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Autor Thema: Transformers- FanFiction by DerSisch  (Gelesen 131528 mal)
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DerSisch
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"Ihr könnt nicht entkommen, akzeptiert euer Ende."


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« Antworten #25 am: 02. Januar 2013, 15:57:01 »

Gut, das letzte Kapitel aus TEIL 1 ist fertig. Und ja es geht weiter mit Teil 2, daher keine Sorgen machen.
Außerdem: Ich versuch schon meine "Grammatik" zu verbessern, aber wenn ich einmal am schreiben bin, hält mich nichts auf, danke trotzdem für den Hinweis. Jetzt aber ohne weitere Vorrede, ihr seit eh hier um das zu lesen:

6. Kapitel: Megatron

Dimitri wich zurück. Marko konnte keinen Schritt mehr gehen, er war schockiert als er die Schreie hörte, die Explosionen. Und eins dieser Dinger, die höchstwahrscheinlich dafür verantwortlich waren, stand direkt vor ihnen. Aus dem Rücken ragten zwei große Kanonenrohre und der Kopf mit dem gelben Visier und dem geschlossenen Mundschutz blickte zu dem russischen Soldaten herab, der ihn angefasst hatte. Er war über fünfzehn Meter hoch, vermutlich noch größer. Er hatte überdimensionale Panzerplatten an seinen Unterarmen, breit und klobig. Doch als dann Kanonenrohre daraus erschienen wusste, dass sie nicht dem Schutz dienten, sondern der Zerstörung.
„Brawl ist in Marsch gesetzt. LANG LEBE MEGATRON!“, schrie das Ding aus vollem Halse und machte einen erschütterten Schritt nach vorne, und es machte Anstalten Dimitri zu packen. Schüsse sprühten Funken auf dem Mundschutz des Monsters. Marko schaute sich um: Wo war Joseph? Und dann sah er ihn, diesen Kerl der ständig Scherze riss und sich so oft wie möglich um alles herumdrückte. Die AK- 47 in seinen Händen stotterte und er rannte einfach auf dieses Ding los. Aus lauter Überraschung vergaß das Monster Dimitri und wendete sich diesem Wahnsinnigen zu. Diesem Lebensretter. Der junge Soldat stolperte nach hinten und landete mitten im Schnee. Er wollte aufstehen, aber Marko drückte ihn wieder in den Schneehaufen:
„Wir können da nichts tun, sei still!“
Dann packte das Ding Joseph. Man hörte ein matschiges Geräusch und dann schleuderte das Ding ihn wie ein Spielzeug an einen Baum. Das Geräusch von brechenden Knochen war hörbar.

Der Stützpunkt unterhielt mehr als ein Dutzend Baracken, einige Hangars und ein kleines Flugfeld und wurde sogar (trotz der andauernden Schneefälle) ausgebaut, die Baustelle war abgesperrt und die meisten Maschinen waren unter zentimeterdicken Schneedecken gehüllt, die Bauarbeiter waren fleißig, daran bestand kein Zweifel, bereits in den Morgenstunden standen sie auf und schippten den Schnee von der Baustelle, und kehrten ihre Maschinen ab. Nun schlugen zwei der Meteoriten mitten in diesem Bereich ein. Einer landete mitten in den Arbeiter- Quartieren und schlitterte noch zehn Meter bis zu einer Betonwand. Der andere schlug mitten in einem der ausgegrabenen Löcher ein, ein Loch das gegraben wurde um an eine gerissene Rohrleitung zu kommen. Die meisten der Arbeiter hatten gar nicht bemerkt das sie getötet wurden, die wenigen Überlebenden, die aus dem zerstörten Quartier rannten und nach Hilfe schrieen wurden innerhalb von wenigen Sekunden getötet. Einige Sekunden nach dem Massaker fährt ein Bagger mit Ausleger und blutigen Schaufeln zusammen mit einem großen Mischlaster in Richtung der Zentrale des Stützpunktes.

Der Beschuss auf die Station wurde langsam beantwortet, gut drei Dutzend Piloten rannten ziellos auf dem Flugfeld herum und behinderten damit, sehr zum Leidwesen der Offiziere, die an die Front marschierenden Soldaten. Die meisten hatten kaum mehr an als eine Jacke und eine dĂĽnne Hose. PelzmĂĽtzen saĂźen schief und Westen waren ungeknöpft. Es war das reinste Chaos. In einem der Hangars, war einer der Meteoriten gelandet, das teils angekokelten und zerrissenen Schott kĂĽndigte von der Aufschlagswucht des Meteors. Doch von dort waren, trotz der heulenden Sirenen und schreienden Befehlen und den entfernteren SchĂĽssen und Aufschreien, ein klopfen und dröhnen zu hören. Einige Soldaten hatten sich um das Tor des Hangars auf die Lauer gelegt, einige Piloten wurden schaulustig und wurden wie die Fliegen von Mist angezogen.  Ein Zugoffizier stieĂź einige der Piloten beiseite. Bei einem hielt er an und drehte sich zu dem Schaulustigen.
„Was war dort drin?“, fragte er brüsk und hielt den Mann am Kragen fest, nun dass hätte er, wenn der Mann überhaupt eine Jacke angehabt hätte, er stand hier in einem Unterhemd unter einer dicken Wolldecke.
„Ein einzelner MiG- 25 Interceptor. Was geht hier vor?“, fragte der Pilot zurück.
„Wenn ich das nur wüsste“, sagte der Offizier und schaute zurück zum Hangar, der auf einmal aufplatzte und der besagte Flieger geradezu herausgeschleudert wurde und mitten in der Feuerlinie der Soldaten landete. Ein zweiter Flieger kam mit kreischenden Triebwerken herausgeflogen und wehte Unmengen an Schnee auf und schleuderte die Überlebenden zu Boden, die meisten rappelten sich wieder auf, einige hatten Verbrennungen, andere blutige Schnittwunden, wieder andere mit sichtbaren Knochenbrüchen. Ein Sanitäter kam bereits angelaufen.
„Ich dachte dort war nur eine MiG drin?!“, schrie der Offizier den Piloten an und zerrte ihm die Decke vom Leib. Erst jetzt wurde dem Mann klar, das er nur einen Schlüpfer und ein Paar gefütterte Stiefel anhatte.
„Dort war nur eine drin“, wurde dem fast nackten Piloten klar und dann schaute er schon gen Himmel, nur um zu sehen das der Kampfjet eine Rolle machte und im Sturzflug auf die Menge hielt. Und dabei seine Waffen abschoss.
Mit einem höhnischen und herzlosen Lachen verkündete der Jet:
„Die Decepticons haben die Lufthoheit erlangt! Nehme Aufklärungsposition ein!“

Leutnant Kamarko war dafĂĽr bekannt, ein ehrlicher Mann zu sein. Er war durchaus beliebt bei den normalen Soldaten, vermutlich weil er als Helikopterpilot in einer Kampfsituation dafĂĽr gesorgt hätte das sie entweder evakuiert worden wären oder sie aus dem Kampfhubschrauber unterstĂĽtzt hätte. Er war schon älter und in wenigen Jahren hätte er in Rente gehen können. Doch obwohl er schon Einsätze hatte,  war er noch nie so nah an einem Gefecht gewesen. Sein Co- Pilot Jascha lief direkt hinter ihm her. Das Flugfeld war unter Beschuss gekommen, ĂĽberall waren Schrei zu hören, man hörte auch das Feuern von Waffen. Von wem sie angegriffen wurden, wusste Kamarko nicht, doch er wusste, dass er zurĂĽckschlagen musste.
Der Staffel 2 Havoc- Kampfhubschrauber, mit dem Namen Feuerwurm, war zum Glück für einen Rundflug aufgetankt und hatte sogar Munition geladen, einige Techniker, die Kamarko aus dem Quartier getreten hatte, führten jedoch noch zusätzlich Munition für die Bordwaffen zu. Ein Soldat dem ein Arm fehlte rannte an Kamarko vorbei und färbte seine Weste blutrot. In der Nähe gab es eine Explosion und der Leutnant sah gerade noch in seinem Augenwinkel wie ein BTR in die Luft geschleudert wurde als er von einer weiteren Explosion erfasst wurde. Plötzlich war er nicht mehr ganz so optimistisch. Doch dann sah er einen T-90 Kampfpanzer der vom Westen aus angerollt kam. Erst auf dem zweiten Blick fiel ihm auf das dieser Panzer wie üblich nicht nur ein Kanonenrohr hatte, sondern zwei nebeneinander an seinem Turm. Doch da war es schon zu spät für eine Warnung. Und der Panzer feuerte auf einen fliehenden Soldatentrupp. Das Donnern der Explosion schallte in Kamarkos Ohren weiter und er dachte nur noch an eins: Rache.
Er stieg in das Cockpit seines Hubschraubers und überprüfte noch schnell die Werte und startete. Es war sowieso schon gefährlich bei solchen Schneewehen mit einem Helikopter zu starten, einige würden sagen es war dumm, doch welche Wahl blieb ihm? Jascha hatte den Großteil der Waffenkontrolle und wärmte die Waffen auf.
„Zuerst schnappen wir uns diesen Panzer!“, schrie Kamarko zu ihm.
„Sir! Ich habe hier seltsame Anzeigen!“, schrie Jascha über den Lärm hinweg.
„Was?“, fragte Kamarko ungeduldig und laut.
„Sir, ich kann die Anzeigen nicht lesen… sie… sie verändern sich“, stellte der Mann hinter ihm fest. Bevor Kamarko ihn fragen konnte was er getrunken hatte oder ob er komplett von Sinnen war, wurde er plötzlich von seinem Gurt in den Sitz gepresst, währe ihm nicht sofort die Luft weggeblieben hätte er sicher geschrieen.
„Das war ein Fehler, ihr Insekten“, sagte eine unbekannte Stimme. Und dann veränderte sich alles im Cockpit und nach einer Sekunde und seltsamem Verschieben seinen Sitzplatzes befand er sich plötzlich im Schneewirbel und in luftiger Höhe. Er war Dutzende von Metern in der Luft.
Jetzt löste sich sein Gurt. Was suboptimal, nein ganz und gar schlecht war, denn jetzt fiel er gen Boden und aus dieser Höhe würde er nicht überleben. Im Fall sah er noch kurz nach oben und sah dort keinen Helikopter, sondern einen riesigen Roboter mit falkenartigem Gesicht, einem großen Rotoren an einem Arm und einer riesigen Kanone mit seltsamen Energieleitern auf der anderen Seite. Das letzte was Kamarko in seinem Leben sah war die Fußsohle dieses Monsters.
„Die Verhandlungen haben begonnen. Wo sind die anderen Brawl?“, fragte das Ding was eben auf dem Stützpunkt sicher auf den Beinen gelandet war (und dabei die beiden Helikopter- Piloten unter seinen Füßen kleben hatte) zu dem seltsamen T-90 Panzer.

Das westliche Quartier war im Aufbruch, der Kampf war verloren, man wusste nicht was sie angriff, die die sich diesen Dingern entgegengestellt hatten, waren Tod oder auf der Flucht oder Wahnsinnig. Und die, diese Dinger noch nicht gesehen hatten, hatten das auch nicht vor. Alexandra hatte sich eine gepanzerte Weste und einen Schlechtwetter- Mantel übergezogen, in der Hand hielt sie eine einfache Pistole, das Sturmgewehr hatte sie verloren, als ein fliehender sie umgestoßen hatte. Man hörte Schreie und Schüsse. Es war ein Chaos. Es brannte. Sie wünschte sich sie wäre an einem anderen Ort. Von wem wurden sie nur angegriffen?
Durch den Schneewirbel sah man kaum etwas, ein dunkler, grauer Rauch vernebelte noch zusätzlich die Sicht.
Sie kamen zum westlichen Feld, dort waren einige Unterstände für die LKWs, die meisten hatten Flak- Kanonen auf ihren Auslegern, doch viele boten auch einen Platz für die Flucht. Trotz der Kälte konnten die meisten der LKWs starten. Doch bevor nur einer aus der Umzäunung brechen konnte, passierte etwas, womit niemand gerechnet hätte. Einer der LKWs mit einer zweiläufigen Flak schob sich vor den Ausgang und dann verschoben sich einige der Platten und Paneele der Außenhaut, verbanden sich neu und vor ihnen stand ein riesiger Roboter, ein breiter und muskulöser Oberkörper der aus einem Großteil des zusammengeschobenen Motorhaube bestand, die Arme waren breit und alles deutete darauf hin, das dieses Ding die perfekte Kriegsmaschine war. Auf dem Rücken stießen die zwei Flakläufe gen Himmel mit einem metallischen Krächzen wanderten sie, beängstigend flüssig, zu den Händen herunter. Und dann eröffnete es das Feuer. Alexandra hechtete in Deckung, doch sie spürte wie sie von Splittern getroffen wurde und spürte auch die Kälte des Bodens, die des Schnees, des Todes und auch spürte sie die Wärme ihres Blutes.
Das Ding machte weiter. Niemand sollte entkommen.
Es waren acht Meteoriten die in der Station eingeschlagen sind. Und bisher wĂĽteten sieben Monster auf dem StĂĽtzpunkt.
Sie machten den Weg fĂĽr ihren Herren frei. Dem Herren, vor dem die Erde erzittern wird.

Schockwave, der zyklopische Anführer des Wissenschaftskaders, machte den letzten Widerstand in der Zentrale des Lagers nieder, er berechnete immer die geeignetsten Einschlagwinkel für seine schwere Schockkanone. Mit beängstigender Leichtigkeit verwandelten die destruktiven Energien seiner Waffe die Menschen zu Staub.
„Schockwaves Logbuch: B2- 76C. Obwohl die Menschen die dominanteste Spezies auf diesem Planeten ist, sind sie sowohl physisch als auch psychisch jeder Spezies unterlegen, die ich bereits untersucht habe. Ihr inneres Verstrebungssystem ist sehr empfindlich und ihre dünne Außenhülle schützt sie gerade einmal vor leichten Wetterbedingungen. Technologisch betrachtet sind sie ebenfalls primitiv und setzten nur Waffen mit Festgeschossen ein, bisher ohne Beschleunigungs- oder Ionentechnologie. Gebrauch von Plasma- oder Neutronenbasierten Waffen ist nicht vorhanden. Lade weitere Daten… Raketentechnologien sind durchaus fortschrittlich und können gefährlich werden. Normale „Kaliberwaffen“ sollten für unsere Panzerung nicht gefährlich werden… Interessant. Nuklearwaffen- Technologie, ziemlich instabile, ist ebenfalls in ihrem Arsenal. Höchst interessant, sie sind wohl doch nicht so primitiv wie gedacht.“
Schockwave war analytisch und ging nur nach Logik vor. Das diese fast noch primitiven Lebensformen vereinzelt über solche Waffentechnologie verfügten war auf eine Weise bemerkenswert, würde jedoch nicht zu einem größeren Problem werden.

Ihm ging so viel im Kopf herum. Er war mittlerweile Zuhause. Das „Verhör“ der CIA- Agenten hatte bis in den späten Nachmittag gedauert, sie wussten jetzt alles. Viktor war wĂĽtend auf ihm gewesen, weil er ihnen alles gesagt hatte, Viktor wollte nichts erzählen, er sagte sie sollten sich einen Gerichtsbeschluss holen. Doch da den beiden Agenten langsam die Geduld ausging wollte wenigstens Alex sich kooperativ zeigen. Am Ende hatten sich die beiden bedankt und gesagt, dass sie vorsichtig sein sollen. Als Viktor gefragt hat, was nun mit Joules passiert war, sagte der dunkelhäutige, dass sie es nicht wĂĽssten, sie sich aber nicht viel Hoffnung machen sollten. Der andere hatte sich noch einmal nach Tagaki erkundigt, tatsächlich war das erste was Alex gemachte hatte, nachdem man ihn gehen lassen hat, war ein Anruf bei seinem Kollegen gewesen. Er sorgte sich um ihn. Tagaki  war ein pflichtbewusster Mitarbeiter, er ging immer an ein Handy. Und wenn er mal nicht ranging, rief er immer zurĂĽck. Mittlerweile hatte Alex ihn fĂĽnf oder sechs Mal angerufen. Nicht einmal hatte er ihn erreicht.
Er musste eigentlich schlafen. Er hatte, bis auf das Nickerchen auf der Uni- Couch seit gut drei Tagen kein Auge zugemacht. Hunger hätte er eigentlich auch haben müssen, doch er bekam keinen Bissen runter. Der aufgemachte Joghurtbecher stand noch auf dem Tisch. Er hatte zwei Löffel genommen und lief dann nur noch auf und ab.
Er war versucht zu Tagaki zu fahren. Doch die CIA und die Polizei waren bestimmt schon lange vor Ort. Was machte eigentlich die CIA hier? Nun gut, Alex wusste, dass es in fast allen Ländern einen CIA- Außenposten gab. Der Anschlag an der Kreuzung hatte sie anscheinend neugierig gemacht. Aber ein Anschlag von solch einer Größenordnung? Wieso haben sie keine Bombe gezündet? Die Wände waren voll von Einschlaglöchern gewesen, jedenfalls in den Nachrichten sah es so aus. Die Hälfte der Stadt war ausgewandert. Die Autobahn war für mehrere Stunden blockiert gewesen, Alex wunderte es eher, dass es noch keinen weiteren Anschlag gegeben hatte.

„Also, was halten sie von ihm?“, fragte Paul.
„Alex Müller, ja?“, sinnierte Rachel. Sie saßen zu dritt an dem Schreibtisch. Im Gegensatz zu Paul, der fast zwei Meter groß war, war Bruce im Vergleich schon fast untersetzt, aber hatte breite Schultern. Die schon fast zierliche Rachel passte hingegen kaum zu ihren beiden Kollegen, wie sie, trug sie einen schwarzen Anzug, ihr langes Haar war zu einem strikt zu einem Zopf zusammengebunden.
„Er war kooperativ, im Gegensatz zu diesem Viktor Kurz“, stellte Bruce fest, seine Arme waren verschränkt vor seiner Brust.
„Egal. Ihre Forschung ist sehr… extravagant. Ziemlich revolutionär“, sagte Paul und legte die Akte, die er in er Hand hatte auf dem Tisch ab.
„Energieforschung, ja? Aber was hat das mit dem Anschlag zu tun?“, fragte Rachel ungeduldig.
„Vielleicht nichts, vielleicht alles.“
„Dieser Joules Merel. Er ist ein Teil des Puzzles“, sagte Paul nach einer kurzen Denkpause.
„Wieso?“, fragte Rachel wieder.
„Die örtliche Polizei hat fast fünfzig Tote geborgen. Die wenigsten sind bisher identifiziert. Aber es gibt bisher keine Spur von diesem Merel…“, sagte Paul und rieb sich den Nasenrücken. Rachel sah zu Bruce rüber und dann wieder zu Paul.
„Weil sein Auto dort stand… auf dem Kopf, ist die Spurensicherung schon fertig damit?“
„Nein, die sind völlig überfordert, ich kann es ihnen nicht verübeln, mit so was hätte niemand gerechnet“, Paul sprach das aus was alle dachten:
„Wenn dieser Merel nicht unter den Toten ist, dann wurde er vielleicht entführt, weil er etwas wusste, das jemand wissen wollte.“
Rachel nickte: „So scheint es.“
„Was ist mit diesem Tagaki Chang?“, warf Bruce ein.
„Ebenfalls verschwunden. Das Auto ist nirgendwo zu sehen. Zuhause war er nicht, er hat sich kein Hotel genommen, er ist weg. Wir können sein Handy nicht einmal orten“, antwortete Rachel und öffnete die Personalakte des besagten Doktors.
„Ich denke die anderen beiden brauchen Personalschutz, können wir das arrangieren?“, fragte Paul.
„Die deutsche Polizei hier ist ziemlich überfordert… Aber einen Trupp kann man sicher zusammenstellen… aber um ehrlich zu sein…“, wollte Bruce sagen, doch würde von Rachel unterbrochen:
„Wir tun das, ich meine, es ist kein Zufall, dass bisher zwei Doktoren dieses Teams verschwunden sind.“

Es war kalt. Verdammt kalt. Der Schusslärm und die Schreie waren verschallt. Marko und Dimitri waren zusammengekauert unter einem halb umgerissenen Baum. Marko bewegte sich seit einer halben Stunde nicht mehr. Und Dimitri befürchtete kurz, dass er erfroren sei, doch dann sah er das leichte zittern in seinem Gesicht.
Feuer brannten in der Station. Das Monster mit den Kanonenrohren war zum Glück nicht zurückgekommen. Es war Mitternacht. Keine Schreie mehr. Kein Schusslärm. Nur das markerschütternde Beben bei jedem Schritt von einem dieser Monster. Dimitri hatte immer wieder mal einen rumgehen sehen, sie suchten wahrscheinlich nach Überlebenden. Bisher hatte er mit dem Kanonenmonster drei davon gesehen. Eins davon hatte herunterhängende Klingen an einem seiner Arme und ein falkenartiges Gesicht. Das andere Monster war eins mit schaufelartigen Händen und einem ähnlich geformten Maul.
Jetzt legte sich Stille ĂĽber die Basis. Bis Dimitri etwas ĂĽber den eingetretenen Drahtzaun klettern sah, er schubste Marko vorsichtig an, doch dann sah er, dass dieser schon sein Sturmgewehr gehoben hatte und die MĂĽndung in Richtung des Zauns hielt.
„Warte“, flüsterte Dimitri und legte seine Hand auf den Gewehrlauf und drückte ihn sachte etwas herunter.
„Was ist, wenn es eins dieser Monster ist?“, fragte Marko leise zurück und straffte seinen Griff um die Waffe. Es kam näher, was immer es war, es war klein, jedenfalls nicht größer als Dimitri oder Marko. Aber bei dieser Dunkelheit konnte man nichts Genaues erkennen.

Die Nachtluft pflügte um seinen Rumpf. Sie waren ausgerückt, Thundercrackers Sensoren waren ausgeschlagen. Und jetzt würde Starscream den Angriff führen und dann würden die Autobots fallen. In einer perfekten Formation pflügten die drei F-15 „Eagles“ durch die dunkle Nacht. In einer Formation die menschliche Piloten nie so perfekt hätten meistern können, kein irdischer Computer hätte das geschafft, in der Mikrosekunde in der der eine Kampfjet nur einen Zentimeter weit seinen Kurs änderte, taten dies auch die beiden anderen auf die Mirkosekunde genau, sie flogen im gleichbleibenden Abstand und im gleichen Tempo. Hinter ihnen lag das behäbige Monster von Havoc zurück, auch wenn er mehr Feuerkraft aufbieten konnte, dieser Volltrottel war selbst in der Luft langsam. Er würde nur die Reste bekommen.
„Wie sieht es eigentlich mit Megatrons Armee aus?“, fragte Starscream gehässig.
„Schwere Verluste beim Absturz, wie es aussieht. Doch, unser Meister und seine Elite sind rechtzeitig abgesprungen“, antwortete Thundercracker.
„Ich würde sagen: ‚Glück im Unglück’, was Starscream?“, wollte Skywarp seinen Saft dazugeben.
„Ruhe!“, herrschte Starscream.
Nur noch wenige Minuten, und dann wĂĽrden die Autobots seinen Zorn zu spĂĽren bekommen.

Wo die Autobots am Anfang noch recht gesprächig waren, wurden sie mit zunehmender Nacht immer ruhiger. Sie waren noch nicht aufgebrochen, der Schwertkämpfer war verletzt und der den sie Gears nannten hatte ihnen Versorgungsladungen gegeben.
„Darf ich noch was fragen?“, Wilder schaute zu Cliffjumper auf, Jazz stand weiter abseits und dieser Sideswipe war auf Patrollie und Gears mied sowieso den Kontakt mit den Menschen. Einzig Cliffjumper saß noch in der Nähe der Menschen. Wilder konnte es nicht genau beschreiben… aber irgendwie hatte er diesen Roboter Freundschaft geschlossen.
Mike, Vincent und der Italiener saßen etwas weiter abseits, Vincent hatte Notrationen ausgegeben, sie hatten nicht viel mitnehmen können, als sie das Versteck verlassen hatten. Sie waren alle mitgenommen und Hunger und Schlafentzug hatte sie zermürbt, mal ganz davon abgesehen, dass sie Kontakt mit einer außerirdischen Rasse aufgenommen hatten.
„Mal sehen…“, sagte Cliffjumper und auf seinem mechanischen Gesicht war so etwas wie ein schelmisches Grinsen zu sehen.
„Wir macht ihr das mit dem… nun ja… verwandeln?“, fragte Wilder, diese Frage hatte ihn eigentlich schon lange beschäftigt.
„Das transformieren? Nun, wir haben unsere Alternativmodi gescant. Das Objekt muss dabei die richtige Größe und Maße haben und mit unserer Hard- und Software kompatibel sein, also um es in deiner Sprache auszudrücken.“
„Interessant, heißt das, dass so einer von den Decepticons auch einen Menschen scannen kann?“, wollte Wilder wissen.
„Nein… Keine organischen Lebenswissen, keine Pflanzen… aber es muss auch nicht zwangsweise etwas mechanisches sein. Hier auf der Erde haben wir unsere alten Modi überschrieben, um nicht so sehr aufzufallen“, antwortete Cliffjumper und schaute den Kampfpiloten dabei an.
„Oha.“
Auf der anderen Seite des Rastplatzes wurde Jazz plötzlich aktiv.
„Nachricht von Optimus. Wir haben hier ein großes Problem“, sagte er als er in die Mitte des Lagers ging und hob seinen Arm. Aus dem Handgelenk wurde ein Hologramm geworfen.
„Nicht Megatron…“, sagte Cliffjumper, dabei hörte sich seine Stimme an, als ob er gerade einen nahen Verwandten verloren hätte. Vermutlich hatte er das auch.
„Moment! Mega- was?“, wollte Vincent wissen und kam sicheren Schrittes und ziemlich brüsk aus der einen Ecke des Lagers.
„Megatron…“ sagte Cliffjumper und seine Photorezeptoren fokussierten sich immer und immer wieder, bis Wilder merkte, dass sie ein Hologramm aufbauten. Ein blauer Schimmer umgab plötzlich Cliffjumpers Blickfeld und dann sahen die Menschen die Welt der Transformer: Cybertron.

Er hatte Kopfschmerzen, er erinnerte sich nur schemenhaft. Doch alles kam zurĂĽck. Die Energie. Die Energiequelle. Das er eingeschlafen war. Die Kreuzung. Diese Metallmonster. Der Silberne. Dieses Erdbeben. Das er aufgewacht war. Diese Roboter die ĂĽber ihn gebeugt waren. Seine Schreie. Und dann schlief er wieder ein.
„Ganz ruhig, Doktor Merel“, sagte eine Stimme, er hatte sie schon einmal gehört, konnte sie aber nicht zuordnen.
„Wo bin ich?“, fragte er und sein Blick klärte sich langsam. Er schaute auf eine steinerne Decke.
„In Sicherheit. Bitte regen sie sich nicht auf“, sagte die Stimme ruhig.
„Ja…ja…. Warte! Wo sind diese Roboter?!“, er wollte aufstehen, doch ein plötzlicher und stechender Schmerz durchzog seine Wirbelsäule.
„Ruhig, legen sie sich hin. Sie dürfen sich nicht aufregen, ihr Puls ist gefährlich hoch“, sagte de unbekannte Stimme wieder.
Er versuchte seinen Kopf zu drehen, wer sprach da mit ihm?
„Sie müssen ruhig bleiben, wir wollen ihnen nur helfen.“
Und dann sah er sein GegenĂĽber. Ein groĂźer Roboter, er hatte ihn schon gesehen, als er das erste Mal aufgewacht war. Er wollte wieder schreien. Aber dann fiel ihm auf, dass er noch lebte.
„Bitte bleiben sie ruhig, es gibt sicherlich viele Fragen, aber von Doktor zu Doktor, ihre Verletzungen sind ziemlich schlimm, bitte bleiben sie also wirklich ruhig.“
„Was sind sie?!“, fragte er und verlor dabei die Stimme.
„Wir sind Autobots. Ich stelle ihnen lieber Optimus Prime vor, wie gesagt, bleiben sie ruhig.“
Und dann trat ein noch größerer Roboter neben den ersten. Und seine Augen fokussierten sich genau auf ihn.
Und dann erzählte man ihm alles.
Und man erzählte ihm von Cybertron.

Cybertron
Einst war unsere Welt ein Juwel. Wir waren eine friedvolle Rasse, doch unsere Regierung war faul geworden. Und das nutzte ein junger aber äußerst fähiger Gladiator aus. Und eine Revolution entstand. Als dieser Gladiator vom Rat verstoßen wurde, schwor er Rache. Und die Decepticons waren geboren. Unser Krieg vernichtete Cybertron, schliff ihn und raubte ihn aus. Unzählige Lebewesen wurden ausgelöscht und am Ende waren nur noch wenige Verteidiger da. Und unsere Lebenskraft neigte sich dem Ende. Unsere Heimat ist jetzt nur noch eine trostloser und lebloser Klumpen Metall.
Riesige Türme waren eingerissen. Große gebäudekomplexe lagen in Ruinen. Kuppelgebäude waren in Flammen getaucht. Von einstigen Brücken kündeten nur noch Stützpfeiler. Alles war zerstört worden.
Deshalb sind die Decepticons hier, sie wollen den Planeten reaktivieren und euren ausbeuten und euch unterjochen.
Das ist der Plan der Decepticons. Und das ist der Wille von Megatron.


Wilder war teils schockiert, teils begeistert und teils von Tatendrang erfĂĽllt.
„Und jetzt ist Megatron auf eurer Welt und er wird sie nicht mehr schonen als Cybertron“, sagte Cliffjumper und schaute dabei jeden einzelnen der Menschen in die Augen.
Das quietschen von Reifen war zu hören und der rote Rennwagen mit den weißen Rennstreifen kam mit einem Affentempo auf den Rastplatz gefahren:
„VORSICHT! DECEPTICONS!“, schrie Sideswipe und transformierte sich während der Fahrt zu dem geräderten Roboterkrieger.
„Sie sind gleich hier!“, sagte er.
„Autobots!! Alles zusammenpacken! Los! Los! Los!“, befahl Jazz und transformierte sich während des Sprints zum Auto.
„Einsteigen! Schnell!“, schrie Cliffjumper und im Zeitraum von weniger als zwei Sekunden stand der bekannte rote BMW mit geöffneten Türen vor ihnen. Wilder zögerte nicht und Mike folgte schnell.
Der braune Dacia kam ebenfalls angefahren und öffnete seine hinteren Türen für Vincent und Andrè. Der silberne SUV kam ebenfalls angefahren und die Kolonne nahm volle Fahrt auf. Und dann hörte Wilder ein durchaus vertrautes Geräusch. Er hörte es sonst in seinem Pilotensitz und hatte es sehr lange nicht aus der anderen Perspektive gehört, dass abfeuern von Luft- Boden- Raketen.

Joules Merel hatte alles gesehen, so als wäre er dabei gewesen, den Fall von Cybertron und das Ende dieser Welt und vor seinem geistigen Auge sah er auch die Erde in das Chaos fallen. Und jetzt wusste er wieso diese Roboter hier waren. Er wusste jedoch nicht was er damit zu tun hatte.
„Ich sehe nicht, wie ich dort hineinpasse“, stellte Merel fest.
„Das Energon, die Decepticons suchen danach. Deshalb hat sie Soundwave verhört“, antwortete der Autobot der sich Rachtet nannte.
„Moment, die Energiequelle!“, wurde Joules plötzlich klar und in seinem Kopf sah er schon wieder diesen silbernen Roboter wie er ihn ausgefragt hat.
„Das vermuten wir“, sagte Optimus Prime.

„Wir haben einen Durchbruch“, sagte Rachel und drückte Paul dabei ein Foto eine Aufnahme von minderer Qualität in die Hand. Das Bild war etwas verwaschen, aber man erkannte doch was es abbildete. Drei schwarze Chevrolet Suburbans, ähnlich den Fahrzeugen die auch die CIA benutzte, auf einer Straße, was seltsam war, das man, wenn man genau hinsah, keine Fahrer sah.
„Was ist das?“, fragte Paul und blickte dabei Rachel an.
„Die Aufnahme stammt von einer alten Überwachungskamera, ich habe die Ausschnitte vergrößert, diese Fahrzeuge haben keine Fahrer, und in dieser Richtung gibt es einige geeignete Verstecke“, stellte Rachel klar und nahm dabei aus der Akte die sie in der Hand hatte eine Karte der Region heraus.
Die StraĂźe war nicht gerade gut befahren, doch sie lag durchaus in der Fahrtrichtung zu dem Anschlag, sie hatten eine Spur. Doch sie wĂĽrde schnell kalt werden, wenn sie nicht schnell handelten. Paul rĂĽgte sich dafĂĽr, dass er Bruce schon losgeschickt hatte zu einem der Doktoren.
„Wo?“, fragte Paul und sah sich die Karte genauer an.
„Ich kann nur vermuten, aber hier ist eine alte Lagerhalle“, antwortete Rachel und deutete auf die entsprechende Stelle auf der Karte. Abgelegen, unbenutzt, Ideal für eine Terrorzelle.
„Dann schlagen wir los“, sagte Paul.

Er war es nicht gewöhnt, dass jemand so früh an seiner Wohnungstür klingelte. Er war kein Morgenmensch. Er zog sich schnell eine längere Hose über und setzte seine Brille auf. Als er dann die Tür öffnete traf ihn fast der Schlag.
„Guten Morgen, Doktor Kurz“, sagte kein anderer als Agent Bruce, der gleich drei weitere Männer hinter sich hatte.
„W…Was?“, fragte Viktor Kurz und rieb sich den Schlaf aus den Augen.
„Wir haben den begründeten Verdacht das es jemand auf sie und ihre Kollegen angelegt hat“, stellte der CIA- Agent klar und machte einen Schritt nach vorne: „Es liegt in ihrem Interesse das wir ihnen Personenschutz zuteilen.“
„Halt! Einen Moment. Zuerst, ich habe grade erst mal einen Kaffee getrunken, ich bin also noch nicht mal wach. Zweitens, ich kann sie nicht leiden, sie mischen sich über all ein. Drittens, weshalb denken sie, dass es jemand auf uns absieht?“
Bruce verschränkte die Arme vor seiner Brust: „Ich zähle ihnen die Fakten auf: Ihr Kollege Merel ist mitten in einen Anschlag geraten, aus unbekannter Quelle und wir fanden seine Leiche nicht, alles deutet darauf hin das er entführt worden ist. Und um ehrlich zu sein, ihr Kollege Chan ist ebenfalls verschwunden. Sie sind in großer…“
„Moment! Tagaki ist verschwunden?!“
„Er kam nicht bei sich Zuhause an. Von ihm fehlt jede Spur“, sagte Agent Bruce.
„Sie haben also keine Anhaltspunkte! Sie haben keine Ahnung! Und JETZT wollen sie MICH doch tatsächlich beobachten!“, herrschte ihn Viktor an.
„Wir beobachten sie nicht, wir beschützen sie“, stellte der CIA- Agent fest.
Bevor Viktor eine Erwiderung rausschreien konnte, klingelte sein Handy.
„Einen Moment bitte“, sagte er und wand sich etwas ab, versperrte aber dennoch den Weg in seine Wohnung.
„Sind sie Doktor Viktor Kurz?“, fragte eine mechanische und emotionslose Stimme.
„Wer ist das?“, fragte der Doktor zurück.
„Stimmabgleich vollständig…“, antwortete die Stimme und dann erklang nur noch das Tuten.
„Wer war das?“, fragte Bruce.
„Vermutlich eine Telefonscherz“, antwortete Viktor, auch wenn er nicht wirklich daran glaubte: „Und jetzt weg von meiner Tür.“
„Sie klingen nicht so überzeugend wie sie glauben“, sagte Bruce.

Dimitri hielt seinen Freund Marko davon ab zu schießen und als die Schattengestalt näher kam, erkannte Dimitri und Marko darin einen Menschen. Der Mantel war blutig und der hinkende Gang wies darauf hin, dass er verwundet war. Marko war schon auf den Beinen und hechtete geduckt vorwärts.
Erst als er die Person schon in den Händen hielt und schon zu ihrem Versteck schleifte merkte er das es eine Frau war.
„Alexandra Tubov… Wer sind sie?“, fragte die Frau und fiel vor lauter Blutverlust in Ohnmacht.

