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Autor Thema: Transformers Movie Poesie  (Gelesen 28084 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Philister
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Wo die jungen Hüpfer noch was lernen können...


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« am: 02. Juni 2010, 11:06:49 »

Wie es oben steht: Der 200er Kinofilm in Versform. Nur mal der Vorspann:

-----

Am Anfang war der Würfel, erfüllt von der Macht
die Leben aus dem Nichts erschafft
AllSpark der Name und sein Ursprung blieb verborgen

Er kann Welten mit Leben erfüllen
und kosmische Geheimnisse enthüllen
doch seine Wächter hatten Angst vor dem Morgen.

Denn immerzu Macht in dieser Fülle
den Schlechten ihren Charakter enthülle
Habgier und die Lust auf Macht wurden entfesselt.

Und wo einst Brüder standen Seite an Seite
der Kampf um die Macht sie nun entzweite
und Krieg die ganze große Welt eingekesselt.

Auf der einen Seite Optimus, weise und gut
geleitet von Pflichtgefühl und erfüllt von Mut
bereit für die Freiheit zu kämpfen, egal wo und wann.

Der andere Megatron, einstmals das Schwert
das alles Böse hat abgewehrt
doch Gier und Größenwahn schlugen ihn in seinen Bann.

Schon bald war die Nachricht in jede Ecke gegangen
die Zeit des Friedens ist vorbei und vergangen
und ein jeder nun wählen muss, wo er denn steht.

Stehst du mit Megatron, voll Hass und voll Gier
oder ihm doch entgegen, die Linie ist hier
so oder so, es zurück nie mehr geht

Optimus das Bollwerk, weichen tut er nicht
und die Woge des Chaos sich an ihm bricht
Bis hier und nicht weiter, so hat er entschieden

Doch stark sind die Feinde, denn Hass verleiht Macht
und in Not werden bald schon Pläne gemacht
denn im totalen Krieg wird niemand je siegen

Die einzige Hoffnung, wenn auch nicht für sie
aber das Leben als Ganzes zu schützen, ist die
den Würfel zu verstecken, weit weg in der Leere der Nacht

Ein letzter Kampf, erkauft mit vielen Leben
um anderen die notwendige Zeit zu geben
und der Würfel zu den Sternen fliegt, auf den Weg gebracht.

Doch ohne den Würfel ist diese Welt dahin
hier noch zu bleiben macht keinerlei Sinn
auch zu den Sternen die Feinde nun fliegen

Und eines Tages, so ihr Gott es denn vermag
kommt auf einem fernen Planeten der Tag
wo der Würfel gefunden wird, in all seiner Pracht

Dann werden sie kommen, die Guten und Bösen
um alles zu tun, was sie vermögen
für immer zu entscheiden, den Kampf um die Macht

Die Welt wird unsere sein, so viel ist entschieden
das Schicksal hat es schon niedergeschrieben
Warum gerade wir? Das Schicksal schweigt dazu.

Wer wird gewinnen? Die Gerechten? Die Schlechten?
Werden wir überleben, wenn sie es ausfechten?
Das weiß keiner. Noch nicht. Aber ihr erfahrt es im nu.

Denn hier, liebe Freunde, beginnt unsere Mähr.


-----

Und? Soll ich weiterdichten? Oder einfach nur Mist?
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Starfire Magnus
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« Antworten #1 am: 02. Juni 2010, 12:13:18 »

Das ist mal was ganz Neues - und mir gefällt es richtig gut!
Sehr poetisch, schön ausgeschmückt, passendes Reimschema.
Erinnert mich schon an die alten Hasen unserer Literatur. Zwinkernd
Weitermachen!
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"We can either sit here and do nothing or we can grab those flare guns and go out there and do something really stupid!" (Herc Hansen, Pacific Rim)
Zilly
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« Antworten #2 am: 05. Juni 2010, 20:16:00 »

Nicht schlecht, hast dir ja Mal richtig Mühe gegeben.  Daumhoch
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Motormaster
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« Antworten #3 am: 05. Juni 2010, 22:24:05 »

echt gut, gefällt mir.  Zwinkernd
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Philister
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Wo die jungen Hüpfer noch was lernen können...


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« Antworten #4 am: 05. Juni 2010, 22:36:21 »

Na gut, dann mal weiter im Text:

--------------

Kapitel 1:

Die Mähr, liebe Freunde beginnt heute dort
wo einst ein Heiland geboren. Ein Ort
der stets von Hass und Gewalt wird ereilt.

Das Blut von Generation ist hier geflossen
und auch heute noch wird hier geschossen
denn die Menschen sind für immer geteilt.

In der Mitte stehen jene deren Aufgabe ist
für Frieden zu sorgen, zu beenden den Zwist
doch Frieden kommt nicht nur weil man es befahl

Heute jedoch, wenn die Sonne untergeht
ist es kein Mensch, der zum Kampf bereit steht
sondern ein Krieger aus Metall und aus Stahl.

