Vorwort:Der Rechtliche Teil zuerst,
hier haben wir ein Dritt-Anbieter Toy, nicht produziert von Hasbro oder
Takara. Die „Firma“ BTS.TOYS ist bisher bekannt durch einen Anhänger für
Classics/Henkei Voyager Optimus Prime (Auch für Animated verwendbar)
und die dazugehörigen Repaints und Upgrades für selbigen, sowie das
Matrix/Jetpack/Energon Axe Upgrade für G1 Optimus Prime. Also zwar
keinen Neuling in Sachen Fan made Products aber doch deren erste
komplette eigenständige Figur.
Das Design von Sonicron basiert auf
einer Concept Art von Guido Guidi und ich hab leider keine Ahnung wer
das ist und auch nicht wofür das Concept war. Soviel dazu.
Verpackung:Diese
ist qualitativ hochwertig und im beliebten Book-Box Design gehalten.
Heißt vordere Seite lässt sich aufklappen um die Figur im inneren zu
sehen. Sehr cool, klappt man den Deckel wieder zu bemerkt man den
eingearbeiteten „Magnetverschluss“ der das ganz dicht hält. Also nichts
mit dem üblichen Klett-Dingern. Kenne so etwas nur von DVD Boxen,
schönes Detail. Innen ist nebst der Figur auch reichhaltiges Zubehör.
Und natürlich mit dabei ist noch eine Anleitung sowie eine Collectors
Card. Also schon mal nicht schlecht. Im Deckel befindet sich die Bio und
auf der Rückseite finden sich Papp-Versionen von G1 Laserbeak/Ratbat
und Ravage zum ausschneiden. Wer das allerdings macht ist selber Schuld
denn es ruiniert die Verpackung. Also nur jenen Empfohlen welche selbige
eh in den Müll werfen was sich bei solchen Figuren nicht empfiehlt.
Insgesamt also schon mal eine schöne Verpackung.
AltMode:Die
Figur kommt zwar im Bot Mode in der Verpackung aber wir fangen hier
erst mal mit dem Alt Mode an da es hier schneller geht. Zuerst sei
erwähnt das alles was an Zubehör dabei ist, im Alt Mode tatsächlich
seinen Platz findet und komplett verstaut werden kann. Zumindest wenn
man sich nicht daran stört das der „Raketenwerfer“ lediglich an der
Rückseite außen dran hängt. Alles andere ist integriert. Sehr schön. Was
ehemals ein Walkman war ist nun ein Voice-Recorder, zumindest sehe ich
das als solchen, korrigiert mich wenn es nicht so ist. Zuallererst fällt
auf das hier wirklich alles sehr schön detailliert ist. Das Blau wird
von Silbernen Tasten und einigen transparenten Knopf-Imitationen
aufgelockert und es findet sich sehr viel Schrift auf der Figur. Sprich
Tastenbezeichnungen. Mit optischen Details wurde hier jedenfalls nicht
gespart. Sowohl vorne wie hinten lässt sich jeweils auch noch ein
kleiner Lautsprecher Ausklappen, sieht witzig aus und gibt der Figur
neben dem Tapedeck ein weiteres Gimmick. Zwar relativ unnötig aber ein
netter Gedanke, immerhin. Eine einzige Taste lässt sich sogar drücken,
oben ganz Rechts. Diese aktiviert den kleinen roten Knopf darunter
(Sichtbar im Bot Mode) welcher das Tapedeck aktiviert. Es lässt sich
also im Altmode öffnen wie es sich gehört, zum Deck selbst aber später
mehr. Die Größe hier entspricht in etwa G1 Soundwave, nur breiter.
Optisch also schön doch nun kommt das „ABER“.
Obwohl
die Figur hier gut und einheitlich wirkt sind die Spaltmaße teils eine
mittlere Katastrophe. Zumindest anfänglich bevor man selbst Hand anlegt.
