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Autor Thema: [TFP] Breakdown, come back... Breakdown... (- abgeschlossen -)  (Gelesen 25334 mal)
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« am: 09. Dezember 2012, 04:29:42 »

Breakdown, come back... Breakdown...

Serie: Transformers Prime
Charaktere: Knockout, Breakdown, Dreadwing, Soundwave
Genre: Drama, Emotional

Disclaimer: Die Charaktere und der Aspekt von Breakdowns Ableben geh├Ârt den Machern von TFP.



Schon seit geraumer Zeit merkte man, dass Airachnid sich noch mysteri├Âser verhielt, als zu vor. Sie verschwand des ├ľfteren ins Archiv des Schiffes oder machte unautorisierte Missionen ala Alleing├Ąnge. Kaum einer wusste, was sie vor hatte. Megatron hatte zur Vorsicht Soundwave auf sie gesetzt, damit sie unter Beobachtung blieb bis der Tag kommen sollte, an dem es sogar dem Lord zu viel wurde.
Er befehligte Dreadwing und Breakdown sie auf eine Erkundungsmission zu begleiten und sie dort inoffiziell zu beseitigen. Jeder wusste, wenn Megatron seine st├Ąrksten und f├Ąhigsten Soldaten auf jemanden ansetzte oder er selbst ihn begleitete, wird das keine erfreute Reise. Es w├╝rde eher die letzte Reise, der letzte Weg, desjenigen sein, der davon betroffen war. Und dies lag es nun bei Airachnid.

Ich stand mit Soundwave, der wie immer alles still beobachtete und nebenbei seine Arbeit verrichtete, an der Weltraumbr├╝cke und sah belustigt zu Breakdown, der genervt  zu Airachnid und Dreadwing schaute, die gerade die Mission nochmal besprachen. Nat├╝rlich war das nur ein Vorwand des fliegenden Dicken, um mehr von dieser Frau zu erfahren bzw. dessen Verhalten besser zu ergr├╝nden. Meine Stimme riss den Ein├Ąugigen aus seinen Gedanken.
"Na, Sachen schon gepackt und die Zahnb├╝rste nicht vergessen?", grinste ich ihn von der Seite an und wartete nur noch auf den Befehl Megatrons, die Br├╝cke zu aktivieren. Bevor dieser jedoch kam, knurrte Breakdown nur ungehalten.
"Ach halt die Klappe, Knockout! Du wei├čt, dass das nicht lange dauern wird. Ein kr├Ąftiger Hieb und die Spinne platzt wie eine dieser Schleimkr├Âten auf Xantus 3!"
Er sah mich nur breitgrinsend und siegessicher an, w├Ąhrend ich ihn irritiert und ungl├Ąubig ansah. Ich r├Ąusperte mich als Megatrons Stimme erklang und den Befehl gab, die Br├╝cke zu aktivieren. Bevor ich meinen langj├Ąhrigen Kumpel einen Rat mitgeben konnte, tat ich wie man mir befahl und aktivierte sie. Ein hohes, rundes, gr├╝nliches Tor tat sich vor uns auf und gab uns den Weg zum Zielgebiet frei. Aus dem Augenwinkel sah ich wie Airachnid stolzierend das Tor passierte und Dreadwing ihr nur noch finster hinterher schaute. Er blickte zu uns her├╝ber und br├╝llte Breakdown Etwas zu.
"Tr├Âdel nicht so lange rum!"
Kurz darauf passierte auch er die Br├╝cke und ich konnte dem Ein├Ąugigen endlich meinen Rat mitgeben. Breakdown war jedoch mit seinen Gedanken bereits bei der Mission und wandte sich von mir ab, um zu gehen. Innerlich rollte ich mit den Optiks und seufzte. Ich packte ihn am Arm und er stoppte. Verwundert sah er mich an und ich erwiderte es mit einem finsteren und ernsten Blick.
"Tu mir den Gefallen und komm heil zur├╝ck! Untersch├Ątz sie nicht! Sie ist nicht umsonst einer der ber├╝hmtesten Kopfgeldj├Ąger Cybertrons!"
Meine Stimme klang knurrend und mahnend. Der Gro├če sah mich eine Weile an und schien erst einmal ├╝ber meine Worte nachdenken zu m├╝ssen. Ich erfuhr sp├Ąter von Dreadwing, dass er ihm dasselbe sagte. Breakdown nickte dann und grinste kurz.
"Keine Sorge, Kurzer. Ich komm wieder!"
Danach rannte er los und ich fauchte ihm w├╝tend hinterher:
"DU SOLLST MICH NICHT IMMER KURZER NENNEN, DU DICKWANZ!"
Das Tor schloss sich wieder und ich wusste nicht, ob Breakdown meine Worte noch geh├Ârt hatte. Soundwave, der unser Gespr├Ąch belauschte, sah mich an und ich sp├╝rte, wie der Blick in meinem Nacken ruhte. Ich wandte mich zu dem Kommunikationsoffizier um und zischte ihn an.
"Ist was?!"
Aber ich wusste bereits, dass keine Antwort von dem Con kam. Nur Stille war noch zu h├Âren und somit verkr├╝melte ich mich auch, und kehrte ins Labor zur├╝ck. Dort hatte ich noch einiges an Arbeit rumliegen. Zerst├Ârte Drohnen, defekte Waffen, verlorene Einzelteile, die sortiert werden m├╝ssten, und und und...