Verkleidet, getarnt, schleicht er sich heran
als Freund er sich ausgibt, der mechanische Mann
doch etwas ist faul hier, wie man so sagt

Aber niemand hat ahnen können mit welcher Gewalt
die Friedensstifter der Tod nun ereilt
denn Blackout, so heißt er, ist auf der Jagd

Er sucht seinen Führer und die heilige Kraft
drum er sich am Computer zu schaffen macht
um zu finden die Antworten auf seine Fragen

Doch die Mission scheitert, ein Schlag mit der Axt
die Verbindung zum Wissen zunichte macht
Wieder von vorne muss er sich jetzt plagen

Seinem Zorn lässt Blackout nun freien Lauf
ein paar Glückliche retten sich in die Wüste hinaus
zurück bleiben sonst nur Tote und Trümmer

Bevor er dann geht setzt er, aus Gründlichkeit nur
den Überlebenden ein Monster aus Metall auf die Spur
und seid gewiss, liebe Freunde, es wir nur noch schlimmer.

Im nächsten Kapitel unserer Mähr.
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Starfire Magnus
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« Antworten #5 am: 06. Juni 2010, 15:02:24 »

Wieder ziemlich geil. Smiley
Ich stell mir grad einen cybertronischen Minne-Sänger vor...Lächelnd
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"We can either sit here and do nothing or we can grab those flare guns and go out there and do something really stupid!" (Herc Hansen, Pacific Rim)
Philister
Godfather of Sparx
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Wo die jungen Hüpfer noch was lernen können...


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« Antworten #6 am: 23. Juni 2010, 20:33:56 »

Weiter geht's:

Kapitel 2:

Nun liebe Freunde ist es an der Zeit
zu treffen den Helden, wir sind soweit
nur der Held selbst nicht, denn noch ist er fern der Schrecken

Sein Plan, so man es denn so nennen kann
lautet: Nur mit Auto ist man ein Mann
denn nur damit kann man der Mädchen Interesse wecken

Drum werden in gar kapitalistischer Manier
im Unterricht gleich feilgeboten hier
die Schätze seines Urahns, des großen Kapitäns Archibald

Nur alter Schrott, so denken alle dabei
anderen jedoch ist das nicht einerlei
Sie werden sie holen kommen, und das schon bald

Denn damals im Eis, vor sehr vielen Jahren
als er und seine Leute zum Nordpol wollten fahren
hat Archibald durch des Zufalls Fügung entdeckt

Einen Reisenden, den die Kälte hat gelähmt
seinen brennenden Hass für den Moment nur gezähmt
und auf ewig, so schien es, im weißen Schnee versteckt

Doch davon weiß Sam, sein Urenkel nicht
er ist heute nur auf eines erpicht
das erste Auto, denn das wird er endlich bekommen

Und nach so einigem hin und her
das nicht weiter wichtig für diese Mähr
hat Sam dann den Gipfel der Männlichkeit erklommen

Ein Auto hat er, doch hat er nicht entdeckt
dass sich dahinter was anderes versteckt
denn dieses Auto ist mehr als zu sein es scheint

Und gleich bei dem ersten Ausflug am See
wo Mädchen zu finden er hofft, hat er je
ein wirklich sehr lohendes Ziel entdeckt, wie er meint

Mikaela ihr Name, und die Chance scheint da
als sie sich mit ihrem Freund kriegt ins Haar
Nach Hause fährt er sie im brandneuen Wagen

Frühpubertäres Paarungsgehabe
lassen wir jetzt mal weg, weil ich das so sage
denn damit müssen wir uns jetzt nicht herumplagen

Denn als in der darauf folgenden Nacht
Sam ungeplant aus dem Schlaf erwacht
Verschwinden Gedanken an Mädchen ganz schnell

Sein Auto klaut jemand, so denkt er, jedoch
fährt das Auto alleine, und dann kommt auch noch
der Moment wo Sam dann die Wahrheit erblickt

Das Auto steht auf, so sieht es für ihn aus
ein Gigant aus Metall entsteht hier daraus
der eine seltsame Nachricht in den Himmel rauf schickt

Sam flieht in Panik, wer kann's ihm verdenken
als zwei Hunde ihm ihre Aufmerksamkeit schenken
und des Satans Auto verteidigt ihn vor den Hunden

Die Nacht endet dann, die Polizei ist zur Stelle
doch gesehen haben sie nichts, den ganz auf die Schnelle
ist der Wagen spurlos in der Nacht verschwunden

Zurück bleibt Sam, ratloser denn je
der denkt, mein Gott, jetzt versteh'
ich die Welt aber gar nicht mehr

Was sich ändern wird
Im nächsten Kapitel unser Mähr
Gespeichert

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