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Teletraan Board 22. April 2019, 12:06:34 *
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Autor Thema: Transformers - Der C-Reaper  (Gelesen 42044 mal)
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DecepticonStinger
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« am: 08. Februar 2012, 17:21:23 »

>>Gleich vorweg! Dieses FanFiction basiert auf dem Ending von Transformers - Die Rache. Ich hab es zu schreiben begonnen nachdem ich den zweiten Movie gesehen habe und ist deshalb nicht mit dem dritten Movie in Verbindung zu bringen!<<

 tippen Viel Spaß beim lesen!  tippen

Prologue

"Ein Summen... . Das war alles... . Alles was ich noch hörte... . Es flog an mir vorüber...und alles schien still zu stehen... . Für einen Moment habe ich alles vergessen... . Die Angst... . Die Toten... . Das Schiff... . Alles... ."

"Warnung! Warnung! Atmosphärischer Eintritt unausweichlich! Luken sind nicht geschlossen! Warnung! Warnung! Die Mannschaft wird gebeten die Evakuierung einzuleiten! Warnung!" Auf der Kommandobrücke hüllten die roten Alarmlichter jede Ecke ein. Die Scheiben waren von breiten Rissen durchzogen. Immer und immer wieder hallte die Warnung durch die leeren Gänge. Wände waren von Ruß und Brandflecken gezeichnet, Metallplatten und Türen zertrümmert, Kapseln herausgerissen. Die Konsolen schossen Funken durch die gelöcherte Hülle des Schiffes. Die Temperatur stieg schlagartig an. Das Metall begann zu glühen. Der Rumpf knarrte und brach entzwei. Das Schiff verlor weiter an Höhe. Maschinerie und ganze Wände trieben hinaus als der Sog sich stärkte. Auf einem Sitz inmitten des Chaos saß eine einzelne Protoform. Seine leuchtenden hell Lichtblauen Optiks starrten auf den blauen Planeten nieder, der sich vor ihm erstreckte. „Es gibt keine Mannschaft... .“ Er schloss die Augen und umklammerte sich ängstlich. Neben ihm schossen Schiffsteile und leblose Roboterhüllen vorbei. „...es gibt niemanden mehr...“ Plötzlich schoss ein unglaublich schneller Felsen über seinem zerstörten Schiff vorüber. Er richtete die Augen zu den Fenstern auf der Oberseite und starrte es an. Ein Kreischen erfasste seinen Kopf und plötzlich schlossen sich die Luken der Kommandobrücke. Das Schiff durchbrach die Atmosphäre und flammte auf.

„Ich habe alles vergessen... . Die Toten... . Das Schiff... . Die Angst... . Nur nicht diesen Schrei...“
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DecepticonStinger
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« Antworten #1 am: 08. Februar 2012, 23:37:22 »

Kapitel 1 – Feuerschweif und Abgesang

Die Bewohner rund um den Hudson Bay waren an diesem Herbst Tag ihrem alltäglichen Trott verfallen. Die Mittagssonne brannte auf sie nieder und der Verkehr lief stockend. Ein Mann spielte mit seinem Sohn nahe des Ufers. Ein schlanker Herr, noch in Krawatte und Office-Uniform gekleidet. „Den fängst du nicht, Dad!“, sagte sein Junge selbstsicher und rieb den Baseball in seinen Händen zusammen. Er zog sein Basecap  über die kurzen braunen Haare, stellte sich bereit für den Wurf. Plötzlich lenkte ihn ein Geräusch ab. Sein Vater schien es noch nicht zu hören. Der Mann schob seine Ärmel hoch und erwartete den Ball schon ungeduldig. „Dann lass mal sehen, Rick.“, lachte er nur. Doch als sein Junge in den Himmel schaute, wandte auch er seinen Blick hinauf. Zwischen den wenigen Wolken sah er ein Glimmen. Es erinnerte einen an einen Stern, der hell am Nachthimmel erstrahlte. Doch es war Mittag. Das Funkeln und Flimmern wurde größer, rauschte in der Luft und geschockt lies der Junge seinen Baseball auf die Erde fallen. Der Mann hingegen murmelte nur, „Mein...Gott...“, und rannte zu seinem Sohn. Er ließ Aktentasche und Jacke zurück, griff sein Kind beim Arm und zog ihn zu den Parkplätzen. Aus dem Himmel kam ein brennendes Shuttle. Es war gewaltig. Als es nahezu frontal auf den Hudson Bay einschlug, warf es die Massen an kalten Wasser über alle Ufer. Der Mann warf sich mit dem Kind gegen seinen Wagen, als beide von der Welle erfasst wurden und ihr Gefährt davongetragen wurde. Rauchschwaden stiegen auf. Das Zischen, Brodeln und Kochen hüllte sich in das sonst so stille Bild der Ufer ein. Der Mann und sein Sohn schleppten sich aus einem Gebüsch. Ihr Wagen wurde von der Welle gegen eine Reihe Bäume geschleudert und war völlig zerstört. Beide starrten auf den Hudson Bay hinaus. Noch immer konnten sie das Schiff sehen. Ein gigantisches Raumschiff, das bereits auf der Rückseite zerfetzt war. Das glühende Metall brachte das Wasser zum Kochen. Kleinere Explosionen sangen gemeinsam mit den fliehenden Vögeln. Noch begriffen diese beiden nicht was passiert ist.