Ich betrat das Labor und nur ein genervtes qu├Ąlendes Seufzen entkam meiner Stimmbox. Genervt sah ich drein und fragte mich innerlich, ob ich in den letzten Wochen wirklich nichts erreicht habe bzw. nicht in meinem Labor gearbeitet hatten, denn die Stapel von Berichten h├Ąuften sich auf meinem Tisch und die Ersatzteile lagen nur noch verstreut in den Ecken herum, anstatt in den hiesigen Kisten und Vitrinen.
"Scrap!"
War meine Antwort auf die stille Frage des Labors, ob ich es je mal wieder aufr├Ąume. Widerwillig betrat ich es und begann damit alles zu sortieren und meine Berge von Arbeit abzuschuften. Zudem hatte ich auch keine weiteren Befehle von Megatron mehr erhalten, also konnte ich mir die Zeit und dies endlich in Angriff nehmen.
Die Zeit verging wie im Fluge und schon bald bekam ich von einer Drohne den Durchruf, ich solle mich sofort bei der Weltraumbr├╝ckenzentrale einfinden. Verwundert ├╝ber diese Durchsage schaut ich aus dem Haufen von Ersatzteilen um mich herum auf und blinzelte kurz irritiert bis mir dann einfiel, dass Dreadwing und Breakdown ja auf einer nicht ganz prickelnden Mission befanden. Sofort sprang ich auf und stolperte regelrecht zur T├╝r des Labors und verlie├č dieses im Laufschritt. Ich kam gerade rechtzeitig an.