-ENDE VOM ERSTEN TEIL-
So, hoffe euch gefällt so weit alles, und wie schon gesagt: Ich freue mich auf Kritik, Feedback, Ideen usw.
Haut in die Tasten.  PCKaffee
Gespeichert

"Above this world are free men and woman fighting for their people throughout the galaxy. Those wo would die before yielding their liberty to yoke. Are youe a free men, ronan?"
"Yes."
"And are there other free men and woman here as well? Those who stand an be counted? Those who would fight until they are victorious?"
"There are."
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« Antworten #26 am: 18. Januar 2013, 17:45:07 »

Ok, hier muss ich erstmal erwähnen: Bisher wurde hier ĂĽber 1.800mal dieses Thema angeschaut, gut einige der Clicks stammen natĂĽrlich von mir aber ĂĽber 1.700 werden wir sicher sein und auch wenn nur weniger als die Hälfte dieser Leute meine Kapitel gelesen haben, finde ich das schon gut (da hat sich das sogar fast bisher gelohnt  BigSmile)

Wie immer: Kommentieren, verbreiten, verbessern, Ideen einbringen (OK, jetzt hör ich mich wie einige YouTuber an, hä?^^)

Also jetzt schon mal:

2. Teil: Solution

Aus den Aufzeichnungen von Vektor Sigma: Verzeichnis 3 (Geschichte), Abteilung 3759.37- Teil B, Aufzeichnung 35.

Als die Decepticons über Cybertron kamen, wurden die Cybertronianer einer bisher unbekannten Welle aus Gewalt, Stärke, Entschlossenheit und Tödlichkeit getroffen. Zuerst fiel Tyrest den Decepticons in die Hände. In vielen Quellen (siehe dazu Abteilung 3759.38- Teil C, Aufzeichnung 03, 37, 56a, 128, 347c sowie 450 und folgende bis 1276d) wird behauptet das den Decepticons zu aller erst Kaon in Besitz nahmen, doch tatsächlich hielt sich der Widerstand in Kaon (und der komplette Umbau der Stadt zu der Decepticon- Feste) noch gut ein Standardjahr nach der kompletten Unterwerfung von Tyrest.
In dieser Schlacht wurden nach Schätzungen 87% der Bevölkerung ausgelöscht. Tyrest war für die Decepticons eine Demonstration. Eine Demonstration von Macht. Nur 1% der Bevölkerung konnte dank des heldenhaften Einsatzes der Autobot- Sicherheitstruppen fliehen. Ungefähr 60% davon erreichten jedoch nie einen sicheren Hafen. 89% der Geretteten erlag später Verwundungen oder Energon- Mangel. 98,7% der Letzten war noch intakt genug um zu berichten. Audio- Bericht von Autobot Mirage wird abgespielt:
„Es waren Hunderte. Tausende. Sie kannten keine Gnade. Sie waren schnell und brutal, sie machten keine Unterschiede. Jeder wurde gerichtet. Dank eines mutigen Autobots konnte ich fliehen, der bezahlte dafür mit seinem Leben. Die Stadt sah ich nur noch einmal an. Sie war kein Juwel mehr, sie war geschliffen worden. Dies war kein Krieg gewesen, das war ein Massaker gewesen. Wir… wir waren nicht vorbereitet gewesen. Wir hatten keine Unterstützung. Ich bin einer der wenigen die entkommen sind. Ich habe den Decepticons Rache geschworen. Was in Tyrest passiert ist, darf sich nicht ausbreiten.
Ich hoffe der Hohe Rat sieht spätestens jetzt SEINEN Fehler ein, dass sie Megatron und seine Revolution unterschätzt haben. Tyrest hat mit Energon für diesen Fehler gezahlt.“

Weitere Aufzeichnungen (siehe dazu Abteilung 3759.38- Teil C, Aufzeichnung 03, 38, 56b und c, 133, 134 bis 340 und folgende Einzelnachweise in Archiv- Aufzeichnung d) belegen das nur 2% die anschließenden Säuberungen (inkl. der geflohenen Tyrester) überlebten. Nur 1,4% wurden in bei dem großen Ausbruch aus den Gefängnisfeldern (siehe dazu Abteilung 3759.38- Teil C, Aufzeichnung 512 bis 600b) gerettet. Die meisten Geretteten waren jedoch nicht mehr ansprechbar.

Aus den Aufzeichnungen von Vektor Sigma: Verzeichnis 3 (Geschichte), Abteilung 6502.99- Teil B, Aufzeichnung 01.

Während des langen Krieges wurde Iacon, die Hauptstadt der Autobots immer wieder angegriffen, tatsächlich gehörte die Stadt zu Megatrons ersten Zielen. Auch wenn es mehrere Stätten des Widerstandes auf der nördlichen Halbkugel von Cybertron gab, war Iacon doch nicht nur die Stärkste dieser Verteidigungen, sondern auch ein leuchtendes Beispiel für alle Autobots. Egal ob ein riesiger Infanterie- Angriff, ein gepanzerter Vorstoß, diverse gekoppelte Angriffe, ausgefeilte Punktangriffe, Selbstmordkommandos die die Verteidigungsbatterien abschalten sollten (und kläglich versagten) oder sogar Megatrons versuche mithilfe von Dunkel Energon- Kriegsmaschinen oder den OBRS (Orbital- Boden- Raketenfächer- Satelliten) zerstörte zwar teilweise die Stadt, doch ihre Verteidiger schlugen die Decepticons immer wieder zurück und verwiesen Megatron immer wieder in die Schranken. Auch wenn man sagen muss, dass der letzte Angriff Megatrons zum letztendlichen Untergang Cybertrons führte und die Autobots nur durch den heldenhaften Mut und die Entschlossenheit von Optimus Prime gerettet wurden und vielen heldenhaften Opfern, hielt die letzte Verteidigungslinie und die Decepticons mussten sich zurückziehen.

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Und schon mal ein Ausblick auf zukĂĽnftiges (wer will^^):

7. Kapitel: Flucht zwecklos
In diesem Kapitel gehts heiĂź her und ein von mir (und sicher auch einigen von euch, wat?  BigSmile) hergesehnter Kampf zwischen einem weiĂź/blau lackierten Autobot gegen einen hellgrau/blau/rot lackierten Kampfjet steht auch an... aber noch einiges mehr
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"Above this world are free men and woman fighting for their people throughout the galaxy. Those wo would die before yielding their liberty to yoke. Are youe a free men, ronan?"
"Yes."
"And are there other free men and woman here as well? Those who stand an be counted? Those who would fight until they are victorious?"
"There are."
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« Antworten #27 am: 26. Januar 2013, 00:01:07 »

OK, gut, das Kapitel ist in der Endfertigung, aber hier mal unser brauner Dacia (der schon mal etwas für Wirbel gesoergt hat) und dem ich den Namen Stormblade gegeben habe, doch ihr solltet wissen, das auch dieser Junge (ähnlich wie Havoc) nur eine Anekdote für einen durchaus bekannten Transformer ist, ein kleiner Hinweis im Bild [Den ich via Paint geradezu meisterhaft umgesetzt habe (Sorry, aber was besseres ist mir nicht eingefallen]:



Wer jetzt immer noch nicht weis, an wenn Stormblade eine Hommage ist, sorry aber dem kann ich nicht weiter helfen...
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« Antworten #28 am: 14. Februar 2013, 20:25:00 »

Frohlocket! Denn endlich hat die faule Sau (ja damit bin ich gemeint  BigSmile) es geschafft endlich dieses Kapitel fertig zustellen. Sorry, dass es nicht eher kam, aber die Arbeit...
Ohne weitere groĂźe Vorrede:

7. Kapitel: Flucht zwecklos

Es war bemerkenswert, wie eine solch empfindliche Rasse die Herrschaft über diesen Planeten erlangen konnte. Soundwave betrachtete den auf dem Steinboden liegenden Körper von Tagaki Chan. Einem Wissenschaftler der Menschen. Die Autobots hatten sich zum Glück diesmal nicht eingemischt, deshalb wusste Soundwave jetzt, wo er suchen musste. Er hatte gedacht, dass die Menschen ihr Energieprojekt irgendwo versteckt hatten, doch von diesem Doktor Chan hatte er während des Verhörs erfahren, dass es sich immer noch in ihrer Universität befand. Dennoch, Soundwave wollte zusätzliche Daten sammeln. Der Nächste auf der Liste hieß Viktor Kurz. Die Dreads würden in die Universität eindringen und die Forschung beschlagnahmen. Ob der Doktor vor ihm noch lebte, interessierte Soundwave nicht, er wusste das Laserbeak sehr präzise war, Frenzy erholte sich noch von seinen Wunden.
Es war kinderleicht gewesen, sich als das Auto dieses Doktors auszugeben, und da er immer diesen Koffer mit dem überdimensionalen Rechner mit sich trug, war es sogar für Rumble ziemlich leicht, in die Nähe ihres Ziels zu kommen.
Es war Zeit loszuschlagen. Bei seinem kurzen Anruf hatte Soundwave die genaue Position von Viktor Kurz bestimmt, doch er rechnete damit, das die Autobots mittlerweile auch weiter gekommen waren, sie hatten bestimmt einiger seiner Daten, deshalb musste er jetzt schnell handeln. Sehr schnell.

„Aber sie befindet sich in der Universität!“, sagte Joules dem klar vor Augen wurde. Er hatte noch nicht alles erfasst, was er in den letzten Minuten vernommen hatte, außerirdische, mechanische Lebensformen führten seit Jahrtausenden Krieg und nun sind sie hier auf der Erde und suchen genau das, was Alex, Viktor, ihm und Chang vor einigen Tagen gelungen war. Er lebte aber, und deshalb war er schon froh, wenn man bedachte was er in den letzten Stunden (oder Tagen?) durchgemacht hatte, war er geradezu in Topform. Sein Rücken schmerzte schrecklich. Er hatte noch nicht verarbeitet was ihn offenbar wurde: Riesige, metallische Außerirdische. Und der Anführer einer der beiden Kriegsparteien stand vor ihm. Den anderen wollte er nicht treffen. Optimus war auf Gewisse Weise ein heldenhafter Anblick, auch wenn er für Joules kaum mehr war als ein Roboter der von einem hochentwickelten und lernfähigen Computer gesteuert wurde. Doch Joules war sich nur zu 99% sicher, dass es so war. Dieser eine Prozent machte ihn zu schaffen. Er kannte ihn erst wenige Minuten und doch fühlte er ein angeborenes edles Gemüt und ein unglaubliches Charisma, allein durch die Anwesenheit dieses großen in rot und blau gerüsteten Metallkriegers.
Der andere, der Ratchet hieß, hingegen hatte wohl wenig für Menschen übrig, er war ein Doktor, ein Wissenschaftler, ein Sanitäter, soviel hatte Joules erfahren. Er klang erfahren und stoisch, wenn er sich einmal eine Meinung gebildet hatte.
„Doktor Merel, ich fürchte wir brauchen ihre Hilfe“, sagte Optimus zu ihm.
Seine Hilfe? Was sollte er ihnen den bieten? Doch dann verstand er. Eine Art Kontaktmann womöglich? Man würde ihn für Verrückt erklären.
„Wie… Was?“, stammelte er.
„Wir können nicht einfach in ihre Universität eindringen und ihre Forschung konfiszieren. Und alles was eventuell damit zu tun hat“, sagte Optimus und blickte mit seinen hellblau leuchtenden Augen zu Merel, er hatte sich auf ein Knie hingekniet, damit Merel sich nicht so nach oben recken musste, nun, er musste es dennoch, wenn er ihn auch in die Augen blicken mochte, doch es war immerhin musste er sich nicht den Kopf auskugeln.
„Also… Wir könnten schon…“ fing Ratchet sachlich an, doch Optimus schnitt ihn sofort ins Wort:
„Ich dulde keine weiteren menschlichen Opfer. Das ist unser Krieg, Ratchet. Nicht ihrer. Sie sind nicht darauf vorbereitet“, sagte Optimus, er war nicht laut, fast freundlich, doch man merkte dennoch den Nachdruck in seiner Stimme, der keinen Zweifel duldete.
„Wir waren auch nicht darauf vorbereitet…“, murmelte Ratchet leise und mit einem trauernden Unterton. Er hatte als Sanitäter in ihrem Krieg vermutlich einiges erlebt. Er wendete sich etwas ab und sah zu den hellgrün leuchtenden Schirmen.
„Ich sehe nicht wie ich euch… unterstützen kann“, Joules rang nach den geeigneten Worten. Was konnte er schon ausrichten? In diesem Konflikt? In diesem Krieg? Bei dieser Zerstörung? Der Silberne hatte die halbe Lagerhalle in Schutt gelegt und das vermutlich in wenigen Sekunden, wie konnte er da helfen? Was war er schon neben so einem Moloch?
Optimus sah ihn eindringlich an, sein Mund formte etwas wie ein großväterliches Lächeln.
„Größe und Leistung sind zwei verschiedenen Dinge, meiner erster Lietanant könnte euch das zeigen… nun jedenfalls ansatzweise.“
„Ihr erster Lietanant?“, fragte Joules und deutete auf die Autobots in der halb eingestürzten Lagerhalle. Ratchet war der Mediziner, ganz klar. Der zweite war ein etwas kleinerer Krieger, dessen Körper ansatzweise wie ein Dreieck geformt war, er saß über einiges Computerteilen, Joules hatte erfahren, dass er wohl Wheeljack hieß. Der andere, ein großer und kriegerisch wirkender, rot gerüsteter Autobot, der etwas größer war als Ratchet, aber kleiner als Optimus, hieß Ironhide, dann saß noch ein leicht verwundeter Krieger auf einem Haufen Steine, er war gelb lackiert und Joules erkannte ihn als seinen Retter, der dieses Metallskelett weggeschossen hatte, er verhielt sich ruhig, vielleicht schlief er, oder war auf Standby. Auf seinem Kragen waren Risse und man sah Lücken in der gelben Lackierung.
„Sein Name ist Jazz, er ist mit Team 2 auf dem Weg. Er mag kleiner sein als viele seiner Gegner, aber er ist ein meisterhafter Kämpfer, ich bin froh, dass er auf unserer Seite steht“, erklärte Optimus. Joules sah an sich hinab. Seine Kleidung hatte wie sein Körper einiges mitgemacht, er wollte lieber gar nicht in den Spiegel sehen.
„Team 2?“, fragte Joules und sah vor sich noch mehr solche riesigen Roboter.
„Wir gingen verschiedenen Decepticon- Energiesignaturen bei unserer Landung nach“, erklärte Ratchet, der von den grünen Bildschirmen aufsah.
„Ja… Hab ich mir fast… gedacht“, murmelte Joules und ließ seine Arme baumeln. Er war erschöpft, er hoffte immer noch, dass er alles erfasst hatte, was Optimus ihn erzählt und gezeigt hatte.
Er rang mit sich. Sein Pessimist kämpfte gegen etwas, dass er erst vor einigen Minuten gewonnen hatte: Hoffnung und Erkenntnisse, dass er vielleicht etwas in dieser Welt verändern könnte. Wieder einmal.
„Nun gut…“, sagte er nach einer langen Denkpause. Optimus nickte. Doch dann hörte man ein kleines Klicken das aus Optimus’ Handgelenk kam. Und dann gleich noch eins.

Alex Müller war nie ein Langschläfer gewesen, er ging lieber früh ins Bett. Daher hatte es sich quasi zu einem Ritual entwickelt die Frühnachrichten zu sehen. Ein dampfende Tasse Kaffee und ein Butterbrot lagen vor ihm, seine Wohnung war alles andere als aufgeräumt, er fand einfach nie Zeit. Es herrschte eine Art „Kontrolliertes Chaos“, er wusste wo er was fand, aber man hätte den allgemeinen Zustand seiner Wohnung als „unordentlich“ beschrieben. Hier und da lagen verstreut Papiertürmchen, Aufzeichnungen, Dokumente und vieles mehr.
„Eine schreckliche Katastrophe erschüttert Italien: In der Stadt Cameri und dem anliegenden Flugplatz und Militärstützpunkt wurden in einem schrecklichen Massaker vernichtet, unser Reporter in Italien mit näheren Informationen:“
„Es ist ein Schauspiel des Schreckens, Bisher gibt es nur wenige Bilder, aber selbst aus der einigen Kilometer entfernten Stadt Novara kann man mittlerweile die Rauchfahnen sehen, wann es zu diesem Schrecklichen Angriff kam, ist noch ungeklärt, und bisher hat sich niemand zu diesem Anschlag bekannt. Ob es Überlebende gibt, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen…“

Alex hatte ein schlechtes Gefühl. Eine Art Schock, ja, genau wie hier. Der Anschlag auf den Block. Mittlerweile hat sich eine deutsche Anti- Terror- Einheit eingemischt und die Untersuchung übernommen, während sich die Polizei und das Militär aufrüstete. Sie wollten etwas ausdrücken: Bereitschaft.
Wer konnte solche Zerstörungen anrichten, oder was?
Das nächste fand er auch für interessant:
„Man rätselt zwar noch, aber im Norden Russlands in einem Gebiet nahe Archangelsk kam es zu riesigen Schneeverwehungen und regelrechten Stürmen…“

Sie waren gut acht Minuten von ihrem provisorischen Stützpunkt entfernt. Ein blaues und schlankes Cabriolet fuhr über die einsame Straße. Die Felgen waren in einem metallic- rosa lackier. So gesehen war Arcees Tarnmodus nicht gerade unauffällig, aber immer noch unauffälliger als der ihres Partners Brawn. Er stand an einer Kreuzung gut drei Minuten hinter ihr und überwachte die Straße unter sich. Der gepanzerte und in braunen und beigen Tarnfarben lackierte Amarok trug auf dem Dach ein schweres Maschinengewehr. Er wusste das dies nicht gerade in Optimus’ Leitfaden Falle nicht auf passte, aber würde es wieder zu einem Kampf gegen die Decepticons kommen, wollte Brawn soviel Feuerkraft wie möglich aufbringen. Und es würde wieder zu einem Kampf gegen die Decepticons kommen, dass stand außer Frage. Die Frage war wann.
Es war nicht schlau so lange in diesem mitgenommenen Lagerhaus zu bleiben, aber Bumblebee war verletzt worden, nichts lebensgefährliches, aber schmerzhaft war es trotzdem. Und da gab es da noch diesen Doktor Joules Merel. Brawn war schon immer ein Soldat, an sein Leben vor dem Krieg erinnerte er sich nicht. Und er musste ein guter Soldat sein, wenn er solange an der Front überlebt hatte. Doch diesen Menschen wusste er nicht richtig einzuschätzen. Doch die menschliche Kultur… war interessant.
Arcee meldete sich über ihre Kom- Verbindung. Ihre Team- Verbindung, so das keiner mithören konnte, es sei denn, man hörte ihre gesicherte Frequenz ab. Was unwahrscheinlich war, dafür waren zu viele Signale hier auf diesem Erdball, zu viele um alle zu überwachen.
„Na, ist dir schon langweilig?“, fragte Arcee.
„Negativ. Gibt’s was interessantes, oder willst du nur quatschen“, dass war keine Frage, Brawn und Arcee waren ein gutes Team, Brawn war stark, außergewöhnlich stark, hatte Mirage einmal angemerkt, als Brawn einen Decepticon Defender windelweich geprügelt hatte. Er trug mit seinen Dualpistolen auch einiges an Feuerkraft bei sich. Arcee hingegen war verdammt präzise und schnell. Sie ergänzten sich fabelhaft.
„Du kennst mich, was?“, fragte Arcee, auch wenn sie die Antwort schon kannte.
„Sag mal… was hältst du von… na ja… von dem hier?“, fragte sie.
„Von was genau?“, hätte Brawn Augenbrauen gehabt, hätte er sie jetzt vermutlich hochgezogen. Auf der Straße gab es seit gut einer Stunde keine Bewegung mehr. Ziemlich unbefahren…
„Na… von diesem Planeten… den Menschen… und so…“
Brawn dachte kurz nach, darĂĽber hatte er sich wohl noch nicht allzu viele Gedanken gemacht.
„Anders als Cybertron“, sagte er zögerlich. „Ganz anders. Die Menschen… keine Ahnung… Ihre Geschichte ist… interessant. Viel Krieg. Ähnlich wie bei uns, doch sie haben immer irgendwie Frieden geschlossen… also, so oder so ähnlich jedenfalls“, wie die anderen hatte Brawn sich schnellstmöglich Informationen gesucht, als die Arc, oder das was davon übrig war, gelandet war. Das quasi frei verfügbare Internet war eine interessante Erfindung der Menschen. Aber man hatte keinen Einfluss darauf, wer alles auf die meisten Daten zugreifen konnte. So hatten sich die Autobots, und vermutlich auch die Decepticons, über diese Welt schlau gemacht. Alles ziemlich widersprüchlich. Vielleicht kann man einiges von ihnen lernen…
„Die Idee kannst du dir gleich in den Kofferraum stecken, Frieden mit den Cons wird’s nicht geben.“
„Welcher Kofferraum, Cabrio?“, fragte Brawn scherzhaft. Am liebsten hätte er noch auf seine Ladefläche gezeigt, aber er hatte ja jetzt keine Arme und Hände, geschweige denn Finger.
Er hörte geradezu ein unterdrücktes Grinsen auf der anderen Seite der Leitung, natürlich konnte Arcee jetzt gar nicht grinsen…
„Äh… Brawn. Ich glaube wir bekommen Gesellschaft…“, sagte Arcee.
„Decepticons?“

Die Raketen schlugen rechts und links von ihnen ein, es waren keine Sprengraketen, sondern sie waren mit Brennstoffen gefüllt und tauchten das Umfeld in Flammen, für einen Transformer waren sie sicherlich nicht tödlich, aber dennoch schmerzhaft. Die Kampfjets kamen tiefer und holten, ohne große Überraschung, schnell auf.
„Hat jemand ne tolle Idee?“, fragte Cliffjumper in die fahrende Kolonne.
„In einigen Kilometern kommt eine Siedlung…“, klärte Gears die anderen auf, jedoch mischte sich sofort Jazz ein.
„Negativ, Optimus sagte das die Menschen nicht in Gefahr gebracht werden sollen!“
„Zu spät…“, fluchte Vincent auf der Rückbank von Stormblade und entsicherte sein Sturmgewehr. Wilder hätte ihn am liebsten böse angesehen, aber er befand sich ja an Bord bei Cliffjumper. Die Autobots rasten wie Wild, ihre Passagiere wurden in die Sitze gedrückt, doch so schnell sie auch fuhren, die Jets jedoch waren schneller.
„Eine Kreuzung voraus!“, informierte Sideswipe, der die Spitze der Kolonne bildete.
„Wo führt sie hin?“, fragte Jazz während er einer weiteren Brandraketen auswich.
„In einen Tunnel…“, stellte Sideswipe fest.
„OK, nehmen wir den!“, entschied Jazz schnell.
„Ein Tunnel?! Da sitzen wir doch in der Falle!“, schrie Vincent geradezu.
„Es gibt ja immer nen Haken…“, murmelte Gears über Kom.
„Klingt Riskant, versuchen wir’s!“, befahl Jazz und klang dabei so locker, wie eh und je.

Der blau/ rot lackierte F15 kam steil runter und setzte sich direkt hinter die Fahrzeugkolonne, so tief wĂĽrde niemals ein menschlicher Pilot fliegen, doch das war kein menschlicher Pilot.
Neue Raketen klickten als sie in die Abschussvorrichtungen gelegt wurden und nur eine Sekunde danach flammten zwei davon auf. Eine schlug direkt neben dem silbernen SUV ein, der von der Druckwelle hin- und hergeschleudert wurde, bis seine Reifen wieder halt auf dem Asphalt fanden. Die zweite flog, ohne jemanden zu treffen, durch die Kolonne und tauchte die StraĂźe vor ihnen in rotes Feuer. Fast unbeeindruckt fuhren die Autobots einfach durch die Flammenwand.
„War klar, dass die MICH zuerst treffen…“, schellte Gears’ Stimme aus dem Radio von Cliffjumper.
Sideswipe durchfuhr als erstes den Tunneleingang, der in den Berg getrieben wurde, gefolgt von Jazz und Cliffjumper, dann kam Stormblade und als letztes Gears, der zurĂĽckgefallen war.

„War das Klug, Starscream?“, fragte Thundercracker der, wie die anderen beiden, das unbemannte Steuer hochzog. Es war kein großer Berg, aber dennoch mussten die drei Seeker hochziehen um nicht mit dem Gestein zu kollidieren.
„RUHE! Wir haben sie bloß aufgescheucht! Jetzt erledigen wir sie!“, schrie Starscream ihn an.
„Waren sie nicht schon aufgescheucht?“, fragte Skywarp.
„Ich sagte Ruhe!“, schrie Starscream wieder.
„Wir treffen sie auf der anderen Seite des Tunnels, macht eure Raketen bereit!“
Die Kampfjets flogen ĂĽber den steinigen HĂĽgel und machten eine ausholende Kurve, um bei ihrem Anflug den Tunnel ins Visier zu bekommen.
„Ähm… Starscream?“, meldete sich Thundercracker zu Wort.
„Ruhe!“, schrie der Anführer der Seeker ihn bloß an.
„Aber Star…“
„RUHE!“, schrie Starscream noch lauter und schnitt Thundercracker das Wort ab.
Sie flogen jetzt langsamer zum Tunnelausgang, Sekunden verstrichen, während die Seeker mit der Minimalgeschwindigkeit flogen, bis sich Skywarp meldete:
„Wo sind die Autobots?“
„Das wollte ich gerade sagen: Sie haben angehalten, die formieren sich anscheinend. Meine Scanner sagen das sie vor wenigen Sekunden gewendet hab…“
„Das hättest du mir eher sagen können, Thundercracker!“, brüllte Starscream und beschleunigte sofort nach vorne, dicht gefolgt von Skywarp.
„Starscream! Die Autobots…“, wollte Thundercracker sagen.
„Ich sagte ‚RUHE’, ich will diese Autobots erwischen, ich lasse mich doch nicht für lächerlich erklären!“
Starscream flog weiter, doch als er an der anderen Seite des Tunnels ankam, fand er nichts vor.
„Wo sind die Autobots?“, wiederholte sich Skywarp.
„Sie haben im Tunnel zweimal gewendet, dass wollte ich sa…“, erklärte Thundercracker, doch wurde wieder von Starscream unterbrochen.
„THUNDERCRACKER!  Wo sind die Autobots?!“, brĂĽllte Starscream voller Wut.
„Auf der anderen Seite des Tunnels, Starscream“, antwortete der Seeker in einem fast monotonen Tonfall.
„Sag das doch gleich!“, beschwerte sich Skywarp und beschleunigte diesmal als erster. Er war auf Gewalt aus. Das war Starscream nur Recht. Diesmal würden die Autobots nicht so leicht entkommen. Havoc war einige Kilometer hinter ihnen. Er würde sie in wenigen Minuten erreichen.

Jazz’ Lachen war im Kom zu hören: „Das war lustig.“
„Hätte nicht gedacht, dass das klappt“, stellte Cliffjumper klar.
„Wird uns nur ein paar Sekunden geben…“, beschwerte sich Gears. Doch Sideswipe war schon auf seinen Rädern. Diesmal im Robotermodus.
„Felsiges Gelände, gute Deckung“, stellte er fest.
„Macht euch bereit Autobots, jetzt verpassen wir denen ein blaues Auge!“, sagte Jazz: „Defensivpositionen einnehmen, Sideswipe: Scharfschützenposition einnehmen! Cliffjumper und Gears: Flankenmanöver!“
„Was sollen wir machen?“, fragte Wilder, der mittlerweile wieder mit beiden Füßen auf dem Boden stand.
Jazz blickte mit Skepsis zu dem Menschen hinunter.
„Versteckt euch“, sagte er dann, jedoch klang er dabei schon etwas hochnäsig, wenn es nach Wilder ging.
Die Hand von Jazz verwandelte sich in einer Sekunde zu dem Schildblaster, während er sich hinter einen großen Felsen duckte. Und dann hörte Wilder schon das Geräusch von den Triebwerken eines F-15.
Und dann kamen sie auch in Sicht, sie flogen tief über der Hügelkuppe und stürzten sich in den Kampf, während Raketen auf die Stellung der Autobots abgefeuert wurden und die Menschen versuchten schnell einen sicheren Ort zu finden.
John Wilder, ein erfahrener Kampfpilot der vor einigen Jahren stur Befehle befolgt hatte und das nun bereute.
Vincent Grey, ein sturer und fast schon unkontrollierbarer US- Marine, der nur noch auf Rache aus war.
Mike Steen, ein mutiger aber junger Pilot, der seinen ersten Feindkontakt mit riesigen Kampfrobotern hatte.
Und letztlich Andrè… Wilder wusste nicht einmal seinen Nachnamen… der vermutlich einzige italienische Überlebende von Cameri. Ein einfacher Mechaniker mit einem Paar Pistolen.
Und die Autobots eröffneten das Feuer als die Raketen zwischen den Felsen und ihnen und der Straße einschlugen. Der Kampf hatte erst begonnen.

„Was… sollen wir… jetzt tun?“, fragte Dimitri, sie lagen immer noch im aufgewühlten Schnee und froren erbärmlich, Alexandra Tubov lag direkt neben Dimitri in der Kälte. Sie war ohnmächtig, aber sie atmete. Dünne Wölkchen bildeten sich vor ihrem Mund, aber ihre Haut war aschfahl. Ihre Lippen bläulich. Als Dimitri Marko ansah, stellte er fest, dass es diesem genau so erging. Vermutlich ihm auch. Doch er spürte nichts mehr. Kälte hatte ihm alles ausgetrieben, seine Füße waren taub und seine Arme schmerzten unerträglich bei jeder Bewegung. Auf seinen Brauen hingen Schneeflocken und verdeckten ihm die Sicht.
„Nichts. Wir können nichts… nichts für sie tun“, Marko war über das Stadium des Zitterns hinaus. Sie mussten sich bewegen, wenn sie am Leben bleiben wollten. Aber sie mussten still sein und durften nicht entdeckt werden. Sonst wären sie auch Tod.
„Was willst… du… sagen…“, brachte Dimitri unter einer zittrigen Stimme heraus.
„Ich werde verschwinden. Weg von hier. Wir können ihr nicht helfen“, sagte er und deutete auf ihre Wunde. Das Blut war gefroren. Dennoch war die Verletzung schwer. Kein Wunder, dass diese Dinger dachten, dass sie Tod gewesen war. Sie hatte zum Glück keine Blutspur hinter sich hergezogen, lediglich am Draht des Zauns vielleicht, aber nicht im frischen Schnee.
„Du… willst sie… sterben lassen?“, fragte Dimitri ungläubig.
„Du kannst sie gerne erlösen. Falls sie noch etwas spürt. Aber um ihr zu helfen, müssten wir dort rein…“, Marko zeigte zur Basis. Die Flammen waren mittlerweile vom Schneefall gelöscht, doch es gab erschreckend wenig Bewegung. Diese Dinger, waren sie noch dort? Dimitri hatte sie nicht aufbrechen sehen und sie auch nicht mehr gehört. Er schaute seinen Freund an:
„Das kannst du nicht ernst meinen“, er hätte es fast geschrieen, wenigstens hatte er nicht mit den Zähnen geklimpert. In seiner Stimme klang Unglaube mit.
„Doch. Ich gehe. Wenn du willst… kannst du mitkommen. Wir können hier nichts mehr… ausrichten.“
Dimitri antwortete nicht. Er war schockiert. Ăśberleben. Ja. Das war jetzt die Devise. Und der erste Tagespunkt war: Lass niemanden zurĂĽck!
„Du- Ich… kann es nicht- kannst doch nicht...“, fing er an. Sein Kopf drehte sich. Erst jetzt merkte er wie zersprungen seine Lippen von der Kälte waren.
„Doch. Bleib hier, aber führe sie nicht zu mir. Wenn du dort reingehst, stirbst du.“
Jetzt wusste Dimitri was Marko trieb. Kein Ăśberlebensinstinkt. Er hatte Angst. Panische Angst. Vermutlich hatte er sie auch. Aber er konnte sie doch nicht zurĂĽcklassen. Niemals.
„Leb…“, wohl, hätte er fast gesagt. Doch das brachte er nicht hinaus.
„Geh. Geh einfach“, schloss er stattdessen ab.
Ohne ein weiteres Wort nahm Marko seine AK und ging teils kriechend, teils humpelnd und teils geduckt durch den verschneiten Wald. Bis Dimitri ihn nicht mehr sah. Die beiden wĂĽrden sich noch einmal sehen. Ein einziges Mal. Doch einer von ihnen wĂĽrde dabei nicht mehr am Leben sein.

„Mittlerweile haben das BKA und einige andere deutsche Polizeieinheiten in die Ermittlungen eingemischt. Sollten wir sie nicht informieren?“, fragte Rachel. Sie saßen in einem gepanzerten aber immer noch zivil aussehenden, schwarzen Van. Es waren drei dieser Gefährte. Sie fuhren die gut erhaltene aber deutlich unterbefahrene Straße entlang. Und sie waren bewaffnet. Paul hatte sich eine Schusssichere Weste umgeschnallt und schulterte ein Sturmgewehr mit einem Granatenwerferaufsatz. Ein Munitionsgürtel verlief quer über seine Brust, er hatte zwei Sorten Granaten: Tödliche Splitterladungen und Granaten mit KO- Gas. Die anderen beiden Männer trugen ähnliche Ausrüstung. Rachel hingegen hatte einen Laptop auf ihren Knien und ein deutlich sichtbares Headset war um ihren Kopf geschlungen. Sie war auch die einzige dieses Angriffsteams die keine Weste trug. Das führende Fahrzeug meldete etwas:
„Wir haben ein blaues Cabrio hier vorne, es fährt weg…“
„Verfolgen“, befahl Paul und entsicherte das Sturmgewehr.
„Terroristen im Cabrio? Sehr ausgefallener Stil“, stellte Cole, der Beifahrer, fest.
„Könnte ein Zivilist sein…“, mutmaßte der Fahrer.
„Eher eine Zivilistin, AT 2, metallic- rosa Felgen. Sehr männlich“, scherzte der Fahrer von Team 1.
„AT 1, haltet den Funk sauber, ja?“, legte Thomas, der Anführer von Angriffteam 3 fest.
Rachel sah zu Paul. Er verdrehte die Augen. Er mag der ranghöchste Agent sein, doch drei Angriffteams zu befehlen, gegen eine mögliche und absolut tödliche Terrorzelle war nicht desto trotz eine große Herausforderung. Aber so alleine waren sie nicht: Rachel tat mehr als nur die aktuellen Daten durchzugehen, sie steuerte eine Überwachungsdrohne. Sie hatte eine Tarnvorrichtung, es hätte zu lange gedauert Erlaubnis bei den deutschen Behörden zu bekommen und hätte vermutlich aufsehen erregt. Plötzlich erregte etwas ihre Aufmerksamkeit:
„Paul, haben wir das deutsche Militär eingeschaltet?“, s war eine rhetorische Frage. Natürlich hatten sie das nicht, die CIA arbeitete am liebsten alleine.
„Was ist?“, fragte Paul, er lockerte seine Schultern. Er war auf Angriff gepolt.
„Ich habe hier ein bewaffnetes Fahrzeug. Es fährt in Richtung des Lagerhauses. Warte kurz… Apropos… Das Lagerhaus hat ein neues Sonnendach in der Mitte.“
„Was?“
„Dort ist ein Loch drin… Sorry, aber eine bessere Auflösung krieg ich nicht hin“, Sie zeigte auf das bild der Drohnenkamera auf ihrem Laptop.
„An alle Teams! Schnell! Wir müssen uns beeilen! Und haltet dieses Cabrio an!“, ordnete Paul an und hielt dabei sein Headset im Ohr gedrückt.
Der erste Van fuhr so schnell er konnte und hetzte hinter dem Cabrio her. Wenn es ein Ziviler Fahrer war, dann sollte er eigentlich langsam merken, dass er ein Problem hatte. Doch die CIA konnte gar nicht erahnen wer am Steuer saĂź.
Anscheinend eine junge und recht attraktive Frau. Doch es handelte sich lediglich um ein Hologramm, ein ĂĽberzeugendes Hologramm. Und das Cabrio war auch kein normales Cabrio. Es war ein mechanisches Lebewesen, eine Autobot namens Arcee.