Die Rechte Seite (von vorne gesehen) ist schwer einzurasten damit sie
fest sitzt und auch wenn man es schafft bleiben Schnitt-Linien vom
feinsten. Ebenso oben herum (zweiter Arm) welcher auch nicht ganz
einheitlich sitzt aber noch ok geht. Am schlimmsten ist der Bereich der
Beine. Nicht von vorne oder hinten aber von der Seite. Hier sitzen die
„Lamellen“ welche als Schienbeine dienen und das ganzen hat Spalten wie
ein Scheunentor. Nicht schön! Oben drüber sitzt die Kombi aus Schulter-
und Handfeuerwaffe, allerdings auch mehr schlecht als Recht. Ziemlich
locker und nicht unbedingt passgenau. Immerhin fällt sich nicht raus
aber „Passform“ oder „Passgenauigkeit“ ist was anderes.

Interessant
hier, wie schon erwähnt ist die (von vorne gesehen) linke Seite nicht
dieSchokoladenseite und dennoch bildet sie die Front für einen „dritten“
Modus. Kein Witz, steht so wirklich in der Anleitung. Heißt neben dem
Voice-Recorder und dem Bot Mode gibt es tatsächlich noch den „SPY
SUBMARINE“ Mode (Spionage U-boot). Dieser besteht daraus die
Lautsprecher an den Seiten auszuklappen und den Raketenwerfer vom Rücken
nach oben zu montieren. Und mit ganz ganz viel Fantasie geht das dann
auch. Irgendwie. Na ja, nicht wirklich, also vergessen wir das ganz
schnell wieder und machen weiter.
Transformation:Die
Transformation inklusive dem abnehmen oder neu anbringen des Zubehörs
ist relativ einfach im Design aber doch relativ schwer im durchführen.
Das liegt größtenteils an den Gelenken selbst. Leider sind einige sehr
sehr fest und andere schon nah an dem Begriff „loose“, sprich
ausgeleiert. Der Raketenwerfer wird oben oder vom Rücken (wo ihr in eben
habt) abgenommen und die Gun-Kombo aus dem Beinbereich gezogen, der
Rest bleibt wo er ist. Beim umbauen Vorsicht walten lassen und versuchen
jedem Gelenk das ihr bewegen wollt einen Gegendruck zu geben in dem ihr
die Stelle haltet an dem es montiert ist. Nichts auf größere Distanz
bewegen, also nicht an der Hand nehmen um den Arm zu drehen oder
ähnliches. Das Plastik an sich fühlt sich nicht ganz nach Hasbro oder
Takara an, aber auch nicht billig. Das Problem liegt hier einfach an der
Montage und der leichten Ungenauigkeit der Teile selbst. Sowie
natürlich den teils losen Gelenken. Speziell auch der Torso, diesen
ganzen nach unten raus zu ziehen kann eine Geduldsprobe sein. Man will
ja nichts kaputt machen.
BotMode:Ist
es nun Soundwave oder doch nicht. Insgesamt muss man sagen, definitiv
ja. Er ist es und auch sofort für jeden deutlich zu erkennen. Die
Erscheinung im ganzen sieht sehr gut aus. Nicht symmetrisch aber das
liegt in der Natur des Alt Mode, speziell die Arme unterscheiden sich
sehr. Finde ich aber nicht schlimm und gibt der Figur einen besonderen
Look. Es muss ja nicht immer alles gleich sein. Die Größe bewegt sich
einen ticken unterhalb von G1 Soundwave was aber definitiv groß genug
ist da er ja als „Classics/Henkei“ Version herhalten soll. Somit ist er
auf jeden Fall in die Voyager Kategorie einzuordnen. Die Details wie
Schriften und Farben bleiben hier erhalten und selbst an die
„Play-Buttons“ im Hosentürchenbereich wurde gedacht. Diese sind nur für
den Bot und im Alt Mode nicht sichtbar.