Soundwave aktivierte gerade die Br├╝cke und kehrte, nachdem er mich bemerkt hatte, an seine Arbeit zur├╝ck. Ernst sah ich zum Tor und erwartete sehns├╝chtig die R├╝ckkehr, der beiden Kraftprotze. Die Sekunden verstrichen nur sehr langsam und es kam mir wie eine Ewigkeit vor bis ich dann Dreadwing erblickte. Ich ging zu ihm und besah seinen K├Ârper nach Wunden, welche ich jedoch nicht fand. Ich sah zu dem gro├čen Con auf und fragte nach.
"Willkommen zur├╝ck! Und? Erfolg gehabt?", ich grinste s├╝ffisant, in dem Glauben, dass die Beiden diese vermaledeite Spinne endlich vernichtet hatten. Ich kannte es von Breakdown, dass er des ├ľfteren schon mal tr├Âdelte, wenn dass Tor offen war. Ich sah an Dreadwing vorbei und wartete auf Breakdowns R├╝ckkehr, doch die Worte des fliegenden Dickens lie├čen mich etwas irritieren und ich dachte zu erst es sei ein dummer Scherz.
"Schlie├č die Weltraumbr├╝cke. Es wird keiner mehr kommen."
Ungl├Ąubig sah ich ihn an und verstand nicht ganz, was er damit sagen wollte. Nur langsam, qu├Ąlend langsam sickerte es durch. Breakdown... Er war gefallen und w├╝rde nie wieder durch das Tor kommen. Immer wieder hatte ich gedacht, er w├╝rde im Kampf gegen einen Autobot fallen und nicht mehr zur├╝ckkehren, aber er bewies mir stets das Gegenteil. Stets kehrte er breitgrinsend, aber mit Blessuren zur├╝ck. Stets ├╝bertrieb er seine Kampfberichte gegen die Autobots. Stets mussten wir dar├╝ber lachen, wenn wir daraus unsere Siegestr├Ąume spannten. Doch nun hatte ihn ein Kopfgeldj├Ąger erwischt und offline geschickt. Ein Kopfgeldj├Ąger, der einst f├╝r unsere Seite gearbeitet hatte. Der auf unserer Seite stand und die gemeinsamen Ziele verfolgte.
Ich konnte es nicht fassen, wollte es nicht glauben. Immer wieder hallten die Worte Dreadwings in meinen Kopf. Auch die letzten Worte von Breakdown kamen wieder auf. Sein letzter Satz, wor├╝ber ich mich noch aufgeregt hatte, weil ich dachte, er k├Ąme wieder zur├╝ck. Siegreich mit Blessuren, aber dennoch breitgrinsend. Eine Weile musste ich wohl schweigend vor Dreadwing gestanden haben bis er mich mit einem undefinierten Blick ansah. Leise und kalt fragte ich ihn.
"Konntest du ihn zumindest finden?"
Es vergingen einige Sekunden bevor auch der Gro├če antwortete. Ihm schien es auch etwas nahe zu gehen, sonst w├Ąre er nicht so ruhig gewesen.
"Nein, dort war nichts mehr."
Dies musste ich erst einmal verdauen und schwieg daraufhin. Dort war nichts mehr. Es hie├č also, er wurde regelrecht auseinander gepfl├╝ckt. Breakdown atomisiert, nicht mehr auffindbar. Das ging einfach nicht in meinen Sch├Ądel rein. Nicht solch ein Riesencon. Nicht Breakdown. Nicht er. Dennoch... Es war nun eingetreten. Er war offline und nicht auffindbar. Es gab ihn nicht mehr... Innerlich brodelte es langsam. Trauer vermischte sich allm├Ąhlich mit Wut und brachte langsam anschwellende Rachegel├╝ste hervor.
"Ich verstehe... Und Airachnid?"
"Sie lebt noch."
Das war nicht gerade eine unerw├╝nschte Antwort gewesen, trotzdem machte es mich w├╝tend, dass sie weiterhin noch lebte. Knurrend setzte ich mir ein neues Ziel und werde alles daf├╝r tun, dass sie daf├╝r bezahlen wird! Stillschweigend schloss ich das Tor und lie├č Dreadwing und Soundwave allein. Welche leicht irritiert mir hinter her sahen.