Der Schnee legte sich langsam. Schockwaves Sensoren nahmen einen intensiven Geruch von menschlichem Blut (und anderen menschlichen Körperflüssigkeiten), Rauch und geschmolzenem Metall war.
„Schockwaves Logbuch: B2- 82A. Nun da der Brückenkopf gesichert ist, und ich ausreichend Zeit hatte die menschliche Spezies zu analysieren, steht kaum noch etwas zwischen der Unterwerfung dieser Welt und dem Erschließung einer neuen Energiequelle. Das einzige was uns behindern könnte und zu einer 99% Wahrscheinlichkeit auch versuchen wird, sind die Autobot- Streitkräfte. Starscream und Soundwave hatten bereits Kontakt. Und die Nemesis auch. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Tron Kadia die Koordinaten der Nemesis zurückverfolgen wird. Aber wir sind alles andere als Wehrlos.“
„Oh ja, Schockwave, dass sind wir“, sagte eine Stimme in einer tiefen und gleichzeitig dunklen Tonlage hinter ihm. Eine Stimme die keinen Wiederspruch zuließ, die gleichermaßen eindringlich als auch ein unvergleichliches Charisma verströmte.
„Lord Megatron“, der zyklopische Schockwave neigte sein Haupt, tief genug um den Respekt vor dem Anführer der Decepticons zu bekunden, aber auch immer noch aufrecht genug, um nicht mit einem gewöhnlichen Fußsoldaten verwechselt zu werden. Nicht das das Schockwave sonderlich interessiert hätte, aber es ging hier um Details. Und wenn eins Schockwave beschäftigte, dann waren es Details.
„Machen wir uns bereit. Eine Nachricht an Soundwave, Schockwave, bitte leite sie weiter…“
Megatron war ein Koloss, größer als Schockwave und mindestens ein klein wenig größer als Brawl. Seine Brust war von einer schier undurchdringlichen grauen Panzerung bedeckt, silberne Intarsien schmĂĽckten die Panzerung an den breiten Schultern. Die Namen jener Städte, die unter den Decepticons gefallen waren. Tyrest stand hierbei sogar noch vor Kaon. Auch wenn letzteres später die Heimat der Decepticons wurde. Eine Glorreiche Schlacht, die Megatron persönlich angefĂĽhrt hatte. Schockwave war zu dieser Zeit nicht im Feld gewesen, sondern war in Kaon stationiert, bis Megatron sein Können entdeckte. Die leuchtenden Photorezeptoren waren in einem dunklen lila Ton gehalten und wurden immer heller, je näher sie dem Kern kamen. Die metallischen, dreizehigen FĂĽĂźe waren mit kleinen aber leistungsfähigen DĂĽsen bestĂĽckt und Kolben und Zylinder, die stellenweise von der Panzerung verdeckt wurden, zeigte am RĂĽcken deutlich ĂĽber welche physische Kraft der AnfĂĽhrer der Decepticons aufbringen konnte. Und die brauchte er auch um die mehrfach verbesserte und stark modifizierte, schwere Fusionskanone, an der Schockwave persönlich gearbeitete hatte,  an nur seinem rechten Arm zu implantieren. Jeder Decepticon hatte sich solche Implantate eingebaut, anders als die Autobots, die diese jederzeit wieder abnehmen konnten, aber während des Krieges hatte jeder Autobot wohl sein Waffen- Implantat die ganze Zeit ĂĽber getragen. Doch ein wahrer Decepticon hatte sie sich direkt an seinen Körper installiert, es machte sie nicht effektiver, aber es war eine Hingabe, die nur ein Decepticon verstehen konnte. Schockwave selbst hatte ebenfalls seinen Arm bestĂĽckt, eine extrem tödliche Waffe, die vermutlich nur von der Feuerkraft von Megatrons Fusionskanone in den Schatten gestellt wurde.
„Natürlich.“
„Soundwave, hörst du mich?“
„Ja, Lord Megatron!“, erklang die mechanische und körperlose Stimme im Kom.
„Soundwave, initiiere Phase 2. Es wird Zeit, das die Autobots spüren, wie sich die Rache der Decepticons anfühlt!“, schrie Megatron geradezu und hinter ihm jubelten die bereits gelandeten Decepticons, allen voran der kämpferische Brawl, der noch mehr Zerstörung erwartete. Und diese Erwartungen würden bald erfüllt werden. Das wusste jeder anwesende Decepticon.
Ob Brawl wusste was Phase 2 war, war Schockwave nicht klar.
Phase 1: Möglichen Zielplanet finden und Aufklärungsarbeit leisten. Daten sammeln und Brückenköpfe errichten. Zielpersonen und Objekte zur Rate ziehen (nötigenfalls mit Gewalt) und Daten auswerten.
Phase 2 begann, sobald die gesammelten und ausgewerteten Daten vielversprechend aussahen. In diesem Fall nicht nur das Energieprojekt der deutschen Forscher, sondern auch die direkte Einmischung der Autobots.
Phase 2: Ziele identifizieren und an sich nehmen, zerstören oder gefangen nehmen (je nachdem was mehr dem Wohle der Decepticons entspricht). Verstärkung rufen. Mögliche Schläfer aktivieren. Feinde attackieren. Einheimische Technologie korrumpieren. Einheimische Lebensformen entweder rekrutieren oder (wie in diesem Falle) besiegen und (wenn möglich) versklaven oder vernichten. Jedweden Widerstand auslöschen. Und keine Gnade zeigen. Das konnte Schockwave gut, jeder Decepticon konnte das. Es war eine Vorraussetzung dafür, ein Decepticon zu sein.

- Cybertron (53 Stunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, nördliche Plaza -

Alles liegt in Trümmern. Die Städte sind mit einem Tuch aus Staub und Tod bedeckt. Die Türme ragen in einen toten Himmel. Eine von Asche verdeckte Sonne scheint schwarz auf die metallische Oberfläche der Welt. Alles ist zerstört und überall liegen tote Metallkonstrukte. Patronenhaufen liegen zwischen Trümmerhaufen einer einstig großen Kultur. Der Boden ist zu gleichen Teilen schlammig und uneben, wie von Löchern und Furchen zerbohrt. Weit im Norden, dort wo einst die Stadtmauer vor jeglicher Gefahren die Bewohner Iacons beschützt hat, sieht man den Leichnam des größten Autobot Kriegers, denn es je gegeben hat. Fortress Maximus, der Wächter und die Statue, die Bastion und der Anker der Verteidigung Iacons war vor fünf Stunden deaktiviert worden.
Im Norden ragt ein großes Gebilde auf. Es sind die letzten intakten Gebäude in Iacon. Der Landeplatz ist voller Flüchtige. Fast im Minutentakt starteten Fluchtschiffe und ziehen in die Weiten des Sternenhimmels.
Es gibt keine Geräusche. Doch es ist die Ruhe vor dem Sturm. Am Horizont sieht man es schon: Das Ende.
Er steht hier. Mitten im Stadtzentrum, es war nur noch ein Schatten seiner selbst, Bunkerkomplexe und Schützengräben durchzogen das Gebiet kurz vor seinen blauen Photorezeptoren.
Der große Anführer schaut in Richtung Westen. Dort stehen die Überreste der großen Kuppel, die einst das Ratsgebäude waren. Dort wo alles begann, dass, jedenfalls sagten einige.
Er drehte sich um. Hinter dem Anführer standen hunderte abgekämpfte und dennoch entschlossene Roboter- Krieger. Er blickt wieder in Richtung Süden. Von dort kommt eine weitere Angriffswelle. Seine eine Hand formte seine Kanone. Er blickte zu seinen Kriegern herunter.
„Autobots! Bereit machen!“, brüllt der große Anführer in rot und blau und hebt seine metallische Hand gen Himmel. Nur vereinzelt stehen die Krieger auf, er konnte es ihnen nicht verdenken, seit Stunden hatten die Decepticons Angriffswelle nach Angriffswelle geschickt. Nur einfache Fußsoldaten, in den Augen Megatrons, ersetzbare Leben.
Ein Krieger erhob sich und marschierte auf die Plattform des Anführers. Auch wenn er größtenteils in einer tarngrünen Farbe lackiert war, so waren die Platten jetzt nur noch geschwärzt und von Projektilen durchlöchert. Eine große Narbe überzieht seinen Kopfpanzer, er kaut ein wenig auf einem großen Eisenbolzen. Er hinkt zwar, dennoch ist er zügig.
 â€žHabt ihr nicht gehört? Auf die Beine!“, schreit er den Robotern zu.
Sie hören auf ihn. Der Schatten kommt näher. Aus Händen und Armen entstehen Waffen, verschiedenster Bauarten. Einige mehrläufige Sturmkanone, ein paar Plasmakanonen, Raketenwerfer. Der Anführer blickt in Richtung Norden.
„Hier Optimus Prime. Wie läuft die Evakuierung?“, erkundigt sich der Anführer.
„Es wird dauern!“
„Negativ! Nicht dah- Optimus? Wir sind erst bei 55%.“
„Sind fast fertig, Optimus, jedoch fehlen einige Teile…“
„Optimus. Bist du sicher das es keine andere Wahl gibt?“
Er schaut kurz in Richtung SĂĽden, dass wird ein harter Kampf.
„Ratchet, es gibt keine andere Wahl. Jazz, erkundige dich bei Sideswipe über den Zustand der Arc. Perceptor, Flüchtlinge und Autobot- Personal zu erst. Jetfire, Verladebucht 3 ist unterbesetzt. Die Prosperor gibt euch Deckung.“
Er schaut auf die kleinen Lichter in seiner Hand. Alle zeigen sie nach einiger Zeit ein helles grün: Bestätigt.
„Autobot! Barrikaden und Schützenlöcher bemannen!“, befiehlt Optimus Prime. Der letzte Prime. Der Anführer der Autobots.
Der grüne Veteran transformiert seine Hände, die eine wird zu einer Plasmakanone, die andere zu einem Schweißbrenner, mit der er den Eisenbolzen anzündet.
„Linke Flanke?“, erkundigt sich der Veteran.
Optimus nickt ihm zu. Er schaut nach links und sieht direkt neben sich einen der größten Autobots stehen, dem er je begegnet ist. Er ist gut 3 Köpfe größer als Optimus. Er ist von Kopf bis Fuß in rot gehalten, Panzerketten bilden einen Schutz für Arme und Beine, eine großmäulige Kanonenmündung dominiert den Grossteil seiner Brust, der Rest ist mehrfach gepanzert. Auf seinen Schultern sind große Geschütze angebracht.
 â€žOptimus! Heute kämpfen wir mal wieder gemeinsam!“, sagt er, fast schon in freudiger Erwartung und verankert sich so gut es geht im teilweise schlammigen Boden.
„Es ist gut, dich an unserer Seite zu wissen, Warpath“, sagt Optimus und blickt sich um.
Es ist gut alle hier an unserer Seite zu haben, denkt er sich.
Die Welle aus Bosheit kommt immer näher.
Es beginnt. Warpath gibt den ersten Schuss ab, eine zweifelhafte Ehre, über die sich der große Krieger jedoch irgendwie gefreut hat. Eine seiner Raketen aus den Schulterwaffen schlägt mitten in den Reihen der Decepticons ein.
Warpath feuert weiter und aus seinen Schultergeschützen schnellen noch mehr Raketen. Die Kanone in seiner Brust gibt ein Donnern von sich seine Armwaffen feuern aus allen Rohren. Die ganze Autobot- Verteidigungslinie eröffnet das Feuer. Hunderte Geschosse werden in die Angreifer gejagt, doch der Schatten kommt näher.
„Warpath! Feuer auf die rechte Seite! Kup! Linke Flanke verstärken!“, schreit Optimus über den Schusslärm. Projektile schlagen im Boden um den Metallkrieger ein. Er selbst gibt Schüsse ab. Doch er sieht, dass es nicht reichen wird. Es sind zu viele…
Ein grün lackierter Geländewagen, der jedoch anders aussieht, als alles was auf der Erde so genannt wird, fährt an Optimus vorbei. Er wird von einem großen Schwebepanzer gefolgt, dessen Dreifachlauf einen beständigen Strom aus Granaten in die Reihen des Feindes abgibt. Optimus hört zwei vertraute Geräusche. Einen lautes Triebswerksgeheul und das schnelle aufeinanderfolgen von Hieben in der Luft über sich. Dann rollen zwei schwer bewaffnete Nichtirdische Pikk-Ups auf. Der eine in einem grün mit roten und weißen Markierungen, der andere in einem hellem rot. Neben ihm stampft ein großer Krieger auf den Boden. Er ist noch gut zwei Köpfe größer als Warpath, er ist in braunen und grünen Tarnfarben lackiert und weist Kampfschäden auf, wie die anderen auch.
Die Kanonen knattern und die GeschĂĽtze donnern. Optimus Audiorezeptoren nehmen jetzt nichts anderes mehr wahr, doch  er versteht jedes Wort des riesigen Kriegers. Er weis was er sagt.
„WIR TRAGEN DEN KAMPF ZUM FEIND! DIE WRECKERS ÜBERNEHMEN! FÜR CYBERTRON! FÜR PRIMUS! FÜR DIE AUTOBOTS!“
Die nächsten Worte hört Optimus wieder genau:
„ZEIHT EUCH ZURÜCK; AUTOBOTS! DAS IST UNSER KAMPF!“
Der außerirdische Jet schnell in Richtung Boden und fegt noch Dutzende Feinde im Sturzflug von den Beinen, Topspin nutzt seine Kampfklauen und hackt sich einen Weg durch die feindliche Masse. Neben ihm setzt Whirl auf und nutzt seine Rotorenschwerter und gibt seinem Waffenbruder Rückendeckung. In der Fahrt transformiert sich Bulkhead zu einem schwergewichtigen Problem und hämmert mit seiner Abrissbirne die Schädel der Decepticons ein. Die beiden Pikk- Ups nutzen ihren Fahrtschwung und krachen mitten in die Angriffswelle, der eine nutzt seine Schnellfeuerwaffen um seine Gegner in Fetzen zu schießen: Leadfoot. Der andere lässt aus seinen Händen Kettensägen entstehen und schneidet sich mit dem Aufschrei von Metall durch die Feinde: Roadbuster. Der Schwebepanzer beendet seinen Beschuss und baut sich zum Roboter auf. Er packt zwei Feinde und quetscht ihnen das Leben aus: Twin Twist.
Der Anführer der Wreckers transformiert seine Hände in todbringende Waffen. Das smaragdfarbene Schwert stößt zu und schneidet durch Dutzende Gegner. Die einfachen Infanterietruppen der Decepticons können dieser Elite nichts entgegenwerfen. Springer führt seine Truppen im Feld an. Er ist ein mutiger Anführer und ein fabelhafter Kämpfer. Und tatsächlich halten die sieben Autobots die Linie fast allein.

Dies sind die Wreckers. Und sie bringen das ultimative Opfer, fĂĽr die Sache der Autobots.
„Autobots! Zurückfallen!“, schreit Optimus. Er bedauert dieses Opfer, doch Zeit ist alles was die Autobots im Moment brauchen. Das Leben von tausenden Cybertroniern steht auf dem Spiel.
Das Team von Springer schlägt eine Bresche in die feindliche Linie. Doch mit jedem toten Feind erscheinen drei neue.
Als erstes geht Roadbuster zu Boden, der selbst im Tode noch zwei Gegner auffräßt. Dann geht Topspin in die Knie, umgeben von aufgerissenen Feinden. Dann verstummen Leadfoots Kanonen. Selbst Whirl lässt nach geraumer Zeit seine Schwerter zu Boden fallen. Nach gut fünf Minuten muss selbst der schlagkräftige Bulkhead aufgeben, übermannt von der reinen Anzahl der Feinde. Begraben von Dutzenden Decepticons. Twin Twist geht nach acht Minuten zu Boden. Nur noch der Anführer steht vor den Decepticons. Schwer verwundet, doch seine grün schimmerndes Schwert immer noch in der Hand, ist er nicht bereit kampflos zu sterben. In seinem Spark brennt immer noch Feuer. Dann kommt er. Er gibt den Befehl Springer nicht anzugreifen. Er tritt durch die Reihen seiner Krieger.
„Megatron…“, nimmt Impactor den Feind vor sich wahr. Seine Rezeptoren sind angeschlagen und er sieht alles nur verschwommen, doch diesen Gegner würde er immer erkennen.
Der AnfĂĽhrer der Decepticons hebt seine Fusionskanone und legt auf Impactor an.
Ein Schuss, mehr braucht es nicht. Der große Autobot fällt zu Boden. Megatron beugt sich über ihn und hebt seine Dunkelenergon- Klinge über den kopf. Der Gnadenstoß kommt und das Feuer in Springers Spark erlischt.
Dies ist der letzte Tag von Cybertron. Und er hat erst begonnen…



So, hoffe es hat euch gefallen und diesmal: "Wer Fehler findet, darf sie behalten, keijne Ahnung ob die Stubenrein sind..."
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« Antworten #29 am: 14. Februar 2013, 21:26:06 »

So mir Grad mal alle sieben Kapitel durch gelesen und ich muss sagen gefällt mir richtig gut.  Daumhoch weiter so Daumhoch
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« Antworten #30 am: 14. Februar 2013, 21:33:07 »

Spannend und bIn gespannt auf weiteres du machst das super !  Daumhoch
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« Antworten #31 am: 16. Februar 2013, 19:10:50 »

So, ich habe mich spontan entschlossen mal einen kleinen Happen fĂĽr euch hinzuwerfen. Vorsicht es wird etwas gespoilert, aber ist nicht weiter schlimm, fand diese Szene als ich sie geschrieben habe so genial (ich weis, Eigenlob stinkt, aber HEY?)

Wer also etwas über den kleinen gelben Scout herausfinden möchte (nachdem Crowbar ihn so zärtlich begrüßt hat) hat jetzt seine Chance...

Es war ein Traum, oder nicht? Cybertron in der Blüte seiner Jahre. Unangetastet von Krieg und Ungerechtigkeit. Er wanderte durch Iacons Straßen. Sahen sie wirklich so wunderschön aus? Lichter tanzten an den Fassaden und feine Schnitzarbeiten im erlesenen diamantenen Gestein der Sonic Canyons brachen sich in diesen und erschufen Bilder und Projektionen in blauem Licht. Doch dann kam der Krieg. Andere Cybertronier fielen vor ihm auf den Boden, ein Schrei. Und dann das dröhnen von Kanonen. Eine Rakete schlug im Gebäude gleich rechts von ihm ein und Gesteinsbrocken und Metallwände flogen in alle Richtungen. Er landete auf dem Bauch, seine Photorezeptoren fokussierten sich. Ein dunkel gehüllter Cybertronier erschoss ohne mit der Wimper zu zucken eine kleine Protoform, die sich in seinem Griff wand. Zorn erfüllt ihn und er sprang vorwärts, mit einigen schnellen Schritten war er bei dem Monster und holte mit der Linken aus. Das Monster wich seinem Schlag aus und seine Kanone zeigte direkt auf seinen Kopf, er holte aus, es war sicherlich eine vergebliche Mühe, in wenigen Mikrosekunden würde er ein Geschoss zwischen seine blauen Photorezeptoren bekommen und so enden wie alle Passanten hier. Doch sein Schlag traf den Arm des Monsters und seine Kanone schwankte zur Seite, der Schuss ging ins Leere und dann schlug er nur noch auf ihn ein. Damit hatte dieses Monster nicht gerechnet. Er schlug solange ein bis seine Fäuste zerkratzt waren und die gelbe Lackierung fast vollständig abgewetzt war und schon dunkelblaues Energon von ihnen troff. Es war nicht seins. Er hatte alles um sich ignoriert und er wusste nicht wie lange er auf dieses Ding eingeschlagen hatte.
Er hörte entfernte Rufe. Sein Gehör kam zu ihm zurück.
„Bumblebee!“, schreit jemand zu ihm. Er blickt jedoch nur auf den toten Decepticon vor sich. Der Kampf um Iacon hatte begonnen…
Bumblebee…
Bumblebee…
„Bumblebee, hörst du mich?“
Er schlug seine Rezeptoren auf, sein Sichtfeld war verschwommen aber diese Stimme hätte er unter hunderten erkannt. Ratchet.
„Bumblebee?“, fragte Ratchet noch einmal. Er erinnerte sich. Dieser schwarz gepanzerte Con war auf ihn gestürzt und hatte mit seinen Metallpranken auf ihn eingeschlagen, er hatte zwei gute Treffer in seinem Gesicht gelandet, aber die Schläge waren weiter auf ihn eingeprasselt. Dann hatte er nicht mehr viel gehört oder gesehen.
„Ratchet, wir haben hier einen Notfall!“, sagte eine Stimme.
Dann hörte er entfernte Sirenen.
Weitere Geräusche.
„Alles wird wieder gut, keine Sorge Bumblebee“
, sagte eine Stimme, es klang wie Ratchet.
Der gelb lackierte Autobot- Scout nickte.
„Gut. Hast du irgendwelche schmerzen?“, fragte Ratchet.
Er schĂĽttelte mit dem Kopf.
„Nun gut…“, sagt Ratchet und hält seinen rechte hand vor Bumblebees Gesicht, ein sanftes Licht aktiviert sich: „Folge mit meiner Hand“, weißt der Doktor ihn an.
Er ist so auf das sanfte weiße Licht konzentriert das er nicht sieht wie Ratchet sine linke Hand zu seinem rechten Ohr führt. Plötzlich hört Bumblebee ein Krachen und Geraschel, er schnellt sofort mit seinem Blick in die Richtung und sieht nur Ratchets linke und geöffnete Hand.
„Die Audiorezeptoren arbeiten gut. Prüfen wir den Vokabulator“, sagt Ratchet und nickt ihm aufmuntern zu.
„Mir geht’s gut, Dok.“ Er denkt sich diese Worte, doch sein Mund spricht sie nicht aus.
„Rachtet? Hörst du mich?“
„Ratchet?!“
„Alles in Ordnung Bumblebee?“, fragt der Autobot- Sanitäter.
„Nein! Denn mir hat’s grade die Sprache verschlagen! Ratchet!“
„Ratchet!“
„Ratchet!“, erschallt es aus Bumblebees Mund.
„Ich hatte schon kurz Sorge, dass du nicht mehr sprechen kannst“, gesteht Ratchet ein und atmet geradezu erleichtert auf.
„Ich auch Ratch. Sollte sich man mal vorstellen, was?“, sagt der Autobot- Scout freudig wie immer. Er hat so viel Schlimmes durch gemacht und kann immer noch lächeln und herumalbern. Woher nimmt dieser kleine Autobot nur diese erstaunliche Kraft? Fragt sich Ratchet. Er legt ihn seine Hand auf die Schulter und zieht ihn hoch.
„Wir müssen uns beeilen. Du hast einen neuen Auftrag“, informiert Ratchet dem Scout und führt ihn zu Doktor Merel.


Falls ihr den kleinen Ausschnitt gelesen habt,m sagt mir obs euch gefallen hat.

Und danke fĂĽr das Feedback^^
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« Antworten #32 am: 06. März 2013, 20:02:14 »

...
« Letzte Änderung: 09. September 2013, 21:04:32 von DerSisch » Gespeichert

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« Antworten #33 am: 17. März 2013, 12:27:13 »

Frohlockt! Oder so! Eine langes Kapitel wurde zu Ende geschrieben! Und in der Hoffnung das es euch mit GlĂĽck erfĂĽllt, während ihr hochkonzentriert und ohne Ablenkung (höchstens nen schönen Soundtrack im Hintergrund  Zwinkernd) es leset.
Oder so.

Ok, bevor das hier so peinlich weitergeht, kommt hier noch ein kleiner Kommentar: Ich habe mittlerweile in jeder meiner Geschichten immer ein Kapitel gehabt das diesen Namen trug, worum? Keine Ahnung. Was wäre das Leben ohne Schrullen?

8. Kapitel: Ein Feuer zum ĂĽberspringen

Der Weg zur Arbeit war für ihn heute um einiges schwerer als sonst, vor allem weil die Stadt mittlerweile in einem Katastrophenzustand war. Aber jetzt aufzuhören, fühlte sich falsch an. Er hatte seltsame Energiewerte gemessen und das musste er noch einmal überprüfen. Nichts gefährliches aber etwas das er nicht erwartet hatte, anscheinend nahmen die Schaltkreise die Energie weniger schnell auf, als er erhofft hatte, die dadurch angestaute Energie führte dazu das die Temperatur um einiges stieg. Es hörte sich schlimmer an als es war, ein Dämpfer oder eine zusätzliche Nanoröhre oder eine zweite Ablaufleitung würden das Problem schnell lösen. Das Gerät selbst produzierte die Energie nicht, tatsächlich baute sie sich durch das auf- und abkühlen und dem konstanten Druck sowie der geringen Zugabe von einem Chemikalienmix zu einer sich reproduktiven Energie. Das Gerät selbst hielt den Zufluss der Energie konstant und zerlegte nicht wiederverwendbare Energie wieder zurück, so dass der Kreislauf von vorne begann. Die Abfallprodukte waren minimal aber die steigende Temperatur war ein kleiner Makel. Die Energiekonzerne würden ihn hassen, dass wusste er, aber diese betrogen die Menschen schon seit Jahrzehnten und wenn man vor allem saubere und kostengünstige Energie herstellen konnte, warum nicht?
Er beschloss heute eine andere Route zu fahren, die Agenten der CIA sagten, dass sie vorsichtig sein sollten, Alex war nie jemand der dachte das er verfolgt werden würde, doch in solch unruhigen Zeiten konnte man nicht vorsichtig genug sein, oder? Er hatte einige Krimis gelesen und daher erschien ihm mal ein anderer Weg als blendende Idee, falls man ihm auflauern würde. Andererseits, wer? Er machte sich Sorgen. Um sich, um das Projekt und nicht zuletzt um seine Kollegen. Joules, was ist nur mit dir passiert? Und wieso hatte sich Chang nicht gemeldet? War es alles nur ein Zufall? Aber weshalb jetzt? Fragen über Fragen, die aller einer Antwort bedürfen, doch jetzt war keine Zeit dafür. Erst einmal musste er den Kopf frei bekommen um nicht völlig wahnsinnig zu werden. Er blickte sich während der fahrt öfters über die Schulter und richtete zwei oder drei Mal seinen Spiegel neu ein, er hatte das Gefühl verfolgt zu werden, doch er sah nichts. Sein Aktenkoffer lag neben ihn, er fuhr an den Straßenrand. Sein Handy klingelte. Er öffnete seinen Koffer. Er glaubt nicht wer da gerade anrief, aber es stand in Druckbuchstaben auf dem Display: Joules Merel. Er ging sofort ran.
„Joules? Wo bist du? Was hast du gemacht? Ist alles in Ordnung?“, fragte er hektisch und wollte gerade weitere Fragen stellen als eine ungesund klingende Stimme ihn unterbrach.
„Alex. Pass auf, ich hab wenig Zeit. Bleib heute zuhause, verstanden? Nähere dich nicht der Uni. Pass auf dich auf.“
„Joules, was zum Teufel? Du klingst so anders. Was ist denn?“, fragte Alex.
„Es tut mir Leid, ich erkläre es dir später, bleib einfach bei dir, oder nein, besser fahr weg, am besten…“, er schien kurz zu überlegen, Alex hörte eine tiefere Stimme, sehr leise, am anderen Ende des Telefons, „… ja am besten bei dem Restaurant wo du uns mal eingeladen hast, wo Viktor die Kellnerin angebaggert hat.“
„Joules! Was ist los?! Wer ist da bei dir?“
„Ich kann es dir nicht erklären, vertrau mir. Fahr dort hin, auf dem Parkplatz wird ein Auto warten… also… ja ein gelber Citroen. Steig ein, der bringt dich an einen sicheren Ort, hast du verstanden?“, fragte Joules, er klang erschöpft aber stoisch. Was meinte er mit ein Auto wird dort warten? Mit wem unterhielt er sich dort?
„Joules, in was bist du da rein geraten?!“, fragte Alex erbost.
„Vertrau mir, hab ich dich je angelogen? Nein, hab ich nicht. Und werf am besten dein Handy weg. Eigentlich alles womit man dich orten kann, hast du verstanden?“
Und dann hörte Alex nur noch das Tut- Tut- Geräusch. Er hatte aufgelegt. Er war sich zuerst nicht sicher, sollte er zurückrufen? Sollte er wirklich dorthin fahren?
„Joules, in was bist du da rein geraten?“, fluchte er leise. Was sollte er jetzt tun?

„Das haben sie gut gemacht, Doktor Merel“, erklärte der Autobot- Techniker Wheeljack in einer Stimmlage, als würde er einem Hund ein Leckerli aushändigen. Nahm er ihn nicht ernst? Warum sollte er auch?
„Und jetzt?“, fragte Joules.
„Jetzt ihren anderen Kollegen“, informierte ihn Wheeljack. „Ach… und was heißt anbaggern?“
„Anmachen… Flirten? Ich dachte ihr wisst soviel.“, beschwerte sich Joules und suchte währenddessen Viktors Nummer heraus.
„Nicht alles. Und mit euren… Wie heißt es? …Fachausdrücken kenne zu mindestens ich mich nicht aus.“
„Ist klar…“, sagte Joules und schenkte dem Autobot ein ironisches Grinsen. Er wusste nicht ob er den Wink verstand.
Auf der anderen Seite des Raums stand Ratchet ĂĽber dem gelben Krieger gebeugt.

Es war ein Traum, oder nicht? Cybertron in der Blüte seiner Jahre. Unangetastet von Krieg und Ungerechtigkeit. Er wanderte durch Iacons Straßen. Sahen sie wirklich so wunderschön aus? Lichter tanzten an den Fassaden und feine Schnitzarbeiten im erlesenen diamantenen Gestein der Sonic Canyons brachen sich in diesen und erschufen Bilder und Projektionen in blauem Licht. Doch dann kam der Krieg. Andere Cybertronier fielen vor ihm auf den Boden, ein Schrei. Und dann das dröhnen von Kanonen. Eine Rakete schlug im Gebäude gleich rechts von ihm ein und Gesteinsbrocken und Metallwände flogen in alle Richtungen. Er landete auf dem Bauch, seine Photorezeptoren fokussierten sich. Ein dunkel gehüllter Cybertronier erschoss ohne mit der Wimper zu zucken eine kleine Protoform, die sich in seinem Griff wand. Zorn erfüllt ihn und er sprang vorwärts, mit einigen schnellen Schritten war er bei dem Monster und holte mit der Linken aus. Das Monster wich seinem Schlag aus und seine Kanone zeigte direkt auf seinen Kopf, er holte aus, es war sicherlich eine vergebliche Mühe, in wenigen Mikrosekunden würde er ein Geschoss zwischen seine blauen Photorezeptoren bekommen und so enden wie alle Passanten hier. Doch sein Schlag traf den Arm des Monsters und seine Kanone schwankte zur Seite, der Schuss ging ins Leere und dann schlug er nur noch auf ihn ein. Damit hatte dieses Monster nicht gerechnet. Er schlug solange ein bis seine Fäuste zerkratzt waren und die gelbe Lackierung fast vollständig abgewetzt war und schon dunkelblaues Energon von ihnen troff. Es war nicht seins. Er hatte alles um sich ignoriert und er wusste nicht wie lange er auf dieses Ding eingeschlagen hatte.
Er hörte entfernte Rufe. Sein Gehör kam zu ihm zurück.
„Bumblebee!“, schreit jemand zu ihm. Er blickt jedoch nur auf den toten Decepticon vor sich. Der Kampf um Iacon hatte begonnen…
Bumblebee…
Bumblebee…

„Bumblebee, hörst du mich?“
Er schlug seine Rezeptoren auf, sein Sichtfeld war verschwommen aber diese Stimme hätte er unter hunderten erkannt. Ratchet.
„Bumblebee?“, fragte Ratchet noch einmal. Er erinnerte sich. Dieser schwarz gepanzerte Con war auf ihn gestürzt und hatte mit seinen Metallpranken auf ihn eingeschlagen, er hatte zwei gute Treffer in seinem Gesicht gelandet, aber die Schläge waren weiter auf ihn eingeprasselt. Dann hatte er nicht mehr viel gehört oder gesehen.
„Ratchet, wir haben hier einen Notfall!“, sagte eine Stimme.
Dann hörte er entfernte Sirenen.
Weitere Geräusche.
„Alles wird wieder gut, keine Sorge Bumblebee“, sagte eine Stimme, es klang wie Ratchet.

Der gelb lackierte Autobot- Scout nickte.
„Gut. Hast du irgendwelche schmerzen?“, fragte Ratchet.
Er schĂĽttelte mit dem Kopf.
„Nun gut…“, sagt Ratchet und hält seinen rechte hand vor Bumblebees Gesicht, ein sanftes Licht aktiviert sich: „Folge mit meiner Hand“, weißt der Doktor ihn an.
Er ist so auf das sanfte weiße Licht konzentriert das er nicht sieht wie Ratchet sine linke Hand zu seinem rechten Ohr führt. Plötzlich hört Bumblebee ein Krachen und Geraschel, er schnellt sofort mit seinem Blick in die Richtung und sieht nur Ratchets linke und geöffnete Hand.
„Die Audiorezeptoren arbeiten gut. Prüfen wir den Vokabulator“, sagt Ratchet und nickt ihm aufmuntern zu.
„Mir geht’s gut, Dok.“ Er denkt sich diese Worte, doch sein Mund spricht sie nicht aus.
„Rachtet? Hörst du mich?“
„Ratchet?!“

„Alles in Ordnung Bumblebee?“, fragt der Autobot- Sanitäter.
„Nein! Denn mir hat’s grade die Sprache verschlagen! Ratchet!“
„Ratchet!“

„Ratchet!“, erschallt es aus Bumblebees Mund.
„Ich hatte schon kurz Sorge, dass du nicht mehr sprechen kannst“, gesteht Ratchet ein und atmet geradezu erleichtert auf.
„Ich auch Ratch. Sollte sich man mal vorstellen, was?“, sagt der Autobot- Scout freudig wie immer. Er hat so viel Schlimmes durch gemacht und kann immer noch lächeln und herumalbern. Woher nimmt dieser kleine Autobot nur diese erstaunliche Kraft? Fragt sich Ratchet. Er legt ihn seine Hand auf die Schulter und zieht ihn hoch.
„Wir müssen uns beeilen. Du hast einen neuen Auftrag“, informiert Ratchet dem Scout und führt ihn zu Doktor Merel.