„Hey, Wil.“, Epps stieß an Lennox Schulter. Der Major war eingenickt und musste geweckt werden. Lennox rieb sich kurz über die Augen und griff dann nach seiner Waffe. „Okay. Bringen wir's hinter uns.“, sprach er und öffnete die Luke des Helikopters. Das laute Donnern der Rotorblätter erschütterte ihre Ohren. „Los! Los!“, orderte Major Lennox an und positionierte seine Mannschaft. Die N.E.S.T.S. Soldaten versammelten sich um den Hudson Bay, wo bereits einige andere Lufteinheiten umher streiften, bereit jedes Übel auszuschalten, dass sich im Inneren des Wracks befinden würde. „Macht Platz für die Spezial-Einheit!“, rief Epps den anderen zu, als er sah das eine Staffel von Automobilen auf das abgeriegelte Gelände fuhr. Ein GMC Topkick Truck, ein mit Flammen bestrahlter Truck, ein Corvette Stingray in Silbergrau, ein Hummer H2 Rettungswagen und ein Camaro rollten auf den Major zu. „Und?“, fragte Lennox den großen blau-roten Truck und klopfte ihn auf das Kühlergrill, „Was hältst du davon, Optimus? Im Bruchteil einiger Sekunden transformierte sich dieser in einen riesigen Roboter. Seine Battle-Maske schob sich auf und er schaute auf das Wrack.
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« Antworten #2 am: 09. Februar 2012, 07:34:51 »

Gefällt Mir megamäßig gut bislang smiles

Bitte mehr davon
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« Antworten #3 am: 09. Februar 2012, 13:21:58 »

(Ich lebe um den Lesern zu dienen  BigSmile  tippen  tippen )

Die anderen Wagen transformierten sich ebenfalls und traten näher an das feuchte Ufer heran. „Das sieht aus wie eines der Evakuierungsschiffe.“, sagte Optimus und wandte sich zu seinen Kameraden, „Ratchet. Ironhide.“ „Da hast du recht, Optimus.“, meinte der alte schwarz gepanzerte Bot, „Einige der Schiffe haben es an Megatrons Abfangeinheiten vorbei geschafft. Das sieht aber schon übel mitgenommen aus.“ „Stimmt, Ironhide.“, meinte Lennox und sah sich einen Bericht an, der ihm von einem jungen Soldaten übergeben wurde, „Laut der Luftaufnahmen ist das Schiff wahrscheinlich nur ein Bruchteil. Der Großteil der Triebwerke, die zum Antrieb eines solchen Kolosses notwendig wären... . Unauffindbar. Wahrscheinlich schon vor dem Eintritt in die Atmosphäre ab gesprengt oder so.  Die Astrologen des Palomar-Observatoriums haben diesen Giganten nicht einmal kommen sehen.“ „Das liegt an der Spiegelverkleidung des Schiffes.“, erklärte der gelbe Rettungswagen namens Ratchet, „Wir haben auf Cybertron etwa sechs solcher Schiffe bauen lassen, um unsere Evakuierungs- und Überlebenschancen zu steigern.“ Lennox verstand diese Vorsichtsmaßnahme gut. Nach allem was er bereits in den Kämpfen gegen die Decepticons gesehen hatte. „Hey! Lennox! Prime!“, rief Epps den beiden zu. Er kam mit schnellen Schritten zu ihnen gerannt und übergab dem Major ein weiteres Stück Papier. Ein Bild auf dem das Schiff in Blau- und Weißtönen abgebildet war. „Seht euch das an.“, sagte er und tippte auf einige Stellen des Rumpfes. Optimus und die anderen Bots sammelten sich um die beiden Männer und sahen sich das Bild ebenfalls an. „An diesen Stellen. Hier und hier. Die Scanner zeigten Energonstrahlung an, aber nur schwach.“ Dann tippte er mit dem Zeigefinger unter die Wasseroberfläche. Das Bild hatte an dieser Stelle einen dichten, hellblauen Kreis erzeugt. Er war nur ein kleiner Punkt auf dem Bild, aber dennoch klar vom Rest zu trennen. „An dieser Stelle gingen die Werte auf fast neunzig Prozent.“ „Neunzig?“, fragte Lennox und nahm sein Fernglas zur Hand. Er gab Epps das Bild und zoomte auf den Hudson Bay. „Glaubt ihr einer von euch Autobots könnte den Eintritt und Aufprall überstanden haben?“, fragte er die Bots hinter sich. Prime stellte sich dieselbe Frage. Seine Optiks verharrten lange auf dem zerfetzten Rettungsschiff, das noch immer rauchend und teilweise brennend im Wasser verharrte. Seine Battle-Maske schnappte wieder zu und er machte sich auf den Weg. „Es gibt nur einen Weg das herauszufinden.“ „Du sagst es, Champ~~~“, hallte es aus dem Radio des gelben Camaro Bot, „In die Tiefe~~~ Lasst uns retten, was noch zu retten ist~~~“ Er klappte seine Battle-Maske herunter, folgte Optimus und Ratchet schloss sich beiden an. „Ironhide. Während Bumblebee, Ratchet und ich das Schiff untersuchen will ich das hier alles bereit bleibt. Wir wissen nicht was uns da drinnen erwartet. Seit hier oben auf alles gefasst.“ „Geht klar, Prime. Verlass dich auf mich.“ Die drei Bots wateten in den Hudson Bay hinab. Lennox gefiel das ganze überhaupt nicht. „Es ist erst zwei Monate her seit der Katastrophe mit Fallen...“, meinte er zu Epps, „Hoffen wir auf ein weniger unangenehmen Zeitgenossen.“ „Leider haben wir nicht soviel Glück.“, meinte sein Kamerad nur und beobachtete, wie die Bots langsam im Wasser verschwanden und ihre letzten Schatten dem Schiff entgegen gingen.