Dann kommen wir mal zu den
Dingen die im Vorfeld schon fleißig diskutiert wurden. Die
Beweglichkeit. Bei heutigen Figuren immens wichtig und meist bei Third
Party Figuren auch sehr gut. Sonicron verfügt überraschend nur über
wenige Kugelgelenke, gerade mal die Schultern, der Rest besteht aus
Stiften. Noch dazu kommen die nach hinten raus sehr breiten Beine. Aber
dennoch ist es faszinierend was für Posen hier möglich sind. Das was auf
den Promo-Bildern gezeigt wurde ist locker machbar und noch mehr. Und
ja, er hat Kniegelenke welche auch nahezu uneingeschränkt nutzbar sind.
Die Beine sind wie schon erwähnt mit einer Kugel mit der Hüfte verbunden
und die Hüfte selbst noch mit einem Stift am Körper. Also die Beine
haben mehr als genug Bewegungsfreiheit. Wo es etwas mangelt sind die
Arme im Bereich der Ellenbogen. Hier ist nur ein Stift und bedingt durch
die Formen der Gliedmaßen ist hier auch nur eine 90Grad Biegung
möglich. Persönlich kann ich damit aber leben. Soundwave ist ja nun
nicht der Ninja Kämpfer der sich übelst verbiegen muss. Insofern stören
auch die nahezu unbeweglichen Füße nicht wirklich. Die Hüfte ist
drehbar, muss sie auch sein zwecks Transformation, allerdings muss man
sie im Bot Mode dafür anheben und öffnet einen unschönen Spalt in der
Mitte und siehtdoof aus. Unterm Strich aber dennoch mehr als genug
Beweglichkeit. Der Kopf sitzt ebenfalls auf einer Kugel ist aber dennoch
nahezu unbeweglich, rechts/links geht aber rauf/runter kaum bis gar
nicht. Die Hände sehen ok aus und sind am Gelenk drehbar.
Die Beine,
nun, sie sind breit. Aber persönlich finde ich das es auf den Bildern
weit schlimmer aussieht als es ist. Und es behindert die Figur nicht.
Von daher kann ich mit Leben, da ist manchmal ein großer Rucksack
weitaus schlimmer.
Ja der Rucksack, diesen hat Sonicron zwar nicht,
dafür steht hinten die Gelenkplatte welche beide Alt Mode Hälfen im Bot
Mode verbindet gnadenlos raus. Und ja es sieht bescheuert aus. Liegt am
Design und auch wenn es möglicherweise hier eine bessere Lösung gegeben
hätte, so haben wir sie nicht bekommen. Es ist wie es ist. Einzige
Abhilfe, auf dem (von vorne) rechten Arm befindet sich eine Art
„Package“ welches die Rakete der Handgun enthält und abgenommen werden
kann. Selbiges kann man am Rücken anklippen, hilft nicht zur Perfektion
aber zumindest soweit das ich mit Leben kann. Ist ja nicht so das andere
Figuren so was in der Art nicht auch haben.
Das weitere Zubehör wie
Handgun/Shouldergun/Raketenwerfer kann variabel angebracht oder
weggelassen bzw. am Rücken verstaut werden. Hier hat man also
„spielerische“ Freiheiten. Sehr cool gemacht, persönlich bevorzuge ich
den Raketenwerfer anstelle der Shouldergun da dies hier als Update gut
aussieht. Ebenfalls für ein Update nicht verkehrt, ein zweiter Kopf ist
auch dabei, erfordert allerdings einen Schraubenzieher um zu wechseln.