Arcee fuhr so schnell wie irgend möglich. Dabei übersah sie völlig die Geschwindigkeitsbegrenzung, jedoch der schwarze SUV hinter ihr auch.
„Also keine Cons?“, fragte sie noch mal.
„Negativ, Wheeljack empfängt keine Energiesignaturen“, antwortete Optimus über den gesicherten Kom.
„Wer dann?“, fragte Brawn, der sich ebenfalls in Bewegung gesetzt hatte.
„Schicke euch alternative Koordinaten, wir treffen uns bei der Arc, sobald ihr sie abgehängt habt“, sagte Wheeljack.
„Jacky, die lassen nicht locker, okay. Können wir… sachte Gewalt anwenden?“, fragte Brawn.
„Negativ, bleibt im Tarnmodus“, befahl Optimus. Er wollte wirklich kein menschliches Leben riskieren.
„Ich kann mit dem MG ihre Reifen zerschießen…“, schlug Brawn vor.
„Nein, Brawn, Geduld und Zurückhaltung sind im Moment unsere besten Ratgeber“, stellte Optimus klar.
„Verstanden“, sagte Brawn und wechselte auf seinen Teamkom.
„Arcee?“, fragte Brawn drängend, er brauchte nicht mehr zu sagen, Arcee wusste genau was er vorschlug.
„Zuerst nur wegfahren. Wenn sie nicht aufgeben, dann gut, ich geb dir Bescheid“, funkte sie zurück.
Er gab sich damit zufrieden. Doch der SUV klebte geradezu an ihren Felgen.
Und dann lehnte sich jemand aus dem Fenster. Ein Mann in einem schwarzen Anzug, darĂĽber war eine beige Weste geschnallt, in seiner Hand hielt er ein Sturmgewehr.
„Arcee!“, sagte Brawn, oder er schrie es mehr. Doch dann fing der Mensch schon an, zu schießen. In voller Geschwindigkeit aus einem Auto heraushängend zu schießen war schon schwer, aber bei einer Verfolgung, dass war wirklich schwer, da etwas zu treffen. Doch der Mann schaffte das. Er traf Arcees Heck, die Reifenblende und der letzte Schuss der Salve traf den Reifen. Ein gewöhnliches Auto hätte jetzt einen Platten. Aber es war bei einem Transformer wenn überhaupt nur geringe Lackschäden.
Die Überraschung für die Menschen war geradezu fassbar. Doch sie kamen nicht noch einmal dazu zu schießen. Selbst Arcee konnte nicht so schnell reagieren, als Brawn eine Vollbremsung machte (als sein Beschützerinstinkt sein Handeln übernahm), sie an ihm vorbeizog und selbst der menschliche Fahrer des SUV nicht reagieren konnte. Und mitten auf Brawns Heck knallte. Metall knirschte. Gequälter Aufschrei von aufeinanderreibendem Metall ertönte. Doch der sandfarbene Amarok mit Militärausstattung bekam nur Kratzer und maximal eine kleine Delle, doch der Suburban der Menschen wurde um einen Motorblock kürzer. Die Reifen verschoben sich bis zu den Vordertüren und der Motorblock drückte sich unangenehm in den mittleren Teil des Wagens. Brawn gab wieder gas. Die Menschen nicht.
„Ups…“, lautete Brawns Erklärung, „Hab wohl das Gas mit der Bremse verwechselt.“
Arcee schmunzelte in sich hinein.
„Ja klar…“

Die Fahrzeuge waren noch zwei Minuten entfernt vom Lagerhaus.
Ratchet ging, nachdem er Bumblebee Doktor Merel vorgestellt hatte zu Optimus. Wheeljack und Ironhide waren damit beschäftigt die teilweise auseinandergenommenen Computer, die Soundwave verwendet hatte, aufzuhäufen. Auch die Überreste des einen Decepticons warfen sie auf den Haufen.
„Optimus, ich muss mit dir sprechen…“, begann Ratchet. Er war jetzt nicht mehr der hilfsbereute Arzt, sondern der geradezu pragmatische Denker.
„Nur zu, mein alter Freund“, antwortete der Anführer der Autobots.
„Die Nemesis. Das war ein Absturz. Wir reden hier nicht von einem normalen Kriegsschiff, Optimus. Es gibt nur ein Autobot- Schiff das es, mit sehr viel Glück, mit der Nemesis aufnehmen kann“, erklärte Ratchet, doch Optimus wusste bereits, worauf er hinaus wollte.
„Ja, Ratchet. Und wir wissen wer der Kommandant dieses Schiffes ist.“
„Die Kadia. Die Frage ist, ist das eine gute oder eine schlechte Nachricht.“
Ratchet klang besorgt.
„Ich habe eine Meldung von Jazz. Feindkotakt, vermutlich mit Starscream“, sagte Optimus ausweichend. Das waren schlechte Nachrichten, Starscream war bei weitem nicht so gefährlich wie Megatron, aber selbst in diesem Gesetzlosen Krieg hatte er es geschafft durch seine Brutalität Gesetze zu brechen und war ein gefährlicher Feind. Jazz musste vorsichtig sein, aber Jazz genoss das vollste Vertrauen von Optimus. Jeder seiner Autobots. Jeder von ihnen war ein guter Freund geworden, ein verlässlicher Kamerad und ein mutiger Kämpfer. Doch Optimus würde Jazz blind vertrauen, er sagte das dies kein Problem sei, Ratchet wusste das Jazz eher so etwas wie: „Klingt Riskant, was? Ich schaff’s schon!“, gesagt hatte. Jedenfalls in der Sprache der Menschen. Beziehungsweise in Deutsch.
„Und die anderen?“, fragte Ratchet, hatte jedoch immer noch seine Frage im Hinterkopf: Ist das eine gute oder eine schlechte Nachricht.
„Wir müssen uns neu formieren. Wir wissen wo die Decepticons zuschlagen wollen. Doch ich fürchte…“, Optimus zögerte.
„Megatron ist gelandet. Optimus, du hast ihn schon einmal besiegt. Diesmal, musst du es auch zu Ende bringen“, erklärte Ratchet sachlich, in seinem Blick lag eine Brise Zorn, nicht auf die Decepticons, sondern auf Optimus, Ratchet war über alle Zweifel erhaben, doch an diesem Schicksalhaften Tag, wieso hatte Optimus nicht gehandelt? Er hätte es beenden können, doch tat es nicht.

- Cybertron (60 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Ratshalle

Niemand der beiden gab sich eine Blöße. Eine Axt und ein Schwert, die beide in oranges Feuer getaucht waren und eine pechschwarze, in einem dunklen lila schimmernde, Klinge und ein metallischer Hammerkopf an einer Kette kamen immer wieder fauchend aneinander. Die beiden Kotrahenten waren in einem tödlichen Zweikampf, jeder Fehler würde mit dem Tode bestraft werden, keiner der beiden durfte Gnade zeigen. Es war ihr Kampf, auch wenn er mitten in einer Schlacht stattfand und Autobots und Decepticons sich um sie herum erschossen, erstachen und irgendwie anders deaktivierten störte niemand diesen Kampf. Keiner wagte es.
Optimus Prime schlug mit seiner Kampfaxt die von einem hocherhitzten Energonfeld umgeben war zu und in seiner anderen Hand befand sich ein einschneidiges Schwert das im selben Feuer brannte.
Megatron vertraute auf seine Dunkelenergon- Klinge, die direkt aus seinem Arm ausgefahren war, der Anschluss der linken Hand befand sich eine stabile Kette aus reinem Cybertanium die in einem, mit Zacken besetzten, Hammerkopf endeten, lilane Energieleitungen fuhren zwischen den Klingenbesatz und Megatron wusste, wie man mit dieser Waffe umging, die Kette umschlang das Schwert und hielt die Klinge so aus dem direkten Gefahrenbereich. Optimus versuchte die Klinge zu befreien, während er Hiebe und stöße der Dunkelenergon- Klinge mit seiner Streitaxt abfing. Es war ein tödlicher Tanz. Optimus wich einem herunterfahrenden Hieb aus und drehte sich zur Seite, hielt das Schwert möglichst weit diagonal und hieb seine Axt seitlich, während er sich weiter umdrehte, so das die Axtklinge Megatrons Schulter gefährlich nahe kam, doch wieder war die Klinge des Decepticons zwischen ihnen, aber durch den schnellen Schlagwechsel gelang es Optimus endlich, sein Schwert zu befreien und stieß es gegen Megatrons Bein, dieser zog seinen Fuß zurück und holte gleichzeitig mit dem Flegel aus. Dann erkannte Optimus die Blöße in Megatrons Verteidigung, während er seinen Arm hob und mit seiner Klinge einen Abwärtshieb ausführte war seine linke Brust gefährlich ungeschützt, die flammende Axt schob die gegnerische Klinge zur Seite weg und er stieß mit seinem Schwert nach der Lücke. Die Klinge fuhr schwerlich durch die Panzerung, aber sie kam durch, ein Brüllen war zu hören, doch Optimus spürte auf seiner eigenen Schulterrüstung, wie der Flegel auf seinem Gelenk schlug. Der Hammerkopf wurde abgeleitet, doch dieser kurze Schmerz genügte Megatron um mit seiner Klinge wieder auszuholen und Optimus so zu zwingen, sich wieder einige Schritte zurückzuziehen. Es war wieder ein kleiner Spielraum zwischen den Kämpfern.
„Optimus, gibst du schon auf?“, fragte Megatron höhnisch und ignorierte die Wunde unter seinem Arm dabei einfach und schwang seinen Flegel im weitem Bogen, während er seine Klinge zur Parade hob.
„Megatron, du kannst das hier alles beenden!“, stellte Optimus klar und blockte den Schlag des Flegels mit der Axt. Während er zwei Schritte seitlich machte und mit seinem Schwert zustieß.
„ICH werde es BEENDEN!“, schrie Megatron und schlug Optimus Klinge beiseite und schwang den Flegel gegen Optimus Beine, dieser versuchte auszuweichen, doch der stachelbesetzte Kopf schrammte dennoch an Optimus Schienenbein und lenkte ihn für wenige Augenblicke, Megatron stürmte vor und umfasste Optimus mit seinen Armen, er warf sich gegen ihn und schlug ihn mit seinem eigenen Gewicht zu Boden. Hier war kein Platz mehr für Waffen, Optimus ließ seine Waffen fallen und schlug mit bloßen Fäusten auf Megatron ein.
„So weit musste es nicht kommen!“, schrie er während sich die beiden im schlammigen Boden liegenden Anführer gegenseitig Schläge und Tritte teilten.
„Oh Doch, Optimus! Anders erlaube ich es nicht!“, brüllte Megatron und packte Optimus am Kragen, er hob seinen Arm und trat Optimus gegen das Kniegelenk und nutzte diese Ablenkung um in die Hocke zu gehen, dann verwandelte sich sein Arm wieder in die Fusionskanone und er setzte die Mündung genau vor Optimus Kopf.
„Es musste so weit kommen! Iacon ist korrupt geworden! Und die Linie der Primes schwach! Wie fühlt es sich an, der letzte Prime zu sein?“, fragte Megatron und legte seine Hand immer fester um Optimus Hals. Er zog ihn hoch, während er selbst aufstand.
„Lass ab, Megatron!“, schrie Optimus, doch er stieß auf taube Ohren.
„Ich überlege gerade, neben welche Trophäe ich deinen Kopf stelle…Immerhin kann ich auf einige tote Primes zurückblicken. Ja, Optimus, den Kopf wird hervorragend neben den von Zeta und Kair machen… Oder lieber doch neben Lions Schädel?“, überlegte Megatron min freudiger Erwartung.
Wut erfasste Optimus Spark. Er umfasste Megatrons Hand, die ihn hielt und mit den anderen stemmte er gegen die Fusionskanone, der Schuss platzte heraus und flog dicht an seinem Kopf vorbei, Optimus Visier schloss sich wieder und er stemmte sich mit seinem einen Arm und seinen FĂĽĂźen gegen Megatrons Griff.
„Du wirst sehen, dass die Linie der Primes nicht so schwach ist!“, sagte Optimus und in seiner Stimme erklang neue Entschlossenheit und Kraft. Dann riss er sich los, er landete sicher auf dem Boden und hob das am Boden liegende Schwert auf.
„MEGATRON! Gib jetzt auf und ich verschone dich!“, schrie er dem Decepticon entgegen.
Megatron lieĂź den Flegel wieder erscheinen und tauschte sine Fusionskanone wieder gegen seine Klinge.
„Ich verschone dich nicht, Optimus!“, sagte Megatron und ließ wilde und ungelenkte Schläge voller Zorn auf Optimus nieder. Jeder Schlag wurde von Optimus flammender Klinge pariert.
„Die Tyrannen fallen immer! So war es früher und so wird es wieder sein! Megatron! Wir können immer noch wieder aufbauen!“ sagte Optimus und schlug Megatrons Klinge von sich und zerschnitt die Cybertaniumkette des Flegels an einer abgenutzten Stelle und schlug mit seiner freien Hand, zur Faust geballt, gegen Megatrons Gesicht, er hörte das metallische krächzen und spürte den Schmerz der Aufprallwucht. Doch Megatron auch.
Keine Deckung. Kurz geblendet. Taumelnd. Sein Körper sagte Optimus. Jetzt! JETZT! Schlag zu! Doch sein Verstand ließ es nicht zu. Megatrons Sache war von Anfang an nicht ohne jeden Zweifel. Korruption in den oberen Rängen von Iacon und wachsende Unzufriedenheit hatten Megatron erschaffen. Und Megatron hatte die Decepticons erschaffen. Er hörte Stimmen, die schrieen: „Optimus! Los!“ Doch er ignorierte sie. Es hätte beendet werden können, doch was nützte es jetzt noch? Cybertron starb. Es war trotz der um sie tobenden Schlacht still. Einige der Krieger verharrten kurz und blickten in die Richtung ihrer Anführer.
Und Megatron kam wieder zu sich, er hob die Klinge so schnell und erwartete einen tödlichen Streich, doch da kam keiner.
Dann ertönte ein bösartiges Grinsen auf Megatrons Gesicht, lädiert von dem Schlag.
„Optimus, du solltest eigentlich wissen, dass unsere Geschichte voller Lügen sind, nichts ist Wahr. Nichts was du hier siehst, nichts was du in diesen wertvollen Archiven gelesen hast! Selbst Regeln werden von denen aufgestellt die sich für Gerecht halten. Doch für Megatron gibt es keine Regeln! Siehst du es den nicht? ICH habe die Kontrolle!“ schrie der Anführer der Decepticons und seine Fusionskanone zeigte auf Optimus.
Der Schuss ertönte, doch Optimus wich der beschleunigten Fusionsrakete aus.
Die Schlacht ertönte wieder und als ein Angriffsfrachter zwischen die beiden Kontrahenten zu Boden stürzte legte sich Staub wie Nebel zwischen sie. Die Decepticons lösten ihre Formationen auf und zogen sich geordnet zurück. Und die Autobots waren zu erschöpft um sie zu verfolgen. Der Kampf war beenden. Und die Chance Megatron aufzuhalten mit ihr. Vorerst.

- Erde (Gegenwart)

„Ja, Ratchet… diesmal muss ich handeln. Sonst muss auch noch diese Welt für diesen Fehler zahlen“, sagte Optimus dessen Gedanken langsam aus der Vergangenheit zurückkehrten.
Ratchet sah besorgt zu Optimus hinauf.
„Und ich denke es sind außergewöhnlich gute Nachrichten, wenn die Kadia zu uns stößt“, antwortete Optimus endlich mit fester Stimme.
„Dein Wort in Primus Ohren…“, sagte Ratchet.
„Optimus, wir sind soweit“, sagte Ironhide. Wheeljack gab ein Daumen- Hoch- Zeichen.
Optimus nickte bloß und der vernarbte Veteran legte mit seinen schweren Plasmakanonen auf, das Summen während der Aufladung wurde immer lauter und die blau leuchtende Energiezelle färbte sich immer heller. Und dann wurden zwei Hochkonzentrierte Plasmabatzen auf den Haufen abgefeuert und verwandelte diesen in Asche. Das Knistern von abkühlendem Metall war zu hören, während das Kühlsystem der Plasmakanonen übernahm.
„Autobots! Transformieren und abfahrt!“, befahl Optimus und während sie zu dem klaffendem Loch in der Lagerhalle rannten verwandelten sie sich im Sprung zu ihren Fahrzeugmodi. Die fuhren schnell über Schutt und wirbelten graue Staubwolken auf.

Die Explosion hatten sie gehört, Rachel war bereits am Scrollen und tippen. Er musste nicht zu ihr hinübersehen um das zu wissen, er musste es eigentlich nicht einmal hören. Als CIA- Außenagent in einem Land das mit Amerika verbündet war, war ein geradezu langweiliger Job. Doch wenn einmal etwas passierte, dann war man sofort auf einhundert Prozent. Er war gut drei Jahre hier, Rachel kam etwas später dazu, sie hatte sich gut eingefügt und obwohl sie neben Paul und Bruce geradezu zerbrechlich aussah, wusste zu mindestens Paul das sie knallhart war. Sie betätigte sich in Kampfsport und war eine extrem gute Schützin, wie er auf dem Schießstand herausgefunden hatte.
„Fahrzeuge verlassen die Lagerhalle. Moment… Ein rot und blau lackierter LKW, ein Krankenwagen… ein roter Pick- Up, zwei Autos, eines blau, dass andere gelb lackiert. Ich markiere sie übers HUD“, sagte Rachel und ihre Finger tanzten geradezu über die Tastatur des Laptops.
„Verstanden. An alle, Heads- Up- Display aktivieren!“, befahl Paul und warf sich die transparenten, quadratische und zirka zehn Zentimeter groĂźe Plastikscheibe ĂĽber das rechte Auge. Mit einem kurzen tippen rechts hinters Ohr, dort wo auch schon sein Headset verdrahtet war, das Wunder der modernen Technik,  aktivierte er das HUD und schon strömten Informationen ĂĽber die halbtransparente Oberfläche. Er konnte auf verschiedene Einstellungen zurĂĽckgreifen. Thermalsicht, Restlicht und sogar eine kleine Lampe war am oberen Teil der Aufhängung angebracht. Er sah einige rot markierte Symbole aufblitzen. Rote Kreise mit je zwei Einkerbungen an den Seiten. Und sie bewegten sich.
„habe Meldung von AT 1. Ziel verloren!“, sagte Rachel, sie klang so fachmännisch wie immer.
„Verdammt!“, schrie Paul geradezu.
„Fokus! Wir halten so viele auf wie möglich“, sagte Paul nach einigen Sekunden. Die Spannung in der Luft war greifbar. Und er zog die Augenbraue hoch.
„Die trennen sich…“, murmelte er und blickte zu Rachel, die roten Symbole tanzten in der gleichen Bewegung an die rechte Seite, und wandelten sich zu pfeilartigen Symbolen als sie den Rand des Displays erreichten. Sie nickte ihn an.
„Nun gut, Team, dann gehen wir mal angeln. Rachel, sag den Deutschen das wir Ziele für sie markieren, sofortig Ausschalten. Der rote Pick- Up und der blaue PKW. Die Drohne soll auf dem gelben Wagen bleiben- noch nicht feuern. AT 2 übernimmt den Truck. AT 3, der Krankenwagen. An die Angriffsteams, ich will wenigstens die Fahrer oder einen Passagier pro Fahrzeug lebend! Fahrzeuge stoppen und unter Kontrolle bringen!“

Es war atemberaubend den Transformern zuzusehen wie sie kämpften. Und gleichzeitig beängstigend. Diese riesigen Roboter waren mehr als dazu in der Lage sich schnell und fließend zu bewegen, trotz ihrer Größe nutzten sie die Deckung der wenigen Felsen hervorragend aus und gaben sich gegenseitig Deckung, die Autobots war an den Boden gebunden, doch für diese Decepticons galt das nicht.
Jazz tauchte durch das anhaltende Feuer von Starscreams Gatlingbatterie und trug keinen Kratzer davon, er sprang hin und her und seine Schritte wirbelten Sand auf. Er feuerte auch, aber auch sein Beschuss ging zumeist ins Leere oder schoss in die Erde oder dem nahen Berg. Starscream war um einiges größer als Jazz, doch er war mindestens genauso schnell und wendig, seine Düsen auf dem Rücken, trugen dazu viel bei.
Gears und Cliffjumper kämpften gegen den blau lackierten Krieger, der seine Kontrahenten immer wieder in die spärlich gesäte Deckung zwang, indem er entweder eine lange Salve mit seinen Gatlingkanonen abgab oder mithilfe seines Raketenwerfers, der dem von Starscream nicht unähnlich war, einen Fächer aus fünf Raketen abschoss. Er nutzte die Düsen auf seinem Rücken und unter seinen Füßen ideal aus, er ließ sich nicht umzingeln und tänzelte um die Angriffe der beiden Autobots. Cliffjumper feuerte mit seinem dreiläufigen Blaster und hielt seine andere Hand frei. Gears war hingegen, anders als Wilders ersten Eindruck von ihm, kein bloßer Nahkämpfer, seine Hände hatten sich in stummelläufige Kanonen verwandelt die immerhin mit moderater Kadenz großkalibrige Geschosse ausspieen. Die Geschosse waren langsam aber explodierten kurz noch einem Aufprall, Wilder verstand das Konzept, diese Geschosse sollten Platzen wenn sie durch die Panzerung ihres Ziels waren. Also mitten im Körper.
Sideswipe nutzte seinen Granatwerfer, der aus einem seiner Arme entstanden war und gab Sperrfeuer, er war etwas zurückgezogen und stand nahe bei ihnen, er sollte auf sie aufpassen. Störte es ihn, dass er nicht richtig mitkämpfen konnte und nur seine Kameraden unterstützen konnte während er auf die Menschen aufpasste, so zeigte er es nicht. Seine andere Hand war frei und er lud damit nach jedem Schuss seinen Granatwerfer nach, indem er wie bei einer alten Schrotflinte unter den Lauf griff und einen Teil des Gehäuses nach hinten zog. Er warf damit eigentlich nur die alte Hülse aus, aber da jede dieser Hülsen so groß war wie Wilders Unterarm, war das durchaus beeindruckend.
Und der schweigsame Schwertkämpfer und der schwarz gepanzerte Krieger standen sich wiederholt gegenüber. Stormblade tauchte unter den wilden Hieben seines Gegners durch, doch anscheinend hatte dieser Skywarp gelernt, er blieb in Bewegung und weichte den Schlägen mit den beiden tödlichen Schwertern aus, statt sie zu parieren. Sein Streitkolben war in ein lila Feuer gehüllt und zog einen ungewöhnlichen aber höchst flüchtigen Nebel hinter sich her. Keiner der beiden erlangte einen Vorteil, bis Stormblade sich unter einem der Hiebe duckte und vorschnellte. Skywarp war schnell, aber nicht so schnell. Eines der Schwerter bohrte sich seitlich in das Bein des Seekers, doch Skywarp blieb unbeeindruckt und in der Zeit eines Wimpernschlages trat er nach dem kleineren Autobot, Stormblade taumelte einen kurzen Augenblick und stellte fest das sein eines Schwert immer noch im Bein seines Gegners steckte, er nahm das andere und umschloss es mit beiden Händen und sprang wieder vor. Skywarp hatte nicht vor das Schwert herauszuziehen, er nahm es vermutlich nicht einmal wahr, er holte aus und schlug mit seinem Streitkolben auf den Boden, die Erde gab nach und Stein rieselte hoch und der Boden erzitterte kurz, zum Glück war Stormblade gerade noch rechtzeitig ausgewichen.

Eigentlich mussten die Seeker nur Zeit herausschlagen, aber Starscream wollte eine angemessene Trophäe, und der Special- Operations- Leader der Autobots war durchaus ein lohnendes Ziel, wie er dachte, doch er hatte die Autobots unterschätzt, er hätte sie aus der Luft heraus zerbomben sollen, aber er hatte sich in den Nahkampf begeben, hier konnten die Autobots zwar nicht mit der Stärke der drei Seeker mithalten, aber wohl mit ihrer Geschwindigkeit. Er fühlte sich geradezu veralbert, dass dieser kleine, unwichtige Krieger ihn so lange aufhielt. Entweder schoss Jazz mit seinem Schildblaster oder er schlug mit einer Energonklinge aus derselben Hand auf Starscream ein, seine andere Hand nutzte der Autobot um Angriffe vorzutäuschen oder mehr Beweglichkeit zu haben. Aber Starscream wusste, dass darin Jazz favorisierte Waffe verstaut war, der Harpunenwerfer. Eine subtile Waffe, aber absolut tödlich, wenn man sie richtig einsetzt. Das Prinzip war einfach: Ein angespitzter Cybertaniumpfeil, der mithilfe eines Energiefeldes an eine Energonleitung verbunden war, diese wiederum an einer Abwurfvorrichtung an Jazz Arm. Er konnte sie als Navigationswerkzeug nutzen, oder im Kampf. Er hatte Thundercrackers Aufnahmen gesehen, und wusste das zu mindestens Acid Storm an Jazz’ Angel gehangen hatte. Die Energonleitung war unzerstörbar, es sei den, der Träger schaltete sie ab, und der Pfeil aus Cybertanium durchschlug lässlich fast jede Panzerung und die Wiederhacken waren nicht nur Schmerzhaft, sondern auch so konstruiert, dass sie nur chirurgisch entfernt werden konnten, ohne weitere Schäden anzurichten.
Er wirbelte herum, und schoss eine weitere Salve ab, vergeblich, der Autobot war schnell. Fast so schnell wie er. Er sprang einige Meter in die Luft und seine Düsen hielten ihn dort, der Autobot tänzelte unter ihm durch und eine Salve traf ihn an der Schulter, doch er stieß im selben Augenblick herunter und schwang dabei seine Klinge, er spürte wie die Spitze der Klinge an der Panzerung seines Gegenübers Schabte. Eine Sekunde schneller und er hätte ihn erwischt!
„Du bist langsamer, Screami, wirst langsam alt, was?“, fragte der Autobot.
„RUHE DU NARR!“, schrie Starscream zurück und untermauerte seine Worte mit einer Salve aus seinem Raketenwerfer, drei Raketen, die alle drei über oder seitlich an Jazz vorbeizischten. Dann war Jazz direkt vor ihm und packte ihn an seinem Arm. Er spürte das kurze Zwicken des Cybertaniumpfeils. Dann schlug er schon zurück, doch der Autobot schaukelte geradezu um den Schlag herum. Er zog das Energonkabel hinter sich her und rollte sich ab, hinter ihm schlugen Schüsse ein und entfachten kleine Sandfontänen.
Die MĂĽndung des Schildblaster wanderte direkt in Starscream Sichtfeld, er startete seine DĂĽsen im selben Augenblick, dennoch erwischten ihn zwei der drei SchĂĽsse aus der Salve am Bein.
Er feuerte bereits mit seiner Gatlingkanone und traf den Autobot diesmal auch, wenn es auch nur Streifschüsse waren. Doch er vergaß etwas, als er höher Stieg: Er hing immer noch an der Angel! Er war ein Dutzend Meter in der Luft, und der Autobot hing unter ihm, bevor der Seeker schalten konnte, wickelte Jazz die Energonleitung des Werfers um Starscreams Füße, dadurch verlor er einige Meter an Flughöhe und sein Gegner bekam wieder festen Boden unter den Sohlen. Und dann zog Jazz schon. Starscreams Rücken- Düsen waren nur darauf ausgelegt ihn alleine zu tragen, die kurze Überbelastung durch den Autobot, kombiniert mit dem plötzlichen Ruck, als jazz die Leine zog waren zu viel. Starscream kam scheppernd auf dem Boden auf. Und da stand Jazz schon über ihm:
„Autobots 4, Decepticons 0“, sagte er und wollte seine Energonklinge herunterfahren lassen, doch so einfach machte Starscream es dem Autobot nicht, er beschleunigte mit seinen Düsen an Füßen und so gut wie möglich mit denen auf seinem Rücken und schoss eine Meter über den Boden. Der Autobot fiel um, beide kamen fast zeitgleich wieder auf die Beine.
„Zu voreilig, Autobot!“, prahlte Starscream und betonte das Wort „Autobot“ wie einen Fluch.
„Glanzlandung, der Herr. Aber beenden wir das. Ich will nicht das du vor Neid grün wirst.“
Wieder vergaĂź Starscream kurz die Leine, die um seine Beine gewickelt war, und die zog sich jetzt wieder zu, er schwankte kurz und er sah wie der Autobot auf ihn zustĂĽrmte.
„ZU LANGSAM!“, schrie er und legte alle seine Reserven auf seine Triebwerke und ignorierte den Schmerz an seinem Arm und seinen Beinen. Tragflächen klappten aus und er wandelte sich zurück zum Kampfjet. Er zog Jazz einhundert Meter hoch, steil in die Luft.
„Schon genug?“, fragte Starscream.
„Nein, bitte noch ne Runde!“, schrie Jazz hoch und feuerte mit seinem Blaster, er traf eines der Triebwerke und selbst Starscream war klar, das dies alles andere als gut war.
Er sackte herunter, zwei Dutzend Meter tief, bis sein zweites Triebwerk auch protestierend Versagte. Dann schneller, bis er sich wieder zurĂĽckwandelte und mit seinen ReservedĂĽsen ausglich schuf. Doch Jazz deaktivierte die Harpune. Und sank die letzten zehn Meter zu Boden.
„Das war lustig“, sagte er und zielte bereits wieder auf Starscream.
„Starscream! Habe verschiedene Energiesignaturen aufgefangen!“, schrie Thundercracker über Kom.
„Autobot- Verstärkung?“, fragte Skywarp, der dem Beschuss auswich und seinerseits sank und wieder mit seiner Klinge zuschlug.
„Negativ. Kein Energon. Aber es sind einige Signale…“, murmelte Thundercracker, er gab eine Salve auf den rot gerüsteten Cliffjumper ab, doch auch dieser Autobot war Geschickt und wich behände aus.

Wilder hörte es, ein vertrautes Geräusch. Es war weit entfernt und trotz des Lärms, war ihm klar was es war. Er konnte es genau zuordnen.
„SIDESWIPE!“, schrie er und rannte dem Krieger entgegen, dieser schaute kurz zu ihm und machte mit einer Hand eine unmissverständliche Geste der Zurückhaltung.
„Hör her!“, forderte Wilder ihn auf, doch sein Gegenüber schoss schon wieder eine Granate auf Skywarp ab, erfolglos, denn er wollte Stormblade nicht treffen und da die Beiden Kämpfer nur einige Meter entfernt standen, war ein solcher Schuss riskant, aber er sollte den Decepticon bloß ablenken, vergeblich wie sich herausstellte, der Seeker war zu sehr in diesem Zweikampf gefangen.
„Sideswipe! Wir müssen abhauen!“, schrie Wilder wieder. Diesmal reagierte der Autobot und drehte sich schlagartig zu ihm um und sank auf ein Knie herunter.
„WAS ist?“, fragte der Autobot brüsk.
„Wir müssen abhauen! Ich höre Kampfjets!“, schrie er wieder.
Sideswipe ĂĽberlegte kurz, jedenfalls so es ganz so aus, doch dann verstand Wilder, er horchte.
Er drehte sich blitzschnell um und hob seinen rechten Arm:
„Jazz! Wir müssen abhauen! Gegnerische Verstärkung!“

Doch es war keine Verstärkung für die Decepticons. Es war keine Verstärkung für die Autobots. Es war eine Staffel italienischer Kampfjets, die entsandt wurden um seltsame Vorkommnisse zu untersuchen. Die Italiener wollten nach dem Massaker von Cameri Blut sehen. Und die fünf Piloten der Staffel tauchten durch die Wolken. Die Daumen senkten sich allmählich über den roten Feuerknopf an dem Steuerknüppel.
„Feuer in fünf!“, gab der Staffelführer durch und jeder Pilot suchte sich ein Ziel.
Die Raketen fuhren in Abschussposition.
Und dann sausten sie davon, mitten in einen Kampf von Aliens. Es wurden keine Fragen gestellt. Hier ging es um Rache. Nicht um Informationssuche. Und die Raketen schlugen zwischen den kämpfenden ein, wirbelten Gesteinsbrocken, Sand und Erde in die Luft, Feuer umhüllte kurz die Szenerie und eine zweite Salve folgte. Doch aus der Staubwolke fuhr eine Kolonne aus Autos. Aber viel bedrohlicher für die italienischen Piloten waren die drei Kampfjets, die zwar mitgenommen aber funktionstüchtig aussahen und diese hielten direkt auf sie zu.
F- 15E „Eagles“, einer war in dem hellen grau gehalten und auf dem Rumpf und den Flügeln waren rote und blaue Flächen aufgemalt, der Andere war schwarz wie die Nacht, nur vereinzelt waren Linien in einem dunklen lila zu sehen, der Dritte hatte eine grau/ blaue Färbung und silberfarbene sowie rote Markierungen auf den Tragflächen. Ein Luftkampf hatte begonnen. Einen, in dem die Menschen zwar zahlenmäßig überlegen waren, aber den geborenen Fliegern der Decepticons dennoch schutzlos ausgeliefert waren…

- Cybertron (64 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Ă„uĂźere Mauer

„Hier Mirage. Habe Sichtkontakt zu den Decepticons! Wiederhole, Sichtkontakt!“, schallte es im Kom.
„Mirage, welche Koordinaten?“, fragte Perceptor sachlich. Er war vor dem Krieg Ingenieur gewesen und Wissenschaftler, ein begabter dazu, jetzt entwarf er Verteidigungstechnologie und koordinierte jeglichen Kom- Verkehr durch das Decagon, der Hauptader der Kommunikation von Iacon. Jede Funkwelle und jedes Signal ging hier ein, egal ob in der Stadt oder einige Klicks außerhalb.
„Ähm… Bei der westlichen Flanke, ungefähr… naja, sagen wir neun Klicks entfernt vom einstigen Stadttor West Bei der Senke, die die Con- Bagger hinterlassen haben“, antwortete Mirage zögernd, Koordinaten waren noch nie sein Ding gewesen, doch seine Beobachtungsgabe machte ihn zu einem außergewöhnlich gutem Späher.
„Haben verstanden, Mirage. Was siehst du?“, fragte Sentinel Prime, der Wächter, wie einige ihn nannten, einer der letzten drei Primes, die auf Cybertron wandelten. Er stand neben Perceptor und sein äußeres war ein Abbild von allem was man als Edel bezeichnen konnte. Die rote Panzerung an seiner Brust, den Schultern und den Beinen wurden von weißen Elementen unterbrochen und ein traditioneller Mantel aus Panzergewebe hing über seinen Schultern und ein Teil davon über seinem rechten Arm. Auf seinem Rücken war ein dreizackiges Schild angebracht und an seiner Hüfte hing ein doppelseitiges und spitz zulaufendes Schwert. Sein Gesicht zeigte selbst jetzt eine geradezu bewundernswerte Art des Stolzes.
„Schreibt ihr auch schön mit? Zwei volle Kompanien Infanterie, mindestens zwei Bataillone mit schweren Waffen. Eine Panzerkompanie als Unterstützung und eine zum Flankenschutz in drei Klicks Entfernung- Nord. Fünf Moloch- Klasse Landungsschiffe, zehn Varpin- Landungsschiffe. Geleitschutz für die Molochs, je zwei Vindicare- Klasse- Jäger. Eine Artillerieplattform, schätze Typ 23 Geschosse mit Brandmunition. Zwei Schützenpanzer, also noch mal gut 50 Decepticons wenn die beladen sind. Richtung Süden ziehen außerdem zwei Krabbler ab“, informierte Mirage sie. Man konnte sich auf die Zahlen verlassen und seine Schätzwerte waren meist so genau wie nur irgend möglich.
„Also genug um Fortress zu binden, damit sie woanders zuschlagen können“, sagte Sentinel in einem monotonen Tonfall. Währenddessen gab er Perceptor ein Zeichen nach den Sichtungen der anderen Scouts zu sehen. Dieser schüttelte den Kopf.
„Mirage, siehst du noch was?“, fragte der Prime fast schon nervös. Eine kurze Pause trat ein.
„Negativ Senti… Warte mal kurz…“, wieder trat eine Pause ein, Perceptor und Sentinel Prime lauschten gespannt.
„Ich habe Sichtkontakt zu einem Kreuzer…“, erklärte Mirage und hob das Wort Kreuzer deutlich heraus.
„Sprich dich aus“, sagte Sentinel.
„Ein ziviler Kreuzer, kein Geleitschutz, groß, dick und nicht schön anzusehen, also wie Bulkheads Kehrseite“, sagte Mirage.
„Mirage“, sagte Sentinel in einem strengen Ton, auch wenn Mirage Anspielungen nicht bar jeder Wahrheit war.
„Gut…“, sagte Sentinel und wandte sich zu Perceptor, der sofort einige Datenkanäle aufrief, „Hier Sentinel Prime, Fortress Maximus aktivieren. Decepticon- Kontakt, Westwall. Sektor W12- 40. Alle Teams Bereitschaft. Angriffsalarm ausrufen. Auf weitere Feindvormärsche bereit machen“, gab Sentinel durch und wandte sich ab. Perceptor blickte ihm kurz nach als er ging und fragte sich wo der Prime hinwollte.
„Ich gehe zum Westwall“, sagte er und Perceptor dachte kurz an die Möglichkeit das Sentinel Gedanken lesen könne.
„Und nein, ich kann deine Gedanken nicht lesen, Perceptor, ich kenne dich nur…“, sagte der Prime und öffnete den Sicherheits- Panzertür. Und wieder fragte sich Perceptor ob das mit dem Gedankenlesen vielleicht doch klappte.