Optimus führte seine Kameraden auf das versunkenen Raumschiff zu. Er leuchtete mit seinen Scheinwerfern durch die Finsternis der Tiefe. Das Schiff war mit der Nase zum Teil im Schlamm eingegraben und von Felsenriffen aufgeschlitzt worden. Das Wasser hatte sich bereits Wege ins Innere erkämpft. Die drei Bots wanderten vorsichtig durch den Dreck, um nicht noch mehr ihre Sichtweite zu beeinträchtigen. „Sieht wie die Kommandobrücke aus.“, meinte Ratchet und tastete sich an dem rissigem Glas entlang. Bumblebee spähte durch das zerbrochene Fenster und sah das Chaos. Er schlüpfte durch ein größeres Einschlagloch hinein und lotste seine Kameraden zu sich. „Hier hat wohl jemand die Tür offen gelassen~~~ Das schreit nach einer Gelegenheit die sie nicht verpassen sollten!“ „Gut gemacht Bumblebee.“, lobte ihn Prime und erhellte die Brücke. Konsolen waren zertrümmert, Kabel und Rohre im Boden lagen frei. Über ihren Köpfen schwammen die Überreste ihrer Artgenossen. „Primus... .“, murmelte Ratchet entsetzt. „Wie viele Opfer dieser Krieg bereits gefordert hat... .“, entgegnete Prime ihn bedrückt. Bumblebee ließ daraufhin die Antennen herab hängen. „Ironhide hier.“, kam daraufhin eine Stimme aus dem Funkkanal, „Prime. Wie sieht es bei euch da unten aus.“ „Glaub mir, alter Freund.“, versicherte er ihm, „Diesen Anblick willst du nicht beschrieben haben.“ Ratchet begann das Areal zu scannen. Seine Detektoren schlugen in der linken Ecke des Raumes an. „Optimus. Ich glaube es ist hier.“ Er ging mit den anderen auf die Stelle zu. Trümmer blockierten den Weg. Optimus und Bumblebee schoben alles beiseite, was sich nicht zu fest in den Boden verhakt hatte. Dahinter hing ein kleiner Bot mit einem Arm zwischen Rohren und Drähten fest. Er trieb regungslos im Wasser. Sein Handservo hatte sich unter die Rohre gequetscht. Wahrscheinlich im Versuch seinen Arm zu befreien. Ratchet scannte diese Protoform und wunderte sich. „Das ist es. Ob er noch lebt?“ Bumblebee zwängte sich in den kleinen Abschnitt hinein, da er von den dreien der Kleinste war. Dieser Anblick stimmte ihn traurig und sacht packte er die Protoform an der Schulter. Plötzlich begannen die Optiks des kleinen Bots zu leuchten an. Er sah Bumblebee direkt ins Gesicht.  Das Licht schimmerte über die Gläser seiner Maske hinweg. „Er lebt noch!“, sagte Optimus erstaunt und erleichtert, „Ratchet! Er lebt!“ Bumblebee schob die Rohre und Drähte von seinem Arm, zog die Protoform heraus und übergab ihn an Prime. „Er ist schwach, aber lebendig. Sein Arm hat einiges abbekommen, aber nichts allzu ernstes.“, erläuterte Ratchet ihnen, während er den kleinen Bot untersuchte, „Er hat enormes Glück gehabt. Es grenzt fast an ein Wunder, wenn man sich den Rest des Schiffes ansieht... .“ „Wie sieht es aus, Prime? Was habt ihr gefunden?“ Ironhide war immer noch im Funkkanal anwesend und gespannt auf ihre Antwort. „Autobots. Zurück zur Oberfläche. Ironhide. Stelle durch das die Bergung des Wracks vorgenommen werden kann. Wir werden uns um unsere Gefallenen kümmern. Ratchet. Du kümmerst dich derweil um unseren Überlebenden. Er--“ Prime wurde von der Protoform unterbrochen. Sie gab seltsame Klänge von sich. Es ähnelte dem Gesang von Walen, das tief aus der Dunkelheit hallte. Langsam hob sie den noch funktionierenden Arm und streckte seinen funkensprühenden Finger nach oben. Als wolle er in den Himmel deuten. „...Es....kommt....“, flüsterte es von ihr, „C....kommt... .“ Die Protoform verlor erneut die Kraft und sank in Primes Armen zusammen. „C? Wovon redest du?“, fragte er noch, doch die Protoform konnte nicht mehr antworten.
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« Antworten #4 am: 09. Februar 2012, 13:42:18 »

Ich will ein Kind Buch von dir ^^
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« Antworten #5 am: 12. Februar 2012, 11:50:58 »

( Ich hätte Michael Bay meine Idee als Drehbuch verkaufen sollen - sagt zumindest mein Vater  tippen )

Auf der Nähe von Amot in Schweden ereignete sich zur selben Zeit eine weitere mysteriöse Katastrophe. Astrologen im Palomar-Observatoriums in Amerika stellten erschreckt fest, dass der Halley-Komet plötzlich hinter der Venus aufgetaucht war und auf Kollisionskurs mit der Erde stand. Sie konnten die Flugbahn nur schwer feststellen, da der Komet mit unbeschreiblich hoher Geschwindigkeit durchs All raste. Schneller als es normalerweise der Fall sein müsste. Man gab einen weltweiten Alarm durch, doch viel Hoffnung gaben sich die Wissenschaftler nicht. Es brauchte dem Halley-Komet nur eine Stunde bis er die Erde erreicht hatte. Er passierte ein Wrack am Schnittpunkt zur irdischen Hülle. Flammend trat er durch die Atmosphäre, ließ den Himmel über sich brennen und zog dicht über Amot hinweg. Westlich des schwedischen Ortes explodierte er über dem Wald, riss Bäume um, schleuderte Felsen und Tiere umher und zerbrach. Seine Flammen griffen auf die Wipfel und loderten heftig. Die Druckwelle der Explosion rieb noch über Meilen durch das Umland. Menschen gerieten in Panik. Andere starrten fassungslos auf den feuerrot ummantelten Wald. Dicke, schwarze Rauchschwaden trieben wie ein breiter Stamm in den Himmel hinauf. Ein Lastwagenfahrer stieg aus seinem Truck und starrte entsetzt auf den schauerlichen Forst. Plötzlich knatterte das Radio. Es klang wie Metall das mit gewaltiger Kraft zusammen gepresst wurde. Ein Kreischen folgte. Eine leblose Stimme. Tiefes Raunen, das einem Kratzen auf Schiefer und Stahl ähnelte. Der Mann war erschrocken und verwundert. Er drehte sich nach seinem Truck um und wieder auf den Wald zurück. Erneut hörte er diesen fremden Laut. Grausam und hungernd. Zwischen den Schwall aus Rauch und Flammen sah er etwas das sich zu regen scheint. Eine Peitsche aus Dornengeäst. Schwarz und schimmernd. Schwärzer als der Stamm aus Rauch und Asche. Ein weiteres Kreischen schnitt durch die Luft. Ihm folgte eine Druckwelle, die den Mann zu Boden riss. Ihn und jeden der Männer, Frauen und Kinder, die seiner Neugier ebenfalls verfallen waren. Die Wagen auf der Straße rückten gegeneinander und einige wurden sogar von der Fahrbahn gestoßen. Das schauerliche Gebrüll rieb über ihren Köpfen in der Luft. Es wurde leiser. Knarren und Brechen folgte. Splitterndes Holz das von schwerster Last zerdrückt wurde. Der Truckfahrer erhob sich wieder und schaute nochmal zum Wald hinaus. Der Rauch verzog sich, das Feuer war erloschen und die kahl gebrannten Bäume standen wieder. Einige fielen wieder um und ließen den Waldboden erzittern. Helikopter der Polizei und Feuerwehr rückten an, doch keiner der Anwesenden gaffenden Massen würde ihnen erklären können, was dort geschehen war.