Ich kehrte in mein Labor zur├╝ck, welches noch unaufger├Ąumter aussah als zuvor. Alleine stand ich in dem Raum, die T├╝r schloss sich hinter mir und unaufgehalten ├╝berkamen mich die Trauer und die Wut. Beides lie├čen mich erstarren. Ich war nicht f├Ąhig, irgendetwas zu tun oder zu machen. Innerlich konnte ich mir gut vorstellen, dass Breakdown wieder einmal einen guten Rat nicht gefolgt war. Ich schritt langsam weiter in den Raum hinein und mein Blick viel auf das Ersatzteil, welches Breakdown sich einbauen lassen wollte, um seine Sehf├Ąhigkeit auf dem rechten Auge noch weiter zu verbessern. Es diente dazu, um Energonw├Ąrmebilder aufzusp├╝ren. Egal ob Tag oder Nacht.
Ruhend blieb mein Blick auf das kleine Ger├Ąt liegen und wie magnetisch davon angezogen, ging ich darauf zu, nahm es in die Hand. Unbemerkt rann mir eine kleine Tr├Ąne ├╝ber die Wange. Die Trauer. So tief und dunkel. So m├Ąchtig und stark. Sie wird einem erst richtig bewusst, wenn man merkt, dass man jemanden verloren hat, der nie wieder zur├╝ckkehren wird. Nie wieder. Zwei Worte, die so unwahrscheinlich sind, aber so stark in der Wahrheit ruhen. Nie wieder. Nur langsam wurde mir bewusste, dass ich das Teil nie in Breakdown einbauen kann und werde. Nur langsam wird mir bewusst, dass die gemeinsame Zeit mit ihm nie wieder kehren wird. Keine gemeinsamen K├Ąmpfe mehr. Keine gemeinsamen Operationen mehr. Keine Sp├Ą├če. Keine Rennen. Nichts... Es wird nie wieder mehr so sein. Es wird nie wieder wie fr├╝her sein. Es war die absolute Leere. Das nichts, was Breakdown in mir hinterlie├č. Ein gro├čes schwarzes Loch. Leere. Nichts. Er wird nie wieder zu mir kommen und mich drum beten, dass ich ihn zusammenflicken soll. Er wird nie wieder mich um etwas bitten oder gar fragen. Nie wieder werde ich seine dummen Spr├╝chen und sein Lachen h├Âren, wenn er mich zur Wei├čglut brachte und mir dann nur sagte, es sei ein Scherz gewesen. Nie Wieder. wird es so sein. Nie wieder. Ein Gedanke, der einen so schmerzt als w├╝rde man von jemand grausam gefoltert werden. Ein Schmerz, der so unbeschreiblich weh tut wie sonst kein physischer Schmerz je hervorbringen kann. Ein Schmerz, der leider auf eine Wahrheit beruht.
Langsam sackte ich zu Boden und blieb dort sitzen, weiterhin blieb mein Blick auf das Ger├Ąt in meiner Hand ruhen. Weiterhin rannen mir die Tr├Ąnen an der Wange runter. Ein stiller Schmerz machte sich in mir breit und brachte mich dazu, meine Trauer zu zeigen. F├╝r einen Decepticon eine gro├če Schw├Ąche, aber auch wir haben andere Gef├╝hle als nur Zerst├Ârungswut, Mordlust und andere rachs├╝chtigen Gef├╝hle, welche wir nur eher selten zeigten. Trauer. Ich trauerte und es gab keinen Trost. Keine w├Ąrmenden Gef├╝hle oder gar Worte. Nichts. Ich war damit alleine. V├Âllig alleine.






Ungewollt kamen mir die Erinnerungen an die erste Begegnung mit Breakdown auf. Auch damals war ich allein und hilflos. Zu klein, um mich gegen gr├Â├čere zu wehren. Zu feige, um richtig zu k├Ąmpfen. Das einzige, was ich konnte war schnell zu sein. Schneller als die anderen, doch hatte man mich immer gekriegt und verdroschen f├╝r das, was ich ihnen antat. Doch irgendwann gab es ein Ende als ich Breakdown traf, der mich von da an immer besch├╝tzte und mich vor den anderen rettete. Durch ihn lernte ich mich zu wehren. Durch ihn lernte ich meine St├Ąrken kennen. Durch ihn lernte ich was es hie├č, jemanden zu haben, der mit dir einfach jeden Mist durchmachte.
Wir hatten gemeinsam viel erlebt. Zogen allein durch Cybertrons ├ľdnis. Waren nur f├╝r uns da und k├╝mmerten uns nie um andere, nur um uns. Wir waren ein Dreamteam. Gemeinsam traten wir den Decepticons bei. Gemeinsam k├Ąmpften wir uns in der Rangordnung hoch. Gemeinsam traten wir den Autobots in den Hintern oder steckten einige Schl├Ąge ein. Gemeinsam waren wir f├╝reinander da, wenn man jemanden brauchte. Bauten uns gegenseitig auf und machten uns gegenseitig Mut. Gemeinsam. Gemeinsam...

