aber das ist eine andere Geschichte).

Die Story von Godbomber setzte sich dann in dem dieser Figur beiliegenden Comic fort. Ginrai, der Mensch, bekam von Grand (der Headmaster von Grand Maximus, außerdem auch ein Pretender) erzählt, dass Godbomber ursprünglich entwickelt wurde, um die Lücke zwischen cybertronischem und menschlichem Leben zu schließen und die drei Formen der Chokon Energie (einer der zentralen Aspekte der Masterforce Serie) zu vereinen. Godbomber war dabei tatsächlich zu einem lebenden Wesen geworden, dank der Infusion der Chokon Energie der drei Junior Headmaster, aber diese Lebenskraft versiegte als die Zerstörung von Devil Z die Verbindung zwischen den Menschen und dieser Energie abschnitt. Der Godbomber, der mit dem robotischen Ginrai verbunden blieb (und später zu Victory Lio wurde) war nun nur noch eine leblose Drohne.

Als der menschliche Ginrai einen neuen Transector erhielt, beganen die Autobots auch mit dem Bau eines neuen Godbomber, diesmal als Headmaster. Teile dieses neuen Godbomber wurden jedoch von Nightbeat, Trickdiamond und Thrust gestohlen. Sie ließen jedoch die Headmaster Einheit zurück. Während sich Ginrai mit dem gestohlenen Godbomber herumgeschlagen musste (vervollständigt durch Trickdiamond und Thrust, die zu seinen Beinen wurden, was die Existenz der Combiner Stecker rechtfertigt) erweckten die Junior Headmaster die Headmaster Einheit mit ihrer Chokon Energie erneut zum Leben. Der nun lebendige Godbomber erinnerte sich an seine frühere Existenz und konnte jetzt auch sprechen. Er setzte sich sofort in Marsch um Ginrai vor dem bösen Godbomber zu retten und verband sich mit ihm wieder zu God Ginrai. Nachdem die Bösen besiegt wurden war Ginrai froh, mit seinem früheren Partner wieder vereint zu sein und lachte ob seiner nun doch recht humorlosen Persönlichkeit.

Fazit: Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Godbomber ist eine unterhaltsame Figur, aber ihn zu holen macht nur Sinn, wenn man auch Super Ginrai besitzt oder vorhat zu besitzen. Wer übrigens Super Ginrai beim ersten Mal verpasst hat, der braucht nicht zu verzweifeln, Takara bringt ein Super Ginrai / Godbomber Doppelpack raus, wobei diese Version von Godbomber dann allerdings wieder in vollem Chrom-Blingbling erstrahlt (die Japaner lieben halt ihre Chromteile). Ob ihr persönlich Chrom mögt oder nicht sei eure persönliche Gewissensentscheidung. Aber langer Rede kurzer Sinn: man braucht schon beide Figuren.

Nun bin ich persönlich ein großer Fan der Masterforce Serie, von Super Ginrai und God Ginrai, als ich also erfuhr dass Takara für ihren Super Ginrai auch einen Godbomber rausbringen würde, war für mich schon völlig klar: den muss ich haben. Und nach der herben Enttäuschung der XOvergen Trailer Force God Armor (man war das eine Verschwendung von Plastik, so sehr ich auch die XOvergen Master Armor mag) klammerte ich mich an die Hoffnung, dass diese Version hier besser sein MUSSTE! Sie musste einfach. Und ich hatte recht (wie meistens, zuumindest wenn es um Transformers geht, sagte er in seiner bescheidenen Art).

Godbomber ist nicht perfekt, das nicht. Er hat ein paar kleine Schwächen (auch wenn einige davon, wie zum Beispiel das schwache Gelenk an der Schulterkanone, wohl nicht bei allen Versionen auftreten). Aber diese ändern nichts daran, dass er zum einen eine gute Stand-Alone Figur ist und zum anderen ein geniales Upgrade für Super Ginrai. Was genau das ist, was ich wollte und von dieser Figur erwartet habe. Um also auf den Punkt zu bringen, was ich hier in knapp 3000 Worten ausführlich dargelegt habe: wer Super Ginrai hat und ein Fan von Combinern oder Robotern mit Power-Ups im klassischen Anime Stil ist, für den ist Godbomber auf jeden Fall eine Anschaffung wert.

Gesamtnote: 2+

PS: Das Review hat einen noch ca. 2000 Worte langen Anhang, um die gewünschte Wortzahl vollzukriegen. Um den ebenfalls zu lesen bitte hier klicken.


Ihr besitzt diese Figur? Bewertet sie auf TFU!

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