Vorwort: Destiny
geht in die vierte Runde und auf Cybertron ist wahrlich die Hölle los.
Das Script stammt wie immer von Simon Furman. Gezeichnet hat Guido
Guidi, getuscht hat Stephen Baskerville und das Ganze coloriert hat
John-Paul Bove. Als Editor diente wiedereinmal John Barber.
Story: Das Heft beginnt dort, wo Heft 93 aufgehört hat. Ultra Magnus steht auf
dem Dach des Hauptquartiers seiner zivilen Sicherheitskraft und wird
von Galvatron angegriffen. Dieser Rast auf Magnus zu und reißt ihn in
die Luft und fliegt mit ihm durch ein Gebäude, bevor er ihn auf die
Straße schleudert, über der sie sich befinden. Ultra Magnus versucht
Galvatron mit einem Schuss aufzuhalten, aber Galvatron lässt sich nicht
stoppen und greift weiterhin erbarmungslos an.
Während Ultra
Magnus auf der Oberfläche von Galvatron verprügelt wird, steht Hot Rod,
tief unter der Oberfläche, Primus gegenüber. Nur das sich dieser in
Grimlocks Körper befindet. Als Hot Rod fragt, wie das möglich ist, dass
Primus vor ihm steht, obwohl alle doch gesehen haben, wie er, damals in
der Form von Emirate Xaaron, in Heft 75 von Unicron getötet wurde,
erklärt Primus, dass Hot Rod wissen müsste, dass Primus allgegenwärtig
ist und in Xaaron nur ein kleiner Teil seines "Ichs" steckte. Genauso
wie jetzt in Grimlock ein kleiner Teil von Primus "Ich" steckt. Primus
erklärt Hot Rod, dass Hot Rod ausgewählt ist, mehr zu sein als er ist,
von Primus wörtlich gesprochen, Prime. Weiter erklärt Primus, dass er
nicht lange in Grimlocks Körper verweilen kann und Hot Rod verstehen
müsste, was passiert, dass der Plan gefährdet ist. Dazu schickt er ihn
ohne weitere Worte in den Zero Space. Die Dinobots scheinen nichts von
all dem mitbekommen zu haben, da sie gleichermaßen über das Verschwinden
von Hot Rod, wie das plötzliche auftauchen von Grimlock, verwundert
sind.
Derweil ist Ultra Magnus immer noch mit Galvatron
beschäftigt und es sieht so aus, als ob Galvatron den Kampf gewinnen
würde. Es gelingt Ultra Magnus jedoch Galvatron, mit einer seiner
schultermontierten Raketen, über den Rand der Straße, in die da drunter
liegende Tiefe, zu katapultieren. Ultra Magnus wird keine Pause gegönnt,
denn er wird direkt von Blades gerufen, welcher als Helikopter über ihm
fliegt. Blades informiert Magnus dadrüber, dass alle Autobots zu den
Waffen gerufen wurden und man ihm aufgetragen hat Ultra Magnus zu
suchen, als dieser sich nicht meldete. Magnus ist erst verwirrt, eblickt
jedoch dann am Himmel die Warworld und versteht sofort. Das Schiff
lässt inzwischen seine Ladung, die Blitzengines, auf Cybertron
herabregnen, wo diese nicht zögern und damit beginnen alles anzugreifen,
das in ihre Reichweite kommt. Blades verabschiedet sich mit den Worten,
dass er sich auf den Weg machen muss, woraufhin Ultra Magnus ebenfalls
in seinen Alternativmodus wechselt und sich in Bewegung setzt. Noch
bevor er in seinem Kopf sortieren kann, was gerade alles auf Cybertron
passiert, taucht auch schon wieder Galvatron auf und springt Ultra
Magnus auf sein Dach, von wo aus er versucht ihn zum anhalten zu
bewegen.
Weit von den beiden kämpfenden Titanen entfernt,
befinden sich Prowl, Kup und Perceptor im Notfallkommando Bunker des
Präsidiums. Prowl erklärt Kup, dass alle verfügbaren Truppen gegen die
Angreifer entsandt wurden, die Wreckers jedoch nicht eingesetzt werden,
da Prowl noch nicht weiß, wo diese den meisten Schaden anrichten könnten
und somit noch nicht weiß, wo er sie einsetzen will. Perceptor beginnt
draufhin zu erklären, was seine Scans über die Blitzengines
herausgefunden haben. Er legt die Verbindung zwischen diesen Maschinen
außerirdischer Herkunft und den Transformern offen, indem er erklärt,
dass diese von Matrixenergie angetrieben werden, was auch ihre
regenerativen Fähigkeiten erklärt. Perceptor erläutert zusätzlich, dass
jedes Blitzengine zwar über eine Art eigenen Spark verfügt, diese jedoch
nicht selbsterhaltend sind und wahrscheinlich von einer Quelle
betrieben werden. Da Cybertron sich zwar in Waffenreichweite der
Warworld befindet, diese aber nicht angreift, kann Kup schnell
erschließen, dass es sich bei der Warworld um die Quelle handelt und das
die Blitzengines scheinbar eine beschränkte Reichweite hat. Prowl trägt
Kup auf zusammen mit den Wreckers die Warworld anzugreifen. Als Kup ihn
fragt, was Prowl jetzt gedenkt zu tun, erklärt dieser, dass er ihren
schlafenden Riesen, Omega Supreme, wecken wird.