Nun war ich aber allein. Es war keiner f├╝r mich da und ich musste lernen, alleine zu Recht zu kommen. Ich war schon lange aus der Kinderstube raus, doch hatte ich nie wirklich gelernt, allein zu Recht zu kommen und um mich selbst zu k├╝mmern. Stets war ich auf der Flucht vor anderen. Versteckte mich und tauchte unter. Doch nun waren wir im Krieg und konnten es uns nicht leisten, uns zu verstecken und einfach zu verschwinden bis die Luft rein war. Wir mussten k├Ąmpfen. Wir mussten uns dem Kampf stellen. Aber wie sollte es gehen, wenn man auf sich allein gestellt war? Ich musste halt lernen, damit umzugehen. Egal wie.
"Alleine sein... So schlimm kann es doch gar nicht sein, oder?", fragte ich in die Stille und es kam keine Antwort. Bisher hatte Breakdown, der oft in meiner N├Ąhe war, eine Antwort gegeben. Zwar nie eine kluge oder intelligente, dennoch eine Antwort. Ich h├Ârte wie die Stille weiterhin anhielt und die Trauer in mir wieder st├Ąrker wurde. Ich konnte nichts dagegen tun. Wie sollte man sowas auch verkraften, wenn man einen Freund verlor, den man seid ├äonen kannte? Wie?
"Wie soll man damit umgehen?", fragte ich erneut in die Stille und erwartete keine Antwort.