So,
jetzt aber zum „ABER“.Das Gimmick der Lautsprecher welche ausklappen
können funktioniert hier auch, aber endet an den Beinen. Gut, man kann
sie abnehmen und optisch schöner an den Schultern montieren. C-Clip
System, also auch Waffen von anderen Generations/United Figuren könnten
hier angebracht werden. Könnten. Wenn das ganze nicht übelst locker
wäre. Die Lautsprecher machen alles außer fest halten, die wackeln herum
das es nur so kracht. Also besser sein lassen. Optisch wären die an den
Schultern zwar besser als an den Beinen, aber wirklich toll sieht das
auch nicht aus. Die Arme sind auch so eine Sache, einerseits sind die
stark genug um locker einen G1 Laserbreak zu halten wie es sein soll,
zum anderen sind die „Gleitmechanismen“ locker und auch die (von vorne)
linke Schulter dürfte etwas fester sein. Aber am schlimmsten sind die
Hüften, selten so einen „Wackel-Dackel“ gesehen. Schlimm! Posing ist
trotzdem möglich, aber die Figur wackelt unten herum wenn ihr sie in der
Hand habt wie keine zweite.
Also schon mal einen guten, weichen und natürlich transparenten Nagellack bereit halten!
Ansonsten
optisch auf jeden Fall ein hingugger! Das Design ist ansprechend, passt
zur Classics Linie sehr gut, die Größe ist ein Blickfang und jede Menge
Details sind auch vorhanden. Für einen modernen Soundwave der G1 Tapes
nimmt einfach eine geile Sache.
Extra: Tapedeck
Hier
kommen wir eingehend auf das Tapedeck zu sprechen. Warum? Weil es wohl
mit das wichtigste an einem Soundwave ist und auch hier das größte und
beste Gimmick. Geschlossen hält es wie ein Tresor, lediglich das
Spaltmaß am oberen Rand ist nicht perfekt. Aber dicht ist dicht. Man
muss ganz schön fest drücke um es zu schließen und es ist auch mehr als
gut hörbar wenn es einrastet. Aber das alles hat seinen Grund. Und zwar
die Feder welche das Deck öffnet. Man drücke den kleinen roten Button
auf Soundwaves / Sonicrons Schulter und BUMM! Das Deck öffnet derart
kräftig das ich anfangs dachte die Figur springt mir gleich in Fetzen!
Hab so etwas noch nicht gesehen. Wirkt übelst heftig und denke egal
welches Tape ihr da rein packt, das Deck geht auf! Also wenn dieser
Mechanismus irgendwann versagen sollte, dann wirklich weil der
Federdruck innerlich alles zerlegt hat. Aber, was soll man sich
beschweren, dieses Deck funktioniert und zwar Richtig!
Zu den Tapes,
ja sie passen alle rein, hab Laserbeak, Ravage und Ratbat getestet und
hatte keine Probleme mit den kleinen. Auch nicht beim schließen oder
öffnen. Und es sieht sehr gut aus mit den Tapes drinnen. Innen ist zwar
silbernen Plastik, also man sieht durchs „Fenster“ auch gut rein aber
mit Tape drin siehts besser aus. Mit Classic/Universe Ravage (von Hound)
funktioniert es leider nicht, dieser ist sowohl für Sonicron und G1
Soundwave leider zu breit, nur n ticken aber eben zu breit. Finde ich
nicht schlimm, G1 Ravage sieht eh besser dazu aus.

Hier
sei noch angemerkt, wie erwähnt kann das Zubehör variabel gestaltet
werden und das nicht in Gebrauch befindliche am Rücken verstaut werden.
Das sind zwar keine „Peg-holes“ im eigentlichen Sinne sondern schlicht
Schraubenlöcher aber die haben die richtige Größe und Verteilung. Das
gleiche gilt, man staune, für die Waffen von Ravage. Auch diese können
wenn Ravage gerade im Tapedeck ist, am Rücken von Soundwave mit verstaut
werden.
Dies wird in der Anleitung nicht erwähnt und ich denke es
ist Zufall. Aber einer der sehr gut zu gebrauchen ist und die Figur für
mich aufwertet denn so bleiben im Bot Mode weder Teile von Sonicron
selbst noch vom verwendeten Tape über. Alles hat seinen Platz.