Ultra Magnus ist
immer noch mit Galvatron beschäftigt. Dieser sitzt auf dem Dach von
Ultra Magnus, während er weiter den Thruway(cybertronische Variante
einer Autobahn/eines Highways?) entlang fährt. Galvatrons Versuche
Magnus zu stoppen werden immer aggressiver, woraufhin dieser seine
beiden Raketen abfeuert, um die Straße vorraus zu sprengen und eine
Vollbremsung vollzieht, woraufhin Galvatron vom Dach geschleudert wird
und in die Tiefe stürzt. Bevor er jedoch stürzt, schafft er es Ultra
Magnus Stoßstange zu packen und ihn mit zu ziehen.
Zur selben
Zeit beschwert sich Krok auf der Brücke/Ausschichtslounge, der Warworld
darüber, dass er nicht versteht, warum die Warworld sich nicht an dem
Kampf beteiligt und sie nur zu gucken. Bludgeon erklärt, dass man eine
Welt, die man erobern möchte, nicht zerstören sollte. Er räumt aber ein,
dass Krok recht haben könnte und die Warworld einen Teil ihrer
Zerstörungskraft demonstrieren sollte, um den Widerstand der Autobots zu
brechen. Octopunch schlägt als Ziel das Präsidium vor, Bludgeon
überlegt sich jedoch ein Ziel mit größerer symbolischer Bedeutung. Denn
was könnte die Autobots mehr demoralisieren, als der Tod von Cybertrons
größtem Krieger?
Ultra Magnus und Galvatron kommen beide auf dem
Boden an, wobei Ultra Magnus im Sturz zurück in den Robotermodus
gewechselt ist. Beide scheinen den Sturz überlebt zu haben, aber nicht
ohne schwere Schäden davon getragen zu haben. Ultra Magnus blickt in den
Himmel und sieht die Warworld über sich, die eines ihrer Waffensysteme
lädt und dabei eine Aufnahme von Ultra Magnus, wie er am Boden liegt, an
die Autobots übermittelt, damit diese mit ansehen können, wie Ultra
Magnus stirbt. Die Warworld feuert ihre Waffe ab und nicht weit entfernt
wird Prowl ebenfalls Zeuge ihrer Zerstörrungskraft, während er Omega
Supreme an die Oberfläche führt. Er befiehlt Omega in den Armageddon
Angriffsmodus zu gehen, worauf hin dieser ohne größere Mühe eine Reihe
Blitzengines in Staub verwandelt. Soundwave hat die ganze Zeit alles von
einer sicheren Stelle aus beobachtet. Er hat darauf gewartet, dass die
Autobots Omega Supreme loslassen würden, denn nun befiehlt er
Monstructor Omega Supreme zu zerstören. Soundwave will sich grade auf
den Weg machen, wahrscheinlich an eine Stelle, wo er sicherer ist
und/oder das Geschehen besser beobachten kann, als Blaster auftaucht und
ihm den Weg abschneidet.
Die Handlung wechselt an eine Stelle von
Cybertrons Oberfläche, die in Flammen steht. In den Flammen ist ein
Schatten zu erkennen, der langsam näher kommt und deutlicher zu erkennen
ist. Es ist Ultra Magnus, der den Angriff der Warworld überlebt hat und
Galvatron zu seinen Füßen liegen hat. Ultra Magnus plant nun, seinem
Ruf als Cybertrons größter Krieger, gerecht zu werden. Ob er dies wird
erfahren wir dann in Heft 95.