"Indem man seinen Mann steht, sich dagegen wehrt und alles daf├╝r tut, um Rache zu ├╝ben!", erklang es pl├Âtzlich hinter mir und erschrocken sah ich zu demjenigen auf. Immer noch rann mir ab und an eine Tr├Ąne ├╝bers Gesicht. Es war Dreadwing, der hinter mir stand und mich mit einem leichten leeren Blick ansah.
"Und wie macht man das?"
Stellte ich die Frage in den Raum, doch dieses mal kam keine Antwort, nur eine Reaktion. Er kam auf mich zu, packte mich an der Taille und stellt mich einfach auf die  Beine. Verwundert drehte ich mich zu ihm um und sah ihn irritiert an. Ich bekam nur ein leichtes unwirkliches Grinsen.
"So macht man das!"
Immer noch sah ich Dreadwing verwirrt an und erkannte langsam, dass er mich nur aufheitern wollte. Was eher wohl auch seine Wirkung erzielte, nur nicht so wie man es gedacht h├Ątte. Knurrend gab ich ihm nur zur├╝ck.
"Du bist nicht Breakdown, also h├Âr auf zu Grinsen! Das steht dir eh nicht!"
"Gut, dann brauch ich mich auch nicht mehr zu verstellen!"
Kurz darauf verpasste er mir eine und von der Wucht getroffen, fiel ich heftig zu Boden und blieb kurz benommen liegen. Langsam setzte ich mich auf und rieb mir kurz den Kopf. V├Âllig verdattert und geschockt sah ich zu ihm auf.
"Sag mal sitzt bei dir ein Relais locker?!", br├╝llte ich ihm w├╝tend entgegen und hielt mir meine schmerzende Wange, auf der mich Dreadwing mit voller Kraft schlug. Dieser grinste nun s├╝ffisant und erwiderte.
"Du bist keine Heulsuse, sonder Knockout! Ein Decepticon! Unter dem Dienste von Lord Megatron! Unser Doctor of Doom! Unser Folterknecht! Vergiss das nicht!!!"
Ich knurrte nur und erhob mich wieder. W├╝tend sah ich ihn an und stellte mich ihm entgegen. Das erste mal in meinem Leben, dass ich mich einem riesigen Cybertronier stellte und das auch noch alleine.
"Folterknecht, mhm? Soll ich das bei dir mal gleich testen? Was h├Ąltst du davon?!"
Fies grinste ich ihn an und z├╝ckte sofort meinen Bohrer und lie├č ihn aufsummen. Die Trauer wich nun der Wut und der Lust, jemand richtige Schmerzen zu zuf├╝gen. Egal wem, egal wie, Hauptsache qu├Ąlen und foltern. Der Wut freien Lauf lassen. Jemanden schreien h├Âren. Jemanden den Schmerz zuf├╝gen, den man mir antat. Dreadwing bemerkte es und l├Ąchelte leicht, was mich stutzig machte.
"Was ist? Findest du das witzig? Ich bin nicht gerade in Stimmung f├╝r irgendwelche Faxen, Dreadwing! Also sag gef├Ąlligst, was du von mir willst!!"
Meine Stimme erklang w├╝tend und wurde mit jedem Satz immer lauter. Es fehlte nicht mehr viel und ich w├╝rde dem gro├čen Decepticon an die Gurgel gehen. Egal wie gro├č er war.
"Was ich will? Genau den alten Knockout wieder haben, den ich vor ein paar Stunden zur├╝cklie├č!"
Stille. Ich nahm den Bohrer runter und sah Dreadwing nur schweigend an. Mir fiel wieder ein, dass er seinen Zwilling Skyquake verlor und dass er das ├╝ber Millionen von Lichtjahren sp├╝rte. Es war sicherlich ein schlimmerer Schmerz als den, den ich nun ertragen musste.
"Den alten Knockout....? Den gibt es nicht mehr!"
Erwiderte ich ihn und sah ihn finster an.
"Es gibt nur noch einen rachs├╝chtig Knockout, der dazu gewillt ist, jeden zu foltern, der mir und Lord Megatron im Weg steht! Autobots, Decepticons, Menschen, Verr├Ąter. Egal wer! Also provozier mich nicht, sonst wirst du mein erstes Opfer!"
Darauf hin wich Dreadwing zur├╝ck und grinste trotzdem weiter.
"Nun, dann habe ich ja das erzielt, was ich wollte." Er machte eine Pause und lie├č das auf mich wirken. Zum ersten Mal hatte mich jemand Fremdes getr├Âstet, der nicht Breakdown war und mich auf die Beine gestellt.
"Vergiss nicht, dass auch ich jemanden verloren habe, mit dem ich viel gemeinsam erlebt hatte. Es ist nicht leicht, dass wei├č ich und nun auch, aber trotzdem solltest du nicht aufh├Âren. Leb weiter und ├╝be Rache. Danach wird es dir mit Sicherheit besser ergehen! Also denk dran, was du demn├Ąchst tun wirst, wenn du die Spinne siehst!"
Nach seiner kleinen Predigt wandte er sich von mir ab und wollte gehen.
"Und noch was: So allein bist du nun auch wieder nicht... Kurzer!"
Rasch verlie├č er das Labor und lie├č mich erst einmal v├Âllig perplex zur├╝ck. Verwundert sah ich noch die geschlossen T├╝r an und fragte mich, woher er das mit dem 'Kurzer' kannte. Es dauerte nicht lange und mir fiel wieder ein, dass Soundwave ja mein Gespr├Ąch mit Breakdown mitbekommen hatte. Eilig verlie├č ich das Labor und br├╝llte Dreadwing hinterher.
"NENN MICH NICHT KURZER, DU FLIEGENDE MOTTE!"
Daraufhin drehte sich Dreadwing kurz zu mir um und lachte nur noch laut.
"So ist es gut!"
Dann ging er weiter, w├Ąhrend ich mich wieder in mein Labor verkroch. Ich blieb erneut stehen und grummelte.
"Bekloppter Schraubenknutscher!"
Kurz lie├č ich meinen L├╝fter laut aufheulen und seufzte. Ich dachte grad ├╝ber Dreadwings Worte nach und grinste leicht. Recht hatte er, dass wusste ich. Ich musste damit zu kommen, indem ich mich dagegen wehrte und daf├╝r sorgte, dass es mir besser ergehen wird als es meinen einstigen Kumpel es konnte. Ich werde Rache ├╝ben, dass stand fest. Egal wie, Hauptsache es wird durchgef├╝hrt!
Abermals wanderte mein Blick zu dem Ger├Ąt und ich grinste kurz. Ich ging darauf zu und nahm es in die Hand, um es sorgsam wegzulegen. Es wird ein Andenken sein, zumindest eines. Innerlich sagte ich mich bereits: 'Das ist das einzige, was von Breakdown noch ├╝brig war!'