„Es ist fort, Lord Megatron.“, sprach eine Monotone Stimme. Auf der Straße befand sich ein Balkan MK 6, blasses mit schwarz getönten Scheiben. In seinem Innerem saß niemand und das Radio leuchtete in einem giftigem verblichen violettem Farbmuster. „Keine Anzeichen von Energonstrahlung mehr. Kein verfolgbares Bewegungsmuster auf dem Radar. Es scheint eine Art Tarnsystem zu besitzen.“ „Scanne die Absturzstelle, Soundwave. Melde dich sobald du fertig bist. Ich will wissen was es damit auf sich hat. Dieser Komet sollte erst im Jahr 2061 wieder den Erdenhimmel kreuzen. Da die Autobots mit dem Wrack beschäftigt sind, ist dies die beste Gelegenheit für uns. Enttäusche mich nicht. Megatron out.“ Soundwave verstand seine Befehle. Er öffnete eine seiner Rücktüren und aus dem Innenraum kroch eine Art Falke hervor. Sein Kopf war mit dunklem, schwarzen Metall ummantelt, die Flügel von klingenhaften Federn bedeckt. Der Rumpf war rötlich gefärbt und glänzte schwach. Die Menschen waren zu beschäftigt um das sonderbare Metallkonstrukt zu bemerken. Soundwave schloss seine Tür wieder und verharrte auf seiner Position. „Laserbeak.“, sprach er durch den Funkkanal zu dem Vogelartigem, „Einsatzbereit machen. Mission – Direkte Untersuchung der Absturzstelle im westlichen Forst von Amot. Los!“ Auf diesen Befehl hin hüpfte der Vogel auf und schlug mit den Flügeln seine Metallkrallen hackten in einen Fort, den er als Sprunghilfe wählte. Hinter dem Truck glitt er entlang und erhob sich in die Lüfte. Geschickt mied der eiserne Adler die Scheinwerfer von Polizei- und Feuerwehr-Helikoptern. Er eilte in das eingeäscherte Waldgebiet hinein und versteckte sich in den Schatten. Langsam hopste Laserbeak über die Wipfel und näherte sich der Absturzstelle. Die roten Optiks des Vogels scannten das Gebiet. Er sendete alles was er sah an Soundwave. Dann ging er näher zu Boden. Wieder schlich der eiserne Adler um die Scheinwerferlichter herum und prüfte den Grund. Er suchte nach Anzeichen und Spuren. Doch nicht einmal ein seltsamer Klumpen Gestein war zu finden. Der Vogel hopste weiter und stieß auf eine seltsame Flüssigkeit am Boden. Laserbeak tippte eine seiner Federklingen in die modrige Masse. Sie war schwarz und klebrig wie Teer, aber das Konstrukt registrierte eine unglaubliche Ladungskraft in ihr. Als es versuchte die Federklinge wieder heraus zu ziehen, sprangen Funken und kleine Blitzstöße zwischen dem Tropfen der an ihm klebte und der Masse am Boden. Laserbeak öffnete eine Vorrichtung auf dem Rücken. Eine Art Reagenz-Behälter kam heraus und der Vogelartige schob die Flüssigkeit von seiner Feder in es hinein. Der Metalladler biss sich die Klinge vom Flügel und schloss die Materie in dem Behältnis ein. Er ließ seinen Blick nochmal über das Umfeld schweifen und entdeckte mehrere Kratzspuren an den Bäumen und auf dem harten Grund. Sie waren nicht besonders groß aber tief. Als es für ihn nichts mehr wichtiges gab, drehte er ab, tänzelte um die Scheinwerferlichter herum und kehrte zu seinem Herrn zurück. Über sein Radiosystem konnte Soundwave die Menschen aushorchen. Nachrichten flogen über jeden Kanal. Gespräche über den Kometen, der so plötzlich auftauchte und über dem Waldland explodierte. Berichte über ein gigantisches Raumschiff das mitten in den Hudson Bay gestürzt sei. Menschen die überall im World Wide Web bereits Amateur Videos vom Halley-Komet und dessen Eintritt und Explosion auszustellen. Es schien als ob ein Chaos sich näherte. Laserbeak erreichte seinen Herrn und Soundwave ließ ihn einsteigen. Beide verließen die nahe Straße bei der Absturzstelle und der Decepticon begann seine Nachforschungen.
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« Antworten #6 am: 13. Februar 2012, 08:18:36 »

Interessanter Abschnitt, zum Teil etwas wirr geschrieben und schwer nachvollziehbar, aber gut mal einen ruhigeren Part zu lesen, weiter so!
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« Antworten #7 am: 17. Februar 2012, 22:21:51 »

(Tja, ich denke in dem Abschnitt hab ich mich mehr an die Bay Methodik herangewagt  tippen )

Kapitel 2 – Erste Phase – Der Hunger

Sam stolperte mit einigen Büchern durch die Bibliothek der Uni. Er legte sie an einen Tisch, wo bereits Schreibutensilien auf ihn warteten. Leise setzte er sich hin und begann die dicken Wälzer zu durchwühlen. Murmelnd rezitierte er einige Abschnitte für sich und begann sie aufzuschreiben. Plötzlich piepte es. Er griff in seine Hosentasche und entschuldigte sich hastig bei den anderen Schülern, die er damit aus der Konzentration gerissen hatte. Es war sein Handy was er aus der Tasche zog. Er eilte zur Eingangstür und hob ab. „Ja?“, fragte er leicht genervt und in Eile. „Sam. Hier ist Lennox. Wir müssen reden.“, antwortete der Major ihm. „Kann das nicht warten? Ich bin gerade dabei für eine Arbeit zu lernen.“ „Sam. Das hier ist wichtiger als--“ „Wichtiger als das Studium mit dem ich im kommenden Arbeitsleben meinen Lebensunterhalt erwerben soll?“ „Sam.“ „Nein, nichts Sam. Ich würde gerne mal mein Leben leben. Ohne irgendwelche Decepticons oder Primes oder Allsparks die meine Gedanken infiltrieren.“, brüllte er leicht und versuchte wieder Fassung zu gewinnen. Einige Studenten hatten ihn bereits seltsam angestarrt und das behagte ihn nicht. „Das kann ich nachvollziehen Sam.“, entgegnete ihm Lennox „Aber dieses Problem könnte für deine Karriere ein weitaus größeres Hindernis darstellen.“ Letztlich gab Sam auf. Er ließ die Schultern baumeln und seufzte nur: „Sie werden eh keine Ruhe geben bis ich zustimme, was?“ „Du kennst mich ja.“, spaßte Lennox, „Bumblebee holt dich vom Gelände ab. Wir haben bereits eine Entschuldigung für dich verfassen lassen. Also mach dir nicht so viele Sorgen.“ Dann legte er auf. Sam raufte sich kurz die Haare und schlug sich frustriert gegen die Stirn. Ein Schüler starrte ihn entgeistert an. „Was ist?“, antwortete er nur genervt und machte sich auf.