Fortress Maximus war ein Bollwerk. Eine Festung und doch war sie auch ein Autobot. Mit Abstand der größte den es gab. Niemand wusste um Fortress, bis die Statue erwachte und den ersten Feindaufmarsch gegen Iacon vereitelte. Man hatte vor Jahrhunderten also gedacht, das Fortress Maximus nur eine gewöhnliche cybertronische Statue sei, die einen Helden aus der Zeit der Alten zeigte. Die Form war humanoid und hinter den fein gearbeiteten und gebogenen Panzerplatten hätte wohl niemand damit gerechnet einen Autobot zu finden. Doch tatsächlich war Fortress von Anfang an mehr als eine Statue gewesen, mitten in den Südlichen Wall von Iacon installiert und diente durch ihren inneren Aufbau schon immer als Festung. Die Krone war gesäumt mit Schießscharten und auf den Schultern waren Aufbauten mit Waffen angebracht gewesen, doch niemand hätte geglaubt das das riesige, Turmhohe Schwert, das Fortress als Statue gen Himmel gestreckt hatte auch auf die Feinde Iacons einmal herabsinken würde. Mittlerweile galt Fortress als DIE Verteidigung der Autobots. Er konnte Iacon nicht verlassen, doch sich frei innerhalb der Grenze bewegen. Jeder Angriff der Decepticon war zum Scheitern verurteilt, so auch dieser. Jedenfalls dachte zu diesem Zeitpunkt jeder daran.

Es regnete Feuer und das funkelnde Metallschwert schnitt durch ganze Züge der Decepticons, Panzer wurden wie Spielzeug beiseite geschlagen und ganze Trupps verschwanden unter Fortress Füßen, ohne das dieser es gemerkt hatte. Das Gegenfeuer prallte erfolglos ab und hinterließ nicht einmal Lackschäden. Selbst die Brandraketen, Mirage hatte also Recht gehabt, waren Wertlos, was jedoch die meisten Verteidiger verwunderte, war dieser Kreuzer, ein Frachter ohne Bewaffnung. Und dann nahm Fortress ihn ins Visier…

Die Explosion war geplant, Megatron wusste das Fortress in einem normalen Kampf unbesiegbar war, dass jeder Decepticon keine Chance hatte und selbst eine Armee unter dem Schwert und den Geschützen des Wächters fallen würde. Als der Frachter sich, getroffen von einer vollen Breitseite in Luft auflöste offenbarte sich Megatrons Taktik. Wie hatte Mirage so treffen beschrieben: Groß, dick und nicht schön anzusehen. Ja, groß genug und breit genug um einen Decepticon- Kreuzer zu verbergen, damit nicht einmal die fähigsten Späher die wahre Bedrohung sehen konnten. Doch was es auch war, es war kein normaler Kreuzer. Die übrigen Panzer stellten das Feuer ein und selbst die zermürbte Infanterie gab es auf und feuerte nicht mehr. Nein, sie jubelten. Denn die Nemesis zielte mit allen Bugwaffen auf Fortress Maximus. Und der Verteidiger Iacons wankte…

Schreie waren zu hören, selbst über den Donner von tausenden Explosionen, Staub lag in der Luft und selbst die besten Photorezeptoren konnten nicht mehr als ein paar Meter sehen. Man hörte wie Gebäude einstürzten und Metallstreben nachgaben. Sentinel presste sich an einen Metallschott und ließ wie jeder in Iacon das Erdbeben über sich ergehen.
„Wiederhole! Fortress ist getroffen!“, schrie jemand im Kom.
Lautes Geheul drang durch die Luft und den Kom.
„Nein!“, schrie eine andere Stimme und dann waren nur noch Todesschreie zu vernehmen.
„Fortress Maximus!“, schrie jemand.
„An alle Autobots! Sofortige Unterstützung zum südlichsten Abschnitt des Westwalls, Sektor W10! Hier Sentinel Prime! Wiederhole, brauchen Luftunterstützung und medizinische Versorgung!“, befahl Sentinel.
Mehr und mehr Staub legte sich und die Flammen erloschen langsam. Vereinzelt war Schusslärm zu vernehmen, aber es war eine geradezu greifbare Stille eingetreten. Und Sentinel sah vor sich einen Arm von Fortress Maximus auf dem Boden liegen. Er konnte es immer noch nicht glauben. Fortress war gefallen. Der größte Verteidiger der Autobots lag vor ihm, zwischen dem Wall und hatte bei seinem Sturz etliche Gebäude und Türme zerdrückt. Er lag hier im Staub, vor ihm. Und doch konnte er es nicht fassen.
„Sentinel Prime! Was sollen wir tun?!“, fragte jemand heiser im Kom.
„Sentinel Prime an alle Autobots! Stellung halten! Wir geben nicht auf!“, schrie der stolze Anführer voller Zuversicht, so hoffte er es jedenfalls. Er rannte los, seine Beinservos kreischten protestierend. Doch er rannte über das Schuttfeld und übersprang Trümmer, sein Schild hatte er verloren, doch er umfasste mit beiden Händen sein Schwert und als der erste Decepticon seinen Weg kreuzte ließ er es herunterfahren und zerteilte den Feind vor sich, ohne langsamer zu werden. „AUTOBOTS! ANGRIFF!“, schrie er und hörte immer lauteres Waffenfeuer und das stampfen von Beinen.
„Sentinel! Decepticon- Verstärkungen nähern sich Südwärts! Wiederhole! Großangriff steht bevor!“, schrie jemand, vermutlich war es Mirage oder Perceptor?
„Sentinel, du musst diese Position aufgeben! Zurückziehen zur südlichen Plaza und dem Bunker- Komplex!“, reif jemand, es war Optimus Prime.
„Nein, junger Krieger! Wir halten diese Stellung!“, stellte Sentinel klar.
„Sentinel! Du musst diese Position aufgeben!“, sagte Optimus.
„Optimus hat Recht! Sentinel, Rückzug einleiten, bitte!“, sagte Perceptor via Kom.
„Wir halten diese Stellung, wir lassen Fortress nicht alleine!“
Und dann umgaben ihn Flammen und die Schreie hunderter Cybertronier erschallten, Gewehrfeuer ratterte und das zischen von Laser- und Plasmawaffen war allgegenwärtig. Er hieb mit seinem Schwert jeden Gegner nieder, der es wagte ihm zu nahe zu kommen. Und dann senkte sich Schatten über den Kampf. Sentinel blickte auf. Und rot leuchtende Augen starrten zu ihm hinab.
„HAHA! Sentinel Prime!“, sagte das Ungetüm und hob seine Faust und ließ sie niederfahren, Sentinel wich aus, doch es war knapp, er war nicht mehr der Jüngste. Doch gegen dieses Monster musste es reichen. Dann tauchte sich seine Welt in Flammen und vier Klingen trafen ihn hintereinander am Arm, er spürte wie das Ding sich über ihn warf und sein Schwert prallte erfolglos ab. Er wurde von großen Fingern umfasst und er spürte wie der Flammenwerfer des Monsters langsam aber sicher seine Panzerung schmelzen ließ. Der Umhang aus Panzergewebe leuchtete rot auf und löste sich Faser für Faser auf. Dann spürte er, wie er auf den Boden geschleudert wurde.
„Autobots! Angriff!“, hörte er Optimus Stimme. Er war sich nicht sicher ob es im Kom war oder ob er die Stimme wirklich hörte. Er spürte einen Druck auf seiner Brust und hörte das Knacken seiner Panzerung, die langsam nachgab. Und vor seinen Augen wurde es Dunkel.

Optimus feuerte mit seinem Wegbereiter auf jeden Decepticon den er sah, Jazz stand zu seiner Linken und Ironhide zur Rechten. Sie walzten durch die Angriffslinie der Decepticons und ließen keine Überlebenden zurück. Die orange leuchtende Axt in seinen Händen triefte vor vergossenem Energon und er merkte wie seine Servos langsam rebellierten, mit jedem Hieb und jeder Parade. Doch er wusste, dass er nicht aufgeben konnte.
„Raketenbeschuss in drei… zwei… eins… FEUER!“, schrie Jetfire und über die Köpfe der Autobot- Verstärkung sausten Dutzende Geschosse und schlugen in den Reihen der Decepticons ein.
Der Perimeter verschob sich wieder, als Optimus Angriffstreitmacht und Jetfires Arialbot- Staffel der Falchion- Staffel eingriffen. Die Kämpfe hörten wie auf ein Kommando auf. Von der Nemesis war nichts zu sehen. Nicht seitdem sie alle Waffen auf Fortress ausgerichtet hatte. Nicht seitdem eine riesige Staubwolke den südwestlichen Sektor von Iacon umhüllt hatte, als wäre dies alles nicht geschehen.
Ăśberall lagen tote Cybertrons. Autobots wie Decepticons, auseinandergesprengt, erstochen, erschossen oder zerteilt. Verbrannt und zu Staub verwandelt.
Heute war kein Tag des Sieges. Nicht als Optimus Prime neben den Ăśberresten von Sentinel Prime niedersank.
Er hörte verschiedenen Meldungen, dass sich die Decepticons zurückzogen, ob Fortress wirklich deaktiviert war, ob noch weitere Verstärkungstruppen gebraucht wurden. Doch er hörte sie nur, er nahm sie nicht wirklich war.
„Sentinel Prime… Perceptor… Ratchet… Wir brauchen eine Stasenkapsel…“, sagte er geradezu flüsternd, fast wie gelähmt durch den Schock. Doch seine Worte wurden von allen gehört. Jeder Autobot wollte wissen wie es um Sentinel stand. Ratchet kam angesprintet, ein Sanitätstrupp aus zwei weiteren Cybertrons trugen einen überdimensionalen Tornister, auch wenn sie ihn eher schleppten, bis Ironhide ihnen half und die Kapsel fast ganz allein trug.
Ratchet arbeitete präzise und schnell, keine Handbewegung war ohne Bedacht geführt, doch dennoch extrem schnell. Er verband Sentinel Stück für Stück mit der Kapsel, an Lebenserhaltungen und an elektrolytische Injektoren, einmal in der Kapsel und in Stase selbst, würden diese Hilfsmittel nichts mehr bewirken, aber da eine Stase nur stationär ausgeführt werden konnte, musste Sentinel, ja er musste einfach, so lange überleben.
Optimus war wie betäubt, es erklang kein Jubel. Sie hatten fast alles verloren. Fortress, den Wall und Sentinel. Wo sie vor wenigen Tagen doch erst Zeta verloren hatten. Und Lion vor zwei Jahren. Und Kair vor… Optimus erinnerte sich nicht mehr. Er war jetzt alleine. Als einziger Prime.
„Megatron wird dafür büßen…“, sagte jemand neben ihm, es war Ironhide, er legte Optimus, der mittlerweile auf einem Schutthaufen saß, die Hand auf die rechte Schulter.
„Es war nicht Megatron“, informierte sie Jetfire, er kam fast auf Bodenhöhe angeflogen und kam schlitternd auf seinen Beinen zum Stehen.
Sie blickten ihn an. Jetfires Photorezeptoren leuchteten auf und warfen ein verkleinertes Hologramm vor sie. Eine Aufnahme. Ein riesiger Decepticon- Krieger. Fast dreifach so groĂź wie Sentinel. Doch es war kein einfacher Decepticon.
„Wir werden diesen Krieg verlieren, nicht wahr, Optimus?“, fragte Jetfire und schaltete das Hologramm ab.
„Vielleicht, aber wir werden bis zum Ende kämpfen!“, sagte Optimus, seine Stimme klang voller Zuversicht.
„Perceptor, wir leiten die Evakuierung ein, Vector Sigma wird abgeschaltet, rettet vorher so viele Daten wie möglich. Alles auf den nördlichen Server verlagern. Ihr habt zehn Stunden. Warpath! Verteidigungslinien innerhalb von Iacon einrichten, schließt die Iacon Road. Was wir nicht verteidigen können, wird vermint. Ironhide, sofortiger Rückzug vom Wall. Wenn die Decepticon angreifen, werden wir sie nicht aufhalten können, sammelt sie an den Plazas und an allen wichtigen Einrichtungen, nördlich der Primus- Halle.“
„Optimus, damit verlieren wir halb Iacon…“, stellte Ironhide fest.
„Ja, halb Iacon, aber nicht ganz Iacon, konzentrieren wir unsere begrenzten Kräfte dort, wo wir den Perimeter halten können. Wir richten unseren Kommandostand hinter der Metro- Festung ein“, orderte Optimus an, er schaute Ironhide in die Augen, er sah widerstreben.
„Wir wussten es, seit dem Tag als Megatron den Kern irreparabel beschädigt hatte. Unsere Welt stirbt. Wir haben nur zwei Möglichkeiten: Hier bleiben und kämpfen, nur um neben Cybertron in einen endlosen Winterschlaf zu fallen, oder uns in den Sternen eine neue Heimat zu suchen. Es tut mir… leid, aber eine andere Wahl haben wir nicht.“

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So, dann schreibt mir, wie euch das... längere Kapitel gefallen hat. Wie immer: Sorry für Schreibfehler und co. Feinkontrollen kommen noch.
« Letzte Änderung: 17. März 2013, 18:30:11 von DerSisch » Gespeichert

"Above this world are free men and woman fighting for their people throughout the galaxy. Those wo would die before yielding their liberty to yoke. Are youe a free men, ronan?"
"Yes."
"And are there other free men and woman here as well? Those who stand an be counted? Those who would fight until they are victorious?"
"There are."
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« Antworten #34 am: 17. März 2013, 18:33:51 »

So nochmal kurz etwas Grammatik eingebaut (ihr merkt schon, da happerts manchmal^^)

Fast vergessen: Worum hat es diesmal so lange gedauert? Ganz einfach. Ich habe auch Kapitel 9 schon so zirka zur Hälfte fertig und ich hab mal was anderes vor, nämlich mal ein Kapitel größtenteils nur aus Sicht der Decepticons. Bisher war es ja manchmal gemischt, aber meistens aus der Sicht der Autobots.

Passend wird es heiĂźen:

9. Kapitel: FĂĽr die Sache der Decepticons

Ich schätze mal entweder Ende der nächsten Woche oder eben Anfang der Über- nächsten ist es fertig.

Und was mir noch auffällt: über 4000 Clicks! JEAH! (Ok, gut, etwas zwei Dutzend gehen auf mich, aber es zählt^^)


- Kleines Update: Sorry, bin noch nicht fertig! Durch die Feiertage und mein Beruf (Einzelhändler)--> passen nicht gut zusammen... Aber keine Sorge, es wird kommen!
« Letzte Änderung: 29. März 2013, 19:56:27 von DerSisch » Gespeichert

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« Antworten #35 am: 17. April 2013, 10:45:27 »

So erstmal: tut mir furchtbar leid, dass ich das Kapitel nicht eher hochgeladen habe. Ich empfinde höchste Trauer und Schäme mich für meine Untat. (Jetzt echt, ich meins ernst!)

Aber kommen wir zur freudigen Botschaft:

Das kapitel kommt JETZT!
Aber vorher noch mal kurz einleitende Worte:

Als ich anfing diese FanFiction zu schreiben, habe ich nie daran gedacht, das dieser Thread mal 5500 Klicks haben wird! gut ich gehe davon aus, dass nur die Hälfte dieser LEute das geschriebene gelesen hat, aber man, das sind immer noch- Taschenrechner holen- 2750 Leute!!!!!!!
Anlässlich dieses Ereignisses und so gesehen zu meinem Geburtstag ein Geschenk für euch (also als Geburtstagsgeschenk? Naja, ihr habt keinen, also vielleicht schon aber sicher nicht alle von euch.... ich komme vom Thema ab) kommt es jetzt:

9. Kapitel: FĂĽr die Sache der Decepticons

Phase 2 beschreibt die komplette Unterwanderung des Gegners, Soundwave ist nicht nur der Kommandant der Bodentruppen der Decepticons, er ist auch ihr Kommunikationsoffizier, ein meisterhafter Hacker und hat seine Ohren quasi überall. Sein Prozessor wertet alle empfangenen Daten innerhalb von einer Sekunde aus, hunderte Datenpakete, millionen von Signalen. Alles läuft durch Soundwaves Gedanken und er nimmt alles auf. Er unterscheidet in fünf Stufen: Unwichtig, möglicherweise wichtig, wichtig, sehr wichtig und oberste Priorität. Alles was unwichtig ist, wird sofort gelöscht, das wenigste was seinen Prozessor durchläuft, ist unwichtig. Möglicherweise wichtig, speichert er in externen Speicherkernen, nur mit einer weiteren Sicherungskopie. Wichtig speichert er einmal in seinem internen Speicher und zwei verschlüsselte Sicherung auf einem externen Speicher. Alles über sehr wichtig, verstaut er in seinem Speicher. Alles was von Bedeutung ist. Wissen ist Macht. Und dank Soundwave haben die Decepticons einen immer fließenden Strom von Informationen.
Das menschliche Netzwerk war interessant, unzählige Daten, die meisten unverschlüsselt, einige mit einem geringen Sicherheitscode, nur weniges war fordernd. Kein Vergleich zu dem Datanet auf Cybertron.
Er hatte einen Virus konzipiert, der gleichwertig die Wertigkeit von Daten messen, sie beurteilen und speichern konnte, während er sich innerhalb einer Sekunde Dutzendfach verbreiterte, das einzige was Soundwave fehlte, war ein geeigneter Ort um eben genau das zu tun. Nebenbei sollte er sein Primärziel nicht ignorieren. Diese Universität war von größter Wichtigkeit, sowie die Gefangennahme der beiden noch lebenden Doktoren.
Doch er hatte ein Team, das ihm einiges abnehmen konnte. Die Dreads waren eine Elite- Einheit, Infiltratoren, Saboteure und Attentäter. Sie hatten einen Ausfall, aber das würde sie kaum aufhalten.
„Also… Boss, was machen wir?“, fragte Crowbar, der hinter ihm stand, Soundwave drehte sich langsam zu ihm um. Er wusste, dass sein Anblick geringere Wesen in Schrecken versetzte. Selbst einige Cybertronier waren von der Aura aus Gefühllosigkeit zuerst eingeschüchtert. Alle bis auf Megatron. Deshalb beeindruckte Megatron ihm, er kannte keine Furcht, kein Hadern. Er war Stark. Unbesiegbar. Doch Soundwave war nicht so blind, dass er nicht sah, das Megatron ohne die Decepticons keine großen Erfolgschancen hatte. Er war kompromisslos, wer Schwach war, wurde aussortiert, wer Stark war, konnte aufsteigen. Ob dies eine Angewohnheit aus seinen Jahren als Gladiator war, war Soundwave egal. Es war effektiv.
„Ganz einfach, Crowbar, wir erledigen unseren Job“, sagte Crankcase und wand sich Catalyst zu:
„Catalyst! Du nimmst Soundwaves Virus- Datei und verbreitest sie. Unbemerkt, verstanden?“, befahl Crankcase und wand sich Crowbar zu:
„Ich und Crowbar erledigen die beiden Doktoren…“
„Negativ. Klarstellung: Ziele müssen lebend und unversehrt geborgen werden“, unterbrach Soundwave, emotionslos und mit der monotonen Roboterstimme wie immer.
„…Ja, nun gut. Wir dürfen keine weitere Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Die Autobots verfolgen uns…“
„Negativ. Klarstellung: Dank der Übertragung von Daten auf den Polizeirechner ist es mir gelungen die Menschen auf die Autobots anzusetzen“, informierte Soundwave sie wieder. Crowbar grinste etwas, er mochte es, wenn Soundwave seinen Teamleader unterbrach und in dieser methodischen und emotionslosen Art berichtigte.
„…Nun gut. Dennoch, sollten wir vorsichtig sein, und Aufmerksamkeit auf uns ist etwas, das wir nicht benötigen“, erklärte Crankcase, er schaute kurz zu Soundwave, er erwartete zwar nicht, das er diesmal berichtigt wurde, aber es war immer besser sicher zu gehen.
„Äh… Nun gut, aber was macht Soundwave?“, fragte Catalyst und blickte zu dem silbernen Krieger unter ihnen.
„Ich werde die menschliche Universität infiltrieren und alle verfügbaren Daten, sowie die Energiequelle bergen.“
Catalyst war anscheinend zufrieden mit dieser Erklärung und nickte kurz, dabei wippte sein Irokesenschnitt kurz hin und her.
„Schlagen wir los“, informierte Crankcase sie.


Es war ein kurzer Kampf, Thundercracker analysierte ihre Gegner kurz und listete für die anderen beiden Seeker technische Daten ihrer gegenüber auf. Sie unterschieden sich durchaus von den amerikanischen F-15E Allzweckjägern. Sie waren mehr auf Geschwindigkeit ausgelegt, es waren Jagdmaschinen. Die zweite Raketensalve kam auf sie zugeflogen. Suchkopfe, interessant. Aber wirkungslos.
Er wusste das Skywarp sich nicht um solche Daten kĂĽmmerte, aber zu mindestens Starscream wĂĽrde einen Blick, sei er auch nur kurz, darauf werfen.
Der schwarze Kampfjet warf sich zwischen den Raketen hindurch, ob es Glück oder Können war, das er von keiner einzigen getroffen wurde, wusste Thundercracker nicht, aber bei seinem Flug durch die Raketen warf er weißglühende Täuschkörper ab, die Hälfte der Raketen detonierten hinter Skywarp, Starscream schoss mit seinen Bordwaffen auf zwei Raketen und brachte beide zur Detonation, Thundercracker deckte ihn und schaltete für einige Sekunden seine Triebwerke ab, er nutzte sein internes Kühlsystem um die Düsen innerhalb von zwei Sekunden komplett abzukühlen. Keine menschliche Technologie. Er wusste das Starscream dasselbe tat und die übrigen Raketen wanderten Ziellos an ihnen vorbei. Damit hatten ihre Gegner nicht gerechnet.
Einen kurzen Augenblick fühlte sich Thundercracker erinnert an einen anderen Leutnant der Seeker, als Skywarp frontal beschleunigte und in einen der italienischen Jäger hineinrammte. Er transformierte sich und nutzte seine Sprungdüsen um Trümmerteilen und dem Beschuss eines zweiten Jägers auszuweichen.
Starscream beschleunigte wieder und jagte zwei seiner Thermoraketen in eine einzige gegnerische Maschine. Thundercracker wusste, dass Eine einzige gereicht hätte.
„Decepticons! Vernichtet sie!“, schrie er und der Wissenschaftler unter den Seekern war schon bei der Verfolgung eines Gegners. Der Pilot war gut, aber bei weitem nicht so erfahren wie jemand, der seit Jahrhunderten flog. Jemanden, der quasi mit Flügeln und Düsen geboren wurde. Flammende Trümmerteile stürzten gen Boden und nur noch zwei italienische Jagdmaschinen warfen ihr Kampfgeschick in die Wagschale. Skywarp krallte sich an der Tragfläche des einen fest und riss, mit der anderen Hand, den Piloten samt Sitz aus der Maschine. Mit einer einzelnen Thermo- Rakete jagte Thundercracker den letzten italienischen Jäger aus dem Himmel.
„Wir verschwinden von hier!“, befahl Starscream.
„Was ist mit den Autobots?“, fragte Skywarp.
„Vergesst sie! Hier wird es bald von Feinden wimmeln!“, informierte sie Starscream.
„Verstanden, ich schicke Havoc die neuen Koordinaten…“, sagte Thundercracker.
„Warte! Ich habe eine geniale Idee…“, flüsterte Starscream, geradeso laut genug, dass Thundercracker den Kontakt mit dem anderem Decepticon nicht aufnahm.

Die Kälte brachte sie um. Aber auch eine zu schnelle Bewegung war tödlich. Er durfte nicht entdeckt werden, seine Finger waren taub und doch schmerzten sie. Alles schmerzte ihm. Er zog Alexandra hinter sich her, sie erfror, genau wie er. Mäntel und Mütze halfen schon lange nichts mehr, seine Gelenke protestierten bei jeder Bewegung, er kam schwer voran, die eine Hand zog sich immer so weit nach vorne wie möglich, die andere zog die Frau heran, er stemmte sich mit den beiden eiskalten Füßen vom Schnee ab, er robbte im Schnee, langsam aber beharrlich. Er durfte jetzt nicht einfach aufgeben, nicht still liegen bleiben. Er würde sterben und sie auch. Wenn er es erst mal zu einem der Feuer schaffen würde, und er keinen Schock bekommen würde (er musste vorsichtig sein und sich langsam an die Wärmequelle heranziehen), würden sie schon mal keinen Kältetod mehr erleiden. Jedenfalls hoffte er das. Er dachte an Marko, wie konnte er ihn einfach im Stich lassen? Er war fast am Drahtzaun, noch einige Meter und er wäre drüben. Und dann… Nun, wenn eins dieser Monster ihn entdecken würde, wäre er Tod. Sie beide. Er dachte nicht nur an sich. Entweder sie schafften es zusammen, oder gar nicht. Etwas knirschte unter ihm. Zum Glück war seine Zunge schon längst taub, als er an sich herunterblickte, merkte er, dass ein Stück des Stacheldrahtes, der eigentlich auf der Spitze des Metallzauns befestigt war, sich an einem seiner Beine gefressen hatte und er jetzt ein Stück davon mit sich zog. Er spürte diesen Schmerz nicht, noch nicht, aber er würde ihn spüren, dass hoffte er, denn es hieße dann, das er noch lebte.
Einfach weitermachen. Leise sein. Nicht zu schnell. Zur Wärme. Bleib am Leben. Das ging Dimitri durch den Kopf.

„Frag noch mal was passiert ist!“, befahl Paul und blickte zu Rachel. Sie war versunken in ihre Arbeit. Aber nichts desto trotz, oder gerade deshalb, kam ihre Antwort wie aus einer Pistole:
„Der Pick- Up hat sie gerammt, oder vielmehr sie haben ihn gerammt.“
„Und was ist mit dem Pick- Up?“, fragte Cole, der Beifahrer bei AT 2 und schaute dabei über seine Schulter zu Rachel. Er zog wie immer eine Braue hoch, wenn er eine Frage stellte.
„Scheint weitergefahren zu sein…“, sagte Rachel, etwas leiser.
Sie hatten sich an den LKW gehängt, die blaue Lackierung des Führerhauses und der Tanks an der Seite, sowie der Radblenden wurde an manchen Stellen von roten Flächen, die stellenweise in blitzähnlichen Ausläufen endeten, unterbrochen. Bisher hatten sie noch keinen Kontakt zum Fahrer aufgenommen, aber die leuchtenden Lichter auf dem Suburban sollten eigentlich ein eindeutiges Zeichen setzen.
„Na gut, bisher waren wir freundlich, wird Zeit unfreundlich zu sein“, informierte Paul sie und öffnete sein Fenster, er bugsierte sein Sturmgewehr hinaus und zwängte sich selbst mit dem Oberkörper hinaus.
„Hoffe, die Polizei hält uns nich an…“, scherzte Cole, der bemerkte, dass sein Boss wohl die ganze Zeit unangeschnallt war.
„Ruhig halten“, befahl Paul, er stützte sich so gut an der Tür ab, wie möglich und zielte durch sein HUD auf den rechten Hinterreifen des LKWs.
Drei SchĂĽsse erklangen, schnell hintereinander, Paul war ein guter SchĂĽtze, und das bewies er wieder, als jeder der drei SchĂĽsse in dem Ziel landeten, seltsamerweise glitten sie einfach ab.
„Ähm… Boss?“, wollte Cole fragen, doch Paul war schon wieder dabei und legte noch einmal an. Die Schüsse prallten wiederholt ab.
„Jetzt reicht’s!“, schrie Paul geradezu und legte eine Splittergranate in den angebrachten Granatwerfer.
„Abstand verringern!“, befahl er, nachdem er die Ladung überprüft hatte.
Rachel tippte wieder auf ihrem Laptop herum.
„Paul, deutsche Jagdmaschinen sind in drei Minuten bereit“, informierte sie und schaute ihren Kollegen in die Augen.
„DREI MINUTEN? Wollen die noch nen Kaffee trinken?“, bellte Paul und biss die Zähne zusammen, er lehnte sich wieder aus dem Fenster. Er zielte, diesmal hob er seine Waffe etwas höher.
„Warte, er biegt ab!“, schrie Cole geradezu und griff hinter seine Schulter um Paul wieder ins Auto zu ziehen.
Er wusste gar nicht, wie weit sie bereits gefahren waren. Und jetzt fuhr dieser LKW auf eine befahrene StraĂźe auf. Ihnen kamen jetzt mindestens drei Paar Autos entgegen und der Fahrer des LKWs nutzte das um etwas mehr Abstand zu erhalten. Ein Tunneleingang ragte keine Hundert Meter vor ihnen auf.
„Er wird versuchen uns dort drin abzuschütteln…“, murmelte Paul, er hatte überlegt was er tun würde um Verfolger abzuhängen, aber andererseits, wenn das Terroristen waren, wieso hatten sie nicht längst das Feuer eröffnet?
Egal, was sie abhielt, sie würden sich nicht so einfach abhängen lassen.

Es war aussichtslos diese Menschen allein mit Geschwindigkeit abzuhängen, aber er und seine Autobots hatten einige Tricks auf Lager, die sich nicht auf den Kampfeinsatz beschränkten. Er beschleunigte in den Tunnel und unterbrach für gerade mal 4 Sekunden, in der Mündung einer Kurve, genug um fast komplett abzubremsen, umzulenken und so auf der anderen Straßenseite zu landen (Es war ein glücklicher Zufall, das momentan keine Zivilfahrzeuge diese Seite der Straßen nutzten) und dabei auf den Undercover- Modus zu gehen. Eine von Wheeljacks Erfindungen, die außergewöhnlich gut funktionierte, wie er feststellte. Im Grunde baute es ein Tarnfeld um die Außenhülle des Fahrzeugs auf, es veränderte einige Details des Fahrzeugs, änderte die Marke und umhüllte es mit einer neuen Farbschicht. Er fuhr diesmal so normal wie möglich weiter, der schwarze SUV mit den immer noch herumblinkenden Lichtern auf dem Dach kam ihm rasant entgegen. Sie fuhren einfach an ihm vorbei, es hatte also funktioniert, auf Wheeljacks Erfindungen konnte man sich verlassen, meistens jedenfalls.
Es war noch nicht vorbei. Dies war der leichte Teil… der schwere würde bald folgen…

„Wo ist er hin?“, fragte Paul aufgebracht.
Sie alle schauten sich um, doch niemand sah den blau/ rot lackierten LKW. Er war einfach weg.
Paul schrie einige Flüche aus, Rachel schreckte geradezu zusammen, sie war es nicht gewöhnt, dass ihr Kollege so aufgebracht war und die Kontrolle verlor.
„Ich mache Meldung. AT 3 darf ihr Ziel keine Sekunde aus den Augen verlieren“, stellte Cole fest und funkte schon zurück.
„Verdammtes Ding. Fahr aus dem Tunnel raus… Kein Empfang“, beschwerte er sich.
„Das Team wurde bereits informiert, Ich habe aber den Kontakt zur Drohne verloren…“, informierte Rachel. Sie lehnte sich zurück, war aber dennoch angespannt. Paul kam langsam wieder runter. Er umfasste seine Waffe so fest, dass seine Fingerknochen knackten.
„Raus aus dem Tunnel. Und sagt denen, die sollen diesen Krankenwagen in die Luft jagen!“, befahl Paul.

Megatron schritt ĂĽber die rauchenden TrĂĽmmer dieses primitiven Lagers, Schockwave folgte ihm, die anderen Decepticons machten sich Marschbereit.
„Lord Megatron, es wäre von Vorteil eine irdischen Tarnmodus zu wählen“, informierte ihn Schockwave.
„Worum sollte ich mich tarnen, Schockwave? Was können die Menschen schon tun?“, antwortete Megatron: „Ich fürchte keinen Kampf gegen diese Insekten.“
„Ich wollte nichts in der Richtung andeuten, aber ständiger Feindkontakt oder zu große Aufmerksamkeit könnte uns Zeit und Energon kosten, Lord Megatron“, rettete sich Schockwave. Megatron überstieg ein ausgehöhltes Wrack eines gepanzerten Fahrzeuges, genau ein solches diente Schockwave als Alternativmodus, nach kurzer Suche wusste Schockwave das es sich um einen BTR handelte, ein militärisches Schützenfahrzeug. „Aber welches dieser Gefährte, könnte meiner Gestalt angemessen sein, Schockwave?“, fragte er nach einigen Sekunden und brach das Schweigen wieder.
Schockwave überprüfte kurz alle Daten die er über Megatrons Beschaffenheit hatte, und kam zu dem Schluss das er viele Auswahlmöglichkeiten hatte, dank regelmäßiger Upgrades und Verbesserungen an seinem System war Megatron nicht nur ein überaus tödlicher Kämpfer, sondern auch ein extrem anpassungsfähiger. Sie mussten nur ein geeignetes Gefährt finden, was noch intakt war.
Sie gingen kurz weiter, Megatron merkte schon das Schockwave rechnete.
„Ah… Schockwave, ich glaube ich habe gefunden, was ich gesucht habe… Ein geeignetes Gefährt, meinst du nicht?“, fragte Megatron und deutete auf eines der zwei noch unbeschädigten Fahrzeuge auf dem platz vor ihnen. Schockwave folgte mit seinem Auge Megatrons Blick. Es war ein relativ großer Hubschrauber. Nach einer kurzen Analyse informierte Schockwave Megatron:
„Ein Pave Low…“, wollte Schockwave die korrekte Bezeichnung herunterleiern, doch Megatron bedeutete ihm still zu sein.
„Das wäre ein durchaus geeignetes Fortbewegungsmittel…“, sinnierte Megatron und aus seinen Augen strahlten rote Lichter, die das Fahrzeug für zwei Sekunden komplett überwarfen und dann einfach verschwanden.
„Wir sind bereit. Schockwave, wir brechen auf!“

Die menschliche Technologie mochte für ihre relativ primitive Kultur beeindruckend sein, aber sich einzuschleichen, war spielend einfach. Sie wussten nicht, dass sie mitten in einem Krieg steckten. Einen den sie verlieren würden. Deshalb hatten sie ihr Informationsnetzwerk noch nicht gesichert, wie Soundwave sagte, es würde einfach sein sich einzuschleichen, schwieriger einen geeigneten Ort dafür zu finden. Doch nun stand Catalyst davor, nach wie vor getarnt in seinem Fahrzeugmodus. Eine Verteilerstelle und Sendeanlage eines Netzbetreibers. Internet, Telefon und Fernsehen, alles in einem Aufwasch. Ein unsichtbarer Virus, der sich so schnell wie irgend möglich verbreitete, dabei unzählige Daten sammelte und im selben Aufwasch auswertete und erst dann jegliche menschliche Kommunikation, egal um welche Welle, Frequenz oder was auch immer handelte, ausschaltete, wenn Soundwave es wollte. Die Menschen waren nicht darauf gefasst, sie würden ihre militärische Stärke weder aufstellen noch koordinieren konnte. Die Zivilbevölkerung würde früh oder spät aber ganz sicher in Panik ausbrechen, so isoliert wie sei dann waren.
Die Sonne ging langsam am Horizont unter und langsam erloschen auch mehr und mehr Lichter in der Station, ein paar blieben an, aber jetzt war die Zeit um zuzuschlagen.
Er hatte bereits einen geeigneten Eingangspunkt, die Vordertür kam natürlich nicht in Frage, aber die südliche Auffahrt war weniger gut beleuchtet und ein kleines Feld erstreckte sich am Straßenrand, er musste den Zaun einfach überspringen ohne groß aufzufallen, ins Gebäude zu kommen, nun es gab eine kleine Lieferzufahrt, vermutlich ein kleines Lager für Modems, Telefone und all so was. Die Gänge im Gebäude, waren vermutlich nicht groß genug für ihn, egal in welchem Modus. Aber er musste nur ins Gebäude zu kommen, und einen internen Computer. Dann war alles spielend leicht. In der Theorie.