Immer dachte ich, dass er von einem Autobot zerst├Ârt werden w├╝rde und nicht durch die Hand eines anderen Decepticons. Allein dieser Aspekt, machte mich fertig. Aber es lie├č auch eine unb├Ąndige Wut in mir frei. Eine Wut, die dazu f├╝hrend wird, ihn zu r├Ąchen. Ich nahm mir vor, Airachnid eigenst├Ąndig auseinander zu nehmen und irgendwann wird der Tag kommen, an dem es so weit sein wird. Sie musste daf├╝r bezahlen! Sie muss daf├╝r leiden! Qu├Ąlend. Folternd. Schmerzhaft. Ich wusste auch schon wie, doch bis dahin musste ich leider auf eine Gelegenheit warten. Leider.




Er ist solang online, solange wir an ihn denken!
R.I.P. Breakdown.



FIN


by Ratchet

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Sch├Ânen 2. Advent euch allen. Smiley
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2012, 22:55:36 von Ratchet » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 09. Dezember 2012, 18:26:58 »

Woha... das nenn ich mal eine gelungene FF in Deutsch in Sachen "Crossfire Drumherum". Cool dass du dich mal an den Stoff gewagt hast.
Viele Beschreibungen sind super gelungen und sehr intensiv. OOC hin oder her - es ist jedem Autor selbst ├╝berlassen wie man die Charaktere mit Emotionen und Leben versorgt. Und ich finde das hast du gut hinbekommen!

Frage: hattest du einen Beta-Leser? Mir fielen immer mal ein paar Ausdrucks- und Grammatik-Fehlerchen auf. Nicht gravierend oder unlesbar. Aber halt so ein paar Kleinigkeiten^^
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« Antworten #2 am: 09. Dezember 2012, 18:40:56 »

Danke dir für deinen Feedback.  smiles

Was ist Crossfire? gruebel
Ja, es ist OoC belastet, aber dass war mir wurscht. Ich wollte halt nur zeigen, dass es einem Decepticon bestimmt nicht der Tod eines Freundes egal sei. Ich wollte auch zeigen, dass es auch für sie nicht gerade einfach ist, im Krieg ihren Mann zu stehen, während an ihrer Seite die Freunde versterben. Bei den Autobots sieht man es des öfteren mal, aber nie bei den DCs und das wollte ich mal ändern. Aber freut mich, dass es dir gefallen hat. Azn

Öhm... Nein, der bin immer noch ich. Aber ich gestehe, wenn man nur 2 Stunden für diese FF braucht und sie um 2 Uhr morgens beginnt und erst gegen 4 Uhr morgens fertig ist, seien mal Fehlerchen erlaubt. Korrigiert wird sie aber demnächst noch, sobald ich meine HAs fertig und ich noch genug Atemluft habe, um dass zu bewerkstelligen. Smiley
Ach inspiriert wurde ich durch diesem Song hier:

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=37CadOl8hu4" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=37CadOl8hu4</a>
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« Antworten #3 am: 09. Dezember 2012, 18:45:20 »

"Crossfire" heisst die Episode im Englischen in der BD hopps geht.  Weinen

Epic music is epic. Genau solche Mugge muss laufen wenn ich mal kreativ sein will. Und ich sag ja auch nix gegen das OoC. Les solche Aspekte ja durchaus sehr gerne mal. ^^
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« Antworten #4 am: 09. Dezember 2012, 19:40:28 »

Ach stimmt ja. Sorry, wo hatte ich nur mein Hirn verlegt? Dx

Ja, dass sage ich auch immer, aber auch das Gefühl muss stimmen. Gestern war es ein trauriger Tag für mich und aus diesem Grunde, konnte ich sie gut schreiben, auch wenn ich danach ziemlich kroggy war. xD
Wenn dass OoC nicht zu stark rüberkommt und es gut geschrieben ist, lese ich das ab und an auch sehr gerne. Smiley
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2012, 01:59:50 von Ratchet » Gespeichert
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