Extra: Qualitätsmängel
Hier
kommen ein paar Dinge die leider nach dem auspacken und antesten erst
mal negativ auffallen. Leider hat die Figur ein paar Mängel in Sachen
Qualität. Verglichen mit dem Anhänger für Optimus Prime wurde der hohe
Standard hier leider nicht gehalten. Allerdings ist das auch eine
komplette Figur und nicht „nur“ ein Upgrade. Glücklicherweise lässt
sich das meiste auch selbst und noch dazu relativ einfach beheben. Aber
nicht alles.
Das Stichwort ist hier Nagellack, damit lassen sich
diese immens losen Hüften sehr gut festigen, die Kugeln passen aber der
Stiftgelenkbereich ist zu lose und ich empfehle hier das ganz mit Lack
etwas auszukleiden. Allerdings die Kugeln in den Schultern, speziell
links können auch einen oder zwei Tropfen vertragen. Selbst hab ich auch
den linken Arm aufgeschraubt und den „Gleitmechanismus“ etwas verdickt
damit der Arm beim bewegen nicht immer nach innen gleitet.
Des
weiteren sind bei genauer Betrachtung an machen stellen kleine Gussreste
zu finden, also Cuttermesser (Teppichmesser) auspacken und nachhelfen.
Das
Messer dann auch gleich dabehalten und den wohl größten Punkt
bearbeiten. Die von vorne gesehen rechte Seite von Sonicron hat eine
kleine Öffnung in Form eines auf dem Kopf stehenden „T“. Den dazu
passenden „Peg“ in T Form findet ihr auf der Arminnenseite. Diese beiden
Punkte werden bei der Transformation verbunden, heißt der Arm wird an
den Körper gelegt, der T-Peg in die Öffnung und dann das Ganze nach oben
Schieben um es zu festigen.
Und das funktioniert mal gar nicht!
Am
T Stück des Arms waren Gussreste welche entfernt werden müssen und am
Körper sollte die Öffnung soweit angepasst werden bis der Arm im Alt
Mode weit genug nach oben gleiten kann damit der sich am oberen Ende mit
dem Rest verbinden kann.
Aber Achtung!
In der Öffnung nicht
zuviel wegnehmen, das T Stück des Arm sollte dort auch merklich fest
sitzen, nicht direkt einrasten aber mit Widerstand sitzen. Nimmt man
zuviel Material ab läuft man Gefahr das der Arm zu locker wird und man
muss wieder mit Nagellack ausbessern was man kurz zuvor weggeschnitten
hat. Und das kann schwer werden. Also vorsichtig.
Der Kopf oder eher
die Klappe am Rücken hinter welcher er verschwindet. Diese öffnet sich
nur brutal schwer! Hier am besten die Ränder leicht mit dem Messer um
Gussreste oder auch Material erleichtern. Gleiches gilt für die Platten
an den Innenarmen hinter welchen die Hände verschwinden. Aber nur leicht
bearbeiten, nicht zuviel Material abnehmen, also leichte Messerführung.
Ihr könnt es auch lassen, aber dann werdet ihr für jede Transformation
ein spitzes Werkzeug brauchen da ihr die klappen garantiert nicht mit
den Fingern auf bekommen werdet.
Was mich persönlich am meisten
stört, neben der Sache mit dem T Stück was ja zumindest ein Stück weit
behoben werden kann, sind die Schienbein Teile. Die hatten wir bereits
als die „miese“ Seite des Alt Modes. Hier ist die Qualität echt
bescheiden. Die Dinger müssen geöffnet werden da hier die Füße raus
kommen. Ist nur ein Clip-Gelenk mit welchem diese befestigt sind und
mindestens eins von beiden hab ich jedes mal dabei in der Hand. Und
beide haben auf der Clip-Innenseite schon Stress-Streifen. Hier hab ich
die größte Sorge das irgendwann das C Stück bricht. Werde da noch
versuch am Bein/Stiftstück für den C-Clip, etwas Material abzunehmen und
notfalls wenn der C-Clip zu locker sitzt mit Lack wieder angleichen.