Eine Mietwohnung nahe dem Stadtzentrum war alles andere als erfreulich, wenn es darum ging, nicht aufzufallen. Auch durch den Anschlag waren noch relativ viele Menschen in der Stadt.
„Also, was wollen sie von mir?“, sagte die Stimme, die Viktor Kurz gehörte. Es war nicht leicht gewesen die Abhörvorrichtung in seine Ausrüstung zu integrieren, er vermisste den Stauraum für zwei zusätzliche Thermoladungen, aber Crankcase war froh, das Catalyst sie ihm verpasst hatte, sie wussten jetzt wenigstens das dieser Doktor nicht alleine war.
„Hören sie her, sie sind in Gefahr und sie tun gerade sehr wenig, um uns dabei zu helfen, sie zu beschützen“, antwortete die andere Stimme, die nicht in ihrer Datenbank war.
Sei war männlich und tief, es lag eine gewisse Aggressivität darin, aber die vom Doktor war wirklich wütend.
„Wann gehen wir endlich rein?“, fragte Crowbar genervt vom warten.
„Wenn ich es sage, Crowbar“, antwortete Crankcase und lauschte weiter: „Und wir gehen nicht rein, wir warten bis er rauskommt.“
„Was haben sie als-“, wollte der Doktor fragen, aber Crankcase hörte den Rest nicht mehr.
„Was?!“, fragte Crowbar schockiert.
„Schalt einen Gang runter! Und sei leise!“, befahl Crankcase. Wie sehr er es hasste mit Crowbar auf einer Undercover- Mission. Im Kampf hingegen, war er mehr als eine gute Unterstützung.

- Cybertron (55 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Verteilerstation NO 2 (Nordostsektor)

Der Autobot flog in den Energieschacht, dabei schrie er vor Angst auf, nur kurz bis seine Stimme sich verlor. Crankcase blickte zu Crowbar, an dessen Pranken dickflĂĽssiges, leicht blau leuchtendes Energon herablief.
„Das war amüsant“, stellte der Krieger klar und ließ seinen Blick über das Gemetzel schweifen. Ein halbes Dutzend Autobots ausgeschaltet, in weniger als zwölf Sekunden. Den Ersten hatte Crankcase durch den rechten Photorezeptor geschossen, bevor er nach hinten umgekippt war, war bereits der Zweite getötet worden, diesmal von Crowbars „Kopf- Abriss- Angriff“, mithilfe dreier geworfenen EMP- Ladungsmessern hatte Crankcase den Dritten und Fünften ausgeschaltet. Der Vierte war von Crowbar angesprungen worden und in Einzelteile zerlegt, der letzte… nun der sauste vermutlich immer noch durch den Energieschacht und näherte sich Cybertrons Kern, nun gut, er würde vorher sehr dumpf am Generatorboden aufschlagen, aber Tod war Tod.
„Die Mission geht vor“, bemerkte Crankcase: „Catalyst und Hatchet sollten in Position sein.“
„Wenn sie’s geschafft haben… dann ja.“
„Runter schalten. Wir haben eine Mission!“, stellte Crankcase fest.
Der Generator ragte vor ihnen auf. Blaues Licht flutete die Halle, an einem der Wände prangte das Autobot- Symbol, Crowbar ließ es sich nicht nehmen, jenes mit seiner linken Klaue zu zerkratzen.
„Bist du fertig?“, fragte der Anführer der Dreads und hob dabei eine seiner Augenbrauen.
„Die sollen wissen, das Crowbar hier war…“, sagte der Dread mit unverhohlenem Stolz.
„Die Autobots sollen nicht wissen, das wir hier waren“, klärte Crankcase ihn auf und betonte das “nicht“ dabei ganz deutlich.
Crowbar zuckte nur mit den Schultern, was seine langen Drahtzöpfe kurz hin- und herwackeln ließ. Sie näherten sich mit einem Teil Vorsicht und einem Teil Ehrfurcht dem gut dreihundert Meter hohem Generator. Es wimmelte vor Autobots, doch diese waren beschäftigt, sie standen auf Plattformen oder liefen über aufgehängte Gänge die an den Seiten des Generators ausliefen.
„Er versorgt die Hälfte der Stadt mit Energie…“, flüsterte Crankcase mehr für sich, als dafür jemand anderen zu informieren. Generatoren gab es auch in Kaon, oder Tyrest, eigentlich überall, aber dieser Generator versorgte nicht nur die Hauptstadt Cybertrons, nein, er war das Schlüsselelement in Megatrons Plan und die größte Energiequelle auf Cybertron. Es flossen Millionen, ach was Milliarden Liter an Energon. Im Grunde war es eine gigantische Bombe. Energon war stellenweise instabil, es reagierte auf zu hohe Temperatur sehr entflammbar, in großer Anhäufung explosiv. Äußerst explosiv. Etwas huschte in Crowbars Sichtfeld, er hob sofort die sechsläufige Gatlingkanone, doch er drückte nicht ab, viele hielten ihn für wenig intelligent, aufgebracht, im Kampf rasend, rasender als Hatchet, der immerhin auf vier Klauenfüßen herumsprintete und Gegnern manchmal auch den Kopf abbiss. Sie mochten durchaus Recht behalten, aber eines war Crowbar auch, ein loyaler Soldat, mehr als das, ein Elite- Krieger. Er war gehorsam und aufmerksam, er merkte in dem Augenblick, als er die Waffe in Richtung des Autobots gehoben hatte und seine vier blutroten Photorezeptoren den grün lackierten nur leicht gepanzerten Autobot erblickt hatten, war klar, dass dieser unwissende Cybertronier nur seiner Arbeit nachging und ihn nicht bemerkt hatte. Schläge und Schreie (die man als Rufe wahrnehmen konnte) und sogar die Geräusche von zischenden EMP- Ladungsmessern, die die Stromkreise ihrer Opfer überlasteten mögen wenig auffallen, wenn ein Generator keine hundert Meter von einem brummte und an ihm gearbeitet wurde, aber Schüsse aus einer Gatlingkanone? Die würde man hören. Kurz verfluchte sich Crowbar selbst, dass er seine Waffe nicht so aufgerüstet hatte wie die von Crankcase, ein Schalldämpfer aus Schockwaves Waffenschmiede wäre eine tolle Idee gewesen…
„Halte die Augen offen… Und nehm das hier“, sagte Crankcase während sie sich vorsichtig der äußeren Ummantelung des Generators näherten und warf seine schallgedämpfte Kanone in Crowbars Hände. Dieser nahm sie dankbar an, es war selten das der Anführer der Dreads seine lose Kanone weitergab, wie alle Decepticons hatte er eine intrigierte Kanone, eine die dieser sowohl in Design als auch Wirkung glich, aber Crankcase hing an dieser Waffe und er war ein guter Schütze mit zwei Waffen, worum also nicht? Die vier roten Augenpaare fingen die Bilder ihrer Umgebung perfekt ein: „Eine gute Sicht macht einen guten Jäger“, hatte Crankcase einmal gesagt und deshalb hatte er in seinem Team auch nur perfekte Jäger rekrutiert.
„Ich bringe die Ladungen an, du gibst mir Deckung, nur feuern, wenn wir vor der Entdeckung stehen, verstanden?“, fragte der Anführer.
Crowbar war sich dessen bewusst, dass war leider nicht der Schießstand im Kaon- Gefängniskomplex. Nach gut zehn Minuten war Crankcase fertig, sie waren nicht entdeckt worden, die Sicherheit war gering gehalten, die Kämpfe fanden im Süden von Iacon statt, hier oben fühlte man sich sicher. Jedenfalls jetzt noch. Würde sich bald ändern, dachte Crowbar.
„Jetzt verschwinden wir von hier“, ließ Crankcase ihn wissen.
„Bevor die zweite Wachschicht kommt?“, fragte Crowbar und freute sich erwartungsgemäß auf einen kurzen Kampf.
„Schalt runter. Keine unnötigen Kämpfe, wir sind Kommandos. Also raus hier“, erwiderte Crankcase.
„Und die Wracks?“, fragte Crowbar.
„Ein verlassener Posten ist genauso verräterisch wie eine Leiche. Das sind Autobots und kein Pack aus Kaon“, ließ ihn Crankcase wissen und spielte dabei auf den Gefängnisausbruch an. Ja die Zielübungen müssten warten…
Sie liefen so schnell und leise wie möglich aus dem Komplex, sie erreichten das Tor, durch das sie gekommen waren, und wollten beide fast zeitgleich um die Ecke biegen, doch dort stand plötzlich jemand.
Der rot lackierte Autobot war genauso überrascht wie Crankcase und Crowbar, als dieser plötzlich zwei schwarz gepanzerte Decepticons sah, beide mit zwei Paaren an roten Photorezeptoren, der eine mit mehreren langen Drahtzöpfen, die sowohl aus seinem Kopf als auch aus seinem Nacken sprossen, der andere mit ähnlich aussehenden Locken die seinen kämpferisches Gesicht einrahmten. Der Autobot zögerte einen Sekundenbruchteil länger. Das war genug. Crowbar warf sich auf ihn und Crankcase ließ seine Klinge aus dem Fach an seinem Unterarm in seine klauenbewährte Hand fallen. Die Klinge tauchte in den Mund des Bots ein und wurde nach unten, durch den Hals gezogen. Es hatte weniger als eine Sekunde gedauert, doch für Crankcase waren es Minuten gewesen. Crowbar ließ den leblosen Körper des Autobots los. Es war wieder still.
„Nichts wie weg hier“, befahl der Anführer der Dreads und verstaute die Klinge wieder im passenden Fach, während er seine schallgedämpfte Kanone vom Boden aufhob, die Crowbar achtlos fallen gelassen hatte. Später würde Zeit sein, dass mal zur Sprache zu bringen, jetzt nicht.

„Crankcase, Übertragung an Soundwave, Missionsziel erfüllt“, informierte der Teamleader der Dreads via Kom- Einheit an den Kommunikationsoffizier.
„Verstanden“, sagte die monotone und metallische Stimme auf der anderen Seite der Leitung. Monoton, weil Soundwave nie Gefühle zeigte. Metallisch weil sie sich für Crankcase wie das Kratzen über etwas metallisches anhörte, gekünstelt, unnatürlich. Und nicht zuletzt auch ehrfurchtgebietend.

Das Leitungssystem in Iacon war gut durchdacht gebaut, mehrere Primärleitungen versorgten die Wohnzentren, die Sanitärstationen und die Bunker. Diese Systeme hatten gleich mehrere Sekundärleitungen, die sofort ansprangen wenn es nur einen Unterschied von einem Volt gab. Diese versorgten das ganze System dann, wenn sie einwandfrei liefen und man von einem Komplettausfall ausging für mehr als 24 Stunden. Also Zeit genug etwaige kleine Schäden auszubessern, oder auch größere Fehler zu beheben. Nun, eine gigantische Explosion des Hauptgenerators war etwas das man unter einem Katastrophalen Defekt verstehen konnte, doch es würde den Autobots in diesen 24 Stunden eben nicht beeinträchtigen. Daher mussten auch diese Sekundärsysteme entweder ausgeschaltet werden (was aber zum einen zu auffällig war und zum anderen nur schwer machbar) oder aber, dass man sie umleitete (was aber auch nicht in frage kam, da dafür die Zeit zu knapp war). Aber wenn man nur einen kurzen Defekt simuliert, zum Beispiel durch Energiezapf- Systeme und dann eine Überlastung durch, zum Beispiel EMP- Sprengladungen verursachte und das ganze dann mit zu Hilfenahme eines externen Leistungssystems dazu brachte, dass die Energie der Sekundärsysteme für einige Sekunden die Fließrichtungen änderten, dann konnte man halb Iacon in die Dunkelheit stürzen. Während also Crankcase und Crowbar die Energie- Absorbationsgranaten und einen Haufen EMP- Sprengladungen am Hauptreaktor anbrachten, machten sich Catalyst und Hatchet daran, die Schnittstelle der Primären und Sekundären Energieeinrichtungen zu sabotieren. Es lief wie nach Plan.
„Hier Catalyst, System ist angeschlossen. In ein paar Zyklen kann’s losgehen.“
„Haben verstanden, gute Arbeit. Wir treffen uns bei RV Beta“, antwortete Crankcase via Kom. Zufrieden mit seiner Arbeit machte sich Catalyst daran seine Anschlüsse von seinem Werkzeug zu trennen und überprüfte, nur zur Sicherheit, ein weiteres Mal ihre kleine Überraschung.

- Erde, Gegenwart

Es war eine seltsame Kolonne, wenn man bedachte wo sie fuhr. Auf einer verschneiten Landstraße im Norden Russlands. Die Spitze bildete ein gelber Bagger, der den Schnee vor der Kolonne wegschippte, darauf folgte ein Sattelschlepper mit einem kurzen Aufleger, der mit einer zweiläufigen Flak- Kanone beladen war, dann folgte ein großer Mischlaster, auf dessen Seite der Mischtrommel zwei große, spitz zulaufende Symbole prangten, die Ähnlichkeit mit einem Gesicht hatten. Kurz dahinter fuhr ein russischer Schützenpanzer, der BTR war größtenteils in grau gehalten, aber es gab Abstufungen zu einem dunklen aber blassen lila. Als letztes kam ein Kampfpanzer, schwer bewaffnet mit einem an der Luke angebrachten Maschinengewehr und ein Raketenwerfer der seitlich am hinteren Ende des Turms angebracht war.
Über ihnen flogen zwei Kampfhubschrauber, ein bewaffneter Pave Low und kurz dahinter ein Havoc, der mit seinem Scheinwerfer die Spitze der Kolonne erhellte, hin und wieder flog rasant ein Kampfjet vorbei, bevor er wieder höher stieg.
Mit der Zeit schlossen sich weitere Fahrzeuge der Kolonne an. Ein schwarz und weiĂź lackierter Polizeiwagen, ein schwarz lackiertes Zivilfahrzeug und ein sandfarben lackierter, groĂźer Pick- Up. Sie fuhren und flogen immer mehr nach Westen, ihr Ziel war klar- Deutschland.

Egal wer diesen Krankenwagen fuhr, er wusste wie man es machte, er hatte weder auf die Alarmsirenen noch auf die zwei WarnschĂĽsse reagiert, also wurden nun gezielte SchĂĽsse eingesetzt um das Fahrzeug zu stoppen.
„Feuerst du mal endlich?“, beschwerte sich Thomas und gab seinem Nebenmann einen Schubs.
Dieser legte wieder an, die ersten SchĂĽsse der Salve gingen daneben, doch die letzten trafen die Radabdeckung und den Reifen selbst, doch nichts geschah.
Das HUD war mittlerweile ausgefallen, das hieß entweder das der Kontakt zur Drohne oder zu Rachel unterbrochen wurde oder gar, dass die Drohne zerstört wurde. Knisternd erwachte der Funk wieder zum Leben.
„Thomas! Haltet dieses Fahrzeug auf! Schweres Geschütz! Verliert nicht den Sichtkontakt!“ schrie Paul geradezu auf der anderen Seite des Funkgerätes.
„Haben verstanden!“, sagte Thomas und machte seinen Granatwerfer bereit. Ein Milkor MGL, geladen mit Sprenggranaten, die eigentlich jede Panzerung durchdringen konnten, selbst gepanzerte Fahrzeuge wurden nach einer Salve ziemlich durchlöchert aussehen.
„Schneidet ihm den Weg ab!“, befahl er.

Wie einfach es doch war ins Gebäude zu gelangen. Soundwave parkte mittlerweile in der Tiefgarage, nahe eines Luftschachts. Ein einfacher einstieg für Frenzy und Laserbeak. Die beiden Minions schlichen sich einfach in diese Universität, wenn sie am Ziel angekommen waren, würde Rumble ihnen beim Abtransport behilflich sein, Soundwave musste dann einfach noch wegfahren. Natürlich würde Laserbeak vorher noch alle relevanten Daten aus Computern, Festplatten und selbst Notizbüchern speichern oder kopieren.
„Ah, ich fasse es nicht!“, beschwerte sich Rumble, er saß auf dem Beifahrersitzes, er war etwas kleiner als ein ausgewachsener Mensch, seine Arme endeten jedoch nicht in Händen, sondern mechanischen Greifern. Starke Servogelenke hielten die Schultern und Dämpfer stützten die Beine des Minions. Er war nicht nur der geschwätzigste von Soundwaves Helfern, sondern auch der Stärkste. Er war der „Mann fürs Grobe“, Frenzy war hingegen ein talentierter Infiltrator, ebenso Laserbeak, doch Frenzy konnte seine Feinde oder Verhöropfer, effektiv mit Elektroschocks oder Interferenzen quälen. Er war auch geschickt im Umgang mit seinen Armklingen, auch wenn sie gegen einen gepanzerten Autobot wenig effektiv waren, so würde ein Mensch in seiner schwächlichen Außenhülle, diesen Klingen keinen Widerstand bieten können. Laserbeak hingegen war ein Attentäter, schnell und lautlos, außerdem besaß er ein Talent für Datenklau, nicht so gut wie Ravage, aber mehr als ausreichend.
„Energiequelle geortet, sie ist im Keller. Markiere Position“, informierte sie Frenzy über Kom.
„Verstanden. Rumble…“
„Endlich! Es wurde mir ja schon langweilig!“, erklärte Rumble und stieg ohne ein weiteres Wort aus und kroch durch den Lüftungsschacht.
Wenn die Decepticons erst einmal die Energiequelle hatten, würde sie nichts mehr stoppen können. Diese Welt würde unter die Herrschaft Megatrons fallen, die Autobots würden endlich vernichtet werden und Cybertron…
… Cybertron würde wieder in neuem Glanz erstrahlen.
Cybertron war ausgetrocknet, leblos. Doch mit genug von diesem künstlichen Energon, natürlich unter der Vorrausetzung das es sich tatsächlich als Energon- Ersatz verwenden ließe, würde Megatron Cybertron wieder reaktivieren können.
Doch Soundwave wusste, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Autobots aufkreuzen, sie mussten schnell handeln und sie vernichten, bevor sie ihre Pläne vereiteln konnten. Megatron und seine Armee waren noch einen mehr als einen Tag entfernt. Starscream hatte sich seit seinen Kampf mit den Autobots in Italien nicht mehr gemeldet. Es bestand die Möglichkeit, dass er versagt hatte, es wäre nicht das erste mal. Aber wie konnten eine handvoll Autobots Starscream und seine Truppen auslöschen? Vor allem mit Havoc im Gepäck. Ja, er war nicht der Schlauste, aber im Kampf war er ein Monstrum. Sekunde um Sekunde verging. Nanozyklus um Nanozyklus. Zyklus um Zyklus. Nach fünf Minuten meldete sich Frenzy wieder. Anscheinend liegen wir im Zeitplan.
„Energiequelle wird jetzt vom Komplex getrennt“, informierte ihn Frenzy und keine Sekunde danach wurde es in der Tiefgarage stockdunkel.
„Laserbeak hat die Daten, bereithalten zum Abtransport, Großer!“, informierte ihn Rumble.
„Mehr fliegen, weniger krächzen!“, ertönte kurz Rumbles Stimme, der mit Laserbeak sprach.

Wie dumm war er eigentlich? Wie feige war es von ihm gewesen? Sollte er zurück? Er hatte seinen Freund im Stich gelassen. Warum musste Dimitri auch so stur sein? Er hatte es doch auch gesehen. Er hatte es gehört. Diese Dinger… Marko schauderte es, als er dieses Monstrum wieder vor seinem inneren Auge sah.
Nein, er würde nicht mehr umdrehen, er war weit gekommen, wenn er es sich korrekt eingeprägt hatte, dann kreuzte er bald eine Straße nach Westen. Vielleicht hatte er Glück.

Nachdem er über den Zaun gekommen war, hatte er das Rolltor auf der Rückseite des Gebäudes geöffnet, es war vermutlich etwas beschädigt, aber es war nicht sonderlich schlimm. Egal, einmal im inneren, hatte er seine Anschlüsse in seinen Klingenauswüchsen überprüft. Catalyst hatte als solches keine Hände, seine Arme endeten in klingenähnlichen Auswüchsen, sie konnten auch als Klingen eingesetzt werden, aber sie dienten einem anderen Zweck, in der Auswüchsen selbst waren hunderte Kopplungen und formbare Anschlüsse verstaut. Er konnte sich somit in jedes Netzt einklinken. Und das tat er, als er einen Computer fand, er schaltete ihn an und verkabelte sich mit ihm, zuerst drang er vorsichtig ins System ein, am besten über ungesicherte Daten. Lagerliste, dann über ein Verzeichnis zu einer internen Liste über Mitarbeiter. Weiter vorarbeiten. Dann hielt er inne, eine Sicherung, er konnte sie entweder umgehen, oder sie durchbrechen, die Firewall der Menschen war seiner Technologie nicht gewachsen, aber sie würden merken dass etwas ins System eindrang und das gefiel Catalyst nicht. Lieber ein kleiner Umweg. Dort über ein Verzeichnis, in die Eigenen Dateien. Dort eine Verbindung zum Sicherheits- Server kappen, weiter durch ein Textdokument, dann über jenes an sein Ziel… Er blinzelte, er hatte es geschafft, jetzt nur noch eine Verbindung zum System selbst herstellen und…
…
…Bitte warten…
…Passwort eingeben…

„Passwort?“, fragte Catalyst und merkte nicht einmal, wie seine Anschlüsse das Wort "Passwort" eingaben, er wollte schon fluchen, doch dann:
…Zugang gewährt…
„Dämliche Menschen. Passwort!“

Phase 2 war fast abgeschlossen.
Soundwave und seine Minions standen davor alles ĂĽber die menschliche Forschung herauszufinden und die Energiequelle zu bergen.
Megatron und seine Truppen näherten sich dem Kampfgebiet.
Catalyst schleuste in diesem Moment das Virus in einen Datenverteiler.
Und Crankcase und Crowbar waren in Schlagreichweite zu ihrem Ziel.
Und selbst Starscream und seine Seeker formten ein perfektes Dreieck und flogen stur nach Norden. Sie hatten ihre eigene Mission und Havoc wĂĽrde ihnen Zeit geben.
Und auch die CIA- Agents würden bald eine Entdeckung machen…

- Cybertron (52 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Iacon Road, N2

Die Decepticons schwärmten über die Mauern, Die südlichen Zufahrten waren genommen worden, dass Haupttor und die vorderen Verteidigungen der Autobots. Nachdem Fortress gefallen war, war der Siegesmut der Autobots gebrochen. Doch der der Decepticons wuchs. Das Patt war gebrochen und alles formierte sich zum Angriff.
„Soundwave, du führst den angriff auf die Iacon Road, nimm sie ein und schon bald, wird der Sieg unser sein!“, hatte Megatron angeordert.
„Es wird geschehen, Lord Megatron“, hatte dieser nur gesagt, in seiner emotionslosen Stimme.
Dreihundert Decepticons fuhren ĂĽber die Iacon Road, die Kilometer lange Hauptader der Stadt. Der SchlĂĽssel zum Sieg, entweder dem Sieg der Autobots oder der Decepticons.
Beschuss schlug den Reihen der Decepticons entgegen, bleib aber nicht unbeantwortet.
„Zerstört die Gebäude auf der rechten Seite der Straße“, befahl Soundwave.
„Verstanden Commander“, antwortete die Drohne vor ihm und der Beschuss der Decepticon- Artilleriewaffen verwandelte den Turm in Schutt und Asche.
Dann sah Soundwave den AnfĂĽhrer dieser Streitmacht kurz im Staub. Er war groĂź, und in einem dunklen rot gehalten, aus seiner Brust ragte ein Kanonenrohr.
Soundwave schritt sofort los. Beschuss schlug zu seinen Seiten ein, doch er lieĂź sich nicht beirren.
„Rumble, schaffe eine Bresche!“, befahl Soundwave und sofort sprang Rumble auf den Autobot vor Soundwave und dreschte ihn mit seinen mechanischen Klammern zusammen, er startete seine Servoeinheiten in den Beinen und sprang gleich noch einmal und durchstieß den nächsten Autobot vor sich.
„Frenzy, Ablenkungsmanöver B einleiten!“, sagte Soundwave und Frenzy sprang auf einen Gegner und hieb eine seiner Klingen in einen ungeschützten Bereich, kurz darauf ertönte ein Ultraschall- Impuls und störte die Sensoren aller umliegenden Autobots und Decepticons, die nicht auf solch einen Angriff vorbereitet waren.
„Ravage, Angriff einleiten!“
Und sofort war der schwarze mechanische Panther vor Soundwave und nutzte seinen Keulenschwanz um einen Gegner vor sich taumeln zu lassen, und warf sich mit seinen rasiermesserscharfen Klauen auf ihn.
„Laserbeak, Sturzflug!“

Hook, einer der größten Decepticons überhaupt, warf sich auf den Feind vor sich, ein einfacher Autobot Soldat gegen einen doppelt so großen und übel gelaunten Gegner.
Neben ihm erschien Long Haul, der mit seinen leuchtenden blauen Klingen herumwirbelte.
„Wird langsam Zeit, was Hightower?“, fragte dieser.
„Constructicons! Zu mir, es wird Zeit diesen Autobots ihren Tod zu zeigen!“
„Mixmaster in Bewegung!“
„Bonecrusher in Marsch gesetzt!“
„Scrappler verstanden! Reißen wir sie in Stücke!“
„Scavevenger greift an!“
Antworteten die Constructicons über den Kom und kamen alle nach und nach in Sicht, sie schlugen sich durch die Reihen der Autobots. Sechs der stärksten und gefährlichsten Decepticons hackten und schossen sich ihren Weg durch die Verteidigung der Autobots.
„Es wird Zeit diesen Kampf zu beenden! Constructicons verbindet euch zu Devastator!“, schrie Hook über den Schlachtlärm.
Mixmaster und Bonecrusher stießen vor und landeten augenscheinlich halb transformiert auf dem Boden, Scavenger sprang so weit wie möglich nach oben und stellte eine Verbindung zwischen den beiden her, Hook setzte sich sofort an seine Fersen, während Long Haul und Scrappler in ihren Fahrzeugmodi, vorfuhren und sich direkt vor das zusammensetzende Konstrukt setzten.
Metall schabte an Metall. Funken sprĂĽhten als Verbindungen zwischen mechanischen Schnittstellen und Servoeinheiten geschaffen wurden. Und dann ragte ein gigantisches Monster vor den Autobots auf. FĂĽnfmal so groĂź wie ein durchschnittlicher Autobot war Devastator nun ein Werkzeug der absoluten Vernichtung. Beschuss schlug dem Monster entgegen, doch er perlte einfach an der AuĂźenhĂĽlle ab.
„Zeit für eure VERNICHTUNG!“, schrie das Monster und erfüllte die Luft mit Dunkelheit…

Soundwave näherte sich unbeirrt Warpath, er wich starken Beschuss aus und zusammen mit seinen Minions schlachtete er alle Autobots auf seinem Weg ab. Es war kein Kampf, es war ein Massaker. Aus Soundwaves rechter Hand formte sich ein Plasmakarabiner und aus seinem Rücken kam ein Zylinder heraus, der sich auf seine rechte Schulter setzte. Raketen schossen daraus hervor und zerschellten beim Aufprall und überwarfen die Gegner mit Neutronenschrapnellen.
Ein schwerer Bass ertönte in Soundwaves linker Hand als seine Lautsprecher ein Tonmuster immer und immer wieder wiederholten, mit jedem Mal schneller, dann ließ Soundwave diese Energie frei und setzte sie auf Warpaths Brust, der Autobot wusste nicht wie ihm geschah und obwohl er doppelt so groß war wie Soundwave, taumelte er von diesem Schlag, seine Audiorezeptoren fielen aus und seine Photorezeptoren zeigten für kurze Zeit nur Interferenzen.
Dann schoss Soundwave eine Salve des Karabiners direkt in Warpaths Brust, das SupraheiĂźe Plasma schmolz die Panzerung und legte die Internen Schaltkreise des Autobots frei.

Das war das Ende der Verteidigung. Devastator hackte und stampfte sich durch Dutzende Autobots, geradezu im Sekundentakt starben sie.
Dann erhob sich in den Rängen der langsam zurückziehenden Autobots ein Krieger. Seine weiße und blaue Panzerung erstrahlte im Licht der Sonne, der Explosionen und der Flammen.
Devastator schritt auf diesen Emporkömmling und hob seine Fäuste.
Der Krieger bewegte sich nicht, er umschloss lediglich seine rechte Hand um seinen Kampfhammer. Funken stoben um den Hammerkopf. Er blickte nicht auf, er stierte geradeaus, bewegte sich kein StĂĽck.
Dann schlug Devastator zu, seine Fäuste sausten gen Boden und stoppten einfach.
Ohne eine Miene zu verziehen, hielt der Autobot dagegen, der Kopf seines Hammers erleuchtet in strahlendem blau, wird immer heller, während Devastators Fäuste darauf einschlagen, er weicht keinen Millimeter.
Dann stoben elektrische Entladungen um den Hammerkopf, streifen über den Griff. Und dann… Devastator verzagt kurz, er hebt seinen Fuß, wenn er diesen Autobot ncith erschlagen kann, dann eben zertreten.
Und dann kommt der in weiß und blau gewandete Autobot aus seiner statischen Haltung, er springt Devastator an, er holt mit de Hammer auf, Blitze umfunkeln ihn, er schlagt zu. Er trifft die Kniescheibe des rechten Beines, eigentlich sollte nichts passieren, Zentimeter dicke Panzerung aus Cybertaniumplatten, das Energonschild und interne Verstrebungen sollten dafür sorgen, dass so ein Treffer einfach abgleitet oder nur ein Lackschaden entsteht, aber das Cybertanium zerbröselt, bricht und dort wo eine Sekunde zuvor noch Devastators Knie war, ist nur noch Luft.
Der Riese stĂĽrzt, vor ihm steht der Autobot, der Hammer, umgeben von hellblauen Blitzen, zeigt auf ihn hinab.
Dies, ist Ultra Magnus. Verteidiger von Iacon, HĂĽter der Ratshalle und Kommandant der Iacon- Verteidigungstruppen. Und Devastators Ende. Der Hammer regnet sengt sich.
Und das Blatt scheint sich zu wenden…

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So, wie immer dürft ihr sagen was ihr davon haltet, im nächsten Kapitel gehts dann wieder mal zur Sache.
Ich bin zwar die nächsten Tage erstmal nicht zu erreichen (also bis Samstag/ Sonntag), würde mich aber echt freuen, wenn ihr Kritik, Ideen usw. habt und die einfach mal hier reinschreibt.
« Letzte Änderung: 17. April 2013, 10:47:04 von DerSisch » Gespeichert

"Above this world are free men and woman fighting for their people throughout the galaxy. Those wo would die before yielding their liberty to yoke. Are youe a free men, ronan?"
"Yes."
"And are there other free men and woman here as well? Those who stand an be counted? Those who would fight until they are victorious?"
"There are."
"Then call them out... There ist battle waiting for use
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« Antworten #36 am: 06. Juni 2013, 18:15:15 »

So... sorry das ich noch kein weiteres Kapitel nachreichen konnte, bin immer noch nicht ganz mit der jetzigen Version davon zufrieden, daher wirds erst nächste Woche fertig.

Ich hoffe ihr vergebt mir.  Zwinkernd

Naja... Was soll ich sagen. Momentan ne ganze MENGE Stress, aber keine Sorge, es wird Mitte des Monats kommen. Und dann je nachdem wie ich dazu komme entweder monatlich oder alle zwei Monate ein Kapitel.
« Letzte Änderung: 04. August 2013, 17:54:20 von DerSisch » Gespeichert

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« Antworten #37 am: 25. August 2013, 14:31:59 »

So, erstmal, danke fĂĽr eure Geduld mit mir.
Jetzt drängt sich die Frage auf: Wieso hab ich so lange gebraucht.
Nun, da spielten mehrere Faktoren zusammen: Zum einen stehe ich kurz vor meiner Abschlussprüfung (also eigentlich ist die Morgen, zum frühen Nachmittag--> Prämittag? Ahh)
Dann natürlich auch mein Beruf, denn ich schlecht vernachlässigen kann, zudem kam noch ein kleinen Unfall dazwischen, der mit meiner rechten Hand zu tun hatte, ums kurz zu machen, ich konnte gut eine Woche meine Hand nicht richtig bewegen, jetzt ist es aber wieder in Ordnung, so einigermaßen jedenfalls.
Noch ein Faktor war, dass ich wenig zufrieden mit den beiden ersten Fassungen des Kapitels war, bei dem einen kam ich nicht richtig aus dem Tran (was die Geschcihte einfach langweilig gemacht hätte) und die zweite Fassugn war einfach... naja, lassen wir das. Jetzt also Kapitel 10, Version 3.0.
So kam es also das ich länger als gewöhnlich brauchte um das Kapitel zu schreiben.
Aber ohne weitere Erklärungen und ausflüchte und mit der Hoffnung auf possitives und verzeihendes Feedback:

10. Kapitel: „Das Spiel ist vorbei!“

Manchmal läuft ein Leben auf eine einzige irrwitzige Entscheidung heraus, der CIA Agent Thomas wusste, dass es dieser Augenblick in seinem Leben jetzt war. Er hatte seinen Granatwerfer angelegt, er schätzte die Entfernung zu dem Rettungsfahrzeug vor ihm und neigte seinen Werfer entsprechend. Viele bevorzugten es mit dem Visier zu feuern, doch Thomas machte es lieber ohne, es war eine Marotte. Die Granate flog aus dem Lauf als er den Abzug durchzog und näherte sich Meter um Meter dem Heck des Krankenwagens.
„TREFFER!“, schrie Thomas und ein kleiner Jubel durchzog das Fahrzeug.
Es war ein sauberer Treffer, die Sprenggranate war mitten im Heck gelandet und so ein Treffer bewirkte eigentlich, dass jetzt der hintere Teil des Fahrzeugs entweder komplett fehlte, oder zu mindestens die Türen abgerissen wären. Normalerweise. Denn als der Rauch der Detonation sich lichtete, war dort kein Loch, das Rettungsfahrzeug war noch unbeschädigt, bis auf einige Verfärbungen durch Explosionsrückstände und einen Haufen Kratzer im Metall der Außenhülle.
Der Jubel brach sofort ab, Thomas traute seinen Augen nicht. Selbst ein gepanzertes Fahrzeug hätte zu mindestens eine Delle davon getragen, oder eher gesagt einen kleinen Sprengkrater, aber hier sah es so aus, als ob die Granate einfach keinen Zentimeter eingedrungen war.
Sie waren noch acht Meter entfernt und näherten sich, Thomas würde einfach weiterschießen bis das Ding in seine Einzelteile zerlegt war, er schaltete den Milkor um auf Vollautomatik und bereitete sich auf den Rückschlag der Waffe vor, denn er kompensieren musste. Nach einem Einzelschuss war dies kein Problem, aber so musste er stärker gegenhalten.
„Halt das Reservemagazin bereit, verstanden?“, informierte Thomas seinen Nebenmann.
Der Wagen vor ihnen beschleunigte kaum merklich, er fuhr vermutlich schon mit Höchstgeschwindigkeit und bei diesem Tempo war es nur zu leicht einen Unfall zu bauen, sie mussten ihn aufhalten bevor er noch andere in Gefahr brachte, indem er auf eine befahrene Straße auswich.
Der Rettungswagen legte sich in eine Kurve und stieß durch die Leitplanke am Straßenrand und verlor dabei kaum an Geschwindigkeit oder Kontrolle. Egal wie stabil dieses Fahrzeug war, der Fahrer müsste doch einfach benommen sein, nach so einem Aufprall. Dem war nicht so, Thomas verlor die Geduld, der Rettungswagen fuhr weiter durch den Wald und seine Reifen lockerten und festigten an verschiedenen Stellen den Erdboden und er hinterließ deutliche Spuren. Angriffteam 3 ließ nicht locker, Thomas lehnte sich wieder aus dem Fenster und legte an, der Fahrer, wer er auch war, hatte dazu gelernt, er fuhr nicht mehr nur geradeaus, sondern lenkte hier und da mal links mal ein Stück weit nach rechts und das nicht nur um einen Baum, einem Baumstumpf oder Geröll auszuweichen.
„Dann eben auf die clevere Art…“, murmelte Thomas und legte auf einen sich nähernden Baum an. Die Granate verließ das Werferrohr mit dem charakteristischen Ploppen und flog über den Rettungswagen hinweg und sprengte den Stamm des Nadelbaums. Holzsplitter flogen in alle Richtungen und der ganze Wald scheuchte auf. Der Baum legte sich schwankend auf die linke Seite, die falsche Seite.
„Willst du Holzfäller spielen? Mann! Du könntest uns auch umbringen!“, blaffte Johnson, der Fahrer.
Verdammt, wo er recht hatte, hatte er recht. In der Hektik hatte er das ignoriert.
„Beweg einfach dieses Fahrzeug zu dieser Schrottmühle!“, befahl Thomas brüsk und lehnte sich wieder hinein.