Bumblebee holte ihn wie vereinbart ab und brachte ihn zur N.E.S.T. Basis nahe der Stadt. Eine alte Anlage voller Lagerhäuser, die relativ gewöhnlich wirkten. Der Camaro bog in einen Seitenweg zwischen zwei der Lagerhallen ein und blieb stehen. Sam wunderte sich. Er wollte seinen Gurt losmachen und erschrak, als plötzlich der Weg mit ihnen abwärts fuhr. Wie in einem Lastenaufzug rollte die Plattform hinunter und Sam schaute aus dem Fenster. Die Basis lag direkt unter der alten Anlage. Eine gewaltige Halle, die von Technologie, Waffen und Soldaten nur so wimmelte. Einige der Bots konnte er auch schon sehen. Optimus und Ironhide, die in ihrer Tarnung als Fahrzeuge zu einem kleinen Posten fuhren. Auf der anderen Seite waren Skids und Mudflap. Die Zwillinge stritten mal wieder und wanderten ebenfalls zu Plattform hinüber. „Da seid ihr ja.“, grüßte sie ein weiterer Autobot. Ein schwarz-weißer Gigant, dessen Lackierung von Polizei-Wappen verziert war. Sein linker Optik war mit einem Visier verdeckt und auf seinen Schultern schimmerten Sirenen-Lichter. Auf der anderen Seite passierte Ratchet und begleitete den anderen Bot. „Los, Prowl. Bumblebee. Die anderen warten schon.“, sagte er zu ihnen. Als der Aufzug hielt rollte Bumblebee los und brachte Sam zum Sammelplatz. Sam schnallte sich ab und stieg aus als der Camaro die Tür für ihn öffnete. Dann transformierte Bumblebee sich und gesellte sich zu den seinen. „Schön das du's einrichten konntest.“, begrüßte Epps den jungen Mann und kam mit einigen Papieren von der Plattform herunter. „Ihr Major ließ mir ja keine große Wahl.“, jammerte der Bursche und seufzte, „Ah... . Also... . Was ist los.“ „Du hast doch von dem Kometen gehört, der in Schweden runter gekommen ist.“, erklärte Epps ihm. Sam nickte daraufhin und ließ den Offizier weiter reden. „Nun. Unsere Truppen in Europa haben den Platz untersucht und dabei eine seltsame unbekannte Flüssigkeit entdeckt. Dazu noch einige Kratzspuren auf Bäumen und Boden.“ „Der Halley-Komet war also auch einer von denen? Wollt ihr mir das sagen?“, fragte Sam genervt. „Nein.“, meinte Optimus daraufhin, „Wir wissen nicht genau was es war. Der Komet änderte seine Laufbahn und hielt auf die Erde zu. Fasst so als wolle er aus eigenem Willen heraus hier landen.“ „Wir schließen aus das es ein Decepticon war.“, entgegnete der Autobot namens Prowl, „Die Berichte der N.E.S.T. Einheit aus Europa deutet daraufhin das dieses unbekannte Wesen den Waldbrand stoppte, der durch die Explosion des Halley-Kometen entstand und hinterher sogar versuchte die verbrannten Bäume wieder hinzustellen.“ „Es hat die verkohlten Bäume aufgestellt?“, fragte Sam verwundert. „Ja.“, antwortete Epps ebenfalls verwirrt, „Und ich glaube kein Decepticon legt großen Wert auf Naturschutz.“ „Was hat das denn mit mir zu tun?“, fragte Sam etwas verloren. „Wir versuchen herauszufinden wer oder was mit dem Halley-Kometen auf der Erde gelandet ist.“, erklärte Optimus Prime ihm. Er beugte sich zu ihm hinunter und erzählte weiter. „Wir wissen nicht was es will. Alles was wir in Erfahrung bringen konnten ist ein Name dessen Bedeutung uns fremd ist. Doch sie muss cybertronischen Ursprungs sein.“ „Und ihr glaubt das ich es verstehen könnte, da ich mit dem Allspark in Verbindung stand.“, meinte Sam verstehend, „Was ist das für ein Name.“ „C-Reaper.“, sagte Ratchet. Lennox schritt auf die Gruppierung zu und begann weiter zu erklären. „Ein unbekanntes Flugobjekt ist beinahe Zeitgleich mit dem Halley-Kometen vom Himmel gestürzt. Es schlug im Hudson Bay ein und grub sich tief in den Boden ein. Der gesamte Umkreis wurde von der Außenwelt abgeschnitten um eine Massenpanik, wie zu den Zeiten von Fallen zu vermeiden.“ Er hob grüßend die Hand und lächelte auf Sams verbitterten Gesichtsausdruck. Ironhide gesellte sich ebenfalls dazu und ein weiterer unbekannter Autobot, der in Gesellschaft von Sideswipe zur Gruppe stieß. Eine Art Jet, der in dunklen beinahe rostfarbenen Platten gehüllt war. „Innerhalb des Wracks fanden wir viele zerstörte Autobots.“, erklärte Lennox weiter und wandte sich um, „Bis auf einen.“ Er kniete sich hin und streckte die Hand nach vorne in die finstere Ecke. Hinter einer Wandverkleidung rollte zaghaft ein roter Jaguar XKR hervor. Die Lackierung schimmerte hell und wurde nur durch das beinahe magische Leuchten der hellblauen glimmenden Frontscheinwerfer übertrumpft. Zögerlich traute sich das Gefährt nur heran. Lennox lächelte und versuchte ihn heran zu locken. „Na komm. Komm schon. Du brauchst keine Angst haben.“ Sam verstand nicht ganz. Er schaute den Wagen an, der sich doch sehr von den anderen unterschied, die er bisher in seinem Leben gesehen hatte. Der Jaguar wagte sich noch etwas näher. „So ist es gut.“, sprach Lennox ihm wohlwollend zu. Die anderen Autobots gingen einen Schritt zurück. Der Wagen hielt kurz als sich die großen Bots bewegten und verharrte auf der Stelle. Der Motor raunte so leise, dass man glauben konnte er würde im nächsten Moment ausschalten. Sam trat etwas näher heran. Er wollte den Jaguar genauer betrachten, doch hatte er nicht mit solch einer Reaktion gerechnet. Der Wagen rollte hastig zurück als der junge Mann ihm entgegen kam. Fast als hätte er Angst vor ihm. „Nein. Nein. Ganz ruhig.“, versuchte Lennox ihn zu beruhigen und zog Sam zu sich hinunter, „Er ist ein Freund. Komm.“ Der Major schaute zu Sam hinüber und erklärte es ihm. „Dieser Autobot ist der einzige Überlebende des Raumschiffes. Es war ein Rettungsschiff das von den Autobots entwickelt wurde, um ihr Volk von Cybertron zu evakuieren. Er ist laut Ratchet und Optimus eine Protoform.“ „Protoform?“, fragte Sam und schaute zu Lennox, „Das ist so etwas wie ein Kind." "Ein Kleinkind?“ „Genau.“ Wieder versuchte Lennox den Jaguar aus dem Schatten zu locken. Sam half ihm und versicherte dem Wagen, dass er ihm nichts böses will. Langsam wagte das Gefährt sich wieder heran. Zaghaft rollte es auf die Gruppierung zu und bremste immer wieder. Es dauerte einige Augenblicke bis er so nah war, dass Lennox ihm sanft auf die Haube streicheln konnte. „Gut.“, lobte er den roten Wagen, „Du brauchst keine Angst haben. Na komm.“ Auch Sam legte eine Hand zaghaft auf die Motorhaube. Der Wagen fühlte anscheinend dessen Unsicherheit. Er rollte kurz zurück, doch beim zweiten Versuch ließ er ihn gewähren. Dann wurde es kurz still. Ein leises Klicken erfüllte die Halle. Lennox und Sam traten etwas zurück und der Wagen begann sich zu transformieren. Die Türen und Hinterräder kamen nach vorne. Die forderen Räder gingen zurück. Ein Gewirr aus roten Metallplatten, Scheiben und Leuchten verteilte sich über die Gestalt eines humanen Konstrukts. Die Frontlichter und Scheiben wanderten auf den Rücken. Der Auspuff zerlegte sich und blätterte sich über die Kehle. Langsam nahm das Geschöpf Gestalt an. Sam sah den recht kleinen Autobot erstaunt an. Er hatte bereits so viele von ihnen gesehen, aber dieser war seltsam. Er war anders. Sein Mund war von einer glänzenden Platte bedeckt und stark zerkratzt. Die Optiks leuchteten in einem blassen, schwindendem Blau. Die Antennen bestanden aus jeweils zwei schwarzen Spitzen. Er legte die Handgelenke übereinander und rieb seine Servos zusammen. Der Autobot wirkte nervös, unsicher und völlig verloren. „Sam. Darf ich dir vorstellen?“, sagte Lennox und zeigte auf den Autobot, „Das ist Raybolt.“ „Raybolt.“, meinte Sam beinahe geistig verloren. „Raybolt ist der Name den wir ihm gegeben haben.“ Der junge Mann sah den Major etwas entsetzt an. „Soll das heißen er hatte vorher keinen?“, fragte er neugierig und leicht verstört. „Das wissen wir nicht. Raybolt erinnert sich an kaum etwas.“, erklärte er ihm, „Er erinnert sich nur schwach an einige Momente bevor er mit dem Schiff durch die Atmosphäre brach... . Aber an nichts davor.“ „So eine Art Amnesie.“, meinte Sam und ging langsam und vorsichtig auf Raybolt zu.