Die Konfrontation zwischen Ultra
Magnus und Galvatron war eine der Sachen, die wohl mit ganz oben auf
Simon Furmans To Do Liste für Regeneration One stand, immerhin kann ich
gar nicht sagen, wie oft schon darüber gesprochen wurde, in Interviews,
Blogeinträgen oder sonstigen Formen, noch bevor Galvatron überhaupt
seinen ersten Auftritt in Regeneration One hatte. Das mehr oder weniger
Lustige dabei ist jedoch, dass die Ultra Magnus - Galvatron Geschichte,
eigentlich ein Element der Marvel UK Reihe war und Ultra Magnus nie in
den Marvel US Heften vorkam und Galvatron auch nur gegen Ende eine
relativ kleine Rolle spielte. Ultra Magnus ist dann auch einfach ab Heft
80.5 einfach da gewesen, während Galvatron in Heft 69 ins Marvel US
Universum geholt wurde. Dementsprechend ist diese gesamte Ultra Magnus -
Galvatron Thematik in Regeneration One mehr oder weniger ein Tribut,
bzw eine Anspielung an das Marvel UK Universum, vorallendingen an Target
2006, welches wohl die "größte" Geschichte ausem Marvel UK ist, den
ersten Comicauftritt von Ultra Magnus und von Galvatron darstellt und
deren erstes episches Duell. Daher ist der Kampf der beiden in diesem
Heft, von Parallelen zu ihrem Kampf in Target 2006 versehen. Die letzte
Seite ist z.B. fast identisch mit einer Seite aus Target 2006, wo Ultra
Magnus und Galvatron ebenfalls im Zentrum einer gewaltigen Explosion
waren, aber Galvatron als Letzter Stand. In Target 2006 kam Galvatron
aus der Zukunft in die Gegenwart und auch der Galvatron, der in Heft 69
der US Reihe auftauchte, war aus der Zukunft in die Gegenwart geholt
worden. Dabei handelt es sich aber nicht um den selben Galvatron!
Dieser
Galvatron stammt aus einer Zeit, in der er über die Erde herrscht,
Rodimus Prime, Ultra Magnus und diverse andere Autobots getötet hat und
Unicron Cybertron verschlungen hat. Er sieht seinen Kampf mit Ultra
Magnus als eine Wiederholung der Geschichte, eine Art Revanche für Ultra
Magnus. Auch wenn wir wieder einen Blick auf Target 2006 als
Hintergrund/Inspiration für diese Geschichte sehen, kann man es als
Revanche für Ultra Magnus sehen, da dieser in Target 2006 verloren
hatte. Selbst Ultra Magnus scheint so etwas wie ein Deja Vu zu erleben
und das Gefühl zu haben, dies schon einmal erlebt zu haben. Hier könnte
man auf das Multiversum verweisen. Vielleicht kriegen wir in den
kommenden Heften sogar noch eine Erklärung in diese Richtung. Das
kommende Heft 0 soll ja auch einen Abschnitt über Galvatron enthalten.
Wir werden sehen. Der Kampf zwischen den beiden war aufjedenfall
brilliant! Auch wenn Ultra Magnus über viele Panelle nur als Sandsack
diente, hat er dann doch noch würdig zurück geschlagen.
Was an
diesem Heft sehr schön ist, ist das so viel passiert und doch scheint es
fast nur um Ultra Magnus und Galvatron zu gehen. Grund dafür ist
wahrscheinlich, dass die vier Perspektiven, denen wir durch Heft 91-93
(Teilweise schon länger) gefolgt sind, nun aufeinander treffen, mit
Ausnahme von Hot Rods Perspektive. Desen Part wird auf zwei Seiten
abgehakt und seine Story nimmt in diesem Heft nur einen kleinen Teil
ein. Dafür hatte er schon von Anfang an immer wieder seine Seiten und
wird wohl bis Heft 100 eine immer wichtigere Rolle spielen. So zumindest
der Verlauf bis jetzt. DIe anderen drei Perspektiven gehören zu Ultra
Magnus, Galvatron und Bludgeon. Ultra Magnus und Galvatron sind ganz
klar miteinander beschäftigt und dominieren das Heft. Bludgeon ist
tatsächlich im gesamten Heft nur auf einer Seite zu sehen, dafür sind
aber die Warworld und die Blitzengines, neben Ultra Magnus und
Galvatron, die Elemente mit den meisten Seiten. Und da diese zu Bludgeon
gehören, ist dieser voll im Geschehen involviert, ohne selber
aufzutauchen. Dadruch, das nun wie gesagt, alle vier
Perspektiven/Charaktere, des Story Arcs, an der selben Stelle sind und
zwei davon miteinander kämpfen, kann viel mehr Story erzählt werden,
weil diese Charakter nun miteinander interagieren und nicht mehr quer
über den Plot verteilt sind.