Sie waren hartnäckig, dass musste er ihnen lassen, aber der Treffer hatte ziemlich geschmerzt. Es wäre so einfach gewesen den Kampf zu ihnen zu tragen, Ratchet wusste das er kein Kämpfer war, aber mit diesen Menschen wäre er fertig geworden ohne ihnen größere Blessuren zu bescheren. Er musste nicht einmal seinen Modus wechseln, ein oder zwei gut platzierte Ramm- Manöver und er würde sie vom Hals haben, aber das wiederum würde bedeuten Optimus’ Befehle zu ignorieren. Sie sollten verdeckt operieren und auch wenn diese Flucht alles andere als verdeckt war, so sollten sie den Menschen keinen Anlass geben einen Krieg gegen sie zu führen. „Aber sie dürfen auf uns schießen!“, hätte er fast geschrieen, sie hatten wirklich besseres zu tun als hier vor den Menschen wegzulaufen. Die Decepticons würden für die Grauen büßen die sie auf Cybertron begangen hätten, die Tode, die Verwundeten, die Zerstörungen. Ihre Kultur wäre gestorben hätte Optimus sie nicht in die Sterne geleitet. Auf der Suche nach einer neuen Heimat. Aber auch die Decepticons wollten eine neue Welt in Anspruch nehmen und das wollte Optimus nicht zulassen. Das hatte Ratchet verstanden aber sich von den Menschen behindern zu lassen war ebenfalls ein Fehler.
Aber Optimus war bereit ihn zu zahlen…

Mit Höchstgeschwindigkeit hatte der Konvoi durch die geschwungenen Straßen gejagt. Die Alpen thronten vor ihnen auf. Es war ein toller Anblick, Wilder hatte ihn schon gesehen, vom Flugzeug aus, doch jetzt hier, in einem Auto/ Alien/ Roboter war es dann noch einmal was anderes. Die Erschöpfung der letzten Tage beanspruchte ihn, ihm war übel und er hatte Kopfschmerzen, sein ganzer Körper schmerzte. Er wollte ihm sagen: Leg dich hin und schlafe! Aber dafür war Wilder einfach zu aufgedreht.
„Wo geht’s jetzt eigentlich hin?“, fragte er Cliffjumper.
„Nach Deutschland, dort treffen wir uns mit den anderen“, antwortete Cliffjumper, dabei flackerte das Display des Radio bei jedem seiner Worte etwas auf.
„Anderen? Ich meine ihr habt das schon mal erwähnt aber… Wie viele gibt es eigentlich von euch?“
„Mittlerweile… Viel zu wenige. Aber wir treffen uns mit den anderen Mitgliedern der Ark“, erklärte der Autobot, in seiner Stimme schwang eine tiefe Traurigkeit mit.
„Wir sollten die Regierung einschalten. Ich meine, die könnten Truppen schicken und dann…“, warf Mike ein, wurde sofort aber wieder unterbrochen.
„Ihr wollt denen also erzählen das riesige Roboter, die sich in Autos, Kampfjets und weis was sonst noch verwandeln können sich auf ihrem Planeten bekämpfen, das nur die schwersten Waffen ihrer Armee uns wirklich beschädigen können und das wir auf deren Seite sind?“, fragte Cliffjumper mit viel Sarkasmus in der Stimme.
„Nun ja… Wenn man’s so hört…“, gab Mike widerwillig zu.
„Siehste. Und selbst wenn, Es würde nur noch mehr Leben kosten. Das will Optimus nicht“, sagte Cliffjumper, doch Wilder merkte plötzlich wieder auf:
„Warte. Optimus? Ihr habt ihn schon mal erwähnt, du sagtest ein anderes Team, wie viele gibt es von euch?“
„Nicht mehr so viele“, sagte Cliffjumper traurig und ließ seine Worte erst einmal so im Raum stehen, nach einigen Augenblicken fügte er hinzu:
„Optimus Prime, unser Anführer, führt das erste Team in Deutschland, dort sind die Decepticons ebenfalls aktiv, wir sind im Norden mit der Arc gelandet.“
„Der Arc? Also Arche?“, fragte Wilder nach.
„Ja, unserem Raumschiff. Es war das letzte Schiff der Autobots, was Cybertron verließ und hat hunderte Überlebende an Bord.“
„Moment! Hunderte?!“, stellte Mike entsetzt fest.
„Ja, aber die meisten sind in Stasis.“
Mike nickte, etwas beruhigter.
Wilder beugte sich vor, als wolle er seinem GegenĂĽber ins Gesicht sehen, obwohl sein GegenĂĽber ihn ja quasi umschloss.
„Und… Wie viele gibt es von diesen… Decepticons?“
„Leider zu viele…“, antwortete Cliffjumper, ohne weiter darauf einzugehen.

Optimus parkte am Straßenrand, nahes eines kleinen Waldweges. Er ging die aktuellen Positionen seines Teams durch, dort, nördlich von ihm trafen sich Arcee und Brawn gerade mit Ironhide. Bumblebee fuhr zu dem Restaurant, niemand verfolgte ihn. Wheeljack war auf dem Weg zu Ironhide, Optimus würde sie noch vor ihm erreichen. Ratchet war verschwunden. Das besorgte Optimus mehr als alles andere, er hatte seinem Sanitäts- Offizier schon mehr als einmal versucht zu kontaktieren, doch es hatte ihm immer nur statisches Rauschen geantwortet.
„Ironhide, der Doktor sagte, dass die Decepticons in die Universität eindringen würden um die Forschung zu stehlen, wir müssen sofort dorthin und wir müssen auch den anderen Wissenschaftler des Teams in Sicherheit bringen.“
„Verstanden Optimus. Ich kümmere mich um diese Universität, Arcee und Brawn werden Doktor Kurz in Sicherheit bringen, ich hab das ungute Gefühl das die Decepticons bereits auf seinen Fersen sind, so etwas spüre ich in meinen Kolben“, antwortete Ironhide. Die Sendung wurde von etwas Rauschen unterlegt, was Ironhides Akzent verstärkte.
„Gut, ich fahre so schnell wie möglich zu deiner Unterstützung. Das Procedere gilt weiterhin: Wenn möglich, offenbart euch den Menschen nicht, erregt keine zusätzliche Aufmerksamkeit und bringt euch und die Menschen nicht in Gefahr.“
„Verstanden, Optimus.“

„Soundwave, Missionsziel erledigt, treffe dich in der Stadt, wie sieht’s bei Cranky und Crowy aus?“, fragte Catalyst über seine gesicherte Funkverbindung zu Soundwave.
„Antwort: Missionsziel noch nicht erfüllt. Feststellung: Melde Energiesignaturen am Rande der Stadt“, antwortete die kalte Roboterstimme von Soundwave.
„Autobots?“, fragte Catalyst.
„Positiv. Feststellung: Vier Signaturen auf direkten Kurs zu Missionszielen.“
„Es hieß doch Funkstille!“, beschwerte sich der zugeschaltete Crowbar harsch.
„Auf Kampf vorbereiten. Mission abbrechen und an meiner Position neu formieren. Eintreffen in fünf- Komma- drei Minuten. Fahrzeit von Catalyst bis zum Eintreffen: zwanzig- Komma- neununddreißig Minuten“, erklärte Soundwave tonlose Stimme.
„Catalyst, abbrechen, am besten spielst du Empfangskomitee für Megatron und triffst dich mit Starscream und den Seekern. Wir erledigen das hier“, befahl Crankcase, endlich wachgerüttelt in der Erwartung eines Kampfes.
„Habe verstanden. Lasst uns was übrig.“

Havoc erreichte den Treffpunkt, aber dort war nichts.
Nichts bis auf die Spuren eines Kampfes, oder besser gesagt Kämpfen. Einmal am Boden und einmal in der Luft. Was sollte er hier und wo waren Starscream, Thundercracker und Skywarp? Havoc kreiste noch zweimal, während er versuchte einen Kom- Kontakt herzustellen. Bis er eine Alarmmeldung bekam.
Er war in einer menschlichen Zeilerfassung und wurde kontaktiert.
„Unbekanntes Flugobjekt, identifizieren und Genehmigung, sonst schießen wir“, schallte es in seinen Ohren.
„Hier… Havoc… Bist du… das Starscream?“, fragte er langsam und dachte es handle sich um einen Spaß des Luftkommandanten.
Es gab keine Antwort, jedenfalls keine Verbale. Zwei Suchkopfraketen rasten ihm entgegen, er aktivierte sofort die Flares und gab maximalen Schub. Die Raketen explodierten hinter ihm, doch er wurde wieder unter Beschuss genommen, er sah auch von wo: Eine Staffel menschlicher Flugzeuge und einige militärisch aussehende Bodenfahrzeuge.
Und sie schossen auf ihn!
Havoc legte sich in eine Kurve, er war langsamer als die Jets und hatte keine geeignete Bewaffnung gegen sie, nicht in diesem Modus, aber er wollte sich zuerst um die feindlichen Bodenziele kĂĽmmern.
Es waren ein halbes Dutzend Fahrzeuge, drei Raketenfahrzeuge und drei SchĂĽtzenpanzer, er lieĂź den Tod herabregnen. Zuerst schoss die 105mm Kanone, der RĂĽckschlag fĂĽhlte sich gut an, dann gab er eine fĂĽnf- Schuss- Salve aus der 55mm Kanone ab.
Seine Schüsse lagen gut im Ziel und die Fahrzeugkolonne verwandelte sich in brennende auf den Dächern und Seiten liegende Wracks.
Dann wurde er getroffen, er registrierte wie mehrere Außenplatten seiner Panzerung nachgaben und einige abflogen, die Detonation schleuderte ihn kurz nach links und rechts, er hatte die feindlichen Flieger ganz vergessen! Seine Gatlingkanone feuerte hin und her und deckte mit anhaltendem Feuer einen großen Bereich der Luft ab, leider nützte das wenig, wenn die Jäger sich direkt hinter ihm befanden.
Mehrere Einschläge trafen ihn, ein gewöhnlicher AC- 130 wäre sicher schon längst trudelnd zu Boden gestürzt, doch wenn Havoc eins war, dann nicht gewöhnlich.
Er setzte zum Sturzflug an, während sich seine Panzerung verschob, sich aus Flügeln und Heck Beine und Körper bildeten, der Bug sich auseinander klappte und einen gepanzerten Oberkörper bildete. Mit schepperndem Krachen landeten die schweren Füße auf dem Boden und zerrissen den Boden unter ihnen.
„Das Spiel… ist vorbei!“, sagte Havoc und richtete seine Kanonen gen Himmel auf die anfliegenden Jäger.

Crankcase flog im hohen Bogen zwei Dutzend Meter, bis er schließlich gegen eine Häuserfassade kollidierte und sie ast komplett durchschlug.
Glas splitterte und Steinsbrocken fielen zu Boden, Staub rieselte aus dem Putz und bedeckte seine matte schwarze Lackierung.
„Hrah! Das tat weh!“, schrie er seinen Frust heraus. Die Fleischlinge die in seiner Nähe waren ergriffen panikerfüllt die Flucht, mehrere kreischten und andere stießen Gebete aus, dass sie diesen Tag überleben wollten. Einige hatten kleine Schnittverletzungen und leichte Blessuren, ein alter Mann humpelte davon, in seinem rechten Bein ragte ein großer Glassplitter.
Crankcase hörte die Entladung von Soundwaves Plasmakarabiner, sowie das schnelle, leicht elektrisch klingende, Knattern zweier Neutronen- Sturmpistolen, hin und wieder ein kurzes Einsaugen der Luft, gefolgt von einem bestialischen Husten, wenn eine schwere Plasmakanone abgefeuert wurde.
Er erhob sich ächzend und sah durch die Staubwolken die Silhouette seines Gegners: ungefähr so groß wie er, muskelbepackt, starke Arme und hufenartige Füße, die das enorme Gewicht mit guter Standfestigkeit und Laufgeschwindigkeit paarten.
„Dann ist das Spiel also vorbei. Gut. Dann machen wir doch ernst, Brawn, richtig?“, sagte Crankcase und formte mit seiner einen Hand eine Neutronenkanone, mit der anderen griff er zu seinem Rückenhalfter und zog eine zweite, identische Waffe heraus.
Der Autobot marschierte ihm entgegen, in den Händen zwei Dualpistolen, diese Waffen waren gefährlich, notierte sich Crankcase, aber Brawn im Nahkampf zu begegnen, war ebenfalls keine gute Idee, er musste seine größere Beweglichkeit ausnutzen, sowie seine höhere Feuerkraft und seine Granaten, zudem musste er den Kampf schnell beenden.
„Echt? Kein Wort? Enttäuschend“, erklärte er und legte an.
Brawn ebenfalls.
Schüsse halten durch die Straßen…

sechs Minuten zuvor…

„Okay! Das Ding ist verladen, können wir jetzt abhauen? A-B-H-A-U-E-N!“, beschwerte Rumble sich lautstark, während Soundwave die Kofferraumklappe schloss.
„Jeah! Ich bin dafür, ich will nicht schon wieder abgeschossen werden!“, pflichtete Frenzy bei, der das Getue der Menschen imitierte und auf dem Beifahrersitz die Arme hinter dem Kopf verschrank.
Das kehlige Krächzen von Laserbeak ertönte, keiner der beiden anderen Minions wusste genaueres damit anzufangen, nur Soundwave verstand vermutlich den cypertronischen Metall- Falken.
„Positiv, Planung: Suche nach der geeignetsten Route, wird berechnet“, erklärte Soundwave, so emotionslos wie eh und je.
„Man, hol dir’n Navi!“ beschwerte sich Frenzy, so schrill und gesprächig wie immer.
Der Motor drehte hoch und der silberne SUV legte den Rückwärtsgang ein.
Der SUV fuhr mit halsbrecherischer Geschwindigkeit aus dem Parkhaus und diesmal machte er sich nicht die MĂĽhe sich irgendwie zu tarnen, die elektrischen Systeme waren kurz ausgefallen als die Minions die Quelle entfernt hatten, das Notaggregat hatte ĂĽbernommen, die Lichter im Parkhaus leuchteten daher relativ schwach.
Soundwave rammte einfach durch die Planke, Splitter davon flogen kurz herum, aber sie hielten den Decepticon nicht auf.
„Erreichen in gut einer Minute den Treffpunkt, Soundwave!“, berichtigte Crankcase ihn.
„Verstanden.“

Die Kolonne aus drei Fahrzeugen näherte sich von Süden her der Stadt, sie hielten sich nicht an die Verkehrsregeln, sie fuhren zu schnell und ignorierten jedes Verkehrsschild, selbst einmal eine Ampel, die aber glücklicherweise grün zeigte.
Der führende Wagen war ein fast gewöhnlicher Anblick: Ein großer, roter Pick- Up, mit schwarzen Stoßdämpfern und einer schwarzen Plane über der Ladefläche.
Der Zweite hingegen zog schon allein wegen der Lackierung die Blicke auf sich: Ein teures und luxuriöses, strahlend blaues, im verschiedenen Licht getauchte Cabrio mit einer langhaarigen Frau hinterm Steuer, die dem Aussehen des Wagens in Nichts nachstand.
Der Letzte der drei jedoch viel am meisten auf, es war ein in einem hellbraunen Tarnschema gehalten und auf dem Führerhaus war ein mehrläufiges Maschinengewehr installiert. Auch wenn er geringfügig kleiner war als der führende Pick- Up war dieser hier doch weitaus besser gepanzert und versprühte einfach einen bulligeren Eindruck.

Die zwei schwarzen Suburbans bremsten ihre Fahrt ab, sie hatten ihren Treffpunkt erreicht.
„Schau an, dort kommen sie“, sagte Crowbar und hielt mitten auf der Kreuzung an, es hupten einige umgebene Autos, einer der Fahrer hinter ihm wäre ihm fast aufgefahren und stieg aus seinem Fahrzeug.
Doch Crowbar hatte nur Augen fĂĽr die, noch weit entfernten, drei entgegenkommenden Fahrzeuge, zwei Pick- Ups, einer rot, der andere braun sowie ein blaues Cabriolet.
Crankcase lieĂź sich hingegen noch einige Meter ausrollen.
„Soundwave, Treffpunkt erreicht, die Autobots sind so gut wie da, maximal noch eine Minute bis zum Feindkontakt“, schilderte er die Situation.
„Verstanden, Kampf aufnehmen, Meldung von Starscream, er ist noch zehn Minuten entfernt“, hörte Crowbar Soundwave durch das Team- Kom hören.
„Also, klopfen wir sie weich und Starscream kriegt die Reste?“, fragte Crowbar erwartungsvoll, während der ausgestiegene Fahrer neben ihm stand und an das getönte Fenster klopfte.
Crowbar lächelte schelmisch, als er seine Antwort dafür erdachte.
„Wenn du das noch mal machst, dann reiß ich dir jedes Glied einzeln aus, Fleischsack“, erklärte er ruhig dem Mann neben sich.
Dieser wollte gerade etwas erwidern, doch dann ertönten seltsame Geräusche und die komplette Außenhülle des Suburbans brach auf, metallische Gerätschaften bahnten sich einen Weg nach draußen und die Autotüren passten sich zusammen, während sie Arme bildeten. Lautes Metallisches Scheppern ertönte als einer der halbtransformierten Beine den Boden berührte und die sich abmühte die erstaunliche Masse eines langsam gestaltannehmenden Roboters zu tragen. Sich kurz mit den Armen abstützend ragte Crowbar auf, mehrere lange, metallische Zöpfe schossen geradezu aus seinem Hinterkopf und Rücken und hinterließen Kratzer auf dem Lack der Fahrzeuge hinter ihm. Zwei Augenpaare leuchteten rot auf und Energieleitungen füllten sich mit einem, dunkel leuchtenden, lila Strom.
Er blickte bösartig herunter auf den Fahrer, wie leicht es gewesen wäre kurz den Fuß zu heben und ihn dann wieder auf dieser bemitleidenswerten Kreatur zu senken, dachte er sich, aber er fand es viel amüsanter zu sehen, wie sich der Mann einnässte, unfähig sich zu bewegen, blieb er stocksteif stehen.
Crankcase transformierte sich neben ihn, als erstes ĂśberprĂĽfte er seine Granaten, dann zog er aus seinem RĂĽckenhalfter seine Neutronenkanone.
„Fertig, damit die Einheimischen zu erschrecken?“, fragte er, ohne den Blick on den sich nähernden Autobots zu wenden.
„Niemals. Aber fürs erste, sollte es reichen. Ich weis nicht, wenn all das hier vorbei ist… ich glaube ich nehme mir einen von denen zum Haustier, die kann man so schön erschrecken…“, erwiderte dieser mit einem bösartigen Grinsen und einem grausamen Aufblitzen seiner Augen.
Crowbar winkte ab, jetzt wusste er, wird es Zeit ihre Stärken auszuspielen, Soundwave würde jeden Augenblick zu ihnen stoßen, seine Minions würden dafür sorgen das sie die zahlenmäßige Überlegenheit hatten, kämpferisch konnte er sich und Crowbar einschätzen, er war ein berechnend, von einem militärischen Instinkt geleiteter Kämpfer, der gerne auf Nummer sicher ging, Crowbar hingegen war ein wilder Berserker. Soundwave war ebenfalls rechts respektabel, sowohl als Schütze als auch als Nahkämpfer, zudem konnte er einiges Chaos mit seinen Lautsprechern anrichten. Die Minions, nun gut, Frenzy war kein Kämpfer, aber Rumble konnte ernste Schäden verursachen. Laserbeak konnte die Autobots ebenfalls gut ablenken. Aber er machte sich keine Illusionen darüber, das diese Autobots leicht zu schlagen gewesen wären: Der führende war Ironhide, ein Veteran und einer der stärksten und entschlossensten Kämpfer der Autobots überhaupt. Arcee war ebenfalls gefährlich, sie war extrem schnell und agil, diesen Eindruck hatte jedenfalls Crankcase seit seinem kurzen Kampf mit ihr. Der letzte, Brawn, konnte es in Punkto Stärke auf jeden Fall mit Crowbar aufnehmen, zudem war er ein guter Schütze und seine Pistolen konnten einigen Schaden anrichten. Dennoch war Ironhide der Gefährlichste der Drei.
„Endlich keine Spielchen mehr! Jetzt wird gekämpft!“ schrie Crowbar begeistert und legte seine Pranke begeistert auf seine Gatlingkanone und hob sie an.
„Die Ehre der ersten Schüsse gebührt dir, vergießen wir ihr Energon“, erklärte Crankcase Crowbar und zielte ebenfalls.

Dann kamen die ersten Schüsse. Das schwere metallische Rattern von Crankcase Gatlingkanone hallte durch die Straßen und seine Schüsse fraßen sich mit Leichtigkeit durch Autoblech Beton und Häuserfassaden. Er war kein extrem guter Schütze, aber die reine Fülle an Schüssen genügte, dass die Autobots ins Trudeln kamen.
Unterstützt von den präzisen Salven von Crankcase wurde effektives Sperrfeuer gelegt.
Nur einer der drei Autobots raste weiterhin frontal auf sie zu, weil er merkte, dass die Entfernung noch viel zu groß für tödliche Schüsse war und sie lediglich langsamer machen sollte. Ironhide fuhr, nur mit einigen Lackschäden, durch den Feuerhagel und transformierte sich in der Fahrt, seine Hülle kratzte den Beton der Straße auf, seine Fäuste hämmerten einmal auf den Asphalt bevor sie sich in großkalibrige Waffen verwandelten.
Hinter ihm formten sich auch Arcee und Brawn um und griffen in den Kampf ein, sprintend kamen sie der Verteidigungslinie der Decepticons näher, und gaben sich abwechseln Feuerschutz, sie waren ein gut eingespieltes Team und holten daher schnell zu Ironhide auf, der das gegnerische Feuer schon präzise erwiderte, doch die Decepticons hatten eine leicht höhere Position sowie physische als auch psychologische Deckung, die Erste bestand in den Fahrzeugen auf der Kreuzung und den umgebenen Häuserwänden, der Zweite daraus, dass überall noch Menschen herumliefen. Und sie schrieen als der Kampf der Roboter in ihrer Mitte entbrannte. Doch während die Autobots jeden Schuss abwogen um keine Unschuldigen zu verletzten, machten die Decepticons nicht einmal ansatzweise Anstalten die Menschen zu verschonen.
Diese Schreie, wie sehr sie Ironhide doch an die letzte Schlacht um Iacon erinnerten…

- Cybertron (51 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Bunkerkomplex Alpha 2 bis 22

Explosionen zerfetzten den, mittlerweile schlammigen, Boden und warfen riesige Dreckbrocken durch die Luft. Zwei Autobots lagen halbzerfetzt vor ihm, beide Tod. Neben ihm rangen zwei Transformer in einem Kampf, eng umschlungen, unfähig selbst ihre Nahkampfwaffen einzusetzen, geschweige denn ihre Gewehre oder Kanonen.
SchĂĽsse schlugen neben ihm ein, ungezielt, stĂĽmperhaft abgegeben, da der SchĂĽtze den RĂĽckschlag der Waffe nicht eingerechnet hatte, die Salve sorgte so lediglich dafĂĽr das die rot lackierte Panzerung seines FuĂźes mit Schlamm bespritzt wird.
Wie weit hatten die Decepticons sie schon zurückgedrängt, vor etwas unter dreizehn Stunden hatten sie den Wall genommen, dort war Fortress Maximus, immer noch zerstört, leblos. Dort hatten sie Sentinel verloren, der nun in Stasis war.
Wann hatten sie die Plaza genommen? Vor gut zwei oder drei Stunden? Dann war es durchaus beeindruckend, dass die Autobots diese Verteidigung noch aufrechterhalten konnten, sie waren nur ein halbes Dutzend Kilometer zurückgedrängt geworden, zur nächsten Verteidigungslinie, das hatten sie zum einen Optimus’ Entschlossenheit und Charisma zu verdanken, der Aufopferung der Wreckers, Perceptors Koordinierung der Verteidigung, den Verteidigungsbatterien im nördlichen Bereich Iacons, Magnus’ Sturheit und Kraft, sowie auch die heldenhafte Verteidigung der Luft durch Silverbolts und Jetfires Arialbots.
Bisher hatte Ironhide seinen Soll noch nicht erfüllt, vielleicht jetzt. Die Cons waren durch ihre unablässigen Angriffe durchgebrochen, der erste Bunker war bereits gefallen, zum Glück war den Insassen die Flucht noch gelungen. Zivilisten, Protoformer, Kranke und Verletzte, mittlerweile waren die Hälfte der Alpha- Bunker geräumt, den anderen musste man Zeit verschaffen.
Ironhide hob die Plasmakanone und gab einen einzelnen Schuss ab, die Ladung ging mitten ins Ziel und brannte sich durch die Panzerung wie ein heiĂźes Messer durch Butter und detonierte mitten in der Brust des Cons.
Drei weitere Schüsse fällten ebenfalls genauso viele Decepticons, diese einfachen Krieger nutzte Megatron regelmäßig als Kanonenfutter, kaum ausgebildet, mit wenig Kampferfahrung, waren sie auch kaum weniger, wenn man sie besser vorbereitet hätte, dann hätten die Decepticons aber auch schon lange gewonnen, schätzte Ironhide.
Dann sah Ironhide die Raketen. Insgesamt waren es drei Stück, schwere, große Raketen, ihrer Machart entnahm Ironhide das die Waffen von den Decepticons nahmen. Jede dieser Raketen war dreifach so groß wie er, wenn nicht gar vierfach so groß. In diesem Moment war sich Ironhide mehr als sicher, dass sie von den Decepticons abgefeuert wurden, zum einen flogen sie in Richtung der Bunkerkomplexe und zum zweiten waren es verbotene Waffen, zu gefährlich, zu zerstörerisch um sie einzusetzen.
„RUNTER!“, schrie Ironhide aus vollem Hals und merkte auf, als sogar einige der Decepticons überrascht aussahen und seinen Befehl ausführten, fast alle warfen sich zu Boden.
Ein Sprengsatz wurde in der Luft abgeschossen, von der Verteidigungsbatterie, die weit nördlich in einem der Verteidigungsgebäude namens Meterox abgefeuert wurde.
Die Explosion, so weit oben in der Luft sah lächerlich klein aus, doch Ironhide wusste es besser, diese Sprengsätze waren darauf ausgelegt ihre tödliche Wirkung nur dann zu zeigen, wenn sie auf dem Boden aufprallten, nicht wenn sie in der Luft detonierten.
„UNTEN BLEIBEN!“, schrie er, sah aber das einige Decepticons sich erhoben, diese armen Kerle wussten nicht, dass sie gleich Tod sein würden, auch ein oder zwei Autobots sprangen wieder auf.
Dann schlug der erste Sprengsatz auf, zuerst hörte man nur Stille, dann aktivierte sich der Seismische Sprengsatz, er detonierte und schlug eine destruktive Energiewelle in Hüfthöhe eines normalen Transformers aus, die alles zerschnitt was ihr im Weg war. Autobots, Bunkerwand, Schlammhügel und Stahlbauten wurden gleichermaßen, mit fast chirurgischer Wirkung zerschnitten und von der Druckwelle des Sprengsatzes hinweggefegt. Zehn Alpha- Bunker waren mit einem Mal zerstört, Bunker die Raketen- und Artillerieangriffen standhalten sollten, die noch so schweres Feuer vertragen sollten, ohne einzustürzen, doch gegen die absolut vernichtende Wirkung einer Seismus Typ 22I Rakete waren selbst sie wirkungslos.
Die zweite Rakete schlug ein, es war keine Seismische Rakete, doch Ironhide wusste das die erste Rakete sie nur brechen sollte, die zweite sollte sie vernichten.
Ein Flammenmeer entstand, keine zwanzig Meter vom Einschlag der seismischen Rakete, und breitete sich schlagartig aus, mehr als einen Kilometer weit tauchte sie alles für wenige Sekunden in Flammen und ließ keinen Winkel aus. Dann hatte die Rakete jeden Sauerstoff in diesem Gebiet genommen. Die Flammen verzehrten sich selber nach drei Sekunden Brenndauer, jetzt wusste Ironhide auch, was die dritte Rakete bewirken hätte sollen, sie war eine Rakete zur Luftanreicherung sein sollen, damit das Feuer minutenlang genährt gewesen wäre, zum Glück war sie abgeschossen worden!
Ironhide erhob sich stöhnend, sein Energonschild war ausgefallen, seine gesamte Panzerung war versengt, aber ansonsten war ihm nichts passiert.
Außer das er jetzt die Schmerzenschreie von hunderten Bewohner von Iacon hörte, die keine militärische Panzerung trugen und deren Energonschild schwach war, Hunderte starben und Hunderte weiter würden folgen, weil die Verbrennungen zu stark waren.
Viele Decepticons und Autobots waren Tod. Ihre verbrannten Wracks waren schwer versengt und ihre AuĂźenhĂĽlle hatte teils Blasen geworfen und bei einigen war die Panzerung zusammengeschmolzen.
Und die Schreie ebbten nicht ab…
Ironhide war ein Veteran, er hatte schon so oft Schmerzenschreie gehört, in einer Schlacht, aber das war keine Schlacht, das waren Unbewaffnete, Unschuldige. Und sie starben und er konnte nichts tun.
Doch er konnte etwas tun. Er könnte sie rächen…
Sie wĂĽrden dafĂĽr bĂĽĂźen, Megatron wĂĽrde dafĂĽr bĂĽĂźen, dachte Ironhide und nahm den Kampf als erster nach dem Feuersturm auf.

- Erde, Gegenwart

Er war wieder im Hier und Jetzt.
Ironhide duckte sich und nutzte ein grĂĽnes Auto als improvisierte Deckung.
„Arcee, flankier sie! Brawn, übernimmst du den mit den Dreadlocks?“, fragte er und gab einen weiteren Schuss mit seiner Plasmakanone ab, der Schuss lag neben dem Ziel, aber er wollte die Decepticons auch noch nicht treffen, es waren noch zu viele Menschen in der Nähe, die bei einem Treffer durch herumfliegende Panzersplitter oder Schrapnelle verletzt oder gar getötet werden konnten.
Die Autobots rückten aus, während die panische Menge um sie, sich in alle Richtungen verzog.

Ratchet hatte langsam keine Geduld mehr, wie lange sollte diese Verfolgung noch anhalten? Wurde er schon benötigt? War einer der Autobots verletzt? Würde er zu spät kommen um ihn zu helfen?
Lag einer von ihnen im Sterben?
Wer wĂĽrde es sein?
Der starke und resolute Brawn, ein Krieger durch und durch, mit einem ausgeprägtem Beschützerinstinkt?
Die Jägerin Arcee, die schnell und gewitzt zuschlägt, eine hervorragende Teamleiterin?
Der gewitzte und absolut treue und mutige Bumblebee, ein hervorragender Scout und Krieger?
Der intelligente Wissenschaftler und tapfere Kämpfer Wheeljack, der soviel Errungenschaften für die Autobots schuf?
Der weise und erfahrene Krieger und Freund Ironhide, der mit seiner Feuerkraft schon unzählige Kämpfe entschied?
Oder gar, dass wagte sich Ratchet sich fast nicht vorzustellen, Optimus Prime, ihr Anführer, der letzte Prime, ein Kämpfer und Anführer gleichermaßen, war er schon Tod, oder Verletzt, brauchte er Hilfe?
Vielleicht wurde er genau jetzt gebraucht.
Und wenn ja, dann heilten diese Menschen ihn auf, egal was Optimus gesagt hat, es war ihm auf einmal so egal, es ging um das Leben von Autobots, die er nicht bezahlen wollte, Optimus mochte das Leben eines Autobots fĂĽr hunderte Menschen oder gar weniger hergeben, doch Ratchet nicht.
SchĂĽsse prallten von seiner HĂĽlle ab, er bog scharf nach links und bugsierte sich so genau vor den Verfolger, der Suburban bremste scharf ab, doch der Zusammenprall war unvermeidlich.
Mit einer kreischendes, metallisches Paukenschlag donnerten die beiden Fahrzeuge zusammen, der Krankenwagen wurde fast einen Meter weit geschoben, seine eine Seite hob sich kurz einige Zentimeter in die Höhe und bis auf eine, im Vergleich winzige, Delle und einigen Lackschäden war Ratchet mehr als in Ordnung.
Dem Fahrzeug der CIA erging es hingegen nicht so gut, der Motorblock schob sich zusammen und der Wagen ĂĽberschlug sich ĂĽber die Motorhaube des Krankenwagens und mit einem blechernen Scheppern setzte er sich auf dem Fahrzeugdach wieder auf.
„Ihr hättet einfach aufgeben sollen“, beschwerte sich Ratchet und machte Anstalten weiterzufahren, als eine Granate an seiner Außenhülle explodierte.
Und dann gleich noch Eine, gefolgt von einer Weiteren.
„RAUS AUS DEM FAHRZEUG! LOS DU ARSC-“, brüllte Thomas, mittlerweile blutüberströmt und sichtlich lädiert durch den Crash, und gab noch weitere Schüsse ab, hörte aber sofort auf, als sich Ratchet vor seinen Augen transformierte, und am Ende als großer Roboter vor sich aufragen sah.
Ratchet machte einen Schritt auf ihn zu. Thomas fand sich wieder und leerte sein komplettes Magazin auf dem anrückenden Autobot, dieser haute seine Fäuste in den Erdboden vor ihm und Erdfontänen schlugen dem CIA Agent entgegen. Dann hörte er wieder dieses Geräusch und sah nur noch wie der Krankenwagen in die entgegengesetzte Richtung abfuhr.
„Meldung! Thomas, was ist bei euch los?“, fragte die Stimme von Rachel durch den Kom.
„Ziel verloren… Aber ihr glaubt nicht was ich grad…. gesehen habe. Ich… hab ein… Bild“, sagte Thomas erschöpft zwischen seinen Atemzügen.

____________________________________________

Nun, wie immer, lasst Feedback da, und vielleicht bis in einen Monat (Versprochen).
Den dann kommt:
   11. Kapitel: Schneeblind
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"Above this world are free men and woman fighting for their people throughout the galaxy. Those wo would die before yielding their liberty to yoke. Are youe a free men, ronan?"
"Yes."
"And are there other free men and woman here as well? Those who stand an be counted? Those who would fight until they are victorious?"
"There are."
"Then call them out... There ist battle waiting for use
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« Antworten #38 am: 26. August 2013, 19:16:30 »

OK, da ich gemerkt habe das ich kurz vor 15000 Klicks auf dieses Thema bin, habe ich mich entschlossen, sollte es vor dem planmäßigen Relais des 11. Kapitels kommen (an dem ich momentan noch fleißig schreibe), dass genau die obig genannte Zahl erreicht wird, ich dann (also wenn ich es merke^^), schon einen Teil der Geschichte rausbringe und zwar einen "Cybertron"- Abschnitt, der so gesehen in einer der früheren Fassungen des 10. Kapitels rein sollte, aber dann wegfiel, als ich mich entschloss erst noch den "Cybertron (Ironhide)"- Abschnitt reinzuschreiben, da dieser an dieser Stelle mehr Sinn machte.