Ähnliches gilt für die ausklappbaren Lautsprecher, deren C-Clips halten
ja auch nicht die Welt, sind mir aber relativ egal. Nebenbei bemerkt
hätte auch der Peg mit dem die Rakete in der Handfeuerwaffe sitzt etwas
länger sein dürfen.
Das klingt jetzt alles ziemlich furchtbar aber so
schlimm ist es nicht. Es gibt schlimmeres an anderen Figuren und vor
allem auch Fehler dir sich nicht beheben lassen. Lediglich man hat den
Eindruck das die Figur mit Zeitdruck produziert wurde. Die hier
beschriebenen Fehler sind alles kleine Sachen die nicht hätten sein
müssen. Allerdings kann man das meiste selbst beheben und gemessen daran
das es ein Third Party / Fan Item ist, kann man soweit schon zufrieden
sein. Hätte besser gemacht werden können, hätte aber auch viel schlimmer
sein können.
Fazit:Ein
Fazit hier auf so oder so, also kaufen oder lassen, auszusprechen
dürfte schwer bis nahezu unmöglich sein. Sieht man nur die Fehler oder
hängt sich zu sehr daran auf wird man wohl eher die Finger davon lassen.
Sieht man es als Third Party Toy und weiß womit man zu rechnen hat und
behebt die Mängel so gut es geht, dann tut diese Figur durchaus einen
verdammt guten Job.
Grad auch dafür das Sonicron für das was er ist
und bietet noch zu den relativ günstigen Fan Toys gehört, also mit etwas
Rücksicht darauf hält sich das meckern durchaus in Grenzen. Und optisch
wird hier sogar wirklich so einiges aufgefahren. Alleine schon, wann
hatten wir zuletzt ein Toy mit einem Gimmick für die G1 Tapes. Und das
für die Classics Line. Also ein Soundwave der genau das hat was er haben
muss. Plus modernere Optik, einiges an Zubehör und viele Details bei
guter Größe.
Ihr seht, schwer hier ein Empfehlung auszusprechen und
uneingeschränkt empfehlen kann man Sonicron sicher nicht, auch wenn man
Soundwave mag, so ehrlich sollte man sein.
Für mich war er es Wert,
alleine schon weil ich die Music Label Version damals übersprungen habe.
Hatte die Hoffnung das Hasbro / Takara da vielleicht selbst noch was
macht aber da heißt es wohl Danke für Nichts. Jetzt ist Sonicron hier
und er funktioniert mit unser aller geliebten Tape-Formern wie Ravage
und Laserbeak welche ja auch als G1 Figuren gut ins Classics Regal
passen. Wenn man die Music Label Version schon hat kann man wohl auf
diesen hier verzichten oder beim Soundblaster Repaint zugreifen. MP3
Audio abspielen kann man hier natürlich nicht erwarten, alleine schon
vom Preis her, aber dafür eben sie Sache mit den G1 Tapes. Auch die
unnötigen Fehler die absolut nicht hätten sein müssen ziehen das Ganze
runter. Fan made oder nicht, mehr Zeit hätte hier schon geholfen.
Dennoch,
Interaktion mit den G1 Tapes und eine Third Party Figur in Voyager
Größe die man komplett verwandeln kann ist schon eine feine Sache und
für den zumindest aktuell relativ guten Preis zu überlegen. Die Fehler
waren anfangs ärgerlich aber mittlerweile passt es und beim Blick ins
Classic/Henkei/Generations/United Regal bin ich doch sehr zufrieden.
Ich
vergebe hier somit auch wieder zwei Noten, einmal „so wie er ist“ mit
den unnötigen Mängeln und einmal, wenn man die Mängel behoben hat, „für
das was er ist und bietet“
– Classics Soundwave mit G1 Tapedeck.
Note Original: 3-Note Überarbeitet: 2-

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