(EDIT: korigiert  tippen )
« Letzte Änderung: 26. September 2012, 08:46:01 von DecepticonStinger » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 17. Februar 2012, 22:48:00 »

Echt klasse, danke dafür

Kritik: es heißt N.E.S.T. nicht N.E.S.T.S. smiles
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« Antworten #9 am: 23. Februar 2012, 17:01:32 »

Wann gehts weiter? Zwinkernd
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« Antworten #10 am: 24. Februar 2012, 19:34:29 »

( Dauert noch etwas XD Das ganze FanFiction liegt verstreut auf einer externen Festplatte (Verbatim 2 TB) auf der die auch noch 129.786 Ordner mit Dokumenten drauf liegen T~T Und ich hab sie damals immer nur als Dokument 1 usw. gespeichert ^^; Das macht das Suchen etwas schwer )

Der junge Autobot beobachtete den neugierigen Menschen. Er rollte von ihm weg sobald er nur näher kam. Ähnlich wie Bumblebee gab er nur seltsame piepsende Laute von sich. Ein elektrisches Zwitschern, das Sam an einen Delphin erinnerte. „Spricht er auch nicht?“, fragte er Lennox und blieb stehen. Er wollte den Bot nicht noch mehr verängstigen. „Schon, aber nicht oft.“, erklärte Lennox ihm und musterte den kleinen Roten bemitleidend, „Es fällt ihm schwer. Alles ist schließlich Fremd für ihn.“ „Und dieses C-Reaper... . Was auch immer es ist...“ „Raybolt hatte Kontakt mit diesem 'Etwas'“, erklärte Ratchet, „Leider hat er uns nicht viel sagen können. Außer das es singt.“ „Es singt?“ Sam war mehr als nur verwundert über diese Antwort. „Das is'n Witz, oder?“ Der junge Mann nahm diese Information nicht gerade erfreut auf. Es klang für ihn einfach absurd. Doch dann hörte er eine Stimme, die er noch nie wahrgenommen hatte. Ein ängstliches Zittern. Ein Klang, der seine Seele irgendwie erleichterte. „Es ist hier... .“, sprach sie und Sam wandte sich zu Raybolt um. Der Autobot Neuling hatte sich wieder in die schattigen Ecken verkrochen. Seine leuchtenden Optiks schauten hinter einer Säule hervor, die er sich als Schild gewählt hatte. Seine Stimme hallte leicht und schaudernd. Ein warmer, ehrlicher Klang der Sam sofort packte. Ein Knoten lag ihm im Hals und er musste sich beherrschen. Doch innerlich wünschte er sich, er könnte für den Autobot weinen. Raybolt schien seine Angst und Trauer einzumauern. Er rollte von der einen Seite der Säule zur anderen und versuchte den Blicken der Menschen und Maschinen zu entgehen. „Es ist hier...“, sagte er wieder und legte die Antennen nieder, „I..ich...höre es... . Diese...diese grausame Kälte... .Weiße, starre Kälte... . Ein Blitz. Nein... . Nein, nein, nein... . Es ist Feuer... . Kaltes...unbarmherziges... Feuer.. . Es singt... . So gierig... . Tod...tot... . Es verschlingt... . Zehrt... . Tod... . Nein... .“ Der Bot wurde immer aufgewühlter und verängstigter. Er drehte sich um sich, als würde etwas hinter ihm lauern. Sein Kern raste so stark, dass die Monitore auf der nahen Brücke zu flackern begannen. Raybolt spähte hektisch umher und griff über sich. Er schlug die Armglieder über seinen Kopf und kniete sich auf den Boden. „Schreie. Klagen. Schritte. Die Melodien. Sie schweigen. Schweigen. Sterben. Nein. Nein! Macht das es aufhört! Macht das es aufhört! Bitte! Hört auf! Hört auf!“ Sam war von diesem Ausbruch völlig überrascht. „Oh nein.“, murmelte Lennox und lief zu dem Bot hinüber, „Ratchet! Schnell! Gib ihm etwas zur Beruhigung."
« Letzte Änderung: 26. September 2012, 09:03:22 von DecepticonStinger » Gespeichert

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« Antworten #11 am: 03. März 2012, 10:16:00 »

Wann geht's weiter augenkheif
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« Antworten #12 am: 04. März 2012, 14:25:38 »

(Nur keine Hektik  tippen Ich bin jeden Tag fleißig am zusammen suchen - heute hab ich drei Textdatei-Schnipsel wieder zusammenfügen können))

Ratchet transformierte seinen rechten Arm, wo ein Gerät hervor trat, dass eine Nadelspitze besaß. Von der Nadel stieß ein schwacher, bläulicher Lichtblitz ab, der den kleinen Bot direkt am Hals traf. Raybolt hörte auf zu schreien und schwankte. Wieder hallten die elektrischen, zwitschernden Laute durch den Saal. Raybolt brach langsam in sich zusammen. Bumblebee eilte heran und fing den kleinen Bot auf. Sam und Lennox wichen zurück, um nicht versehentlich unter einem von ihnen zu enden. Beide sahen zur Protoform, die allmählich einzuschlafen schien. „Es.....ist...nah... . So...nah... .“, murmelte er verzweifelt. Seine Optiks wurden blasser und dunkler. Sie schalteten sich langsam aus. Der Kopf lehnte sich an Bumblebee's Schulter. „...Reaper... . C...Reaper... . Er...ist....hier... . Seine... seine Stimme... . Sie....ist... in....der......der … … Luft... .“ Jeder Mensch und Autobot schien im Moment dieser leis' geflüsterten Worte auf Raybolt zu schauen. Der kleine Bot entschwand zurück in die Ruhe, doch die Anwesenden brachte es nur Sorge.