Es ist auch sehr schön gelungen, den
Angriff der Warworld auf Cybertron darzustellen, obwohl dieser eher im
Hintergrund passiert, da der Leser ja die meiste Zeit Ultra Magnus
folgt. Aber eine clevere Cameoauftritte diverser Autobots hier, ein paar
Generics die dort geschlachtet werden und eine Kampfszene hier und da,
haben aus wenig Seiten echt viel rausgeholt.
Das Heft hat mir sehr
gut gefallen und ich bin echt gespannt, wie es weiter gehen wird. Was
mich am meisten beschäftigt, ist die Frage, wie das kommende Problem mit
den zwei Primes gelöst werden wird und wie Optimus Prime überhaupt noch
am Plot teil haben wird. Im Moment dümpelt er ja irgendwo in der
Side-Story rum. Naja, liegt wohl auch daran, dass er bis Heft 85 (und in
Heft 1-80 sowieso) bereits jedemenge Spotlight Zeit bekam und es bis
Heft 91/92 gedauert hat, bis er dann entgültig in die Side-Story
gerutscht ist.
Zeichnungen: Guidi leistet wieder ganze Arbeit. Wie bereits in meiner letzten Review
gesagt, wird er Wildman mehr als nur gerecht und ich merke immer noch
keinen Unterschied zwischen den Heften 93 und 94 und den Heften 80.5 bis
92. Vorallendingen Bludgeon und seine Misfits.. äh Mit-Pretender(!)
sind sehr stark durch den Stil von Wildman für Regeneration One geprägt
wurden, was auch an ihren teilweise menschlichen Attributen liegt, sehen
nach wie vor nach Wildman aus und wurden nicht irgendwie neu
interpretiert oder sonderlich verändert. An dieser Stelle muss ich
sagen, das Krok auf der Brücke der Warworld, als "Volltransformer" unter
den ganzen Pretendern ziemlich heraussticht und schon fast fehl am
Platz wirkt.
Krok erscheint als Roboter ein Ausenseiter unter den Transformern zu sein.Da kann natürlich der Zeichner so nichts für, aber ich fand es trotzdem erwähnenswert.
Es
gab einige sehr schöne Zeichnungen von Ultra Magnus und Galvatron und
der Kampf wurde auch sehr schön und detailiert dargestellt und es gab
keine Stellen, an denen man sich fragte, was das Panell denn jetzt
überhaupt darstellen soll.



Ultra Magnus muss einiges einstecken. Trotzdem ist er es, der am Ende aus den Flammen hervor kommt.Nicht
zu vergessen die "schöne" Kriegsszenerie. Einige brilliante
Zeichnungen, die die Atmossphäre und das Geschehen einfach super
rüberbringen. Hier nochmal für alle Zeichnungen ein Verweis auf
Baskerville und Bove, ohne deren Nachbearbeitung(Tusche und Farbe) alles
wahrscheinlich nur halb so spektakülär wäre.


Von
links nach rechts, seiht man wie die Warworld Cybertron beschießt, wie
sie die Blitzengines auf Cybertron herabregnen lässt und die Warworld in
ihrer vollen Pracht, unter Beschuss der Autobotlufteinheiten.Schlusswort: Unterm Strich bin ich sehr zufrieden mit dem Heft und nach den eher
holprigen Heften 91-93, hat der Destiny Arc nun sein erstes richtig
gutes Heft hervorgebracht. Der Kampf zwischen Galvatron und Ultra Magnus
ist wirklich super rübergebracht und das Team hat einen fantastischen
Job geleistet, das und den Angriff von Bludgeon unter einen Hut zu
kriegen. Lange Zeit habe ich mich gefragt, wie die das hinbekommen
wollen, ihre ganzen noch offenen Themen, in anbetracht der Tatsache,
dass sie jetzt nur noch 7 Hefte haben, abzuarbeiten, ohne das ganze
einfach extrem kurzbindig und gedrückt und gezwängt zu machen. Dieses
Heft hat mir gezeigt wie und steigert meine Erwartungen an Heft 95 und
insbesondere den vierten und finalen Story Arc, enorm.
Wer
Regeneration One noch immer nicht liest, hat noch die Chance bis zum
Finale aufzuholen. Und wer sich beeilt kann auch bis Heft 95 aufholen,
da dieses erst im Oktober erscheint und für September Heft 0 auf den
Plan steht.
Was soll ich noch mehr sagen, außer das ich das Heft jedem wärmsten empfehle?
Hier
eine kleine Anmerkung: Die Review zu More Than Meets the Eye Heft 20
wird wohl erst am Montag von mir geschrieben und theoretisch auch
fertiggestellt. Grund ist gnaz einfach, dass die beiden Hefte erst
heute/Freitag bei mir angekommen sind und ich am Samstag und Sonntag
nicht zuhause bin.
Diskussion:
Hier