Also liegt es an euch: Klicken und lesen, vergesst nicht, Kapitel 10 ist noch so gut wie neu!
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« Antworten #39 am: 06. September 2013, 17:49:16 »

Okay! Das es so schnell geht hätte ich jetzt nicht gedacht!
Aber wie versprochen, der Cybertron Abschnitt, der nicht mehr ins 10. Kapitel gepasst hat (Lesen auf eigene Gefahr!):

- Cybertron (51 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Iacon Road, N2

Es herrschte der Tod, egal ob sich die Autobots und Decepticons mit Neutronengewehren, Plasmakanonen oder im direkten Kampf mit Klinge, Schwert oder Axt maĂźen.
Soundwave marschierte selbstsicher durch die die wogende Masse der Zerstörung, stets neben ihm seine Minions.
Er sah sehr wohl die Blitzschläge auf der rechten Flanke und wusste von wem sie stammten, doch viel wichtiger war jetzt die Autobots zu brechen, er hatte keinen Zweifel daran, dass Megatron einfach durch diese Verteidigung schneiden würde, egal was es auch kosten mag, daher tat Soundwave es genauso wie sein Meister.
Ein Autobot warf sich auf ihn, doch statt ihn einfach zu erschießen, packte ihn Soundwave am Kragen und schleuderte ihn zu Boden, dort angekommen überließ er ihn Ravage und Frenzy, der Autobot der keine zwanzig Meter von ihm stand und die Zerstörung in Form von Raketen und Festgeschossen brachte war wichtiger.
Warpath, einer der stärksten Autobots, vermutlich sogar der, dem man im Kampf am wenigsten begegnen mochte.
Mit seinen zwei schweren Projektilkanonen (eine pro Arm), seinen Mehrfach- Raketenbatterien in den Schultern, den Koaxialwaffen (in Form von einläufigen Neutronen – Maschinengewehren) für seine Handwaffen und der in seiner Brust platzierten Panzerkanone war er extrem schwer bewaffnet, seine Panzerung war dick und er gehörte zu den größten Autobots die es gab, er überragte Optimus Prime und wurde eigentlich nur von Springer übertroffen (falls man mal von Fortress Maximus absah), der aber um einiges schlanker war, Warpath war hingegen massiv, schwere Panzerketten säumten seine Arme und er riss mit seinem Geschützfeuer ein halbes Dutzend Decepticons gleichzeitig auseinander.
Soundwave wusste was er war: Ein Symbol, für die Autobots, dass sie tatsächlich noch gewinnen konnten. Also war es Zeit ihnen das zu nehmen, um Magnus würde sich seine Unterstützung kümmern…

Magnus ließ seinen Hammer erneut niederfahren, der Hammer, umgeben von einem todbringenden Energiefeld krachte gegen die Überreste des Oberkörpers von Devastator und zerschmetterten die Panzerung, die Arme kuppelten sich ab und auch eines der Beine, ein Teil des Rumpfes warf sich auf Magnus, doch dieser bekam, gerade noch so, den Hammerstil zwischen sich und den Angreifer, der Decepticon krallte nach ihm und er spürte wie ein anderer Anstalten machte auf ihn zu schießen, er würde es nicht so weit kommen lassen, er stieß den Con von sich ab und drehte sich um die eigene Achse, und holte so Schwung für den Schlag, er traf mit seinem Hammer, der von Blitzen begleitet wurde, genau das Kinn des Feindes und riss seinen Kopf nach hinten, um ganz sicherzugehen, machte er einen Rückhandschlag, gefolgt von einem Stoß mit dem Hammerkopf gegen die Brust des Feindes, dann ließ er seinen Hammer zu dem einen Decepticon wandern der auf ihn angelegt hatte. Elektrische Ströme brachen aus dem Hammerkopf und rasten einen Dutzend Meter weit, bis sie sich durch die Panzerung des Decepticons fraßen, dessen elektrische Systeme wurden sofort überladen, doch noch war er nicht deaktiviert. Mit zwei schnellen und weiten Schritten kam Magnus in Schlagreichweite und haute den Decepticon in Ersatzteile.
Autobots kamen jubelnd angelaufen und nahmen den Kampf wieder auf, Ultra Magnus hob seinen Hammer gen Himmel und die unbändige, elektrische Ladung fauchte um den Hammerkopf.
Es roch nach Ozon und verbrannten Lack, geschmolzenen Metall und Feuer.
Die Decepticons vor ihm machten bedächtige Schritte zurück, doch Magnus sah an der Art, wie sie es taten, dass dies keine Geste des Rückzugs war, sondern um etwas viel schlimmeren Platz zu machen. Doch Magnus Photorezeptoren erblickten nichts Derartiges.
Bis er zum Himmel blickte.
Und das Verderben auf die Stadt niedergehen sah.
Megatron hatte wirklich alles mobilisiert was er hatte.
Und so auch die neusten Schöpfungen der Decepticons, Ergebnisse von Schockwaves neusten Arbeiten, die erste Feldprobe dieser neuen Früchte, seiner Arbeit.
Die groĂźen Decepticons, sechs an der Zahl, in ihrer schweren und fast undurchdringlichen Panzerung, die spitz zulieĂź, die an jedem Arm schwere hydraulische Zacken trugen, die mit Plasmawellen- Entladern bestĂĽckt waren und die getragen wurden von gleich sechs Vektorschub- DĂĽsen kamen vom Himmel. Es waren Todesengel. Blutige Metzger.
Sie bohrten sich mit ihren Zacken in den Boden, dort wo sie auftrafen entstanden Mikroerdbeben ungeheurer Stärke und Druckwellen wie von einer Raketenexplosion. Die Ladung der sechs Raptors forderte den Autobots zwei Dutzend ihrer Art, andere wurden verletzt. Als sie die Zacken aus dem Boden befreiten, machten sich die Raptors sofort weiter an das Energonvergießen und holten mit ihren Waffen aus und schlugen wie mit stumpfen Schwertern mit äußerste Brutalität gegen umstehende Feinde und holten weitere blutige Ernte ein.
Magnus umfasste seinen Hammer fester und rannte dem nächsten Raptor entgegen. Die Feinde waren nicht länger nur vor ihnen, sie waren mitten unter ihnen gelandet.

Vor lauter Zielen vor ihm brauchte Warpath nicht einmal zu zielen, er fühlte die Vibration in seiner Schulter wenn er eine Rakete abfeuerte, er hörte das Zischen des Antriebs. Er spürte den Ruckstoß seiner beiden Projektilkanonen vom Bolt 3.2 „Runway“ -Schema, er spürte jede Entladung der explosiven Leuchtspurgeschosse, jedes so groß wie einer seiner Finger. Das konstante Knattern seiner Neutronen- Maschinengewehre.
Dafür war er geboren, er schämte sich für solche Gedanken, immerhin starben hier Cybertronier, früher vielleicht einmal Brüder oder entfernte Verwandte, durch einen schrecklichen Krieg entzweit.
„BOOM!“, schrie er, als er sah wie eine seiner Raketen einen Decepticon mitten in der Brust traf und detonierte, und es Metallschrott regnete, sofort legte sich eine weitere Rakete in seinen Schulterwerfer.
„KA- BOOM!“, schrie er, als eine weitere einen Decepticon in einen vielfarbigen Metallsturm verwandelte, der harmlos an seiner Panzerung abperlte, dann hörte er ein seltsames Krächzen und blickte kurz nach oben, sofort legte sich eine seiner Raketen in Zielerfassung und raste davon, doch Laserbeak war zu schnell und tänzelte den Flugkörper aus, sofort lenkte sich Warpaths Aufmerksamkeit wieder auf den Boden, nur um zu sehen das ihn gleich fünf Decepticons angriffen, er schüttelte sie ab, doch er wusste aus Erfahrung, sie waren nur die Ablenkung.
Rumble warf sich auf ihn, seine Pneumatischen Hämmer brachen die Panzerung seines linken Beines auf und er verlor kurz den halt und schwankte, sofort traf ihn ein frequentierter Energiestoß aus Frenzys Hand, genau an der verletzten Stelle, er entlastete sein linkes Bein, indem er sich hinkniete, es war keine bewusste Entscheidung, einfach ein Reflex eines Autobot- Defenders. Er merkte erst kurz danach, dass es genau das war, was der Gegner wollte, die beiden Minions waren so schnell, verschwunden wie aufgetaucht, das doch metallische Fauchen rechts von ihm ließ ihn aufmerken, der schwarze, metallische Panther Ravage warf sich auf ihn, unfähig ihn abzuwehren, ließ Warpath die Attacke kommen, Ravage kletterte mit großer Eleganz auf seine Schulter und verbiss sich in einen seiner Raketenwerfer, seine Klauenfüße kratzten an seiner Panzerung und Warpath schüttelte sich, doch er wusste: Nur Ablenkung, Soundwave würde irgendwo hier sein.
Er hob seine beiden Waffenarme und deckte ĂĽber einhundertachtzig Grad Schussfeld ein, mithilfe der angebrachten Zielsensoren an seinen Waffen.
Dann stieß Laserbeak herab und mit seinem Schnabel, in dem ein Melter- Brennstrahl eingebaut war, schnitt ihm entlang seines Gesichts in seinem Sturzflug, er verpasste Warpath eine unangenehme Narbe über die linke Gesichtshälfte und störte sein Sichtfeld, zwar nur zwei Sekunden aber es genügte.

Soundwave machte einen kurzen aber schnellen Sprint, mit wenigen Schritten war er direkt vor Warpath, der von Ravage und Laserbeak bedrängt war, er hob seinen Plasmakarabiner und die andere Hand hatte eine Dunkelenergon- Axt mit Griff gebildet, die Axt sauste hinab und hakte tief in Warpaths andere Schulter, der Karabiner entfachte sofort sein Feuer, sofort darauf zog Soundwave seine Waffen ein und warf sich zurück, Warpaths Erwiderung kam schnell, doch nicht schnell genug, er warf sich vorwärts und eröffnete das Feuer, einige Schüsse streiften Soundwaves Schulter und Bein Panzerung, aber es genügte nicht annähernd, Soundwave aktivierte seine Lautsprecher und auf einen mentalen Befehl hin, ließen sowohl Ravage als auch Laserbeak von dem beschädigten, aber lange noch nicht besiegten Autobot ab.
Die Töne überschlugen sich und während die eine Hand wieder die Axt formte wanderte die andere zu Warpaths Kopf, die Lautsprecher dröhnten immer lauter und lauter, die Bässe überlagerten sich und bildeten eine neue Melodie, Toninterferenzen wurden hinzugespielt und Tonschreie erhoben sich. Ein schriller anhaltender Ton vibrierte in den Lautsprechern und sorgte für eine melodisches Chaos und eine Überschneidung von hunderten Tonhöhen und erschaffte katastrophale Interferenzen in Warpaths internen Leitungen und Prozessor.

Magnus erschlug den dritten Raptor und der vierte warf sich auf ihn, er hatte mehrere Schäden, der Hauptservo seines linken Beines war ernsthaft angeschlagen, sowie mehrere unterstützende Servos und Leitungen seiner Hüftregion deaktiviert.
Der Raptor machte ernst und stieĂź mit seiner Dreiecks- Klaue mitten in Magnus Schulter, erst jetzt merkte der Autobot- Kommandant das er mĂĽde war, er war zu langsam gewesen, Schmerz durchfuhr ihn, doch er stellte die Leitungen so gut es ging ab, er packte seinen GegenĂĽber:
„Das willst du also?! TOD UND VERDERBEN?! SCHMERZ UND GEWALT?!“
In den Rezeptoren des Decepticons war nur Hass, und er holte mit seinem anderen Arm aus. Magnus nutzte seine letzten Reserven und schmetterte seinen Feind zu Boden, dort angekommen stellte er seinen FuĂź auf ihn, damit er sich nicht erheben konnte, und er versuchte es. Ultra Magnus umfasste seinen Hammer, mittlerweile glĂĽhte das Energiefeld nur noch, statt sich zu ĂĽberladen, aber es genĂĽgte als er ihn gen Boden schmetterte.
Dann sah er ihn. Soundwave, der Kommunikations- und Bodenstreitkraft- Kommandant der Decepticons, Megatrons Augen und Ohren. Und dann erkannte Magnus den armen Autobot der ihm ausgeliefert war: Warpath. Und die Axt des Cons senkte sich…

… Soundwave ließ keine Gnade walten, so etwas kannte er nicht und schnitt durch obere, rot lackierte Panzerung, die innere Panzerung, Verstrebungen, Energieanschlüsse und Energonleitungen, durch den Hauptschaltkreis.
Und es war ein sauberer Schnitt, stellte Soundwave fest. Er umschloss den Kopf des Autobots mit seiner freien Hand, während die Axt wieder zurückfuhr, die Melodie war verstummt.
Er erhob seien Hand, in ihr, der Kopf von Warpath, ein Kopf so groß dass er ihn nicht einmal mit vier Händen umschließen hätte können.

Die Autobots zogen sich unter Sperrfeuer zurĂĽck, die Verteidigung der Iacon Road hielt noch zwanzig weitere Stunden, jedoch immer an verschiedenen Stellen, da die Decepticons unbeirrt vorrĂĽckten.
Die Autobots führten die Verteidigung so heldenhaft unter Magnus, dass es eine Erwähnung in den Archiven wert gewesen wäre, der mit geronnenem Energon befleckte, staubige und abgekämpfte Magnus schritt durch die Linie der Verteidiger, machte ihnen Mut und war Dreh- und Angelpunkt der Verteidigung. Seine Entschlossenheit war großartig.
Doch selbst zusammen mit Optimus Prime hätte er die Iacon Road nicht länger halten können. Die Hauptader der Stadt fiel nach zwanzig Stunden und zehn Minuten in die Hände der Decepticons, die diese sofort nutzten um ihre schweren Kriegsgeräte schnell und unbehelligt in den Kampf um die nördlichsten Ausläufer der Stadt zu bringen.
Warpaths abgeschlagener Schädel, achtlos von Soundwave nach der Demonstration der Macht der Decepticons fallen gelassen, wurde zerstört als eine gigantische Bestie mit ihren hausbreiten Fuß darauf trat.
Der Name der Kreatur war Trypticon.
« Letzte Änderung: 06. September 2013, 20:28:57 von DerSisch » Gespeichert

"Above this world are free men and woman fighting for their people throughout the galaxy. Those wo would die before yielding their liberty to yoke. Are youe a free men, ronan?"
"Yes."
"And are there other free men and woman here as well? Those who stand an be counted? Those who would fight until they are victorious?"
"There are."
"Then call them out... There ist battle waiting for use
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« Antworten #40 am: 27. September 2013, 10:14:22 »

So, zum ersten muss ich mich leider entschuldigen, aber Kapitel 11 ist noch nicht komplett, denn die Grippe (und tierische Kopfschmerzen) hat mich in ihrem Griff, das darunter meine Kreativität oder Lust zum Schreiben klar fehlt, sollte klar sein, ich will auch nicht einfach irgendwas hinklatschen, ich weis ich hatte bei einigen Kapitel schon einen Qualitätsverlust, aber so gesehen waren das auch größtenteils nur "Brückenpassagen", die zu den Handlungssträngen nun mal gehören.
Aber ich lass euch nicht im Stich, was ich bisher geschafft hab seht ihr hier unten, es ist so gesehen Kapitel 11/ Part 1 von 2, hoffe so kann ich euch etwas vertrösten.

Kapitel 11: Schneeblind

Ihr Puls ging mittlerweile wieder regelmäßig. Er war kein Arzt oder Sanitäter, er hatte eine standardisierte Ausbildung in Erster Hilfe gehabt und das eine oder andere über Gefechtsverletzungen beigebracht bekommen. Er hoffte, dass dies genügte.
Er wollte nicht an das Gemetzel dort drauĂźen denken, so viele Tote, einige davon, sogar viele davon hatte er gekannt.
Dimitri hatte seine Patientin auf eine Trage des Sanitätsdecks gelegt und ihre Wunden verbunden, etwas Morphium verabreicht und sie Stück für Stück aufgewärmt, damit sie keinen Schock erlitt. Sein herz raste in seiner Brust. Er merkte erst jetzt wie nahe er dem Tode doch gewesen war und er hoffte inständig, dass er näher am Leben als dem Tod war. Er hatte sine Wunde so gut es ging gekittet, einen Sanitäter zu finden wäre schon schwer genug gewesen, einen lebenden Sani, dass war fast unmöglich. Vermutlich waren er, Marko und Alexandra die einzigen, die dieses Gemetzel überlebt hatten.
DrauĂźen wehte ein Schneesturm, er wollte nicht daran denken, was all das angerichtet hatte. Seine Gedanken waren bei Marko, sie waren Freunde. Doch wie konnte er einfach alles im Stich lassen? Aus Angst, die hatte er auch, doch war er deshalb mutiger als Marko, vermutlich nicht, nur dĂĽmmer.
Dann fiel es wie Schuppen von seinen Augen, die Station musste doch ein funktionierendes Funkgerät haben! Er konnte jemanden warnen! Wer ihm glauben würde, war eine andere Geschichte…
„Wo… Wo bin… ich?“, fragte eine fast flüsternde, erschöpfte Stimme, gereizt durch die Kälte in ihrer Lunge. Dimitri schaute auf das Krankenbett: Alexandra kam zu sich.
„In Sicherheit. Glaube ich… Mein Name ist Dimitri, ich hab sie hierher geschafft“, erklärte er ihr: „Bleiben sie ganz ruhig, alles wird gut. Ruhig…“, flüsterte er ihr zu, erst jetzt merkte er, dass er kaum noch eine Stimme hatte, seine Stimmbänder waren durch die Kälte immer noch gereizt und mehr als ein Flüstern bekam er nicht zu Stande.
Sie nickte ihm kaum merklich zu, als Antwort.
„Bleiben sie hier… Ich… ich hoffe… ich hole Hilfe“, sagte er, doch in seiner flüsternden Stimme war kein Optimismus zu erkennen.

Er ging mit großer Vorsicht durch die Station, er hatte seine AK schussbereit in Hüfthöhe und lugte um jede Ecke, er wusste, sie würde ihm im Ernstfall nichts nutzen, aber ganz unbewaffnet herumzulaufen, wäre Verrückt gewesen, in seinen Augen jedenfalls.
Im Kommandoposten sollte es ausreichende Kommunikationsmöglichkeiten geben, wer weis, vielleicht funktionierte das Funkgerät noch? Es war den Versuch wert, doch als er um die Ecke bog, da wusste er, dass von der Kommandozentrale nichts übrig war, der komplette Komplex war zerstört, komplett ausgebrannt. Er näherte sich dennoch, mit äußerster Vorsicht. Überall lagen verkokelte Maschinenteile, zerstörte Konsolen und aufgebrochene Computerteile.
Er erschrak, als er ein metallisches Klopfen hinter sich hörte und ein großer Schatten fiel auf ihn herab…

Er erfror. Er wusste es. Seine Gelenke waren steif und er spürte nichts mehr an seinem Körper.
War es eine Fehlentscheidung gewesen, Dimitri alleine zu lassen? Egal, jetzt war es zu spät umzudrehen. Und stapfte weiter durch den schienbeinhohen Schnee, er versank immer und wieder, es war ein Wunder, dass er noch nicht gestolpert war. Durch den Schneesturm sah er kaum weiter als eine Armspanne.
Doch es war beängstigend still, er hörte selbst das Pfeifen des Windes kaum, bis sich ein anderes Geräusch in einmischte.
Ein Triebwerksgeräusch. Und es näherte sich ihm. Er blickte nach oben, es hatte keinen Sinn, sie würden ihn nicht sehen und er sie nicht. Es war ein vertrautes Geräusch, also ein militärischer Jet. Sie würden ihn nicht bemerken. Sie würden nicht erfahren was passiert war. Sie würden ihn nicht finden.
Er täuschte sich…

Eine Kolonne aus acht Fahrzeugen verließ indes die verschneiten Ebenen Russlands und fuhr mit Höchstgeschwindigkeit durch die mit spärlichem Gras bewachsene Landschaft. Sie kamen ihrem ziel immer näher.
Der Anführer der Kolonne war ein sandfarbener, militärischer Truck, über dessen Ladefläche eine Plane gespannt war, direkt hinter ihm fuhr der gepanzerte LKW mit dem Flak- Ausleger. Ihm folgte ein hellblaues Auto, ein großer Mischlaster, ein Kampfpanzer, der zwei Geschützrohre statt nur eines besaß, sowie ein BTR der russischen Armee, auch ein leicht verrosteter Pick- Up war hinzugestoßen und das Schlusslicht bildete ein Bagger (an dessen Schaufel nach wie vor einige, in den Ecken gelegene, blutige Farbspritzer waren). Überwacht wurde die Kolonne von zwei Kampfhubschraubern unterschiedlicher Bauart, einem Havoc und einem Pave Low, sowie einem schnell davonfliegenden Kampfjet.

„Starscream! Soundwave übermittelt uns Zieldaten zur Kampf- Unterstützung!“, funkte Thundercracker seinen Anführer an.
„Das weis ich auch!“, erwiderte Starscream mit genervter Stimme.
Die drei Kampfjets flogen schnell und tief genug um nicht von einem Weitstrecken- Sender erfasst zu werden. Sie waren mittlerweile im deutschen Luftraum und näherten sich Soundwaves Position.
„Und, was machen wir?“, wollte Skywarp wissen, dessen Energon schon bei dem Gedanken an einen weiteren Kampf anfing zu kochen.
Es herrschte ein kurze Pause, obwohl sie in ihren Alternativmodi waren, wusste Thundercracker das Starscream intensiv nachdachte.
„Sollen sie alleine klar kommen… Oder… Vielleicht?“ grübelte er leise.
„Also was nun?“, wollte Skywarp ungeduldig wissen.
Starscream wog seine Optionen ab, die Aussicht einige Autobots zu zerstören war erheiternd und gewiss auch nützlich, aber es bestand auch die Möglichkeit das Soundwave, ohne seine Unterstützung, deaktiviert werden konnte, aber auch die Dreads standen auf der Abschussliste, diese treuen Anhänger von Megatron zu entfernen bevor er die Macht übernahm, war eigentlich zu verlockend, die Frage wie er es vor Megatron rechtfertigen sollte, hingegen war schwerer zu klären. Aber dann würden sich die Reihen der Autobots vermutlich nicht lichten oder nur einen oder zwei der Bots ausschalten.
Er konnte natürlich warten, bis einige der loyalen Cons zerstört worden waren und dann eingreifen, wenn die Autobots geschwächt waren, aber die Autobots waren vermutlich auch nicht ohne Unterstützung hier und das war ein zu großes Risiko, mal ganz davon abgesehen das Soundwave vermutlich sofort eine Mitteilung an Megatron schicken würde, wenn er sich und seine Seeker zurückhalten würde, das hingegen bedeutete dann, dass sein Überraschungsvorteil gegen Megatrons verpuffte wie ein Milliliter Energon in dem Magazin einer Nukleon- Schockkanone.
„Wir greifen ein, ein oder zwei Überflüge…“, antwortete Starscream.
„Wieso das?“, fragte Skywarp.
„Dann kann sich keiner beschweren… bis auf dich“, erklärte Starscream.

Brennende Metallhaufen fielen vom Himmel und explodierten beim Aufprall, Das Feuern von Sturmgewehren und Pistolen war zu hören, hinzu kam der Ton von schreienden Stimmen, die sowohl Befehle als auch Anbetungen an einen Gott sein sollten. Manche waren auch Schreie des Todes oder des Schmerzes. Havoc schritt durch die Feuerbrunst und gab einen Schuss nach den anderen ab, um die Gewehre verstummen zu lassen, irgendwo ging in einem der Fahrzeuge eine Munitionstrommel hoch und etliche Schüsse knallten als Querschläger in alle Richtungen.
„Äh… Starscream, wo… bist du?“, funkte Havoc, während ein Dutzend Salven einfach an seiner Panzerung abperlten.
Sein rechter Arm hob die Gatlingkanone und bestrich damit großzügig die Deckung der italienischen Soldaten vor sich. Mit seiner linken Hand gab er vereinzeltes schweres Feuer ab, während seine Granat- und Raketenbatterien an den Schultern zusätzlich an Feuerkraft beitrugen. Er empfing nur Rauschen.
Hinter ihm gingen Panzer- Einheiten in Schussposition und eröffneten mit höchster Präzision das Feuer, sein Energon- Überschild absorbierte die Feuerkraft der ersten fünf Schuss, der sechste Schuss fand eine Lücke im Schild und beschädigte seine Panzerung etwas, dennoch drehte sich Havoc schnell um, jedenfalls so schnell es ihm möglich war.
Als er die sechs aufgereihten Panzer vor sich sah, ging er auf die Knie und stützte seinen vornüber gebeugten Oberkörper mit seinen kolossalen Armen ab, seine Kanonen hatte er weit genug nach oben gezogen, damit sie den Erdboden nicht berührten, zwar war die Aussicht darauf das sich der Lauf mit Dreck verstopfte und damit eine Ladehemmung oder einen Rohrkrepierer hervorrief ziemlich gering, aber er hatte es sich zu Gewohnheit gemacht. Dann fuhr die Kanone auf seinem Rücken aus, sie hatte noch Ähnlichkeit mit dem 105mm- Geschützt des AC- 130, aber war in einer stark veränderten Aufhängung und besaß zu beiden Seiten gepanzerte Energonkanister, die die Waffe mit hoher Schusskraft versorgten, das Kanonenrohr senkte sich und den kreischenden Befehlen der Panzercrews zu urteilen, wollten diese nicht, dass diese Kanone einen Schuss abgab.
Der Kanonenlauf vergrößerte sich und lila Energiespulen erschienen an den Rändern der Waffe, Beschleunigungskammern fuhren aus.
Die zweite Salve der italienischen Panzer traf Havoc, doch die stark gepanzerten Schultern absorbierten das meiste der Schusswirkung und in diesem eingegraben Zustand verruckte das GeschĂĽtzrohr auch nicht mehr.
Die Kanone lud sich indes auf und lila Blitze zündelten aus der Mündung der Waffe. Die aufgebaute Energie entlud sich schlagartig und es roch stechend nach Ozon und Metall. Die sechs Panzer vor Havoc reagierten alle gleich auf die enormen Kräfte der Explosion die in ihrer Mitte freigesetzt wurde.
Zuerst verdrang die Detonationswelle die Luft und erschuf für eine Sekunde ein Vakuum, die elektrische Ladung des Projektils erschuf einen begrenzten EMP- Schock von zwanzig Metern Durchmesser. Dann schälten sich die Panzerplatten der zugewendeten Seiten des Panzers ab, gefolgt von den anderen Platten, die Schrauben lösten sich und die Sprengkraft fraß sie wie im Zeitraffer auf, wie eine Raupe ein Blatt zerfraß lösten sie die Platten gefolgt von der Verstrebung, der Elektronik, der inneren Panzerung, den Ketten, den Rädern, den Instrumenten und schließlich auch der Crew in der Sprengung auf.
Die Zeit verging wie in Zeitlupe, doch nach einer Sekunde waren die Panzer komplett atomisiert und nichts deutete auf deren Verbleib hin, bis auf den rauchenden Krater im Erdboden von zwanzig Metern Durchmesser.
Havoc entlastete seine Servos wieder richtete sich wieder auf, seine Geschützwaffen brachten hingegen schon wieder den Tod. Wie auf Cybertron…

- Cybertron (47 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Luftraum über dem Nordkomplex (Richtung West, ca. zweitausend Meter über der Erdoberfläche)

Die Schlacht um Iacon tobte seit nunmehr über siebzehn Stunden mit unverminderter Härte, der Perimeter verschob sich dabei immer weiter nach Norden, auf der Iacon Road wurde nach wie vor gekämpft auch wenn der Kampf zu Gunsten der Decepticons verlief. Die Verteidigungsanlagen der Autobots wurden Stück für Stück auseinandergenommen und langsam überrannten die Bodenstreitkräfte mit ihrer gepanzerten Unterstützung die Linie und den Autobots blieb nichts auf ihre letzten Linien zurückzuweichen.
Vor zwei Stunden waren die Bunkerkomplexe Alpha und Gamma gefallen, um Beta wurde nach wie vor gekämpft, aber auch dort erlangten die Decepticons, durch das Eingreifen der Dreads und den Einsatz von Decepticon- Defenders die Oberhand.
Ein großer Zug aus Flüchtlingen verstopfte die Nebenstraßen und versuchte auf die Ausläufer der Iacon Road zu fliehen, dabei wurden sie nur zu oft in anhaltende Kämpfe verwickelt, sie schwärmten nach Norden, zu den vier großen Raumhäfen Iacons.
Einer der Gründe weshalb die Autobots noch nicht besiegt waren, waren die zwei Verteidigungsanlagen, die die Alten vor unzähligen Äonen erbaut hatten: Meterox und Metaix, die durch den Stadtteil Metroplex verbunden waren. Diese gepanzerten, hochaufschießenden Bauten waren mit weitreichenden Abwehrgeschützen bestückt, daher hatten die Autobots einen Vorteil.
Weiter im Osten kämpften Starscreams Armada aus Seekern gegen die Autobot- Arialbots unter dem Kommando von Silverbolt und Jetfire, doch das schwere Luftkorp nahm nicht daran teil, vier Bomberstaffeln und einige schwere Lufteinheiten nahmen den Weg von Westen aus, ihr Ziel war es den Autobots mindestens eine ihrer Verteidigungsanlagen abzuknöpfen, bevor die schweren Einheiten, die auf der Iacon Road verschifft wurden, sie erreichten.

Die Bomber- Formation näherte sich schnell und die Autobots regierten langsam auf den neuen Angriff, anscheinend hatte das Kommando der Autobots die Quantität von Megatrons Angriff unterschätzt, genau so wie seine breit angelegte Strategie.
Dennoch schnitt Flak- Feuer durch ihre Reihen. Abstürzende Bomber schlugen in flammenden Explosionen auf und vernichteten Dutzende Gebäude und deren Insassen, andere explodierten noch bevor sie den Boden berührten und warfen flammende Vorhänge über die Stadt, jene die in der Formation noch explodierten, erschufen Druckwellen und beschädigten die umgebenen Bomber. Die zugespitzten Flieger waren durch ihre hohe Geschwindigkeit und moderate Panzerung geschützt, ihr einziges Problem war, dass sie bei hoher Geschwindigkeit schlecht zu lenken. Doch einer der Bomber hatte dieses Problem nicht, denn er war kein gewöhnlicher Bomber, bemannt von Decepticons. Er war ein Decepticon.
Sein Name war Havoc und er flog in der Mitte der Formation, seine gen Boden ausgerichteten GeschĂĽtze, vier an der Zahl, gab Feuer auf die Flakbatterien ab. Das moderate Feuern dieser Sprenggranaten lieĂźen ihn ihm Flug erzittern.
Dann sahen sie es: Das grau lackierte Verteidigungsgebäude, es war fast doppelt so groß wie die umgebenen Gebäude und die turmartigen Aufbauten zu beiden Hauptflügeln, während die Mitte abgesenkt war und das Kommandozentrum beherbergte. Lange, gepanzerte Ausläufer am Ende waren wie ein Bunkertunnel und erlaubten es den Autobots unterirdisch Munition zuzuführen. Die Batterien auf den Flügeln richteten sich in Richtung des Angriffs, die turmartigen Ausläufer drehten sich und legten Raketenladungen ein.
Havoc hoffte das die Dreads gute Arbeit geleistet hatten, bei ihrer Mission gegen die Energieversorgung, ansonsten würde dies jetzt der kürzeste Angriffsflug überhaupt werden…

Offburn sah den Angriff auf dem Kommandopult kommen, auf seinen Befehl hin arbeiteten die Autobots die Meterox bemannten alles um die Geschütze in Richtung ihres neuen Ziels zu legen. Als der ranghöchste Autobot auf dieser Station hatte er sogar das Kommando über die Verteidigung über den ganzen Bereich, so befanden sich hunderte Autobots unter seinem Kommando. In seinem Kommandothron tippte er einige Koordinaten ein, er ging die Daten wiederholt durch, während die Geschütze sich auf den Bomberangriff lenkten.
„Was hast du vor Megatron… Du würdest doch deine Bomber nicht so verschwenden… Oder? Was hast du für einen Plan?“, fragte er sich langsam und nachdenkend, so leise, das bloß er es hört.
„Was hast du vor?“, fragte er wieder flüsternd.
Dann sah er alle Anzeigen auf grĂĽn, die GeschĂĽtze warteten auf sein Kommando.
Doch gerade als er bestätigen wollte, wechselten die Anzeigen, alle Anzeigen auf rot, ein Notalarm ertönte. Das Licht erlosch.
„Notstrom aktivieren!“, befahl er.
„Kommandant Offburn, wir haben keine Anzeige mehr!“, schrie einer der Autobots in den Kommandozentrale.
Das war also dein Plan, dachte Offburn, während die Bomber sich näherten.
Er fragte sich nicht einmal, wie es Megatron geschafft hatte, wie er die Energieversorgung unterdrückte, bei all den Notaggregaten. Selbst wenn er die Hauptschalter vernichtet hätte, würden die Sekundären Energieversorgungen sie sofort ersetzen, sollten selbst diese Ausfallen, so würden die Tertiären einschalten und es gab noch Aushelf- Batterien. Doch all das fragte sich Offburn nicht, er konnte lediglich daran denken, dass Megatrons Plan funktionierte. Er war perfekt getimt. Während um ihn Panik ausbrach, hörte Offburn genau wie die Bomber über Meterox setzten und er hörte das Pfeifen der fallenden Sprengbomben.
Dann löste sich die Festung Meterox in ihre Atome auf, ihre Existenz wurde von einem Augenblick zum anderen einfach ausgelöscht.
Während die übrigen Bomber und darunter Havoc wendeten und zurück flogen, während in der ganzen Stadt die Lichter erloschen und Nacht und Dunkelheit Iacon umhüllte.
Die Dreads hatten Erfolg gehabt und für vier Minuten floss kein Tropfen Energon durch ganz Iacon, bis die Sekundären Energieversorgungen die meisterhafte Sabotage umgehen konnten und die Stadt wieder mit Energie versorgten.
Der Bodengewinn der Decepticons in diesen vier Minuten war gigantisch.
Meterox war komplett ausgelöscht, Metaix schwer beschädigt durch die Langstrecken- Artillerie der Decepticons und Dutzende Bunkerkomplexe waren überrannt worden.
Mittlerweile gehörten über dreiviertel von Iacon den Decepticons.
Was konnte die Decepticons jetzt noch aufhalten?

Er war offiziell verrĂĽckt. Und paranoid.
Und ganz nebenbei machte er gerade einen groĂźen Fehler, darin war er sich sicher. Und das er verrĂĽckt war, wurde ihm mit jedem Meter den er fuhr immer offensichtlicher.
Was hatte Joules gesagt?
„…am besten bei dem Restaurant wo du uns mal eingeladen hast…“
Also sein Ziel stand fest, mit wem hatte er bloß geredet, er hatte es eindeutig gehört. Mal ganz davon abgesehen, dass er mittlerweile sogar Zweifel hegte, dass es wirklich Joules Merel gewesen war, er klang so gehetzt so… erschöpft. Das schob er aber auf seine Paranoia, die er in den letzten zwei Tagen angestaut hatte.
„Ich kann es dir nicht erklären, vertrau mir…“, hatte er noch gesagt. Wie lange waren die beiden schon Kollegen, es wäre falsch, zu sagen das Merel sein Freund war, er war ein guter Arbeitskollege und hin und wieder eine gute Gesellschaft, wenn er nicht mit seinem Pessimismus um sich schlug. Aber richtige Freunde waren die beiden nicht.
„…vertrau mir…“,  hatte er gesagt. Vertrauen. Dieses Wort kam Alex ziemlich unbedeutend vor, in Anbetracht seiner letzten Erfahrungen.
Dennoch war er hierher gefahren, er bog gerade auf den Parkplatz des Gasthofes ein und schaute sich jetzt schon nach seinem Ziel um, wie war es noch?
„…ein gelber Citroen. Steig ein, der bringt dich an einen sicheren Ort, hast du verstanden?“, das war es, das war es. Ein gelber Citroen? Alex kannte keine Person, die einen gelben Citroen fuhr, und Merel fuhr auch keinen, sein Auto war auch komplett zerstört, erinnerte er sich. Auch die Wortwahl war seltsam, „…der bringt dich an einen sicheren Ort“, er hatte es so gesagt, als ob ihn das Auto abholen würde. Oder ein Freund? Das war verrückt, wieso kam nicht einfach Joules?
„…hab ich dich je angelogen? Nein, hab ich nicht…“, hatte er auch noch gesagt. Verdammt, dachte sich Alex, da hatte er wirklich Recht gehabt.
Auf dem Parkplatz war noch kein Auto, das auf seine Beschreibung passte. Er hielt an und lehnte sich zurĂĽck.
„…Und werf am besten dein Handy weg…“, hatte Merel noch gesagt.
Alex’ Handy lag noch auf dem Beifahrersitz.

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So, wĂĽrde mich natĂĽrlich trotzdem ĂĽber Kritik freuen, aber gerne auch GenesungswĂĽnsche^^
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"There are."
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