In Kiruna in Schweden ist es Nacht geworden.  Auf der Lombololeden Straße, westlich der Stadt gab es kaum noch Verkehr. Wolkig war der Abend. Die Laternen erhellten nur schwach die Straße. Ein junger Mann, der nicht unweit von ihr in einem Haus lebte, saß in seinem Zimmer. Die Uhr schlug schon zur dreiundzwanzigsten Stunde, doch der braun haarige Bursche war noch längst nicht müde. Er saß an seinem Schreibtisch und schrieb gerade einen SciFi Comic auf seinem Laptop. Freudig lachte er vor sich her als er die letzten Linien platzierte und sein digitales Monster aus den Schatten der Gasse schnellte. Das Licht seiner Nachttischlampe begann zu flackern. Es störte den jungen Mann nicht. Er lauschte zu seiner Heavy Metal Musik, die über seine Kopfhörer direkt in den Schädel dröhnte. Plötzlich fiel das gesamte Stromnetz zusammen. Seine Musik riss ab, der Laptop schaltete sich aus und das Zimmer verdunkelte sich. „Was?! Nein! Verdammt!!“, fluchte der Mann wutentbrannt und schmiss die Kopfhörer gegen den Monitor. Plötzlich hörte er ein elektrisches Blitzen. Ein Geräusch als würden Funken aus einer Schaltkonsole schießen. Aber da waren noch andere Laute. Es verschlug ihm den Atem. Langsam öffnete er eine Schublade seines Schreibtisches und wühlte eine Taschenlampe hervor. Der Mann schlich langsam zum Fenster hinüber. Die Laute klangen wie Kauen und Reißen. Wie Metallplatten und Zahnräder, die kräftig aneinander rieben. Er stand neben seinem Fenster. Auf einmal begann sein Dach zu knarren. Die Balken ächzten als würden sie einen tonnenschweren Lastwagen auf sich geladen haben. Dann knurrte es leise. Ein Fauchen und tief hallendes Atmen, wie aus einer eisernen Lunge entfaltete sich vor seinem Haus. Der Mann nahm seinen letzten Mut zusammen und leuchtete aus dem Fenster. Nichts war zu sehen. Er hielt sein Licht nach oben, doch auch dort sah er nichts. Für einen Moment wurde es still. Beängstigend still. Dann konnte er ein Surren hören. Ein Dröhnen, wie bei einem gigantischen Magneten. Es kroch und kratzte über die Fassade seiner Behausung. Er schaltete das Licht wieder aus. Murmelte verängstigt vor sich her. „...kann nicht sein... . Das...das ist nur ein Traum... . Ich bin überarbeitet. Nur überarbeitet.“ Erneut erklang ein Zischen direkt vom Fenster aus. Der Mann sah hinaus. Etwas schlich um sein Haus herum. Als er seinen Blick hinaus richtete, starrte dieses etwas in es hinein. Erschrocken fiel der Mann zurück, doch das 'etwas' bemerkte ihn anscheinend nicht. Er verkroch sich in die kleine Ecke zwischen seinem Bett und dem Schreibtisch. Dieses Ding drückte das Glas mit seiner spitzen Nase ein. Es zerbrach in hunderte Scherben. Ein Konstrukt aus schwarzem, glattem Metall. Schimmernd wie ein geschliffenes Schwert. Ein langer Hals schob den Kopf in das Zimmer hinein. Jeder Wirbel darauf war eine spitze Klinge. Bewegten sich wie Käferbeine, wie Mandibeln einer Spinne. Eine Schlange wie aus einem Albtraum. Der Kopf war kugelig geformt und massige Kabel und Verbindungsstränge entsprangen aus seiner gepanzerten Mitte. Helle blaue Lichtfäden glitten an ihnen entlang. Es wirkte wie eine Maske, die auf einem Knäuel von Drähten geschmiedet wurde. Drei Faustgroße, rote Kugeln dienten wohl als Augen. Eine Stufung im Gesicht des Dings machte dem Mann klar, wo der Kiefer der Kreatur zu liegen schien. Schwarze, ölige Speichelstreifen tropften an ihr herunter. Neugierig schien es die Taschenlampe zu beschnüffeln, die der junge Mann fallen gelassen hatte, als er vor Schreck vom Fenster weg gesprungen war. Die Kreatur stupste sanft gegen es und lies das Objekt bis an die Tür rollen. Dann raunte es finster. Das Ächzen, was der Mann zuvor schon einmal gehört hatte. Es hüllte die Kammer ein. Langsam schob die Kreatur den Kopf wieder aus dem Fenster hinaus. Einige Momente lang war noch ein Beben zu spüren, doch dann verschwand es. Der Mann wagte sich dennoch nicht aus seinem Versteck. Er starrte auf die öligen Spuren und Glasscherben auf seinem Zimmerboden. Diese waren alles was ihm beweisen konnte, dass er gerade nicht geträumt hatte.
« Letzte Änderung: 26. September 2012, 09:18:49 von DecepticonStinger » Gespeichert

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« Antworten #13 am: 28. März 2012, 16:37:55 »

Das seltsame Wesen wurde jedoch verfolgt. „Bin an ihm dran.“, funkte eine weibliche Stimme aus einem B-2 Spirit, der beinahe lautlos durch den Himmel glitt. „Verliere ihn ja nicht, Coldfire.“, wurde sie gewarnt, „Lord Megatron verlässt sich auf meinen Bericht!“ „Was natürlich erklärt warum ich den Kriecher beschatte anstatt du, mein lieber Starscream.“ „Ruhe! Ich gebe hier die Befehle, Soldatin!“ „Fein, fein, Major.“ Sie brach den Kontakt ab und konzentrierte sich wieder auf ihre Aufgabe. Der Regen prasselte kräftig auf ihre Tragflächen nieder. „Schwadron Zwei. Statusbericht.“, funkte sie an einen weiteren Flieger im Luftraum. „Kommen dem Ziel nähern. Noch zwei--“, antwortete einer der beiden. Plötzlich riss der Funk ab. Der B-2 Bomber transformierte sich auf einer Hügelposition. Ihr Körperbau erinnerte an einen Kampfengel aus Stahl. Weiße und violette Lackierungen. Dampfablasshohllungen, die wie Kiemen über Helm und Hüfte schnitten. Schwarze Handgelenke, wie in feine, lange Latex-Handschuhe gehüllt. Ein geschmeidiges Gesicht und einen Helm mit flügelartigen Antennen an beiden Seiten. Schwingen aus Sensen gleichen Klingen. Ihr Antrieb lag genau zwischen beiden. Ein leuchtendes violettes Symbol zierte beide Schultern und ihren Kragen. Das Cockpit lag auf ihrer Brust und verfeinerte ihre feminine Gestalt noch weiter. Ihre roten Optiks betrachteten das Inferno in der Ferne. Ein Wesen dessen Platten mehr an Rippen erinnerten. Pechschwarz und messerscharf. Die Hinterläufe waren kräftig gebaut. Dampf trat aus den Seiten heraus. Es erinnerte die Beobachterin an ein Tier. Eine Bestie. Einen Albtraum. Doch verspürte sie größere Faszination als Angst. „Oh oh oh... .“, spaßte sie beinahe zynisch über den Anblick ihrer Kameraden, die von der Kreatur entzwei gerissen und verspeist wurden, „Das wird Starscream sicher nicht gefallen... .“ Sie transformierte sich in den B-2 Spirit zurück und verließ das Schlachtfeld, teils aus Sorge selbst verspeist zu werden. Die Bestie zermalmte die Glieder ihrer Kameraden, leckte das Energon vom Boden und jeder Platte auf. Ihr Schrei verfolgte den Spirit, Coldfire, noch weit in den Himmel. Ein Grollen das selbst den tobenden Donner überragte...und eine Schneise aus Angst zurückließ.

„Starscream. Coldfire hier. Erstatte Bericht.“ „Wurde auch Zeit.“ „Schwadron Zwei wurde terminiert.“ „Was?!“ „Keine Chance. Das Ding hat sie bemerkt und schon vorzeitig aus dem Himmel geholt. Wie ist mir ein Rätsel. Ich habe die Scans durchgeführt.“ „Sende sie sofort an Soundwave. Wo bist du?“ „Auf dem Rückweg zur Basis.“ „Wie bitte?!“ „Egal was du mir vorwerfen willst, mein lieber Starscream. Ich erfülle meinen Zweck, nicht mehr und nicht weniger. Reiche deine Beschwerden also an Shockwave weiter. Ich bin vielleicht Decepticon...aber ich bin nicht lebensmüde... . Offene Konfrontation..ist keine Option bei dem Ding... .“
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« Antworten #14 am: 28. März 2012, 19:21:59 »

Klasse! smiles
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